Leipzig, 22. August 2020

-LG-UltralĂ€ufer beim „31. Leipziger 100-km-Lauf“ wieder im realen Wettkampfgeschehen-

Leipziger 100-km-Sieger, Alex Sellner von der LG Passau.

(KS.) Mit einem regelrechten Paukenschlag bzw. mit einem tollen Sieg stieg UltralĂ€ufer Alex Sellner von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau nach der Corona-Zwangswettkampfpause am Samstag bei der 31. Ausgabe der „Leipziger 100-km-Laufes“ wieder ins reale Wettkampfgeschehen ein.

Die Verantwortlichen des ausrichtenden LC Auensee Leipzig hatten fĂŒr diese Traditionsveranstaltung im nördlichen Auenwald der sĂ€chsischen Großstadt auf dem GelĂ€nde der „August-Bebel-Kampfbahn“ einen 10km-Rundkurs mit etwa 70 Prozent Forst- und Parkwegen sowie 30 Prozent asphaltierten Wegen austrassiert, auf dem ĂŒber 330 Teilnehmer  ĂŒber 50 km, 100 km und in einer 10×10-km-Staffel an den Start gingen.

Bei strömendem Regen und Temperaturen um die 25 Grad erfolgte am Samstag frĂŒh um  06.00 Uhr der Start zu den 100 Kilometern. Vom Start weg hatte sich der 49jĂ€hrige Alex Sellner auf dem zum Teil sehr matschigen, aufgeweichten und krĂ€ftezehrenden GelĂ€uf an  die Spitze gesetzt. Trotz eines Sturzes an der ersten Wende konnte er seine FĂŒhrung behaupten, fand seinen Laufrhythmus wieder und spulte „wie gewohnt“ Kilometer fĂŒr Kilometer ab.

Bei Kilometer 70 noch auf Kurs fĂŒr eine Endzeit von ca. 7:14 Stunden gab`s bei der GetrĂ€nkeversorgung die falsche Flasche fĂŒr ihn und die nĂ€chsten 10 Kilometer waren von von diversen „Übergebungspausen“ gekennzeichnet. 

Mit einer entsprechenden Willensleistung und dank seines bereits hereingelaufenen Vorsprungs erkĂ€mpfte er sich letztlich in 7:52:44 Stunden letztlich den Sieg vor Timon GĂŒnther (Bayreuther Turnerschaft 1861) und dem Berliner Tobias Langer.

Saalbach-Hintergemm  (AUT), 22. August 2020

Sabrina Prager mit neuer Herausforderung.
-LG-BerglĂ€uferin holt Platz FĂŒnf beim „13 Summit Sky Marathon“.

(KS.) Mit der Teilnahme am „13 Summit Sky Marathon“ der in der österreichischen 2.900-Einwohner-Gemeinde Saalbach-Hinterglemm im Pinzgau im Rahmen der dortigen „Saalbacher Trail & Skyrace Tage“ ĂŒber die BĂŒhne ging und an denen Teilnehmer aus Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen, Tschechien und Österreich bei insgesamt sechs Wettbewerben am Start waren, stellte sich Sabrina Prager von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau einer besonderen Herausforderung.

Der „13 Summit Sky Marathon“ ist ein Trail der die LĂ€uferinnen und LĂ€ufer vom Start im Ortszentrum von Saalbach ĂŒber den Schattenberg-Ostgipfel (2.018 m) am Anfang bis zum Reichkendlkopf (1.942 m) am Ende ĂŒber insgesamt 13 verschiedene Gipfel mit einer GesamtstreckenlĂ€nge von 45 km bis zurĂŒck nach Saalbach zum Ziel an der „Schattenberg X-Press Talstation“ fĂŒhrt.

Auf dieser, von den Veranstaltern als „Panorama Rundtour“ bezeichneten Strecke, werden 3.500 Höhenmeter (!) bewĂ€ltigt und das gesamte Tal umrundet.

Bei sonnigen VerhĂ€ltnissen und Temperaturen um die 25 Grad erfolgte am Samstag frĂŒh um 07.00 Uhr der Start, wobei sich Sabrina Prager, was sie vom Berglauf nicht gewohnt ist, erst noch Stöcke organisieren musste und mit leichter VerspĂ€tung auf die Strecke ging.

Bereits auf den ersten drei Kilometern, bei denen 900 Höhenmeter auf der Skipiste bis zum Schattenberggipfel zu bewÀltigen waren, bekam die Vierte der letztjÀhrigen Deutschen Berglaufmeisterschaften einen Eindruck von den restlichen noch zu laufenden Kilometern.

Ihren Aussagen zufolge ein ganz anderer Wettkampf als Berglauf, nur noch „hoch und runter“, keine Streckenposten, zum Teil habe sie ĂŒberhaupt nicht mehr gewusst, ob sie tatsĂ€chlich richtig unterwegs sei.

Nach 8:11:34 Stunden, kurz bevor ein Gewitter einsetzte, lief sie ĂŒber die Ziellinie und belegte hinter der deutschen UltralĂ€uferin Sylvie Geißler (SC Ainring), die drei Wochen zuvor den Chiemgauer 100km-Lauf gewonnen hatte, der Italienerin Julia Kessler und den beiden Österreicherinnen Ulrike Strieding und Cornelia Paulmichl einen sensationellen fĂŒnften Platz.

Dachau, 15. August 2020

LG-Quartett mit klasse Leistungen in Dachau
-Anna Drexler unterbietet erneut DLV-Norm!-

(KS.) Mit klasse Leistungen glĂ€nzte das vom vielfachen deutschen Meister GĂŒnter Zahn trainierte LG-Quartett Anna Drexler, Lea Gahbauer, Eva Schultz und Markus Weinert bei den vom ASV Dachau ausgetragenen Landesoffenen VolksfestwettkĂ€mpfen, die im Dachauer „Sepp-Helfer-Stadion“ ĂŒber die BĂŒhne gingen und zu denen ĂŒber 260 Teilnehmer aus 80 Vereinen gemeldet hatten.

1.500 m der Frauen – Eva Schultz vor Anna Drexler

Bei schwĂŒlen Temperaturen standen die drei LG-MĂ€dels im dritten Lauf ĂŒber 1.500 m der Frauen gemeinsam an der Startlinie.

Von Beginn an ĂŒbernahm Eva Schultz die FĂŒhrung und versuchte Tempo zu machen; im Windschatten dahinter auf Platz Zwei Anna Drexler, die noch der Weiblichen Jugend U20 angehört, und als sechste reihte sich die 15jĂ€hrige Lea Gahbauer ein, die in Dachau ihr 1.500m-DebĂŒt gab.

Bis zur 1.000m-Marke, die von Eva Schultz in 3:10 Minuten passiert wurde, blieb die Reihenfolge unverĂ€ndert. Beim EinlĂ€uten der letzten Runde verschĂ€rfte Eva Schultz nochmal das Tempo, Anna Drexlerkonnte problemlos folgen und bis zur Zielgeraden an ihrer Vereinskollegin dranbleiben.

Im Endspurt hatte dann Eva Schultz die grĂ¶ĂŸeren Reserven und holte sich in persönlicher Jahresbestzeit von 4:41,68 Minuten den Sieg vor Katrin Geiger (SV Steinheim), die Anna Drexler auf den letzten Metern noch abfangen und auf Platz Drei verdrĂ€ngen konnte. Mit 3:42,66 Minuten verbesserte Anna Drexler ihre persönliche Bestzeit um weitere drei Sekunden und unterbot erneut die Norm fĂŒr die Deutschen Jugendmeisterschaften.

Lea Gahbauer (links) bei ihrem 1.500-m-DebĂŒt

Obwohl Lea Gahbauer in der Schlussphase des Rennens den Temperaturen etwas Tribut zollen musste, finishte sie bei ihrem ersten 1.500-m-Rennen in guten 4:52,51 Minuten. 

Markus Weinert, der ĂŒber 800 m der MĂ€nner antrat, hatte von GĂŒnter Zahn die Vorgabe erhalten, ein vor allem taktisch gutes Rennen abzuliefern und nicht nur auf eine Endzeit von unter 2:00 Minuten zu spekulieren.

Markus Weinert auf dem Weg zum 800-m-Sieg

WĂ€hrend ein Duo der LG Stadtwerke MĂŒnchen vom Start weg die Spitze ĂŒbernahm und die 400m-Marke nach knapp 63 Sekunden passierte, hielt sich Markus Weinert an Position Drei. 200m vor dem Ziel setzte er zum Endspurt an, ging in FĂŒhrung und konnte seinen Vorsprung bis ins Ziel verteidigen. Mit 2:02,75 Minuten holte er sich den Sieg vor Moritz MĂŒhlpointner (LG Stadtwerke MĂŒnchen) und Ludwig Westermeier (LAG Mittlere Isar).

Plattling, 08. August 2020

„Achtbar aus der AffĂ€re gezogen“
-„LG-Rumpf-Team“ holt vier Medaillen-

Das erfolgreiche LG-Quartett mit (v.re.) Lea Gahbauer, Patrick Wimmer, Markus Weinert und Tobias Kapfer.

(KS.) Lediglich mit einem „Rumpf-Team“ war die Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei den diesjĂ€hrigen Niederbayerischen Meisterschaften vertreten, die vom TSV Plattling im heimischen „Karl-Weinberger-Stadion“ mustergĂŒltig ausgerichtet wurden.

Bei den SchĂŒlerinnen W 15 musste sich Lea Gahbauer ĂŒber 300m in neuer persönlicher Bestzeit von 43,95 Sekunden nur der Lokalmatadorin Anna-Lena Machl (TSV Plattling) beugen und wurde Niederbayerische Vizemeisterin.

Über 100 m der MĂ€nner holte sich Patrick Wimmer in 11,86 Sekunden die Bronzemedaille und nur ein Hundertsel dahinter wurde Tobias Kapfer in 11,87 Sekunden Vierter.

Im 200-m-Rennen der MĂ€nner steigerte Tobias Kapfer seine Saisonbestzeit auf 23,89 Sekunden, was ihm Platz Zwei und die Silbermedaille einbrachte.

Der vierte LG-Teilnehmer Markus Weinert, eher auf den lĂ€ngeren Distanzen zuhause, ging ĂŒber 400 m der MĂ€nner an den Start und holte sich mit neuer persönlicher Bestzeit von 53,74 Sekunden Platz Drei und Bronze.

Absage

(f a) Nachfolgend die Absage des MĂŒnchen – Marathon im „Original-Ton“.

ABSAGE DES 35. GENERALI MÜNCHEN MARATHON

Der Zeitraum fĂŒr euer Training und unsere Vorbereitung ist mittlerweile extrem knapp.

In Abstimmung mit den zustĂ€ndigen Behörden kann weiterhin keine verbindliche Aussagen fĂŒr den 11. Oktober 2020 zum jetzigen Zeitpunkt getroffen werden. Die gegenwĂ€rtige Situation und das dynamische Infektionsgeschehen bietet keine Grundlage fĂŒr eine verlĂ€ssliche Planung.

Schweren Herzens, aber mit vollstem VerstĂ€ndnis mĂŒssen wir daher die Absage des GENERALI MÜNCHEN MARATHON 2020 mitteilen. 

Geplant war, mit dem innovativen Konzept „2020 amoi anders – 30 KM“ auf verkĂŒrzter Strecke und in Einzelstarts den GENERALI MÜNCHEN MARATHON 2020 durchfĂŒhren zu können. Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen hĂ€tten dafĂŒr Sorge getragen, dass der Infektionsschutz jederzeit fĂŒr die Teilnehmer und Helfer gewĂ€hrleistet ist. Wir sind unserem kreativen Lösungsansatz auf Zuspruch bei allen Beteiligten bis hin  zur Bayerischen Staatsregierung gestoßen, jedoch stellen die Zuschauer entlang der Laufstrecke ein erhöhtes Risiko dar. Die Gesundheit aller Beteiligte hat jedoch unsere oberste PrioritĂ€t

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern fĂŒr das VerstĂ€ndnis und bitten noch um etwas Geduld bei der Ausstellung der Wertgutscheine (100%), wahlweise fĂŒr die Jahre 2021 oder 2022. Ihr werdet automatisch von uns benachrichtigt. 

Weiterhin danken wir unseren Partnern und Sponsoren fĂŒr die bisherige UnterstĂŒtzung und hoffen auch in Zukunft auf die Partnerschaften bauen zu können.

Die nĂ€chste Auflage des 35. GENERALI MÜNCHEN MARATHON, in seiner ursprĂŒnglichen Form ist am 10. Oktober 2021 geplant.

Euer GMM Team!

( f a ) Dieser Funkspruch von Apollo 13, gesendet vor 50 Jahren, anlĂ€sslich einer NASA-Mission,  ging in die Sprachgeschichte ein. Er ging genau im GrĂŒndungsjahr der Leichtathletik Gemeinschaft Passau um die Welt.

Ausgerechnet im 50. – Jahr unseres Bestehens werden wir von einer Pandemie begleitet, die nicht nur unser gesamtes privates Verhalten, sondern auch die gesamte Sportwelt, in unserem Fall, speziell die Leichtathletik beeinflusst.

Auch wir haben jetzt ein Problem, allerdings ein irdisches Problem!

Dies betrifft in erster Linie unsere geplanten Veranstaltungen, die wir auf Grund unseres VereinsjubilĂ€ums eigentlich groß ausrichten wollten.

Die derzeit noch geltenden Hygienevorschriften, sowie die sich neuerdings wieder abzeichnenden höheren Fallzahlen, lassen aber nichts Gutes ahnen.

Als erste interne Veranstaltung musste die Jahresversammlung fĂŒr das Wettkampfjahr 2019 der LG abgesagt werden. Ein neuer Termin ist fĂŒr das nĂ€chste Jahr anberaumt aber noch nicht terminiert.

Weiter ging es dann mit dem Veranstaltungssektor.

So ist auch das traditionelle Behördensportfest 2020 bereits CORONA geschuldet dem Rotstift zum Opfer gefallen. Das Bild entstammt der Veranstaltung 2019.

Schweren Herzens mussten wir auch das bisher in ununterbrochener Reihenfolge durchgefĂŒhrte McDonald’s Kinder-, SchĂŒler- und Jugendsportfest absagen. Die 26. Ausgabe verzögert sich damit zumindest um ein Jahr.

Dieses Sportfest war und ist auch in Zukunft fĂŒr uns ein Familienfest,  bei dem der Papa am Start steht und Mama beim Zieleinlauf anfeuert oder umgekehrt. Oft sind auch die Großeltern mit am Platz.

Unser Termin, 3. Oktober, fĂ€llt zudem in die Inkubationszeit nach Ferienende und der geplanten wiederbeginnenden Schulzeit.  Bisher sind keine Zuschauer zugelassen und Anfang Oktober
.? Wir sind keine Hellseher.

Die Gesundheit aller Beteiligten, sowie auch deren Angehörige, hat absolute PrioritÀt.

Um bei der Astronauten-Sprache zu bleiben. Auch der Countdown  

LG Passau

fĂŒr diese Veranstaltung musste wegen Convid-19 unterbrochen werden. Er wird aber in allernĂ€chsten Zeit mit neuer ZĂ€hlweise wieder aufgenommen.

Dann noch kurz zum MĂŒnchen – Marathon, bei dem wir ja seit Jahrzehnten unterstĂŒtzend,  Jahr fĂŒr Jahr im Einsatz sind. Wenn die Behörden eine Zusage zur DurchfĂŒhrung erteilen sollten (derzeit noch in der Schwebe), findet dann kein Marathon, sondern ein 30km-Lauf statt. Alles drum herum findet dann nicht statt. Gestartet wird wie beim Ski-Biathlon mit drei „Verkehrsampeln“ im 20 Sekunden – Takt. Wasser mĂŒssen die Teilnehmer selbst mitfĂŒhren bzw. selbst tanken. Dies bedeutet fĂŒr uns, dass wir am 11. Oktober 2020 „arbeitslos“ sind.

Dieser Beitrag soll einen kurzen Überblick ĂŒber das derzeitige Vereinsleben bzw. das aktuelle Wettkampfgeschehen  wiedergeben.

Aber,  wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt. 

Wenigstens ist derzeit, zumindest wieder ein Rumpfangebot an Leichtathletik – Veranstaltungen, sowohl mit, als auch ohne Meisterschaft – Disziplinen, im Angebot. 

LG-Quartett mit Top-Leistungen in Regensburg

– Anna Drexler lĂ€uft deutsche 1.500-m-Jugend-Quali – Jonas Storch mit neuer Bestzeit auf Platz Eins in Bayern –

Da erfolgreiche LG-Quartett mit (v.li.) Anna Drexler, Lea Gahbauer, Eva Schultz und Jonas Storch.

(KS.) Mit Top-Leistungen glĂ€nzte das vom vielfachen deutschen Meister GĂŒnter Zahn trainierte LG-Quartett Anna DrexlerLea GahbauerEva Schultz und Jonas Storch bei der von der LG Telis Finanz Regensburg ausgerichteten „Laufnacht der Sparkassen-Gala“ die in der stĂ€dtischen Sportanlage am Weinweg ĂŒber die BĂŒhne ging.

Über 800 Teilnehmer aus 156 Vereinen, darunter eine Vielzahl bayerischer und deutscher Top-Athleten, hatten zur Laufnacht und der tags darauf ausgetragenen Gala gemeldet und damit fĂŒr das bislang deutschlandweit teilnehmerstĂ€rkste Leichtathletik-Meeting gesorgt.

Jonas Storch auf dem Weg zum Sieg ĂŒber 800 m.
Foto: Kiefner

Der 14jĂ€hrige Jonas Storch, der erst kĂŒrzlich beim Mitsommerlauf in Regensburg seine  800-m-Bestzeit auf 2:13,37 Minuten verbessert hatte, zeigte in seinem zweiten 800m- Rennen in diesem Jahr erneut eine absolut klasse Leistung.

In einem 14ener Teilnehmer-Feld, u.a. auch mit dem Ă€lteren Jahrgang M 15, ĂŒbernahm er mit einem kurzen Antritt noch vor der 200m-Marke die Spitze und  baute diese bis zum EinlĂ€uten der Schlussrunde auf knapp fĂŒnf Meter aus. Eingangs der Zielgeraden versuchten die Ă€lteren Konkurrenten noch mal Tempo zu machen, doch Jonas konterte die Angriffe  sehr souverĂ€n und holte sich mit neuer persönlicher Bestleistung von 2:12,66 Minuten den Sieg vor den beiden 15jĂ€hrigen Vincent SchĂ€fer (SWC Regensburg) und Lennart van Haßelt (LG Hersbrucker Alb) und steht damit aktuell in Bayern auf Platz Eins!

Aufgrund der schwĂŒlen Witterung hatte die letztjĂ€hrige Bayerische 800m-SchĂŒlermeisterin Lea Gahbauer leichte gesundheitliche Probleme und konnte ihre aktuell gute Form nicht so auf die Bahn bringen, wie 14 Tage zuvor, als sie ĂŒber 800 m erstmals unter 2:20 Minuten geblieben war. Im 800m-Rennen der SchĂŒlerinnen W 15, das von Nele Sietmann (LG Brillux MĂŒnster) gewonnen wurde, belegte sie in 2:20,01 Rang Vier.

Anna Drexler lĂ€uft die 1.500-m-Quali fĂŒr die Deutschen Jugendmeisterschaften.
Foto: Kiefner

Anna Drexler, die vor einer Woche ihr Abiturzeugnis entgegennehmen konnte, lĂ€uft aktuell von Bestzeit zu Bestzeit. Nach deutlichen Steigerungen ĂŒber 800 und 3.000 m zeigte sich nun auch auf der 1.500m-Distanz eine ausgezeichnete Leistung. 

Über 1.500 m der Weiblichen Jugend U 20 lief sie taktisch ein sehr gutes Rennen, setzte 500m vor dem Ziel einen langgezogenen Spurt an, den sie bis ins Ziel durchhielt, mit 4:45,35 Minuten ihre persönliche Bestzeit um 11 Sekunden verbesserte und sich die Qualifikation fĂŒr die Deutschen Jugendmeisterschaften holte.

Eva Schultz (2. v.r.)
Foto: Kiefner

Eva Schultz hatte ihren letzten 5.000m-Wettkampf im August 2019 bei den Deutschen Meisterschaften im Berliner Olympiastadion, wo sie ihre persönliche Bestzeit auf 16:32,18 Minuten hatte steigern können.

Nach langer Verletzungspause und einem viermonatigen Aufbautraining nĂ€hert sie sich jetzt langsam wieder ihrer letztjĂ€hrigen Form. Im topbesetzten 5.000m-Lauf der Frauen, der von Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) gewonnen wurde, ging sie zunĂ€chst etwas verhalten an, steigerte dann auf den letzten fĂŒnf Runden das Tempo, blieb mit 16:55,64 Minuten auf Anhieb wieder unter der 17-Minuten-Marke und konnte mit Platz Neun in dem Elitefeld zufrieden sein. Bei den Deutschen Meisterschaften am 8. und 9. August in Braunschweig werden maximal 16 Frauen ĂŒber 5.000 m zugelassen; aktuell rangiert Eva Schultz auf Rang 13 und wĂ€re somit startberechtigt.

„Es geht aufwĂ€rts“

-LG-Sprint-Trio beim MĂŒnchner Leichtathletikabend-

Durchaus zufrieden mit ihren Leistungen (v.li.) Patrick Wimmer, Betreuer Siegfried Kapfer, Tobias Kapfer und Laurenz Kieninger. 

KS.) Nach einem eher durchwachsenen Ergebnis beim Sprintfestival in Hauzenberg zeigten sich die Sprinter der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau beim Leichtathletikabend des TSV Forstenried-MĂŒnchen e.V., der im altehrwĂŒrdigen MĂŒnchner Dantestadion ĂŒber die BĂŒhne ging und zu dem 220 Teilnehmer aus 53 Vereinen gemeldet hatten, schon erheblich verbessert.

In Vorbereitung auf die Niederbayerischen Meisterschaften, die Anfang August in Plattling ausgetragen werden, hatte das LG-Trio fĂŒr die 100 m der MĂ€nner gemeldet. Tobias Kapfer lief 11,88 Sekunden, Patrick Wimmer 11,91 Sekunden und Laurenz Kieninger, der noch der MĂ€nnlichen Jugend U 20 angehört wurde mit 12,14 Sekunden gestoppt.

Franz Keifenheim beim virtuellen Dingolfinger Halbmarathon

-„ Allein zusammen – Dingolfing lĂ€uft fĂŒr einen guten Zweck “-

(KS.) Am 13. September sollte der „18. Dingolfinger Halbmarathon“ ĂŒber die BĂŒhne gehen. Allerdings machte Corona den Verantwortlichen einen „Strich durch die Rechnung“.

Virtuellen Halbmarathon erfolgreich absolviert – Franz Keifenheim von der LG Passau

Aber damit das Training nicht umsonst war, boten die Ausrichter unter dem Motto „Allein zusammen – Dingolfing lĂ€uft fĂŒr einen guten Zweck“ eine virtuelle Alternative an, bei der sich jeder kostenlos, aber möglichst gegen eine Spende auf freiwilliger Basis fĂŒr die Krebshilfe Dingolfing-Landau-Landshut e.V. und die Nachwuchsarbeit des TV Dingolfing, anmelden, eine entsprechende Startnummer herunterladen und dann den Lauf in seinem ganz persönlichen Umfeld absolvieren konnte.

Franz Keifenheim, M 60-Langstreckler von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau und regelmĂ€ĂŸiger Dingolfing-Teilnehmer, entschloss sich spontan das Alternativangebot anzunehmen und absolvierte seinen ganz persönlichen Halbmarathon auf seiner „Hausstrecke zwischen dem Kraftwerk Ingling, Wernstein, der Passauer Ortsspitze und wieder zurĂŒck.

Bei optimalen Laufbedingungen zeigte er sich mit seinen erzielten 1:47:29 Stunden sehr zufrieden und die erbetene Spende war natĂŒrlich Ehrensache.

Richard Friedrich „back on the track”

-LG-Athlet gewinnt auf Guernsey 5.000m-Rennen-

(v. li.) Richard Friedrich in FĂŒhrung vor dem spĂ€teren Drittplatzierten Mike Wilesmith (Start-Nr. 253) und dem spĂ€teren FĂŒnften des Einlaufs Nick Mann (Start-Nr. 257)

(KS.) Über einer ĂŒberzeugenden Leistung holte sich Richard Friedrich von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau in seiner Wahlheimat Guernsey beim dortigen „Guernsey Open Meeting“, das Im „Foot Lane Stadion“ der Hauptstadt Saint Peter Port ĂŒber die BĂŒhne ging,  den Sieg ĂŒber 5.000m.

Richard Friedrich, mit mehreren Deutschen und Bayerischen Meistertiteln und 2011 Sieger des MĂŒnchen Marathons erfolgreiches Ausdauerass der LG Passau, lebt mit seiner Ehefrau Ulrike Maisch, der Marathon-Europameisterin von 2006, und den beiden gemeinsamen Söhnen Emil und Paul auf der britischen Kanalinsel Guernsey, wo er als Fluglotse tĂ€tig ist.

Bei seinen Heimatbesuchen ist der gebĂŒrtige Grafenauer auch regelmĂ€ĂŸig mit der Familie im LG-Training und wenn es der Aufenthalt erlaubt, werden dann auch entsprechende WettkĂ€mpfe vor Ort bestritten. Wie zuletzt beim Silvesterlauf in oberösterreichischen Peuerbach, wo er selbst fĂŒr die LG Passau Platz Acht holte und seine Söhne die SchĂŒlerklassen U 7 und U 8 gewinnen konnten.

Der 39jĂ€hrige Familienvater, der seit einiger Zeit wieder regelmĂ€ĂŸig im Lauftraining ist, gelegentlich auch wieder WettkĂ€mpfe bestreitet und zuletzt im Winter auch die Crosslauf-Serie auf Guernsey gewonnen hat, versuchte in seinem ersten 5.000m-Rennen seit langer Zeit von Beginn an aufs Tempo zu drĂŒcken, setzte sich vom Start weg an die Spitze des Feldes und holte sich mit einer couragierten Leistung nach 15:37,31 Minuten den Sieg vor James Priest und Mike Wilesmith.