(fa) Ein vollkommen überfülltes Turnrat-Zimmer unseres Stammvereins TV Passau 1862 war der äußere Rahmen für die diesjährige „spontanen“ Weihnachtsfeier. Immer der letzte Freitag vor Hl.- Abend ist der Zeitpunkt, für Jung und Alt, sich nach dem Training vollkommen spontan einzufinden, um sich auf das Weihnachtsfest und das bevorstehende neue Jahr einzustimmen.
Nachdem alle durch Zusatzbestuhlung einen, wenn auch verbunden mit einem etwas beengten Bewegungsradius, Platz gefunden haben,
begrüßte der stellv. Vorsitzende der LG Passau Siegfried Kapfer, als „Zeremonienmeister“, die Anwesenden und brachte seine Freude über die zahlreiche Beteiligung zum Ausdruck.
Er übergab dann einen weiteren Eröffnungspunkt an Martina Schneider, die mit einem Weihnachtslied die Anwesenden entsprechend einstimmte.
Nach einer etwas launigen Story über einen Betriebsausflug, vorgetragen durch Siegfried Kapfer
ergriff auch die stellv. Vorsitzende Centa Hollweck das Wort mit einem auf aktuelle Ereignisse abgestimmten Beitrag.
Anschließend wurde das Bayerische Buffet freigegeben. Dabei wurde dem Verfasser dieser Zeilen aufgetragen, für’s Protokoll, statt der diesjährigen 5kg Leberkäs für das nächste Jahr mindestens 7kg wenn nicht sogar 8kg beim Christkind zu bestellen.
Aber auch der diverse mitgebrachte süße Nachtisch fand reißend Absatz.
Irgend was vergessen?
Ach ja, der „harte Kern“ verließ so gegen 23:30 Uhr die Halle!
Selbstverständlich ganz spontan!
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(fa) Auch in diesem Jahr überzeugte sich der Nikolaus wieder vom Leistungsstand der Allerjüngsten.
Mit Kennerblick überzeugte er sich dabei davon, dass die diversen Übungen die vorgeführt wurden, auch akkurat durchgeführt wurden. Aber alles war perfekt, auch wenn man aus einem vorsichtigen Blickwinkel Knecht Ruprecht fixierte, ob dieser nicht doch noch etwas zu beanstanden hätte und mit seiner Rute eingreift. Aber auch hier gab es nichts zu beanstanden.
Zum Abschluss hatte natürlich der Nikolaus wieder etwas mitgebracht und auch das obligatorische gemeinsame Bild durfte nicht fehlen.
Tobias Schreindl und Günter Zahn mit BayernSTAR 2016 geehrt
BayernSTAR 2016, der Deutsche Marathon-Vizemeister Tobias Schreindl.
(KS.) Bereits zum sechsten Mal ehrte heuer der Bayerische Leichtathletik Verband seine besten Sportlerinnen und Sportler sowie auch seine erfolgreichen Trainer mit dem sog. „BayernSTAR“.
Da die beiden Preisträger der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, der Deutsche Marathon-Vizemeister Tobias Schreindl und sein Trainer Günter Zahn, die beide auch bereits 2014 ausgezeichnet worden waren, bei der diesjährigen Ehrung im oberfränkischen Weißenstadt, Landkreis Wunsiedel, leider nicht teilnehmen konnten, erhielten sie die Trophäe nun noch nachträglich überreicht.
(fa) Das Waldgebiet bei Stelzenöd kennen eigentlich nur die Teilnehmer des Nikolaus-Waldlaufs in Arnstorf, der heuer in seiner 39. Auflage, nämlich am 4.12.2016 über die Bühne ging.
Wie nachfolgende Zeilen beweisen, schlugen sich die Läuferinnen und Läufer der LG Passau überaus erfolgreich.
Den Reigen eröffnete Anna Drexler. Sie bezwingt in der Altersklasse W14/15 die aktuelle Bayer. Vizemeisterin über 2000m Amelie Hanf(LV Deggendorf). Mit ihrer Zeit von 7:25 Min. ist sie zudem schnellste weibliche Teilnehmerin über die 1.900m-Strecke und belegt souverän den 1. Platz.
Die Klasse W-U18 beherrschte Lena Absmeier, die mit 10:29 Min. für die 2.700m-Strecke mit großem Vorsprung als Siegerin ins Ziel kam.
Markus Weinert übernahm in der Altersklasse M-U18 (2.700m) sofort die Führung, die er kontinuierlich ausbaute und in 9:57 Min. als Erster den Zielstrich passierte.
Susanne Ölhorn (86)
Ein einsames Rennen an der Spitze lief Susanne Ölhorn. Sie gewann die Frauenklasse, die über 4.700m führte in 17:58 Minuten. Gefolgt von ihrer Vereinskameradin Jana Vogel, die als Zweite das Rennen in 19:31 Min. beendete. Jana Absmeier lief auf Platz vier in 21:08 Minuten ein, während Elena Lindt Rang 5 in 22:38 Minuten belegte.
Seinen ersten Testwettkampf nach der deutschen Vizemeisterschaft im Marathonlauf hat Tobias Schreindl mit Erfolg bestanden. Er legte die absolut beste Tages – Bestzeit über die Mittelstrecke (4.700m) hin und siegte in 15:25 Minuten. Erfolgreich führte sich auch der Neuzugang Joshua Sperrle, mit 18:32 Min. als Drittplatzierter ein.
Felix Wagner (518)
Nach fast einjähriger verletzungsbedingter Wettkampfpause hatte Felix Wagner in der Männer-Langstrecke über 8.700m eine guten Einstieg. Er kam mit einer Zeit von 34:03 Minuten als Zweitplatzierter ins Ziel.
An dieser Stelle sollte noch erwähnt werden, dass in der Klasse M-U20 die Zwillinge Johannes Simmet (16:39 Min.) und Simon Simmet (16:47 Min.) diese Klassementmit großem Vorsprung für sich entscheiden konnten. Beide sind ab 1.1.2017 für die LG Passau startberechtigt.
LG-Team, mit Neuzugängen (v.li.) Markus Weinert; Mosua Sperrle (505); Johannes Simmet (4); Tobias Schreindl (87); Simon Simmet (5); Susanne Ölhorn (86); Jana Vogel (89).
Um insbesondere die Wiederbeschaffung des am 23. Juli bei der Hochwasserkatastrophe am Haibach total zerstörten Vereinsbusses und damit gleichzeitig die Kinder- und Jugendarbeit in der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau zu unterstützen, überreichte Harald Fröschl (2. v. li), Stiftungsvorstand der KPWT-Kirschner-Stiftung, an die Vertreter der LG Passau (v.re.) Peter Fahrnholz, Barbara Junker und Siegfried Kapfer einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro.
Vom stellvertretenden Passauer Kreisvorsitzenden des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) Uwe Klessinger (re.) und dem Passauer BLSV-Sportabzeichen-Verantwortlichen Werner Geier (li.) wurde der stellvertretende Vorsitzende der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau Siegfried Kapfer jetzt für seine 20jährige Tätigkeit als Prüfer für Sportabzeichen geehrt.
(fa) Der Monat November ist bekanntlich auch immer ein Monat der Neu- und Umorientierung. Die LG Passau erhielt zusätzlich ein besonderes Highlight. Wir konnten von der alten Sporthalle auch Oberhaus (Dienstag-Training ab 18:00 Uhr) in die neu geschaffene Doppelturnhalle umziehen. Neben unseren qualifizierten Übungsleitern können wir nun zusätzlich auch ein Leichtathletik-Angebot auf gewaltig ausgeweiteten Quadratmetern anbieten.
Interesse geweckt?
Wir freuen uns über jedes neue Mitglied.
Die Glückwünsche der LG Passau überbrachten Siegfried Kapfer (li.) und Peter Fahrnholz.
Der Sepp ist zwar noch kein „Runder“ Geburtstag, aber seine Unterstützung als aktiver Kampfrichter und Bus-Betreuer für die LG Passau rechtfertigen auch ein kleines Dankeschön im 5er-Rythmus.
Persönliche Eindrücke unseres Läufers Marco Bscheidl
(fa) Marco Bscheidl, der bei den Weltmeisterschaften über 50km im Wüstenstaat Qatar ausgezeichnete Leistungen ablieferte, schilderte uns seine persönlichen Ansichten zu diesem Wettbewerb. bei dem er in der Einzelwertung Rang 14 landete und mit der deutschen Mannschaft die Bronze-Medaille errang .
Der Verfasser dieser Zeilen weilte im Jahre 2000 selbst als Urlauber in Doha und konnte sich von den klimatischen Verhältnissen in Doha überzeugen. Den mindestens 30 Grad im Schatten und der hohe Luftfeuchtigkeit kann man als Urlauber mit Liegestuhl, Sonnenschirm, Swimmingpool, gekühlten Softgetränken und letztendlich klimatisierter Hotelanlage begegnen. Sportliche Leistungen unter diesen klimatischen Bedingungen erfordern eine ganz andere Kondition. Zu diesem Punkt lasse ich auch Kommentare seines Trainers Günter Zahn einfließen.
قطر > Qatar spricht man aus, wie wenn bei uns die Nase läuft. Dort ist es aber meist der Schweiß, der fließt. Qatar, mit seiner Hauptstadt Doha ist ein Emirat an der Ostküste der arabischen Halbinsel am Persischen Golf. Das Land wird als absolute Monarchie regiert. Staatsreligion ist der Islam und die Scharia ist die Hauptquelle der Gesetzgebung. Weiter ist „wikipedia“ zu entnehmen, dass der Staat auf einer Halbinsel liegt und im Süden an Saudi-Arabien grenzt. Vor der Küste im Nordwesten liegt das Königreich Bahrain. Von Süden nach Norden dehnt sich das Land rund 180km, von Westen nach Osten 80km aus. Mit diesen Ausführungen kann man sich die klimatischen Verhältnisse verdeutlichen.
Die Organisation vor Ort war spitzenmäßig.
So beginnt Marco Bscheidl seine Eindrücke. Die komplette Reise klappte problemlos. Allerdings war das Hin und Her bei der Bezahlung dann ziemlich unnötig und durch verschiedene Einheiten auch recht kompliziert. Aber am Schluss hat alles gepasst. Wichtiger war das Rennen: Ohne die Hitze der Sonne fühlten sich die Temperaturen recht erträglich an. Ich kam dann auch sofort gut ins Rennen, fühlte mich locker. Laut Uhr war ich dann längere Zeit so auf Schnitt 3:40, etwas schneller als gedacht. Mit zunehmendem Rennverlauf hab ich dann bemerkt, dass meine Kilometerangaben so rein gar nicht mehr zu den Runden passten. Am Ende hatte ich knapp 51,2km auf der Uhr. So erging es vielen anderen auch. Ich war also etwas verunsichert, dachte ich bin zu langsam. Das Tempo fühlte sich aber richtig an, also hab ich lieber auf die Uhr vertraut. Ich habe von Beginn an jede Runde ein- bis zweimal viel getrunken, Kopf/Körper/Arme/Beine gekühlt und leider auch von Beginn an immer ein volle-Blase-Gefühl. Noch nie in meinen 27 Laufjahren hatte ich damit Probleme, bei diesem Rennen musste ich mich allerdings gleich dreimal erleichtern. Das zeigt mir jedoch, dass ich wirklich viel Flüssigkeit aufnehmen konnte während des Rennens. Es reichte aber hinten und vorne nicht. Mir wurde immer heißer und musste leider nach und nach Tempo rausnehmen. Ab km35-40 hatte ich dann so wie Niels Bubel mit ziemlichen Krämpfen zu kämpfen und war mir auch 500m vor dem Ziel noch nicht sicher, es ins Ziel zu schaffen.
So war der Zieleinlauf dann auch leider gar nicht emotional für mich, ich war einfach nur fertig und froh mich hinlegen zu können. Da mir auch noch schwindlig wurde hab ich’s mir dann erstmal im Medizinbereich gemütlich gemacht. 🙂
Als ich dann wieder stehen konnte hab ich die anderen gesucht und wurde gleich mit drei Überraschungen konfrontiert: 1) Nele Alder-Baerens Sensationscoup 2) Niels‘ Finish (ich meinte von Lutz während des Rennens gehört zu haben „Niels is raus“) 3) Bronzemedaille
Da war ich dann restlos überfordert und konnte das alles nicht wirklich glauben. Aber ich habe die Medaille in der Hand, also wird es schon stimmen 🙂
Marco Bscheidl mit dem Deutschen Botschafter
Das Deutsche Team mit (v.li.) Nele Adler-Baerens (Vize-Weltmeisterin bei den Frauen); Niels Bubel; Benedikt Hoffmann; Marco Bscheidl gemeinsm mit dem Deutschen Botschafter Hans-Udo Muzel.
Die Siegerehrung und die anschließende Ehrung durch den deutschen Botschafter waren dann natürlich Weltklasse!
Der Botschafter
Hans-Udo Muzel ist seit dem 03.09.2015 der neue deutsche Botschafter in Katar. Das Team der Botschaft fördert gemeinsam mit deutschen und katarischen Partnern die bilateralen Beziehungen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Medien, Kultur und Sport. Die Zivilgesellschaft ist hierbei ein wichtiger Partner.
Mit etwas Abstand zum Rennen kann ich sagen: 3:18:30 sind alles andere als überragend. Es fehlte wirklich viel zur Bestzeit. Laut meinen Trainingsergebnissen war ich auf Berlin-Niveau. Aber ich habe mich trotz großer Probleme ins Ziel gekämpft und wirklich alles gegeben was ich hatte. Wenn ich mir die Ergebnisliste anschaue, dann muss ich sehr zufrieden sein. Zu den Top 10 fehlten gleich einige Minuten und auch in der Mannschaftswertung wäre nicht mehr drin gewesen.
Zur Leistungseinschätzung führt sein Trainer Günter Zahn aus:
Die Vorbereitung war immer mit Höhen und Tiefen“ gespickt. So z. B. ein grippaler Infekt, kurzzeitige Achillessehnenprobleme. Marco läuft nicht gerne bei großer Hitze. Die Wetterprognosen in Doha im November – etwa 30 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit.
Somit kam nur die Wettkampfstrategie in Fragen:
Verhalten beginnen und jede Möglichkeit der Flüssigkeitsaufnahme nutzen.
Die Vorbereitung auf diese Weltmeisterschaft startete am 01.08.2016 als 15 Wochen-Planung. Folgende Schwerpunkte wurden gelegt: Wettkämpfe wie der Halbmarathon in Dingolfing und Marathon in München. Sechs Perioden mit hohem Umfang. Drei Trainingslager in Bad Füssing und Lenzerheide.
Marco hat in Doha eine grandiose Leistung gezeigt und ist mit der Bronzemedaille in der Mannschaft belohnt worden. Herzlichen Glückwunsch an Marco. Alle die ihn im Vorfeld begleitet haben, sind stolz auf ihn, einschließlich ich als Trainer.
Der Abschluss-Kommentar von Marco:
Des hamma guad gmocht!!!!! 🙂 Gerne wieder, auch wenn ich den Polarkreis als WM-Austragungsort bevorzugen würde.
Marco Bscheidl ist übrigens der siebte Athlet im Deutschen – National – Trikot, den die LG Passau vorzuweisen hat!