(fa) Wie bereits bekannt gegeben, findet der München-Marathon 2020 auf Grund der Corona-Pandemie, auch in der vorgesehenen, abgespeckten Version nicht statt.
Dazu gibt es jetzt eine Alternative. Es wird ein “VIRTUAL RUN GMM” veranstaltet.

Und dann noch eine weitere erfreuliche Nachricht für alle unsere Langstreckler:
Nicht nur unsere Bundeskanzlerin sowie unser Ministerpräsident bewegen sich auf den Spuren von  König Ludwig II. auf Herrenchiemsee. Die zugelassenen 1000 Läufer müssen zwar auf eine fernsehträchtige Kutschenfahrt verzichten. Dürfte aber kein Problem darstellen, denn sie sind ja sonst auch auf “Schusters Rappen” unterwegs.

Alle notwendigen Informationen für den Virtual Run hier,
sowie für den Herrenchiemsee-Lauf hier.

–  Fünfter Teil –

(fa) Die Karawane zieht  n i c h t  weiter….. 
…. Sie ist vielmehr, wieder einmal zum Stillstand gekommen. 

Sie sitzt fest in der “Corona-Wüste”.

Den Breiten- und Längengrad des Standorts der Karawane können wir zwar nicht nennen. Aber zumindest die genaue Lage ist bekannt. “Wüste” zwischen neuem  Parkplatz, Veste Oberhaus, Turnhalle Haus der Jugend und Schulturnhalle der Gisela Schulen. 

Eine einladende, erholsame Oase?  Fehlanzeige!.  Wir stehen wieder einmal, mitten in der Wüste.

Die Vorplanungen und städtische Entscheidungen  für die Errichtung einer  Kunststoff-Laufbahn auf Oberhaus, datiert auf den 6. Juni 2007. Kurz vor Inangriffnahme des Bauwerks kam 2013 das Jahrhunderthochwasser. Es war auch auf für uns eine Selbstverständlichkeit, dass jetzt andere Prioritäten zu setzen waren. 

Sieben Jahre sind nunmehr ins Land gezogen. Wir schreiben das Jahr 2020, als man voller Tatendrang, endlich an die Verwirklichung herantrat. 

Denk’ste …! 

Corona war das Schreckgespenst und  Schlagwort des 1. Quartals 2020, welches die Einnahmen der Stadt radikal einbrechen ließ. Verbunden damit aber auch erneut wieder die eingeplanten Mittel für das Projekt Laufbahn Oberhaus.

Dankenswertweise hat sich jetzt auch die “Passauer Neue Presse” der Sportanlage Oberhaus angenommen. Am 2. September berichtete sie in  einem “Sechs-Spalter” mit dem Titel “Immer und immer wieder aufgeschoben” über den vergangenen sowie aktuellen Sachstand. Nämlich Verschiebebahnhof Laufbahn- Oberhaus für Dreifach-Sporthalle, Hochwasser und jetzt Corona.

Am Stadtrat wird es jetzt wieder liegen, bei entsprechender Haushaltslage, den  bestehenden, sportlichen Prioritätenplan einzuhalten und zu forcieren. Dieser sieht nämlich vor: 

An erster Stelle die Sportanlage Oberhaus, gefolgt dann vom Städt. Dreiflüsse -Stadion.

Wir sind gespannt!
Wir bleiben dran !
Versprochen !

Innsbruck (AUT), 11. September 2020

Joshua Sperrle mit klasse Leistung
-LG-Ultraläufer beim „Innsbruck Alpine Trail Festival“ am Start-

Klasse Leistung von Joshua Sperrle (LG Passau) beim diesjährigen „Innsbruck Alpine Trail Festival“.
Foto; “Foto Dürnegger”:

(KS.) Über 2.500 Teilnehmer aus 14 Nationen, unter ihnen auch Joshua Sperrle von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau hatten zum diesjährigen „Innsbruck Alpine Trail Festival“, einer mehrtägigen Ultra-Trail-Veranstaltung mit insgesamt acht Rennmöglichkeiten in der Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirol, gemeldet.

Joshua Sperrle hatte für den sog. K 85 gemeldet, bei dem insgesamt 80 Kilometer und 3.000 Höhenmeter mit Start in der Innsbrucker Olympiaworld über die Sillschlucht, Stollensteig, Telfes, Mitterer Alm, Götzener Graben, Birgitz, Höttinger Bild, die Touristen-Hotspots Umbrüggler Alm, Arzler Alm, Thaurer Schlössl und die mittelalterliche Altstadt von Hall, Herzsee bis zurück nach Innsbruck zu bewältigen waren.

Unterstützt und gecoacht von Freundin Anna und LG-Sportkamerad Marco Bscheidl, selbst einer der besten deutschen Ultraläufer, die u.a. bei fast allen Verpflegungsstationen vor Ort waren, startete er am Freitag um 23.00 Uhr und wurde gleich zu Beginn durch die für ihn ungewohnten Lichtverhältnisse und das hohe Anfangstempo etwas „kalt erwischt“.

Ab Kilometer 30, kurz vor der 1.500-Einwohner-Gemeinde Birgitz, lief es dann deutlich besser und er konnte auf den wenige Flachpassagen eine kleine Aufholjagd starten.

Gegen drei Uhr nachts wäre dann der Lauf beinahe zu Ende gewesen, als er stürzte und sich die Knie aufschlug. Trotz blutender Wunder setzte er das Rennen fort; verpasste allerdings dann, in einer Vierergruppe laufend, ein Abzweigung und lief einen Umweg von gut 300 zusätzlichen Höhenmetern und knapp 20 Minuten.

Nach insgesamt 9:34:59 Stunden erreichte er als ausgezeichneter Neunter der Gesamtwertung, die vom in Innsbruck lebenden Südtiroler Phillipp Ausserhofer gewonnen wurde, das Ziel in der Innsbrucker Olympiaworld.

Joshua Sperrle zeigte sich letztlich zufrieden mit seiner Leistung. „Stürze, aber auch das Verlaufen könne man nicht gänzlich ausschließen“, so sein erster Kommentar.

Jetzt will er seinen Trainingsschwerpunkt auf Kraft und Schnelligkeit legen, um beste Voraussetzungen für die 100-km-Vorbereitung zu haben. 2021 habe er sich als Ziel die Norm für die 100km-Straßenlauf-Weltmeisterschaften gesetzt.

Erding, 05. – 06.September 2020

Gold, Bronze und Bestleistungen

– Erfolgreiches LG-Trio bei den Bayerischen Meisterschaften in Erding – 
– Lea Gahbauer verteidigt ihren 800m -Titel –

Betreuer Mario Bernhardt (v.li.) mit seinem erfolgreichen Trio Lea Gahbauer, 
Jonas Storch und Markus Weinert

(KS.) Bei den diesjährigen Bayerischen U16- und U23-Leichtathletik-Meisterschaften, die am Wochenende im Erdinger „Sepp-Brenninger-Stadion“ über die Bühne gingen und zu denen fast 500 Teilnehmer aus 135 Vereinen gemeldet hatten, waren von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, betreut von Mario Bernhardt,  Lea GahbauerJonas Storch und Markus Weinert am Start.

Die 15jährige Lea Gahbauer, die letztes Jahr über 800m der Schülerinnen W 14 erstmals Bayerische Meisterin geworden war und heuer ihre persönliche 800m-Bestzeit auf unter  2:20 Minuten verbessert hatte, trat auch in Erding in ihrer Paradedisziplin an.

Am Start noch etwas zurückhaltend, ging sie nach 200 m an die Spitze des Feldes, lief dann von vorne weg ein äußerst couragiertes Rennen und holte sich mit neuer persönlicher Bestzeit  von 2:19,34 Minuten die Bayerische Meisterschaft vor Karla Hiss (MTV 1862 Pfaffenhofen) und Rebecca Karl (TSV 1860 Ansbach).

Jonas Storch, der Mitte Februar bereits bei den Bayerischen Cross-Meisterschaften in Buttenwiesen mit Bronze bei den 14jährigen Schülern geglänzt und zuletzt kontinuierlich neue Bestzeiten auf der Bahn „produziert“ hatte, startete über 800m.

Vom Start weg machte er die Führungsarbeit und sorgte für das Tempo, musste aber dann eingangs der zweiten Runde Samuel Stadtmüller (LG Landkreis Aschaffenburg) und David Scheller (TG 48 Würzburg) vorbeiziehen lassen. Die letzten 300m versuchte er um alles einen Medaillenplatz zu halten und konnte sich letztlich mit einem langgezogenen Zielsprint in neuer persönlicher Bestzeit von 2:11,24 Minuten Platz Drei und die Bronzemedaille sichern.

Markus Weinert hatte bei den Junioren, d.h. in der Altersklasse U 23, über 800 und 1.500 m gemeldet. Im 800m-Rennen, das von Niklas Buchholz (LSC Höchstadt/Aisch) gewonnen wurde, setzten sich vom Start zwei Läufer vom Feld ab, Markus Weinert blieb in der Verfolgergruppe und sicherte sich letztlich im Zielsprint mit 2:01,23 Minuten Platz Sechs.

Über 1.500 m, die am Sonntag ausgetragen wurden und wo neuerlich Niklas Buchholz erfolgreich war, hatten sich gleich drei Läufer von Beginn klar abgesetzt und das Tempo vorgegeben. Markus Weinert lief in der Verfolgergruppe, konnte auf der Zielgeraden nochmal attackieren und lief mit neuer persönlicher Bestzeit von 4:15,21 Minuten als sehr guter Vierter über die Ziellinie.

Ramsau (AUT), 05. September 2020

Vater-Tochter-Duo beim Trailrunning am Dachstein erfolgreich
– Franz Prager schnellster 60jähriger – 
– Tochter Sabrina Prager holt Silber bei den Damen- 

Erfolgreiches Vater-Tochter-Duo Franz und Sabrina Prager von der LG Passau

(KS.) Mit Gold und Silber glänzte das Berglauf-Vater-Tochter Duo der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau Franz und Sabrina Prager beim „4. Torlauf Dachstein“, einer Trailrunning-Veranstaltung, die im Rahmen des Österreichischen Trailrunning-Cups in  der 2.800-Einwohner-Gemeinde Ramsau am Dachstein ausgetragen wurde und bei der knapp 240 Teilnehmer aus 10 Nationen auf der Halbmarathon-und der Marathon-Distanz am Start waren.

Franz  Prager und Sabrina Prager hatten sich für die laut Ausrichtern „gemütliche Strecke“, den sog. Halbmarathon über 24 Kilometer mit Start und Ziel im Ramsauer WM-Stadion entschieden, bei der über 500 Höhenmeter quer durch die Ramsau zu bewältigen waren.

Nach 2:01:24 Stunden lief der mehrfach bayerische und deutsche SeniorenBerglaufmeister als 10. der Gesamtwertung und schnellster 60jähriger über die Ziellinie

Tochter  Sabrina Prager, Vierte der letztjährigen Deutschen Berglaufmeisterschaften und erst Ende August mit der Teilnahme am „13 Summit Sky Marathon“ in Saalbach-Hinterglemm auf den „Trail-Geschmack“ gekommen, musste sich nach 2:06:08 Stunden nur der Allgäuer Trail-Spezialistin Carola Dörries beugen und erkämpfte sich in der Damen-Gesamtwertung die Silbermedaille

Regensburg, 29. August 2020

Marco Bscheidl bei virtuellem Länderkampf im Einsatz
– LG-Ultraläufer schafft in sechs Stunden 82,4 Kilometer –

(KS.) Beim „IAU 6h Virtual Global Solidarity Run“, einem weltweiten Internationalen 6-Stunden-Länderkampf über Ultradistanzen, gingen letztes Wochenende über 420 Läuferinnen und Läufer aus 32 Ländern in ihren jeweiligen Heimatländern auf die entsprechenden Strecken.
Für diese, der Corona-Pandemie geschuldete, außergewöhnliche Veranstaltung, setzte sich das Deutsche Nationalteam auf fünf Frauen und sechs Männer zusammen. Alles Teilnehmer aus dem 50km-, 100km- und 24-Stunden-Nationalkader, die für diesen Run nominiert wurden. Auch Marco Bscheidl von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau war vertreten.
Da sich jede Athletin und jeder Athlet bei diesem Wettkampfformat Strecke und Startzeit frei wählen durfte, entschied sich Marco Bscheidl für den Samstag als Wettkampftag und  als Strecke wählte er eine vier Kilometer lange Pendelstrecke bei sich zuhause in Regensburg zwischen der Autobahnbrücke bei Pentling und dem Ausflugslokal „Zur Walba“.

Am Samstag früh um 06.00 Uhr startete er dann direkt von zuhause aus, die ersten zehn Kilometer bis zur ausgemessenen 4km-Pendelstrecke, wobei er von Beginn an ein 1000m-Tempo von etwa 4:20 Minuten anschlug.

Unter dem Beifall und der Anfeuerung mehrerer Regensburger- und Passauer – Freunde und Bekannte, kämpfte sich der gelernte Informatiker, der 2019 mit dem LG -Team deutscher 50km-Vizemeister geworden war, dann die vorgegebenen sechs Stunden an der Donau entlang und beendete nach insgesamt 82,4 gelaufenen Kilometern (!) den Renntag.

Burgau, 26. August 2020

Generalproben geglückt!
-LG-Sextett mit guten Leistungen in Burgau-

KS.) Als aktuellen Formtest und zum Teil als Vorbereitung auf die diversen noch anstehenden Meisterschaften waren Anna DrexlerLea GahbauerEva SchultzStephan FruhmannFelix Proschek und Markus Weinert von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau beim traditionellen Abendsportfest des TSV Burgau an den Start gegangen, das bei sommerlichen Temperaturen, aber ziemlich windigen Verhältnissen im TSV-Sportzentrum der 9.000-Einwohnerstadt Burgau im schwäbischen Landkreis Günzburg über die Bühne ging und zu dem über 300 Teilnehmer aus Bayern und Baden Württemberg gemeldet hatten. 

LG Passau
Form für die Bayerischen Meisterschaften stimmt – Lea Gahbauer (LG Passau)

Das 800m-Rennen der Schülerinnen W 15 war für die letztjährige Bayerische 800m-Meisterin Lea Gahbauer Generalprobe für die am nächsten Wochenende in Erding stattfindenden Bayerischen Meisterschaften.

In einem couragierten Rennen lieferte die 15jährige eine schnelle erster Runde ab, konnte aber auch wegen des starken Windes ihr hohes Tempo nicht mehr ganz halten und holte sich nach 2:20,71 Minuten den Sieg vor Anna Grasse (LG Donau-Ries) und Sarah Miehle (TG Biberach). Knapp ein Sekunde über ihrer persönlichen Bestzeit konnte sie aber mit ihrer Leistung durchaus zufrieden sein.

Anna Drexler (LG Passau) – und jetzt zu den Deutschen Jugendmeisterschaften
Foto: Kiefner

Anna Drexler, die sich über 1.500 m für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn qualifiziert hat, wollte ihre Form noch einmal auf der 800m-Distanz testen. Mit 2:22,31 Minuten verfehlte sie ihre im Juli in Regensburg aufgestellte persönliche Bestzeit nur denkbar knapp und wurde hinter dem Schwesternpaar Ann und Larissa Schall (beide LG Tuttlingen-Fridingen) Dritte in der Weiblichen Jugend U 20.

Es geht weiter aufwärts für Eva Schultz (LG Passau)

Nach monatelanger Verletzungspause steigert Eva Schultz ihre Form von Rennen zu Rennen. Über 5.000 m der Frauen reihte sich die 25jährige vom Start weg hinter der Sechsten der diesjährigen Deutschen 5.000-m-Meisterschaften Marlene Gomez Islinger (SSV Ulm 1846) ein.

Im Duett passierten die beiden die 3.000m-Marke in sehr schnellen 10:02 Minuten. Allerdings musste Eva Schultz dann dem hohen Tempo etwas Tribut zollen und ihre Ulmer Konkurrentin ziehen lassen. Mit knapp 3:30 Minuten war der vierte Kilometer schon deutlich langsamer. Aber auf den letzten 1.000 m versuchte die Passauerin nochmal ihr Tempo zu steigern und kämpfte sich letztlich mit neuer persönlicher Jahresbestzeit von 16:54,50 Minuten ins Ziel und holte Platz Zwei.

Die am 26. und 27. September in Erding stattfindenden Bayerischen Jugendmeisterschaften im Blick, wo er einen Platz unter den ersten Acht erreichen möchte, startete Felix Proschek nach längerer Wettkampfpause über 800 m der Männlichen Jugend U 18.

Nach 2:08,88 Minuten lief er an seine heuer in Regensburg erzielte persönliche Bestzeit heran und belegte hinter Luca Pulfer (TSV Untermaiselstein) Platz Zwei.

Nach seinem Sieg in Dachau wollte Markus Weinert über 800m der Männer an seine zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Nach einer schnellen ersten Runde lief er bis zur 600m-Marke auf Platz Zwei, musste aber eingangs der Zielgeraden zum Führenden Hiob Gebisso (TG Viktoria Augsburg) abreißen lassen, „verkrampfte“ zusehends und musste auch noch Simon Pulfer (TSV Untermaiselstein) vorbeiziehen lassen. Mit seiner Endzeit von 2:03,17 Minuten und Platz Drei zeigte er sich ganz zufrieden.

Da derzeit keine Straßenläufe ausgetragen werden, begab sich Stephan Fruhmann, letztjähriger deutscher Marathon-Mannschaftsmeister, auf für ihn etwas „ungewohntes Terrain“ und ging über 5.000m der Männer an den Start, wo sich der deutsche Crosslaufmeister Tobias Gröbl (LG Zusam) den Sieg holte. Mit 15:55,28 Minuten und Platz Sechs konnte er über seinen „Sprintausflug“ sehr zufrieden sein.

Vaterstetten, 21. – 23. August 2020

LG Passau mit Kampfrichterteam bei den Deutschen
Leichtathletik-Mehrkampfmeisterschaften in Vaterstetten

Die Passauer LG – Abordnung (v.li.) Cornelia Weinert, Kristina Pilzer (kniend), Christian Teibrich, Stefan Biersack (kniend), Patrick Wimmer, Centa Hollweck, Tobias Kapfer, Anne Schregle und Siegfried Kapfer.

Auf Anforderung des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes war ein Kampfrichter-Team der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau am letzten Wochenende bei den Deutschen  Leichtathletik-Mehrkampfmeisterschaften im Sportzentrum im oberbayerischen Vaterstetten im Einsatz.

Lifestream – Aufnahme vom Kugelstoß am Samstag:

Ganz im Zeichen von Corona und einem damit verbundenen strengen Hygienekonzept, das  u.a. den Kampfrichtern das permanente Tragen von Mund-Nase-Masken auf dem gesamten  Sportgelände und auch während des Wettkampfs auferlegte, zeichneten die LG`ler unter Leitung von Siegfried Kapfer und CentaHollweck am Freitag bei fast schon tropischen  Temperaturen, bei strömendem Regen am Samstag und sommerlichen Verhältnissen am  Sonntag für das Kugelstoßen und den Speerwurf verantwortlich.

Lifestream – Aufnahme Speerwurf vom Sonntag:

Leipzig, 22. August 2020

-LG-Ultraläufer beim „31. Leipziger 100-km-Lauf“ wieder im realen Wettkampfgeschehen-

Leipziger 100-km-Sieger, Alex Sellner von der LG Passau.

(KS.) Mit einem regelrechten Paukenschlag bzw. mit einem tollen Sieg stieg Ultraläufer Alex Sellner von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau nach der Corona-Zwangswettkampfpause am Samstag bei der 31. Ausgabe der „Leipziger 100-km-Laufes“ wieder ins reale Wettkampfgeschehen ein.

Die Verantwortlichen des ausrichtenden LC Auensee Leipzig hatten für diese Traditionsveranstaltung im nördlichen Auenwald der sächsischen Großstadt auf dem Gelände der „August-Bebel-Kampfbahn“ einen 10km-Rundkurs mit etwa 70 Prozent Forst- und Parkwegen sowie 30 Prozent asphaltierten Wegen austrassiert, auf dem über 330 Teilnehmer  über 50 km, 100 km und in einer 10×10-km-Staffel an den Start gingen.

Bei strömendem Regen und Temperaturen um die 25 Grad erfolgte am Samstag früh um  06.00 Uhr der Start zu den 100 Kilometern. Vom Start weg hatte sich der 49jährige Alex Sellner auf dem zum Teil sehr matschigen, aufgeweichten und kräftezehrenden Geläuf an  die Spitze gesetzt. Trotz eines Sturzes an der ersten Wende konnte er seine Führung behaupten, fand seinen Laufrhythmus wieder und spulte „wie gewohnt“ Kilometer für Kilometer ab.

Bei Kilometer 70 noch auf Kurs für eine Endzeit von ca. 7:14 Stunden gab`s bei der Getränkeversorgung die falsche Flasche für ihn und die nächsten 10 Kilometer waren von von diversen „Übergebungspausen“ gekennzeichnet. 

Mit einer entsprechenden Willensleistung und dank seines bereits hereingelaufenen Vorsprungs erkämpfte er sich letztlich in 7:52:44 Stunden letztlich den Sieg vor Timon Günther (Bayreuther Turnerschaft 1861) und dem Berliner Tobias Langer.

Saalbach-Hintergemm  (AUT), 22. August 2020

Sabrina Prager mit neuer Herausforderung.
-LG-Bergläuferin holt Platz Fünf beim „13 Summit Sky Marathon“.

(KS.) Mit der Teilnahme am „13 Summit Sky Marathon“ der in der österreichischen 2.900-Einwohner-Gemeinde Saalbach-Hinterglemm im Pinzgau im Rahmen der dortigen „Saalbacher Trail & Skyrace Tage“ über die Bühne ging und an denen Teilnehmer aus Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen, Tschechien und Österreich bei insgesamt sechs Wettbewerben am Start waren, stellte sich Sabrina Prager von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau einer besonderen Herausforderung.

Der „13 Summit Sky Marathon“ ist ein Trail der die Läuferinnen und Läufer vom Start im Ortszentrum von Saalbach über den Schattenberg-Ostgipfel (2.018 m) am Anfang bis zum Reichkendlkopf (1.942 m) am Ende über insgesamt 13 verschiedene Gipfel mit einer Gesamtstreckenlänge von 45 km bis zurück nach Saalbach zum Ziel an der „Schattenberg X-Press Talstation“ führt.

Auf dieser, von den Veranstaltern als „Panorama Rundtour“ bezeichneten Strecke, werden 3.500 Höhenmeter (!) bewältigt und das gesamte Tal umrundet.

Bei sonnigen Verhältnissen und Temperaturen um die 25 Grad erfolgte am Samstag früh um 07.00 Uhr der Start, wobei sich Sabrina Prager, was sie vom Berglauf nicht gewohnt ist, erst noch Stöcke organisieren musste und mit leichter Verspätung auf die Strecke ging.

Bereits auf den ersten drei Kilometern, bei denen 900 Höhenmeter auf der Skipiste bis zum Schattenberggipfel zu bewältigen waren, bekam die Vierte der letztjährigen Deutschen Berglaufmeisterschaften einen Eindruck von den restlichen noch zu laufenden Kilometern.

Ihren Aussagen zufolge ein ganz anderer Wettkampf als Berglauf, nur noch „hoch und runter“, keine Streckenposten, zum Teil habe sie überhaupt nicht mehr gewusst, ob sie tatsächlich richtig unterwegs sei.

Nach 8:11:34 Stunden, kurz bevor ein Gewitter einsetzte, lief sie über die Ziellinie und belegte hinter der deutschen Ultraläuferin Sylvie Geißler (SC Ainring), die drei Wochen zuvor den Chiemgauer 100km-Lauf gewonnen hatte, der Italienerin Julia Kessler und den beiden Österreicherinnen Ulrike Strieding und Cornelia Paulmichl einen sensationellen fünften Platz.