Leipzig, 22. August 2020

-LG-Ultraläufer beim „31. Leipziger 100-km-Lauf“ wieder im realen Wettkampfgeschehen-

Leipziger 100-km-Sieger, Alex Sellner von der LG Passau.

(KS.) Mit einem regelrechten Paukenschlag bzw. mit einem tollen Sieg stieg Ultraläufer Alex Sellner von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau nach der Corona-Zwangswettkampfpause am Samstag bei der 31. Ausgabe der „Leipziger 100-km-Laufes“ wieder ins reale Wettkampfgeschehen ein.

Die Verantwortlichen des ausrichtenden LC Auensee Leipzig hatten für diese Traditionsveranstaltung im nördlichen Auenwald der sächsischen Großstadt auf dem Gelände der „August-Bebel-Kampfbahn“ einen 10km-Rundkurs mit etwa 70 Prozent Forst- und Parkwegen sowie 30 Prozent asphaltierten Wegen austrassiert, auf dem über 330 Teilnehmer  über 50 km, 100 km und in einer 10×10-km-Staffel an den Start gingen.

Bei strömendem Regen und Temperaturen um die 25 Grad erfolgte am Samstag früh um  06.00 Uhr der Start zu den 100 Kilometern. Vom Start weg hatte sich der 49jährige Alex Sellner auf dem zum Teil sehr matschigen, aufgeweichten und kräftezehrenden Geläuf an  die Spitze gesetzt. Trotz eines Sturzes an der ersten Wende konnte er seine Führung behaupten, fand seinen Laufrhythmus wieder und spulte „wie gewohnt“ Kilometer für Kilometer ab.

Bei Kilometer 70 noch auf Kurs für eine Endzeit von ca. 7:14 Stunden gab`s bei der Getränkeversorgung die falsche Flasche für ihn und die nächsten 10 Kilometer waren von von diversen „Übergebungspausen“ gekennzeichnet. 

Mit einer entsprechenden Willensleistung und dank seines bereits hereingelaufenen Vorsprungs erkämpfte er sich letztlich in 7:52:44 Stunden letztlich den Sieg vor Timon Günther (Bayreuther Turnerschaft 1861) und dem Berliner Tobias Langer.

Saalbach-Hintergemm  (AUT), 22. August 2020

Sabrina Prager mit neuer Herausforderung.
-LG-Bergläuferin holt Platz Fünf beim „13 Summit Sky Marathon“.

(KS.) Mit der Teilnahme am „13 Summit Sky Marathon“ der in der österreichischen 2.900-Einwohner-Gemeinde Saalbach-Hinterglemm im Pinzgau im Rahmen der dortigen „Saalbacher Trail & Skyrace Tage“ über die Bühne ging und an denen Teilnehmer aus Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen, Tschechien und Österreich bei insgesamt sechs Wettbewerben am Start waren, stellte sich Sabrina Prager von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau einer besonderen Herausforderung.

Der „13 Summit Sky Marathon“ ist ein Trail der die Läuferinnen und Läufer vom Start im Ortszentrum von Saalbach über den Schattenberg-Ostgipfel (2.018 m) am Anfang bis zum Reichkendlkopf (1.942 m) am Ende über insgesamt 13 verschiedene Gipfel mit einer Gesamtstreckenlänge von 45 km bis zurück nach Saalbach zum Ziel an der „Schattenberg X-Press Talstation“ führt.

Auf dieser, von den Veranstaltern als „Panorama Rundtour“ bezeichneten Strecke, werden 3.500 Höhenmeter (!) bewältigt und das gesamte Tal umrundet.

Bei sonnigen Verhältnissen und Temperaturen um die 25 Grad erfolgte am Samstag früh um 07.00 Uhr der Start, wobei sich Sabrina Prager, was sie vom Berglauf nicht gewohnt ist, erst noch Stöcke organisieren musste und mit leichter Verspätung auf die Strecke ging.

Bereits auf den ersten drei Kilometern, bei denen 900 Höhenmeter auf der Skipiste bis zum Schattenberggipfel zu bewältigen waren, bekam die Vierte der letztjährigen Deutschen Berglaufmeisterschaften einen Eindruck von den restlichen noch zu laufenden Kilometern.

Ihren Aussagen zufolge ein ganz anderer Wettkampf als Berglauf, nur noch „hoch und runter“, keine Streckenposten, zum Teil habe sie überhaupt nicht mehr gewusst, ob sie tatsächlich richtig unterwegs sei.

Nach 8:11:34 Stunden, kurz bevor ein Gewitter einsetzte, lief sie über die Ziellinie und belegte hinter der deutschen Ultraläuferin Sylvie Geißler (SC Ainring), die drei Wochen zuvor den Chiemgauer 100km-Lauf gewonnen hatte, der Italienerin Julia Kessler und den beiden Österreicherinnen Ulrike Strieding und Cornelia Paulmichl einen sensationellen fünften Platz.

Dachau, 15. August 2020

LG-Quartett mit klasse Leistungen in Dachau
-Anna Drexler unterbietet erneut DLV-Norm!-

(KS.) Mit klasse Leistungen glänzte das vom vielfachen deutschen Meister Günter Zahn trainierte LG-Quartett Anna DrexlerLea GahbauerEva Schultz und Markus Weinert bei den vom ASV Dachau ausgetragenen Landesoffenen Volksfestwettkämpfen, die im Dachauer „Sepp-Helfer-Stadion“ über die Bühne gingen und zu denen über 260 Teilnehmer aus 80 Vereinen gemeldet hatten.

1.500 m der Frauen – Eva Schultz vor Anna Drexler

Bei schwülen Temperaturen standen die drei LG-Mädels im dritten Lauf über 1.500 m der Frauen gemeinsam an der Startlinie.

Von Beginn an übernahm Eva Schultz die Führung und versuchte Tempo zu machen; im Windschatten dahinter auf Platz Zwei Anna Drexler, die noch der Weiblichen Jugend U20 angehört, und als sechste reihte sich die 15jährige Lea Gahbauer ein, die in Dachau ihr 1.500m-Debüt gab.

Bis zur 1.000m-Marke, die von Eva Schultz in 3:10 Minuten passiert wurde, blieb die Reihenfolge unverändert. Beim Einläuten der letzten Runde verschärfte Eva Schultz nochmal das Tempo, Anna Drexlerkonnte problemlos folgen und bis zur Zielgeraden an ihrer Vereinskollegin dranbleiben.

Im Endspurt hatte dann Eva Schultz die größeren Reserven und holte sich in persönlicher Jahresbestzeit von 4:41,68 Minuten den Sieg vor Katrin Geiger (SV Steinheim), die Anna Drexler auf den letzten Metern noch abfangen und auf Platz Drei verdrängen konnte. Mit 3:42,66 Minuten verbesserte Anna Drexler ihre persönliche Bestzeit um weitere drei Sekunden und unterbot erneut die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften.

Lea Gahbauer (links) bei ihrem 1.500-m-Debüt

Obwohl Lea Gahbauer in der Schlussphase des Rennens den Temperaturen etwas Tribut zollen musste, finishte sie bei ihrem ersten 1.500-m-Rennen in guten 4:52,51 Minuten. 

Markus Weinert, der über 800 m der Männer antrat, hatte von Günter Zahn die Vorgabe erhalten, ein vor allem taktisch gutes Rennen abzuliefern und nicht nur auf eine Endzeit von unter 2:00 Minuten zu spekulieren.

Markus Weinert auf dem Weg zum 800-m-Sieg

Während ein Duo der LG Stadtwerke München vom Start weg die Spitze übernahm und die 400m-Marke nach knapp 63 Sekunden passierte, hielt sich Markus Weinert an Position Drei. 200m vor dem Ziel setzte er zum Endspurt an, ging in Führung und konnte seinen Vorsprung bis ins Ziel verteidigen. Mit 2:02,75 Minuten holte er sich den Sieg vor Moritz Mühlpointner (LG Stadtwerke München) und Ludwig Westermeier (LAG Mittlere Isar).

Plattling, 08. August 2020

„Achtbar aus der Affäre gezogen“
-„LG-Rumpf-Team“ holt vier Medaillen-

Das erfolgreiche LG-Quartett mit (v.re.) Lea Gahbauer, Patrick Wimmer, Markus Weinert und Tobias Kapfer.

(KS.) Lediglich mit einem „Rumpf-Team“ war die Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei den diesjährigen Niederbayerischen Meisterschaften vertreten, die vom TSV Plattling im heimischen „Karl-Weinberger-Stadion“ mustergültig ausgerichtet wurden.

Bei den Schülerinnen W 15 musste sich Lea Gahbauer über 300m in neuer persönlicher Bestzeit von 43,95 Sekunden nur der Lokalmatadorin Anna-Lena Machl (TSV Plattling) beugen und wurde Niederbayerische Vizemeisterin.

Über 100 m der Männer holte sich Patrick Wimmer in 11,86 Sekunden die Bronzemedaille und nur ein Hundertsel dahinter wurde Tobias Kapfer in 11,87 Sekunden Vierter.

Im 200-m-Rennen der Männer steigerte Tobias Kapfer seine Saisonbestzeit auf 23,89 Sekunden, was ihm Platz Zwei und die Silbermedaille einbrachte.

Der vierte LG-Teilnehmer Markus Weinert, eher auf den längeren Distanzen zuhause, ging über 400 m der Männer an den Start und holte sich mit neuer persönlicher Bestzeit von 53,74 Sekunden Platz Drei und Bronze.

Absage

(f a) Nachfolgend die Absage des München – Marathon im “Original-Ton”.

ABSAGE DES 35. GENERALI MÜNCHEN MARATHON

Der Zeitraum für euer Training und unsere Vorbereitung ist mittlerweile extrem knapp.

In Abstimmung mit den zuständigen Behörden kann weiterhin keine verbindliche Aussagen für den 11. Oktober 2020 zum jetzigen Zeitpunkt getroffen werden. Die gegenwärtige Situation und das dynamische Infektionsgeschehen bietet keine Grundlage für eine verlässliche Planung.

Schweren Herzens, aber mit vollstem Verständnis müssen wir daher die Absage des GENERALI MÜNCHEN MARATHON 2020 mitteilen. 

Geplant war, mit dem innovativen Konzept “2020 amoi anders – 30 KM” auf verkürzter Strecke und in Einzelstarts den GENERALI MÜNCHEN MARATHON 2020 durchführen zu können. Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen hätten dafür Sorge getragen, dass der Infektionsschutz jederzeit für die Teilnehmer und Helfer gewährleistet ist. Wir sind unserem kreativen Lösungsansatz auf Zuspruch bei allen Beteiligten bis hin  zur Bayerischen Staatsregierung gestoßen, jedoch stellen die Zuschauer entlang der Laufstrecke ein erhöhtes Risiko dar. Die Gesundheit aller Beteiligte hat jedoch unsere oberste Priorität

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für das Verständnis und bitten noch um etwas Geduld bei der Ausstellung der Wertgutscheine (100%), wahlweise für die Jahre 2021 oder 2022. Ihr werdet automatisch von uns benachrichtigt. 

Weiterhin danken wir unseren Partnern und Sponsoren für die bisherige Unterstützung und hoffen auch in Zukunft auf die Partnerschaften bauen zu können.

Die nächste Auflage des 35. GENERALI MÜNCHEN MARATHON, in seiner ursprünglichen Form ist am 10. Oktober 2021 geplant.

Euer GMM Team!

( f a ) Dieser Funkspruch von Apollo 13, gesendet vor 50 Jahren, anlässlich einer NASA-Mission,  ging in die Sprachgeschichte ein. Er ging genau im Gründungsjahr der Leichtathletik Gemeinschaft Passau um die Welt.

Ausgerechnet im 50. – Jahr unseres Bestehens werden wir von einer Pandemie begleitet, die nicht nur unser gesamtes privates Verhalten, sondern auch die gesamte Sportwelt, in unserem Fall, speziell die Leichtathletik beeinflusst.

Auch wir haben jetzt ein Problem, allerdings ein irdisches Problem!

Dies betrifft in erster Linie unsere geplanten Veranstaltungen, die wir auf Grund unseres Vereinsjubiläums eigentlich groß ausrichten wollten.

Die derzeit noch geltenden Hygienevorschriften, sowie die sich neuerdings wieder abzeichnenden höheren Fallzahlen, lassen aber nichts Gutes ahnen.

Als erste interne Veranstaltung musste die Jahresversammlung für das Wettkampfjahr 2019 der LG abgesagt werden. Ein neuer Termin ist für das nächste Jahr anberaumt aber noch nicht terminiert.

Weiter ging es dann mit dem Veranstaltungssektor.

So ist auch das traditionelle Behördensportfest 2020 bereits CORONA geschuldet dem Rotstift zum Opfer gefallen. Das Bild entstammt der Veranstaltung 2019.

Schweren Herzens mussten wir auch das bisher in ununterbrochener Reihenfolge durchgeführte McDonald’s Kinder-, Schüler- und Jugendsportfest absagen. Die 26. Ausgabe verzögert sich damit zumindest um ein Jahr.

Dieses Sportfest war und ist auch in Zukunft für uns ein Familienfest,  bei dem der Papa am Start steht und Mama beim Zieleinlauf anfeuert oder umgekehrt. Oft sind auch die Großeltern mit am Platz.

Unser Termin, 3. Oktober, fällt zudem in die Inkubationszeit nach Ferienende und der geplanten wiederbeginnenden Schulzeit.  Bisher sind keine Zuschauer zugelassen und Anfang Oktober….? Wir sind keine Hellseher.

Die Gesundheit aller Beteiligten, sowie auch deren Angehörige, hat absolute Priorität.

Um bei der Astronauten-Sprache zu bleiben. Auch der Countdown  

LG Passau

für diese Veranstaltung musste wegen Convid-19 unterbrochen werden. Er wird aber in allernächsten Zeit mit neuer Zählweise wieder aufgenommen.

Dann noch kurz zum München – Marathon, bei dem wir ja seit Jahrzehnten unterstützend,  Jahr für Jahr im Einsatz sind. Wenn die Behörden eine Zusage zur Durchführung erteilen sollten (derzeit noch in der Schwebe), findet dann kein Marathon, sondern ein 30km-Lauf statt. Alles drum herum findet dann nicht statt. Gestartet wird wie beim Ski-Biathlon mit drei “Verkehrsampeln” im 20 Sekunden – Takt. Wasser müssen die Teilnehmer selbst mitführen bzw. selbst tanken. Dies bedeutet für uns, dass wir am 11. Oktober 2020 “arbeitslos” sind.

Dieser Beitrag soll einen kurzen Überblick über das derzeitige Vereinsleben bzw. das aktuelle Wettkampfgeschehen  wiedergeben.

Aber,  wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt. 

Wenigstens ist derzeit, zumindest wieder ein Rumpfangebot an Leichtathletik – Veranstaltungen, sowohl mit, als auch ohne Meisterschaft – Disziplinen, im Angebot. 

LG-Quartett mit Top-Leistungen in Regensburg

– Anna Drexler läuft deutsche 1.500-m-Jugend-Quali – Jonas Storch mit neuer Bestzeit auf Platz Eins in Bayern –

Da erfolgreiche LG-Quartett mit (v.li.) Anna Drexler, Lea Gahbauer, Eva Schultz und Jonas Storch.

(KS.) Mit Top-Leistungen glänzte das vom vielfachen deutschen Meister Günter Zahn trainierte LG-Quartett Anna DrexlerLea GahbauerEva Schultz und Jonas Storch bei der von der LG Telis Finanz Regensburg ausgerichteten „Laufnacht der Sparkassen-Gala“ die in der städtischen Sportanlage am Weinweg über die Bühne ging.

Über 800 Teilnehmer aus 156 Vereinen, darunter eine Vielzahl bayerischer und deutscher Top-Athleten, hatten zur Laufnacht und der tags darauf ausgetragenen Gala gemeldet und damit für das bislang deutschlandweit teilnehmerstärkste Leichtathletik-Meeting gesorgt.

Jonas Storch auf dem Weg zum Sieg über 800 m.
Foto: Kiefner

Der 14jährige Jonas Storch, der erst kürzlich beim Mitsommerlauf in Regensburg seine  800-m-Bestzeit auf 2:13,37 Minuten verbessert hatte, zeigte in seinem zweiten 800m- Rennen in diesem Jahr erneut eine absolut klasse Leistung.

In einem 14ener Teilnehmer-Feld, u.a. auch mit dem älteren Jahrgang M 15, übernahm er mit einem kurzen Antritt noch vor der 200m-Marke die Spitze und  baute diese bis zum Einläuten der Schlussrunde auf knapp fünf Meter aus. Eingangs der Zielgeraden versuchten die älteren Konkurrenten noch mal Tempo zu machen, doch Jonas konterte die Angriffe  sehr souverän und holte sich mit neuer persönlicher Bestleistung von 2:12,66 Minuten den Sieg vor den beiden 15jährigen Vincent Schäfer (SWC Regensburg) und Lennart van Haßelt (LG Hersbrucker Alb) und steht damit aktuell in Bayern auf Platz Eins!

Aufgrund der schwülen Witterung hatte die letztjährige Bayerische 800m-Schülermeisterin Lea Gahbauer leichte gesundheitliche Probleme und konnte ihre aktuell gute Form nicht so auf die Bahn bringen, wie 14 Tage zuvor, als sie über 800 m erstmals unter 2:20 Minuten geblieben war. Im 800m-Rennen der Schülerinnen W 15, das von Nele Sietmann (LG Brillux Münster) gewonnen wurde, belegte sie in 2:20,01 Rang Vier.

Anna Drexler läuft die 1.500-m-Quali für die Deutschen Jugendmeisterschaften.
Foto: Kiefner

Anna Drexler, die vor einer Woche ihr Abiturzeugnis entgegennehmen konnte, läuft aktuell von Bestzeit zu Bestzeit. Nach deutlichen Steigerungen über 800 und 3.000 m zeigte sich nun auch auf der 1.500m-Distanz eine ausgezeichnete Leistung. 

Über 1.500 m der Weiblichen Jugend U 20 lief sie taktisch ein sehr gutes Rennen, setzte 500m vor dem Ziel einen langgezogenen Spurt an, den sie bis ins Ziel durchhielt, mit 4:45,35 Minuten ihre persönliche Bestzeit um 11 Sekunden verbesserte und sich die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften holte.

Eva Schultz (2. v.r.)
Foto: Kiefner

Eva Schultz hatte ihren letzten 5.000m-Wettkampf im August 2019 bei den Deutschen Meisterschaften im Berliner Olympiastadion, wo sie ihre persönliche Bestzeit auf 16:32,18 Minuten hatte steigern können.

Nach langer Verletzungspause und einem viermonatigen Aufbautraining nähert sie sich jetzt langsam wieder ihrer letztjährigen Form. Im topbesetzten 5.000m-Lauf der Frauen, der von Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) gewonnen wurde, ging sie zunächst etwas verhalten an, steigerte dann auf den letzten fünf Runden das Tempo, blieb mit 16:55,64 Minuten auf Anhieb wieder unter der 17-Minuten-Marke und konnte mit Platz Neun in dem Elitefeld zufrieden sein. Bei den Deutschen Meisterschaften am 8. und 9. August in Braunschweig werden maximal 16 Frauen über 5.000 m zugelassen; aktuell rangiert Eva Schultz auf Rang 13 und wäre somit startberechtigt.

„Es geht aufwärts“

-LG-Sprint-Trio beim Münchner Leichtathletikabend-

Durchaus zufrieden mit ihren Leistungen (v.li.) Patrick Wimmer, Betreuer Siegfried Kapfer, Tobias Kapfer und Laurenz Kieninger. 

KS.) Nach einem eher durchwachsenen Ergebnis beim Sprintfestival in Hauzenberg zeigten sich die Sprinter der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau beim Leichtathletikabend des TSV Forstenried-München e.V., der im altehrwürdigen Münchner Dantestadion über die Bühne ging und zu dem 220 Teilnehmer aus 53 Vereinen gemeldet hatten, schon erheblich verbessert.

In Vorbereitung auf die Niederbayerischen Meisterschaften, die Anfang August in Plattling ausgetragen werden, hatte das LG-Trio für die 100 m der Männer gemeldet. Tobias Kapfer lief 11,88 Sekunden, Patrick Wimmer 11,91 Sekunden und Laurenz Kieninger, der noch der Männlichen Jugend U 20 angehört wurde mit 12,14 Sekunden gestoppt.

Franz Keifenheim beim virtuellen Dingolfinger Halbmarathon

-„ Allein zusammen – Dingolfing läuft für einen guten Zweck “-

(KS.) Am 13. September sollte der „18. Dingolfinger Halbmarathon“ über die Bühne gehen. Allerdings machte Corona den Verantwortlichen einen „Strich durch die Rechnung“.

Virtuellen Halbmarathon erfolgreich absolviert – Franz Keifenheim von der LG Passau

Aber damit das Training nicht umsonst war, boten die Ausrichter unter dem Motto „Allein zusammen – Dingolfing läuft für einen guten Zweck“ eine virtuelle Alternative an, bei der sich jeder kostenlos, aber möglichst gegen eine Spende auf freiwilliger Basis für die Krebshilfe Dingolfing-Landau-Landshut e.V. und die Nachwuchsarbeit des TV Dingolfing, anmelden, eine entsprechende Startnummer herunterladen und dann den Lauf in seinem ganz persönlichen Umfeld absolvieren konnte.

Franz Keifenheim, M 60-Langstreckler von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau und regelmäßiger Dingolfing-Teilnehmer, entschloss sich spontan das Alternativangebot anzunehmen und absolvierte seinen ganz persönlichen Halbmarathon auf seiner „Hausstrecke zwischen dem Kraftwerk Ingling, Wernstein, der Passauer Ortsspitze und wieder zurück.

Bei optimalen Laufbedingungen zeigte er sich mit seinen erzielten 1:47:29 Stunden sehr zufrieden und die erbetene Spende war natürlich Ehrensache.

Richard Friedrich „back on the track”

-LG-Athlet gewinnt auf Guernsey 5.000m-Rennen-

(v. li.) Richard Friedrich in Führung vor dem späteren Drittplatzierten Mike Wilesmith (Start-Nr. 253) und dem späteren Fünften des Einlaufs Nick Mann (Start-Nr. 257)

(KS.) Über einer überzeugenden Leistung holte sich Richard Friedrich von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau in seiner Wahlheimat Guernsey beim dortigen „Guernsey Open Meeting“, das Im „Foot Lane Stadion“ der Hauptstadt Saint Peter Port über die Bühne ging,  den Sieg über 5.000m.

Richard Friedrich, mit mehreren Deutschen und Bayerischen Meistertiteln und 2011 Sieger des München Marathons erfolgreiches Ausdauerass der LG Passau, lebt mit seiner Ehefrau Ulrike Maisch, der Marathon-Europameisterin von 2006, und den beiden gemeinsamen Söhnen Emil und Paul auf der britischen Kanalinsel Guernsey, wo er als Fluglotse tätig ist.

Bei seinen Heimatbesuchen ist der gebürtige Grafenauer auch regelmäßig mit der Familie im LG-Training und wenn es der Aufenthalt erlaubt, werden dann auch entsprechende Wettkämpfe vor Ort bestritten. Wie zuletzt beim Silvesterlauf in oberösterreichischen Peuerbach, wo er selbst für die LG Passau Platz Acht holte und seine Söhne die Schülerklassen U 7 und U 8 gewinnen konnten.

Der 39jährige Familienvater, der seit einiger Zeit wieder regelmäßig im Lauftraining ist, gelegentlich auch wieder Wettkämpfe bestreitet und zuletzt im Winter auch die Crosslauf-Serie auf Guernsey gewonnen hat, versuchte in seinem ersten 5.000m-Rennen seit langer Zeit von Beginn an aufs Tempo zu drücken, setzte sich vom Start weg an die Spitze des Feldes und holte sich mit einer couragierten Leistung nach 15:37,31 Minuten den Sieg vor James Priest und Mike Wilesmith.