Sabrina Prager und Konrad Kufner erfolgreich

– Doppelsieg für das LG-Duo bei der Premiere des „Arbermandl“- 

(KS.) Mit der Premiere des „Arber Mandl“ ging im Skigebiet des „Königs des Bayerischen Waldes“ ein Skitourenevent der extra-Klasse über die Bühne, bei dem über 120 Teilnehmer am Start waren Mustergültig unterstützt vom Team der Arber-Bergbahnen hatte das Organisationsteam um Maria und Andre Purschke sowie Steffi Koller für hervorragende Rahmenbedingungen gesorgt und den vereisten Osthang mit seinen gefürchteten Steigungen absolut wettkampfgerecht vorbereitet, wobei der Hang noch kurz vor dem Start mit der Pistenraupe aufgelockert worden war.

Es wurde zwei Rennen angeboten. Das sog. „Vertical“, ein klassisches Aufstiegsrennen über 1,8 Kilometer und 330 Höhenmeter, das den Teilnehmern einiges an Kraft, Tempo und Ausdauer abforderte und das technische anspruchsvolle und abwechslungsreiche „Race“ mit knapp 600 Höhenmetern, zwei Anstiegen und einer Abfahrt inkl. zwei Fellwechseln, das viel Technik, Taktik und vor allem Kondition forderte.

Sabrina Prager, die im „Race“ an den Start ging, erwischte einen hervorragenden Tag und konnte bereits am Osthang das hohe Tempo gut mitgehen. In der Abfahrt und beim zweiten Aufstieg spielte die Fünfte der diesjährigen Deutschen Meisterschaft ihre ganze Klasse und Routine aus. In der hervorragenden Zeit von 36:44 sicherte sie sich den Sieg vor den beiden tschechischen Teilnehmerinnen Eva Matejovicova (RockPoint) und Veronika Vlckova (Dynafit).

Sabrina Prager
Sabrina Prager auf dem Weg zum Sieg
Foto: Woidlife

Im „Vertical-Rennen“ der Herren ging Konrad Kufner das hohe Tempo, das bereits am Start angeschlagen wurde, von Beginn an mit. Der erfahrene Skimo-Athlet, der vor allem mit der eiskalten Luft zu kämpfen hatte, lief bis zum Schluss im Spitzenfeld mit, wurde nach 15:23 Minuten völlig ausgepowert und sichtlich am Ende seiner Kräfte ausgezeichneter Vierter des Gesamtklassements und gewann mit seinen 50 Jahren die Masterklasse vor Matthias Wühr (Bayerisch Eisenstein) und Felix Sperl. 

Ausgepowert und sichtlich am Ende der Kräfte - Konrad Kufner, Gesamtvierter und Sieger der Masterklasse
Ausgepowert und sichtlich am Ende der Kräfte – Konrad Kufner, Gesamtvierter und Sieger der Masterklasse
Foto: Woidlife

Beide LG-Athleten zeigten sich nach den Wettkämpfen sichtlich begeistert von diesem Event, mit dem endlich auch in unserer Region ein längst überfälliges Skitouren-Rennen Premiere feierte und eine Fortsetzung wohl garantiert ist.

Sabrina Prager zweimal 5. bei der Deutschen

– LG-Athletin bei den Deutschen Meisterschaften im Skibergsteigen im Allgäu- 

(KS.) Aufgrund Schneemangel gingen die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Skibergsteigen, ausgerichtet vom Ski-Club Immenstadt und dem Deutschen Alpenverein/ Sektion Allgäu-Kempten, bei sonnigen, aber eiskalten Bedingungen im idyllischen österreichischen Urlaubsort Grän im Tannheimer Tal im Tiroler Bezirk Reutte über die Bühne. Ein Wettkampf, der bei den Olympischen Winterspielen in Cortina heuer seine Premiere feiert.

Mit dabei die mehrfache Bayerische Meisterin und Ausdauerspezialisten Sabrina Prager von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, die für diese Wettkämpfe von ihren Laufschuhen auf die für Tourenskier umgestellt hatte.

Sabrina Prager zweimal 5. bei der Deutschen
Top-Ergebnisse von Sabrina Prager
Foto: F. Prager

Die Disziplin „Sprint“, die auf einem ca. 500m langen Parcours mit etwa 80 Höhenmetern ausgetragen wurde und sich in einen Anstieg mit Fellen, ein Tragepassage, einem neuerlichen Anstieg mit Fellen und einem Abfahrtsparcours gliederte, wurde im sog. „Eliminator Modus“ mit am Ende sechs Athleten/innen in den Finalläufen ausgetragen.

Nach einem couragierten Qualifikationslauf hatte sich die LG`lerin für das Finale der besten Sechs qualifiziert, wo sich Tatjana Paller (DAV Tölz), die Dritte der letztjährigen Weltmeisterschaften den Titel sicherte und Sabrina Prager als ausgezeichnete Fünfte ins Ziel kam.

Bei der Disziplin „Vertical“, einem reinen Aufstiegsrennen von Talstation der Füssener „Jöchle Bahn“ bis zur Bergstation des Füssener Jöchle mit einer Höhendifferenz von ca. 600 m, wo erneut Tatjana Paller nicht zu schlagen war, kämpfte sich Sabrina Prager mit einer Endzeit von 34:46,2 Minuten ins Ziel und belegte auch hier den fünften Platz.

„Eine absolut tolle Erfahrung, ein Wettkampf mit zukünftigen Olympioniken und überglücklich über meine eigene Leistung“ so das Resümee der LG-Athletin nach ereignisreichen Tagen. 

Erfolgreiches LG-Quartett beim „8. Arberland Ultra Trail“

-Patrick Ehrenthaler gewinnt 45-km-Distanz – Sabrina Prager holt Silber – Konrad Kufner gibt tolles Debüt über 100 km – Bronze für Marion Krautloher bei den 40jährigen- 

(KS.) Mit Sabrina Prager, Marion Krautloher, Patrick Ehrenthaler und Konrad Kufner war die Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei der achten Ausgabe des „Arberland Ultra Trail“ vertreten, der bei hochsommerlichen Verhältnissen ausgetragen wurde und bei dem die Distanzen 20, 35, 45, 66 und erstmals auch 100 Kilometer angeboten wurden. 

Der 50jährige Konrad Kufner, ehemaliger 800-m-Läufer mit einer Bestzeit von 1:52 Minuten und seit Jahren auf den verschiedensten Trails am Start, stellte sich nach langer Vorbereitung erstmals der 100-km-Distanz. Bereits um 05.00 Uhr ging`s auf die Strecke. Äußerst konzentriert um in der Dunkelheit auf den steinigen und wurzeligen Passagen nicht zu stürzen, lief es für den gelernten Versicherungskaufmann bis zur Hälfte des Rennens wirklich gut. Ab Kilometer 68 gab es allerdings erste Krämpfe in den Oberschenkeln, Temperaturen um die 30 Grad taten ihr Übriges und es wurde bis zum Ziel ein regelrechter Kampf  und eine Quälerei um nach 14:48:47 Stunden als 17. des Gesamtklassements und 12. seiner Altersklasse ins Hohenzollern Skistadion einzulaufen.

Konrad Kufner nach 100 km im Ziel
Foto: Privat

„Der härteste und schwerste Lauf meines Lebens, ich habe es geschafft…der Geist besiegt den Körper“ – so Kuffner nach der ersten Erholung. 

Patrick Ehrenthaler, erst vor kurzem Ende August in Frankreich beim „Ultra-Trail du Mont-Blanc“ über 100 km und 6000 Höhenmeter als bester Deutscher seinen größten sportlichen Erfolg feiern konnte, hatte sich ebenso wie die mehrfache Bayerische Meisterin Sabrina Prager, die heuer beim „Istria 100 UTMB“ auf der 69-km-Distanz in die Top-Ten gelaufen war, für den „Auerhahn Trail“ entschieden, bei dem 45 km und insgesamt 1800 Höhenmeter zu bewältigen waren.

Patrick Ehrenthaler gewinnt „Auerhahn Trail“
Foto: Privat

In einem couragierten Rennen, bei dem es u.a. über die Chamer Hütte, den Bretterschachten und die Auerhahnstraße ging, erkämpfte sich der 34jähige nach 4:09:18 Stunden den Sieg vor Oliver Tzschoppe (LG Erlangen) und Filip Matejovic vom tschechischen Team Rock Point.

Sabrina Prager holt Silber
Foto: Privat

Sabrina Prager musste sich nach 5:42:42 Stunden nur der Künzingerin Franziska Fredl ge-schlagen geben. Rang Drei ging an Petra Svoboda aus Prag.

Marion Krautloher mit Bronze beim „Arbersee Trail)
Foto:Privat

Beim „Arbersee Trail“ der über 20 km ging und wo 850 Höhenmeter zu bewältigen waren, kam Marion Krautloher nach 2:34:36 Stunden als 10. der Damen-Gesamtwertung und hinter Cilly Duschner (TV Furth i.W.-Triathlon) und der Tschechin Petra Dvorakova (AC Caslav) als Dritte ihrer Altersklasse ins Ziel.

Erfolgreiches LG-Trail-Duo

-Sabrina Prager und Steffi Auer beim „Halbmarathon Torlauf-Dachstein“-

(KS.) Mit klasse Leistungen glänzten Sabrina Prager und Steffi Auer auf der Halbmarathon-Distanz des diesjährigen „Torlauf-Dachstein“, einer Trail-Veranstaltung in der österreichischen Gemeinde Ramsau am Dachstein, bei der knapp 600 Teilnehmer aus dem In- und Ausland auf Strecken zwischen 10 und 42 Kilometern am Start waren.

Beide LG-Damen hatten sich für die sog. Halbmarathon-Strecke über 24 Kilometer entschieden, bei der etwa 500 Höhenmeter zu bewältigen waren. Bei strahlendem Sonnenschein, und perfekten Bedingungen mit Temperaturen um die 13 Grad wurden die Teilnehmer um 10.00 Uhr im Ramsauer Langlaufstadion auf die Strecke geschickt. Die ersten neun Kilometer, u.a. vorbei an der Sprungschanze und über den sog. Philosophensteig, ging es technisch weniger anspruchsvoll immer leicht bergab und daher wurde relativ schnell gelaufen bzw. Tempo gemacht.

Dann ging es bergwärts Richtung Silberkarklamm und in einem großen Bogen über den Panoramaweg über die Jausenstation Walcher, den Tannenweg und vorbei am Badesee Beach zurück zum Langlaufstadion.

Sabrina Prager versuchte vom Start weg in der mehrköpfigen Spitzengruppe mitzumischen, wobei sie zwischenzeitlich auf Rang Fünf um den Anschluss kämpfte, auf dem letzten Kilometer am Anstieg noch mal alles gab und eine kleine Lücke herauslaufen konnte und nach 2:04:15 Stunden hinter der in Graz wohnhaften Deutschen Magdalena Ferstl und der aus der Steiermark stammenden Österreicherin Angelika Sajko einen tollen dritten Platz im Gesamtklassement erkämpfte.

Das erfolgreiche LG-Trail-Duo Sabrina Prager (li.) und Steffi Auer
Foto: Privat

Steffi Auer, die sich im Rahmen eines Wochenendaufenthalts spontan für das Rennen entschieden hatte, versuchte einfach ihr Rennen zu machen, konnte ein gleichmäßiges Tempo durchlaufen und durfte sich nach 2:29:25 Stunden über einen klasse 12. Gesamtplatz und Rang Sechs in ihrer Altersklasse freuen. 

Sabrina Prager gewinnt „24. Wolfsfährte-Trail“

Erfolgreiches LG-Quintett am Start

(KS.) Bei idealen Bedingungen und leicht bedecktem Himmel gingen am Ostermontag knapp 200 Teilnehmer bei der bestens organisierten 24. Ausgabe des „Wolfsfährte-Trail“ der DJK-Laufwölfe Fürsteneck auf Strecken zwischen 400 und 10.000 m an den Start; unter ihnen auch ein fünfköpfiges Aufgebot der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau.

Stefanie Auer, Gerhard Bauer, Thomas Kopfinger, Franz Keifenheim, Sabrina Prager, LG Passau
Erfolgreiches LG-Quintett beim diesjährigen „Wolfsfährte-Trail“ – (v.li.) Stefanie Auer, Gerhard Bauer, Thomas Kopfinger, Franz Keifenheim und Sabrina Prager
Foto: privat

Die Streckenführung über den 10-km-Trail-Lauf, der auf Fortstraßen und Wanderwegen, zum Teil mit schmalen und anspruchsvollen Pfaden, durch das idyllische Ilz- und Ohetal führte, forderte den Läuferinnen und Läufern einiges ab.

Im Hauptlauf auf der 10-km-Trailstrecke erkämpfte sich die Passauer Berglauf-Spezialistin und mehrfache Bayerische Meisterin Sabrina Prager nach 45:14 Minuten den Gesamtsieg in der Frauenklasse vor Lokalmatadorin Kathrin Dinse (DJK Laufwölfe Fürsteneck) und der Tschechin Pavla Frickova (Fischer Skiclub Sumava). Mit ihrer Endzeit von 53:07 Minuten wurde Stefanie Auer Gesamtneunte und Dritte in ihrer Altersklasse (AK) W 35.

Bei den Männern, wo sich Luca Bauer (TWin Neumarkt) unangefochten den Sieg holte, wurde Franz Keifenheim in seiner AK M 65 nach 55:18 Minuten Dritter. Ebenfalls Platz Drei für Gerhard Bauer mit seiner Endzeit von 65:06 Minuten in der AK M 70. Thomas Kopfinger belegte nach 71:07 Minuten Rang Sieben in seiner AK M 55.

Dreimal Gold für Sabrina Prager!

– LG-Athletin beim „43. Masters World Cup“ im schweizerischen Klosters erfolgreich-

(KS.) Gleich mit dreimal Gold kehrte Sabrina Prager von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau von den inoffiziellen Amateur-Weltmeisterschaften, dem „43. Masters World Cup“, zurück, die nach 2017 bereits zum zweiten Mal im 4500-Einwohner-Dorf Klosters im schweizerischen Kanton Graubünden ausgetragen wurden und bei denen über 800 Sportlerinnen und Sportler aus 29 Nationen am Start waren.

Sabrina Prager, die in der Klasse F 02, in der Leichtathletik würde es W 35 heißen, an den Start ging, bestritt ihren ersten Wettkampf über die sog. „Kurzstrecke“ bzw. 10 km in der klassischen Technik, bei der ein selektiver 10-km-Rundkurs mit 200 Höhenmetern zu bewältigen war. Trotz des Regens am frühen Morgen war die Loipe zur Startzeit um 09.00 Uhr verhältnismäßig gut und die 37jährige Sabrina sicherte sich nach 35:40,2 Minuten, knapp eine Minute vor der Italienerin Lavinia Garibaldi die Goldmedaille.

Am Tag darauf stand dann die „Mittelstrecke“ über 15 km, ebenfalls in der klassischen Technik, auf dem Programm, wo eine 7,5-km-Runden zweimal zu durchlaufen war. Hier fand die mehrfache Bayerische Meisterin relativ schnell ihren Rhythmus und ihr Tempo und nach 1:01:14 Stunden gab es zum zweiten Mal Gold vor ihrer italienischen Dauerrivalin Lavinia Garibaldi.

Aufgrund ihrer beiden Erfolge und der erzielten Leistungen wurde sie vom Technischen Direktor des Deutschen Skiverbandes (DSV) für die 4×5-km-Staffel nominiert, wo sie an Position Zwei den „Klassik-Part“ übernahm. 
Trotz schwieriger Schnee- und Wachsbedingungen lieferte das deutsche Quartett mit Kerstin Drexler, Sabrina Prager, Hanna Riedl und Linda Becker eine absolut klasse Leistung ab und gewann nach 1:19:20,7 Stunden, knapp 23 Sekunden vor Finnland, den Staffeltitel. 

Dreimal WM-Gold für Sabrina Prager
Foto: Prager

Sabrina Prager und Christoph Friedl Deutsche Meister

– LG-Duo bei den Deutschen und Bayerischen Meisterschaften der Masters am Start – 

(KS.) Mit jeweils zweimal Gold glänzten Sabrina Prager und Christoph Friedl von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei den deutschen und bayerischen Meisterschaften der Masters (ab 30 Jahre), die bei Temperaturen um die minus sechs Grad vom SV Finsterau mustergültig ausgerichtet wurden.
Im sog. Massenstart über 20 km in der klassischen Technik, wo ein selektiver 4-km-Rundkurs fünfmal zu bewältigen war, holte sich Sabrina Prager, die für den TV Passau an den Start ging, nach 1:18:59 Stunden den bayerischen und den deutschen Meistertitel in ihrer Altersklasse Damen 36.

Sabrina Prager

Zusammen mit Barbara Vogler (SC Oberstorf) und Claudia Bregulla (SC Obermühlhausen) gewann sie zudem Gold über 3×5 km mit der Staffel 1 des Bayerischen Skiverbandes, wobei sie in der klassischen Technik die ersten 5 km absolvierte und ihre beiden Staffelkolleginnen dann die nächsten zwei Teilstrecken in der freien Technik unterwegs waren und nach 50:34,7 Minuten den Sieg einfuhren.

Christoph Friedl, der für den WSV Skadi Bodenmais startete, erkämpfte sich mit der Tagesbestzeit von 57:55,1 Minuten den bayerischen und deutschen Sieg über 20 km der Herren 36 und verwies dabei Ludwig Wenzl (SC Bodenmais) und Sergej Schneider (TSV Stein/Sankt Georgen) auf die weiteren Plätze.

Über 3×5 km der Herren gab es dann erneut Gold für Christoph Friedl, der zusammen mit Alfred Gintenreiter und Lars Herold (beide WSV DJK Rastbüchl) in der Bayernstaffel 1 nach 37:51,4 Minuten die zweite und dritte Staffel des Bayerischen Skiverbandes auf die weiteren Plätze verwies. 

Christoph Friedl
Foto: M. Felgenhauer

LG-Duo erkämpft Podest-Plätze!

Sun Run 2024 in Wegscheid
(KS.) Im Hauptlauf über 13,6 km des diesjährigen „Sun Run“ erkämpfte sich Sabrina Prager hinter Linda Meier und Kerstin Springer in 1:05:18 Stunden Rang Drei in der Damen-Gesamtwertung und den Sieg in ihrer Altersklasse (AK) W 30.
Stephan Fruhmann holte sich hinter Stefan Springer in 55:44 Minuten Platz Zwei im Männer-Gesamtklassement und den Sieg in der AK M 40.

Erfolgreiches LG-Trail-Trio

(KS.) Mit Sabrina Prager, Martha Weber und Marion Kopp hatte die Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau beim diesjährigen „6. Arberland Ultra Trail“ ein äußerst erfolgreiches Damen-Trio am Start.

Das erfolgreiche LG-Trail-Trio (v.li.) Martha Weber, Sabrina Prager und Marion Kopp

Alle drei bestritten den sog. „Arbersee Trail“ mit Start und Ziel am Hohenzollern Skistadion direkt am Großen Arbersee, bei dem es über die Brennesfichte hinauf auf den 1456 m hohen Großen Arber ging, dann vorbei an der Chamer Hütte über wellige Wald- und Trailpfade wieder Richtung Stadion und insgesamt 18 km und 800 Höhenmeter zu bewältigen waren.
 
Hinter Lisa Hamberger (The Northface) erkämpfte sich Sabrina Prager nach 1:36:23 Stunden Platz Zwei im Gesamtklassement und den Sieg in ihrer Altersklasse (AK) W 30. Für Martha Weber blieben die Uhren nach 1:45:52 Stunden stehen, was für sie Rang Fünf in der Gesamtwertung und Platz Zwei in der AK W 30 bedeutete. Mit ihrer Endzeit von 1:49:17 Stunden holte sich Marion Kopp im Gesamtklassement Platz Zehn und in ihrer AK W 40 Platz Drei und die Bronzemedaille.
 
 

Sabrina Prager besiegt „Karnisches Ungetüm“

LG-Athletin erkämpft Bronze beim Ultra-Trail in Osttirol!

(KS.) 80 Kilometer und 5200 Höhenmeter – zu Fuß und mit Laufschuhen auf einem der schönsten Weitwanderwege der Alpen. Von der 2000-Einwohner-Marktgemeinde Silian, dem Hauptort des Osttiroler Oberlandes im Hochpustertal im Bezirk Lienz über die Karnischen Alpen bis nach Mauthen im Bezirk Hermagor in Kärnten – das ist der Ultratrail „Karnisches Ungetüm“, der heuer erstmals ausgetragen wurde. Mit dabei Sabrina Prager von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, die Bayerische Marathonmeisterin 2022.

„Ein Lauf mit vielen Unbekannten“, wie die 35jährige Prager voller Respekt vor dem Startschuss zugab. Zum einen hatte die Passauer Langstreckenläuferin noch nie zuvor eine solche Strecke am Stück bewältigt und zum anderen fiel der Startschuss für die 80 Kilometer um 00.00 Uhr nachts. Ein Großteil der Strecke musste also mit Stirnlampe bei Nacht gelaufen werden. 
Wer davon ausging, dass sich das auf 105 Teilnehmer limitierte Starterfeld zumindest anfangs zurückhalten würde, der irrte ganz gewaltig. Denn gleich vom Start weg in Sillian, bei dem der halbe Ort auf den Beinen schien, wurde ein hohes Tempo angeschlagen. Dabei galt es zunächst „lediglich“ die ersten 1200 von insgesamt 5200 Höhenmetern hinauf auf die Sillianer Hütte zurückzulegen. Von dort führte der Ultra-Trail dann auf dem Karnischen Höhenweg, an der Grenzlinie zwischen Österreich und Italien, entlang bis Kötschach-Mauthen in Kärtnen.

Auf den unbefestigten, schmalen Gratwegen aus Stein und Geröll war gerade während der Nacht äußerste Vorsicht geboten. Eine defekte Stirnlampe und Nebel erschwerten Sabrina Prager zudem die Sicht in diesem unwegsamen Gelände und sie war während der Dunkelheit auf die Lichter der anderen Teilnehmer angewiesen. Doch weder von diesem Malheur noch von einem kurzen Abkommen von der Strecke ließ sich die Passauerin beeindrucken. Trotzdem war ihr mit dem Aufgehen der Sonne und den ersten Sonnenstrahlen am Berg klar, dass es ein extrem harter Tag für sie werden würde.

Nach 48 Kilometern, am Kontrollpunkt am Hochweißsteinhaus stand der LG`lerin die Erschöpfung regelrecht ins Gesicht geschrieben. „Ich wollte da schon aufgeben“, gab sie später im Ziel zu. 
Doch sie biss sich durch, lief weiter bis zum nächsten Kontrollpunkt Wolayerseehütte, wobei sie zwischenzeitlich aus den Podiumsplätzen fiel und von einer einheimischen Läuferin über-holt wurde.
Auf den abschließenden 12 Kilometer bergab in Richtung Ziel zeigte sie dann aber die kämpferisch eindrucksvollste Leistung aller Teilnehmerinnen. Sabrina Prager holte nicht nur die vier Minuten Rückstand auf die drittplatzierte Frau auf, sondern sie überholte insgesamt noch fünf weitere männliche Teilnehmer. 
Überglücklich und freudestrahlend lief sie schließlich unter dem Jubel vieler Zuschauer in Mauthen ein. Nach 16:41:38 Stunden hatte sie das Karnische Ungetüm besiegt und Bronze gewonnen.

Karnisches Ungetüm“ besiegt – Sabrina Prager von der LG Passau

„Es war definitiv das härteste, aber auch das schönste Rennen meines Lebens“, so die 35-jährige. Dass von 105 gestarteten Teilnehmern letztlich nur 57 ins Ziel kamen, verdeutlicht, wie hart dieser Ultratrail wirklich war.