Wer kann sich erinnern, vor einem Jahr?

(fa) Es ist Sonntag der 11. Oktober 2020. Es ist Marathon – Tag in München. Auf Grund der Corona-Pandemie muss es aber heißen:
Es  w ä r e  der Tag des GENERALI – München-Marathon.

Wie in all den Vorjahren, inspizierte auch heuer, aus Macht der Gewohnheit (?), der Chef-Organisator Gernot Weigl die Marathonstrecke. Ab 4 Uhr war er auf der Strecke und passierte  u n s e r e  Wasserstelle beim Aumeister, im Englischen Garten. Zu nachtschlafender Zeit übermittelte er uns das Foto unseres seit Jahren gewohnten   “Arbeitsplatzes”.

Im Anschluss daran erfolgte ein symbolischer Start im Olympia-Gelände für den “VIRTUAL RUN Spezial 2020″ über dessen Bedingungen wir bereits am 23. September ausführlich  berichtet haben.

(KS.) Einen Familienbesuch in seiner Geburts- und Heimatstadt Passau nahm Prof. Dr. Thomas Demmelhuber, seit 2015 Professor für Politik und Gesellschaft des Nahen Ostens an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  zum Anlass, auch mal wieder die Laufschuhe zu schnüren und seine „alten Sportzeiten“ bei der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau aufleben zu lassen.

Zusammen mit seinem langjährigen Trainings- und Marathonkameraden Wolfgang Brandl (li.), drehten er am Wochenende seine alte 21-km-Runde.  Start war an der altehrwürdigen Jahnturnhalle und es ging  über Ingling, Wernstein, Neuburg am Inn wieder zurück in die Innstadt. 

(fa) Wie bereits bekannt gegeben, findet der München-Marathon 2020 auf Grund der Corona-Pandemie, auch in der vorgesehenen, abgespeckten Version nicht statt.
Dazu gibt es jetzt eine Alternative. Es wird ein “VIRTUAL RUN GMM” veranstaltet.

Und dann noch eine weitere erfreuliche Nachricht für alle unsere Langstreckler:
Nicht nur unsere Bundeskanzlerin sowie unser Ministerpräsident bewegen sich auf den Spuren von  König Ludwig II. auf Herrenchiemsee. Die zugelassenen 1000 Läufer müssen zwar auf eine fernsehträchtige Kutschenfahrt verzichten. Dürfte aber kein Problem darstellen, denn sie sind ja sonst auch auf “Schusters Rappen” unterwegs.

Alle notwendigen Informationen für den Virtual Run hier,
sowie für den Herrenchiemsee-Lauf hier.

Mengerskirchen, 18. September 2020

Silber beim Stundenlauf im Westerwald
-„LG-Mexikaner“ Giovani Gonzalez Popoca bester 35jähriger und Zweiter der Gesamtwertung-

(KS.) Mit Giovani Gonzalez Popoca war bei der 41. Auflage des Stundenlaufes im hessischen 5.600-Einwohner-Markt Mengerskirchen im Westerwald auch ein Ausdauerass der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau am Start.

Bei dieser Traditionsveranstaltung, die auf der schnellen Kunststoffbahn im Sportzentrum des LC Mengerskirchen über die Bühne ging und Corona bedingt regelrecht „aus allen Nähten platzte“, wurde der Bayerische 100km-Meister von 2017 Giovani Gonzalez Popoca nach 60 Minuten und insgesamt 16.703 Metern ausgezeichneter Zweiter hinter dem gebürtigen Äthiopier Abdi Uya Hundessa (TSV Schott Mainz) und holte sich zudem den Sieg in seiner Altersklasse M 35.

–  Fünfter Teil –

(fa) Die Karawane zieht  n i c h t  weiter….. 
…. Sie ist vielmehr, wieder einmal zum Stillstand gekommen. 

Sie sitzt fest in der “Corona-Wüste”.

Den Breiten- und Längengrad des Standorts der Karawane können wir zwar nicht nennen. Aber zumindest die genaue Lage ist bekannt. “Wüste” zwischen neuem  Parkplatz, Veste Oberhaus, Turnhalle Haus der Jugend und Schulturnhalle der Gisela Schulen. 

Eine einladende, erholsame Oase?  Fehlanzeige!.  Wir stehen wieder einmal, mitten in der Wüste.

Die Vorplanungen und städtische Entscheidungen  für die Errichtung einer  Kunststoff-Laufbahn auf Oberhaus, datiert auf den 6. Juni 2007. Kurz vor Inangriffnahme des Bauwerks kam 2013 das Jahrhunderthochwasser. Es war auch auf für uns eine Selbstverständlichkeit, dass jetzt andere Prioritäten zu setzen waren. 

Sieben Jahre sind nunmehr ins Land gezogen. Wir schreiben das Jahr 2020, als man voller Tatendrang, endlich an die Verwirklichung herantrat. 

Denk’ste …! 

Corona war das Schreckgespenst und  Schlagwort des 1. Quartals 2020, welches die Einnahmen der Stadt radikal einbrechen ließ. Verbunden damit aber auch erneut wieder die eingeplanten Mittel für das Projekt Laufbahn Oberhaus.

Dankenswertweise hat sich jetzt auch die “Passauer Neue Presse” der Sportanlage Oberhaus angenommen. Am 2. September berichtete sie in  einem “Sechs-Spalter” mit dem Titel “Immer und immer wieder aufgeschoben” über den vergangenen sowie aktuellen Sachstand. Nämlich Verschiebebahnhof Laufbahn- Oberhaus für Dreifach-Sporthalle, Hochwasser und jetzt Corona.

Am Stadtrat wird es jetzt wieder liegen, bei entsprechender Haushaltslage, den  bestehenden, sportlichen Prioritätenplan einzuhalten und zu forcieren. Dieser sieht nämlich vor: 

An erster Stelle die Sportanlage Oberhaus, gefolgt dann vom Städt. Dreiflüsse -Stadion.

Wir sind gespannt!
Wir bleiben dran !
Versprochen !

Altötting. 13. September 2020 

Florian Stelzle holt Silber
-LG-Ausdauerspezialist mit erfolgreichem Re-Start beim Altöttinger Halbmarathon-

(KS.) Mit einer absolut klasse Leistung und Platz zwei glänzte Florian Stelzle von der  Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei dem durch Corona und den damit verbundenen Einschränkungen geprägten „29. Altöttinger OMV Halbmarathon“ , wo über 660 Teilnehmer am Start waren.

Auf einer der schnellsten Halbmarathon-Strecken Deutschlands, die zu 80 %  über Forstwege führt, musste sich Florian Stelzle bei seinem Wettkampf-Re-Start nach 1:12:48 Stunden in der Gesamtwertung nur Josef Diensthuber vom Team Reischacher Holzlandlauf beugen und erkämpfte sich die Silbermedaille.

Innsbruck (AUT), 11. September 2020

Joshua Sperrle mit klasse Leistung
-LG-Ultraläufer beim „Innsbruck Alpine Trail Festival“ am Start-

Klasse Leistung von Joshua Sperrle (LG Passau) beim diesjährigen „Innsbruck Alpine Trail Festival“.
Foto; “Foto Dürnegger”:

(KS.) Über 2.500 Teilnehmer aus 14 Nationen, unter ihnen auch Joshua Sperrle von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau hatten zum diesjährigen „Innsbruck Alpine Trail Festival“, einer mehrtägigen Ultra-Trail-Veranstaltung mit insgesamt acht Rennmöglichkeiten in der Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirol, gemeldet.

Joshua Sperrle hatte für den sog. K 85 gemeldet, bei dem insgesamt 80 Kilometer und 3.000 Höhenmeter mit Start in der Innsbrucker Olympiaworld über die Sillschlucht, Stollensteig, Telfes, Mitterer Alm, Götzener Graben, Birgitz, Höttinger Bild, die Touristen-Hotspots Umbrüggler Alm, Arzler Alm, Thaurer Schlössl und die mittelalterliche Altstadt von Hall, Herzsee bis zurück nach Innsbruck zu bewältigen waren.

Unterstützt und gecoacht von Freundin Anna und LG-Sportkamerad Marco Bscheidl, selbst einer der besten deutschen Ultraläufer, die u.a. bei fast allen Verpflegungsstationen vor Ort waren, startete er am Freitag um 23.00 Uhr und wurde gleich zu Beginn durch die für ihn ungewohnten Lichtverhältnisse und das hohe Anfangstempo etwas „kalt erwischt“.

Ab Kilometer 30, kurz vor der 1.500-Einwohner-Gemeinde Birgitz, lief es dann deutlich besser und er konnte auf den wenige Flachpassagen eine kleine Aufholjagd starten.

Gegen drei Uhr nachts wäre dann der Lauf beinahe zu Ende gewesen, als er stürzte und sich die Knie aufschlug. Trotz blutender Wunder setzte er das Rennen fort; verpasste allerdings dann, in einer Vierergruppe laufend, ein Abzweigung und lief einen Umweg von gut 300 zusätzlichen Höhenmetern und knapp 20 Minuten.

Nach insgesamt 9:34:59 Stunden erreichte er als ausgezeichneter Neunter der Gesamtwertung, die vom in Innsbruck lebenden Südtiroler Phillipp Ausserhofer gewonnen wurde, das Ziel in der Innsbrucker Olympiaworld.

Joshua Sperrle zeigte sich letztlich zufrieden mit seiner Leistung. „Stürze, aber auch das Verlaufen könne man nicht gänzlich ausschließen“, so sein erster Kommentar.

Jetzt will er seinen Trainingsschwerpunkt auf Kraft und Schnelligkeit legen, um beste Voraussetzungen für die 100-km-Vorbereitung zu haben. 2021 habe er sich als Ziel die Norm für die 100km-Straßenlauf-Weltmeisterschaften gesetzt.

Erding, 05. – 06.September 2020

Gold, Bronze und Bestleistungen

– Erfolgreiches LG-Trio bei den Bayerischen Meisterschaften in Erding – 
– Lea Gahbauer verteidigt ihren 800m -Titel –

Betreuer Mario Bernhardt (v.li.) mit seinem erfolgreichen Trio Lea Gahbauer, 
Jonas Storch und Markus Weinert

(KS.) Bei den diesjährigen Bayerischen U16- und U23-Leichtathletik-Meisterschaften, die am Wochenende im Erdinger „Sepp-Brenninger-Stadion“ über die Bühne gingen und zu denen fast 500 Teilnehmer aus 135 Vereinen gemeldet hatten, waren von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, betreut von Mario Bernhardt,  Lea GahbauerJonas Storch und Markus Weinert am Start.

Die 15jährige Lea Gahbauer, die letztes Jahr über 800m der Schülerinnen W 14 erstmals Bayerische Meisterin geworden war und heuer ihre persönliche 800m-Bestzeit auf unter  2:20 Minuten verbessert hatte, trat auch in Erding in ihrer Paradedisziplin an.

Am Start noch etwas zurückhaltend, ging sie nach 200 m an die Spitze des Feldes, lief dann von vorne weg ein äußerst couragiertes Rennen und holte sich mit neuer persönlicher Bestzeit  von 2:19,34 Minuten die Bayerische Meisterschaft vor Karla Hiss (MTV 1862 Pfaffenhofen) und Rebecca Karl (TSV 1860 Ansbach).

Jonas Storch, der Mitte Februar bereits bei den Bayerischen Cross-Meisterschaften in Buttenwiesen mit Bronze bei den 14jährigen Schülern geglänzt und zuletzt kontinuierlich neue Bestzeiten auf der Bahn „produziert“ hatte, startete über 800m.

Vom Start weg machte er die Führungsarbeit und sorgte für das Tempo, musste aber dann eingangs der zweiten Runde Samuel Stadtmüller (LG Landkreis Aschaffenburg) und David Scheller (TG 48 Würzburg) vorbeiziehen lassen. Die letzten 300m versuchte er um alles einen Medaillenplatz zu halten und konnte sich letztlich mit einem langgezogenen Zielsprint in neuer persönlicher Bestzeit von 2:11,24 Minuten Platz Drei und die Bronzemedaille sichern.

Markus Weinert hatte bei den Junioren, d.h. in der Altersklasse U 23, über 800 und 1.500 m gemeldet. Im 800m-Rennen, das von Niklas Buchholz (LSC Höchstadt/Aisch) gewonnen wurde, setzten sich vom Start zwei Läufer vom Feld ab, Markus Weinert blieb in der Verfolgergruppe und sicherte sich letztlich im Zielsprint mit 2:01,23 Minuten Platz Sechs.

Über 1.500 m, die am Sonntag ausgetragen wurden und wo neuerlich Niklas Buchholz erfolgreich war, hatten sich gleich drei Läufer von Beginn klar abgesetzt und das Tempo vorgegeben. Markus Weinert lief in der Verfolgergruppe, konnte auf der Zielgeraden nochmal attackieren und lief mit neuer persönlicher Bestzeit von 4:15,21 Minuten als sehr guter Vierter über die Ziellinie.

Ramsau (AUT), 05. September 2020

Vater-Tochter-Duo beim Trailrunning am Dachstein erfolgreich
– Franz Prager schnellster 60jähriger – 
– Tochter Sabrina Prager holt Silber bei den Damen- 

Erfolgreiches Vater-Tochter-Duo Franz und Sabrina Prager von der LG Passau

(KS.) Mit Gold und Silber glänzte das Berglauf-Vater-Tochter Duo der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau Franz und Sabrina Prager beim „4. Torlauf Dachstein“, einer Trailrunning-Veranstaltung, die im Rahmen des Österreichischen Trailrunning-Cups in  der 2.800-Einwohner-Gemeinde Ramsau am Dachstein ausgetragen wurde und bei der knapp 240 Teilnehmer aus 10 Nationen auf der Halbmarathon-und der Marathon-Distanz am Start waren.

Franz  Prager und Sabrina Prager hatten sich für die laut Ausrichtern „gemütliche Strecke“, den sog. Halbmarathon über 24 Kilometer mit Start und Ziel im Ramsauer WM-Stadion entschieden, bei der über 500 Höhenmeter quer durch die Ramsau zu bewältigen waren.

Nach 2:01:24 Stunden lief der mehrfach bayerische und deutsche SeniorenBerglaufmeister als 10. der Gesamtwertung und schnellster 60jähriger über die Ziellinie

Tochter  Sabrina Prager, Vierte der letztjährigen Deutschen Berglaufmeisterschaften und erst Ende August mit der Teilnahme am „13 Summit Sky Marathon“ in Saalbach-Hinterglemm auf den „Trail-Geschmack“ gekommen, musste sich nach 2:06:08 Stunden nur der Allgäuer Trail-Spezialistin Carola Dörries beugen und erkämpfte sich in der Damen-Gesamtwertung die Silbermedaille

Regensburg, 29. August 2020

Marco Bscheidl bei virtuellem Länderkampf im Einsatz
– LG-Ultraläufer schafft in sechs Stunden 82,4 Kilometer –

(KS.) Beim „IAU 6h Virtual Global Solidarity Run“, einem weltweiten Internationalen 6-Stunden-Länderkampf über Ultradistanzen, gingen letztes Wochenende über 420 Läuferinnen und Läufer aus 32 Ländern in ihren jeweiligen Heimatländern auf die entsprechenden Strecken.
Für diese, der Corona-Pandemie geschuldete, außergewöhnliche Veranstaltung, setzte sich das Deutsche Nationalteam auf fünf Frauen und sechs Männer zusammen. Alles Teilnehmer aus dem 50km-, 100km- und 24-Stunden-Nationalkader, die für diesen Run nominiert wurden. Auch Marco Bscheidl von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau war vertreten.
Da sich jede Athletin und jeder Athlet bei diesem Wettkampfformat Strecke und Startzeit frei wählen durfte, entschied sich Marco Bscheidl für den Samstag als Wettkampftag und  als Strecke wählte er eine vier Kilometer lange Pendelstrecke bei sich zuhause in Regensburg zwischen der Autobahnbrücke bei Pentling und dem Ausflugslokal „Zur Walba“.

Am Samstag früh um 06.00 Uhr startete er dann direkt von zuhause aus, die ersten zehn Kilometer bis zur ausgemessenen 4km-Pendelstrecke, wobei er von Beginn an ein 1000m-Tempo von etwa 4:20 Minuten anschlug.

Unter dem Beifall und der Anfeuerung mehrerer Regensburger- und Passauer – Freunde und Bekannte, kämpfte sich der gelernte Informatiker, der 2019 mit dem LG -Team deutscher 50km-Vizemeister geworden war, dann die vorgegebenen sechs Stunden an der Donau entlang und beendete nach insgesamt 82,4 gelaufenen Kilometern (!) den Renntag.