(fa) Als der liebe Gott daranging, eine Software für die Auswertung von Leichtathletik-Veranstaltungen zu schaffen, inspirierte er vor langer Zeit Programmierer auf Erden.
Zum einen das Brüderpaar Rieping und zum anderen Bernd Renziehausen. Die Software der Gebrüder Rieping wurde nebenberuflich erstellt und gepflegt. Dies war sicherlich eine große Leistung, führte aber letztendlich  auch oft bei den Anwendern zu Frust. So zogen sie sich vom Markt zurück.

Übrig blieb in der EDV-Leichtathletik-Welt die Software von Bernd Renziehausen, die unter dem Logo COSA (COmputer-Sport-Auswertung) firmiert. 

Auch hier entstanden die ersten Programme nebenberuflich. 
Zwischenzeitlich wurde COSA zum zweiten Beruf ausgebaut.

Unter dem Motto „COSA goes WINDOWS“ trafen sich die Teilnehmer in Passau.Im „Sparkassen-Saal“ wurden die Weichen für die Zukunft gestellt

Es ist die Lizenz, die momentan in der Bundesrepublik und Österreich 875 Vereine, anwenden.  Auf Bayern bezogen sind es 196 Vereine. Darunter auch wir,  die Leichtathletik Gemeinschaft Passau. Die augenfälligen Vorzüge sind die preiswerte Lizenzgestaltung. Die Jahresgebühr beläuft sich einschließlich der Mehrwertsteuer auf € 47,60. Weiter gibt es einen persönlich ansprechbaren Service vom Entwickler, der auch noch kurz vor der Veranstaltung oder während der Veranstaltung meist erreichbar ist, sowie schlanke Software mit geringen Hardware-Anforderungen. Auch gibt es Support bei besonders kniffligen Aufgaben, indem schnell noch eine kleine Programmierung erstellt wird und vieles mehr. Zusätzlich stehen eine Vielzahl von PDF-Handbüchern zur Bedienung bereit, die von besonders engagierten Teammitgliedern erstellt werden und regelmäßig im jährlich stattfindenden COSA-Forum abgestimmt und ergänzt werden.

Eine Zusammenarbeit mit COSA-Software hat der DLV immer ausgeschlossen und nun ist man nach einem gescheiterten Software-Ausflug in die Schweiz in Österreich gelandet.

Was mit Seltec geht, geht auch mit COSA !

Und nun das:

Eine Hiobsbotschaft vom Bayerischen Leichtathletik Verbands (BLV) wurde nun über dessen Home-Page sowie mit einem Rundbrief an Vereine, die Leichtathletik-Stadion-Veranstaltungen durchführen, verbreitet:
Der DLV hat mit der Fa. Seltec einen Rahmenvertrag zum Thema Digitalisierung und Wettkampfsoftware abgeschlossen. Auch hat der DLV-Verbandsrat der notwendigen Finanzierung des Vertrages und der Umlage der Kosten auf die Landesverbände zugestimmt. Einstimmig!
Basta!
Der BLV muss jährlich € 16.000 berappen. Wenn man jetzt an Hand der Jahresgebühr die gesamten Lizenzkosten auf die 20 kleinen, mittleren und großen Leichtathletikverbände und den Anteil des DLV hochrechnet, kommt man sicherlich auf eine Jahresgebühr an die Firma Seltec von € 150.000 bis € 200.000. Vertragsvolumen.

Ja, was haben wir von dieser großzügigen Rechnung?

  • Als Gebühren werden ab 2020 nach der jeweiligen Veranstaltung vom BLV € 0,50 pro gemeldete Disziplin in Rechnung gestellt.
  • Die Wettkampfsoftware Seltec Track & Field 3 kann kostenlos eingesetzt werden.
  • Der Einsatz von COSA WIN ist weiterhin erlaubt. Anscheinend hat man sich des Wettbewerbsrechts erinnert.
  • Die BLV-Genehmigungsgebühr in Höhe von € 15,00 entfällt, die des DLV  bleibt..
  • Es entfällt die Gebühr für die Online-Meldungen von LADV.

Zur Verdeutlichung dieser  gravierenden Auswirkungen dürfen die Zahlen unseres letzten McDonald’s Kinder-, Schüler und Jugend – Sportfestes angeführt werden.

Bei 830 Meldungen summiert sich eine stattliche Summe von € 415,00 an neuen, bisher nicht gehabten Gebühren.
Dagegen sparen wir uns € 15,00 Genehmigungsgebühr und ca. € 16,60 der Anmeldegebühren (LADV).

Wer kann bei diesen Zahlen  noch behaupten, dass die Seltec-Software kostenlos wäre? 
Bitte nicht die “Milchmädchen” zitieren, die rechnen zwischenzeitlich genauer!

Wir wollten mit unseren Stargebühren von € 1,00 etwas für den Leichtathletik-Nachwuchs tun. Dies wird uns durch die Verbandspolitik (keiner hat die Vereine gefragt) ziemlich vermiest.

Und wo bleibt der Aufschrei der Vereine?
Viele haben davon noch gar keine Kenntnis genommen, weil sie nicht veranstaltende Vereine sind und damit nicht im BLV-Verteiler geführt werden. Sie werden es aber bei den zu entrichtenden Startgebühren spüren, weil viele Vereine diese € 0,50 gezwungenermaßen versuchen werden, diese umzulegen. 

Jetzt muss er kommen, dieser Aufschrei. Auf breiter Basis. Wenn alles so weiterläuft  und keiner den Mund aufmacht, keine Chance mehr.

Nachfolgend auch noch der “Offener Brief” des Abteilungsleiters Leichtathletik der DJK Aschaffenburg. Darin sind viele Tatsachen und Begründungen bis ins Detail ausgearbeitet, denen eigentlich nichts mehr hinzuzufügen sind, außer Reaktion zeigen.

Susanne Schreindl mit neuer Marathon-Bestleistung
-„38. Mainova Frankfurt Marathon mit über 27.000 Teilnehmer- 

Erfolgreiches Marathon-Duo Susanne und Tobias Schreindl

(KS.) Mit einer absoluten Top-Leistung und einer um fünf Minuten (!) verbesserten neuen persönlichen Bestzeit finishte Susanne Schreindl von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei der 38. Ausgabe des „Mainova Frankfurt Marathon“, bei dem über 27.000 Teilnehmer am Start waren.

Aufgrund ihrer guten Trainingsleistungen deutete es sich laut LG-Trainer Günter Zahn an, dass Susanne Schreindl bei optimalen Bedingungen ihre beim Marathon-Sieg in München erzielte Bestzeit aus dem Vorjahr in Frankfurt würde toppen können.

Auf dem flachen schnellen Kurs durch das Frankfurter Stadtgebiet mit Start in der Friedrich-Ebert-Allee und Ziel in der Festhalle auf dem Gelände der Messe Frankfurt/M., ging Suanne Schreindl sehr selbstbewusst und couragiert an, passierte die 10-Kilometer-Marke nach 38:49 Minuten und hielt das Tempo weiter sehr hoch.

In glänzenden 1:21:06 Stunden passierte sie die Halbmarathonmarke und konnte ihre Tempo bis etwa 35 Kilometer sogar noch steigern. Kurze Zeit später lief es dann aber nicht mehr ganz so „rund“ und sie musste etwas „vom Gas gehen“. Sie kämpfte sich regelrecht über die letzten Kilometer und das Ziel vor Augen wurde nochmals alle Kräfte mobilisiert und nach 2:43:34 Stunden lief sie mit neuer persönlicher Bestzeit als 28. der Gesamtwertung und viertbeste Deutsche über die Ziellinie.

Die lange, 10wöchige Vorbereitung mit einem Laufpensum von weit über 100 Kilometern  pro Woche haben sich für die 28jährige Umweltingenieurin letztlich ausgezahlt; eine solche Marathonzeit wurde seit über 10 Jahren von keiner niederbayerische Läuferin mehr erreicht.

Ehemann Tobias Schreindl wollte heuer noch einen guten Marathon-Abschluss „hinlegen“; hatte aber nach einer extrem langen und sehr erfolgreichen Saison ab der Hälfte der Strecke nicht mehr die Kraft, um Richtung unter 2:20 Stunden zu laufen.

Aufgeben gibt es jedoch nicht für ihn und so kämpfte er sich über die zweite Hälfte der Strecke und lief nach 2:24:10 Stunden total erschöpft als sechstbester Deutscher und 46. der Gesamtwertung ins Ziel.

Laut Günter Zahn heißt es nun für das Lauf-Ehepaar erstmals die Akkus wieder aufladen und für etwa 14 Tage die Laufschuhe in die Ecke stellen.

Alex Sellner schnellster 45jähriger. 
-LG-Ultraläufer beim „29. Sparkassen Alb Marathon“-

(KS.) Mit dem Gewinn seiner Altersklasse bei der 29. Ausgabe des „Sparkassen Alb Marathons“ in der 61.000-Einwohner-Stadt Schwäbisch Gmünd, knapp 50 km östlich von Stuttgart beendete Alex Sellner von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau eine für ihn äußerst erfolgreiche Saison.

Bei sonnigem Herbstwetter mit Temperaturen um die 20 Grad gingen über 1.400 Teilnehmer aus dem In- und Ausland bei dieser Traditionsveranstaltung der DJK Schwäbisch Gmünd auf Strecken zwischen 1.700 m und 50 Kilometern an den Start.

Alex Sellner, der die 50-km-Distanz mit Start und Ziel auf dem Gmündner Johannisplatz über die drei sog. Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen in Angriff nahm, hatte während des Lauf allerdings keine Auge für die traumhaft bunte Herbstlandschaft, sondern versuchte vom Start weg im Spitzenfeld mitzulaufen.

Bis Kilometer 35 konnte er sich auf Position Drei halten, übersah dann allerdings eine Wegmarkierung und „verlief“ sich regelrecht, was ihn bis auf Position Sechs zurückwarf.

Erst auf den letzten sechs Kilometern gelang es ihm wieder etwas Boden gut zu machen und nach 3:58:45 Stunden lief er letztlich als Fünfter der Gesamtwertung schnellster 45jähriger  über die Ziellinie.

Seine Ehefrau Maria Sellner, hatte sich für die ausgeschriebene 25km-Strecke entschieden. Mit einem klug eingeteilten Rennen sicherte sich mit einer Zeit von  2:09,40 Stunden einen ausgezeichneten 1. Platz in ihrer Altersklasse W 40.

LG Passau mit klasse Mannschaftsleistung um den Freudensee
-Sabina Prager schnellste Frau –

Das erfolgreiche LG-Team (ohne Franz Prager und Thomas Kofpinger – hinten v.li.) Gaby Kopfinger, Florian Kapfer, Anna Drexler, Manfred Ammerl, Franz Keifenheim, Gerhard Bauer und Georg Eibl(vorne v.li.) Sascha Jäger, Sabrina Prager, Axel Brand und Markus Weinert.

(KS.) In ausgezeichneter Verfassung präsentierte sich das 13köpfige Aufgebot der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau beim „37. Freudenseelauf“ des TV Hauzenberg, der  bei sonnigem Herbstwetter über die Bühne ging und zu dem über 150 Teilnehmer aus 25 Vereinen gemeldet hatten.

In der weiblichen Jugend U 18 holte sich Anna Drexler über 3.290m bzw. zwei Runden nach 12:37 Minuten den Sieg vor Ida Rothe vom SV Schöllnach.

Im Frauenrennen, wo 4.490 m bzw. drei Runden zu absolvieren waren, erkämpfte sich Sabrina Prager nach 18:38 Minuten den Gesamtsieg vor Anita Cruchten (WSV Otterskirchen) und Marion Kopp (DJK-Laufwölfe Fürsteneck) und gewann zudem ihre Altersklasse (AK) W 35.

Bronze gab es in der AK W 45 für Gaby Kopfinger, die nach 26:13 Minuten ins Ziel kam.

In Top-Verfassung präsentierte sich auch der Berglauf-WM Bronzemedaillengewinner Franz Prager, der in seiner AK M 60 nach 18:40 Minuten einen überlegenen Sieg vor Herbert Geier (Nordicteam Klingenbrunn) und Vereinskamerad Franz Keifenheim, für den die Uhren nach 22:54 Minuten stehen blieben, feiern konnte. Georg Eibl kam in dieser AK mit seinen 24:05 Minuten als fünfter ins Ziel; Gerhard Bauer wurde mit 26:38 Minuten Siebter.

Im Männer-Rennen, wo 6.600 m bzw. vier Runden zu bewältigen waren, war Sascha Jäger, der hinter Michael Müller (WSV Rastbüchl) und Marco Schmeizl (Nordicfreunde Hauzenberg) nach 23:55 Minuten als Dritter der Gesamtwertung und Sieger seiner AK M 45 ins Ziel kam, schnellster LG`ler.

Markus Weinert belegte mit 24:02 Minuten Platz Vier des Gesamteinlaufs und holte Silber in der Allgemeinen Männer-Klasse.  Mit seiner Endzeit von 24:06 Minuten durfte sich Florian Kapfer über den Sieg in seiner AK M 30 freuen, wo er Andreas Balzer (Nordicfreunde Hau-zenberg) und Marco Schmid auf die weiteren Plätze verwies.  25:27 Minuten bedeuteten für Axel Brand die Bronzemedaille in der AK M 45; Thomas Kopfinger belegte mit 32:50 Minuten Rang Sieben.
In der AK M 50 lief Manfred Ammerl nach 26:24 Minuten als Vierter über die Ziellinie.

Passauer Behördensportfest 05.07.2019
3000m – Lauf der Frauen

(fa) Versprochen ist versprochen!  
Daher nun der dritte Teil, für unsere Mitglieder und sonstigen  Interessenten, die wir jeweils über die laufende Sportplatzsituation auf Oberhaus, auf dem Laufenden halten wollen.

Grundsätzliches vorweg: Wir halten uns an den Grundsatz der Überparteilichkeit. Wir wollen uns aus dem politischen Geschehen heraushalten. 
In der Berichterstattung über die Sportplatz-Sanierung auf Oberhaus ist dies aber mit gewissen Schwierigkeiten verbunden. Alle die zu treffenden Entscheidungen werden auf der politischen Ebene gefällt. Wir verzichten daher zumindest auf die Nennung von Parteien, können aber logischerweise nicht vermeiden, Namen zu nennen. Die jeweilige Zuordnung zur politische Heimat überlassen wir den Lesern, die diese dann den örtlichen Presse-Organen entnehmen und zuordnen können.

Nun zum eigentlichen Punkt. 
Im Beitrag der PNP vom 09. Oktober 2019 wurde unter der Überschrift > “Ganzheitliches Haushaltsbild” abgeblitzt <  berichtet. Darin wurde ein “Investitionsstau” geschildert, der anlässlich einer Stadtratssitzung moniert wurde. Dieser Stau wurde von den Herren Georg Steiner und Dr. Gerhard Waschler auch im Zusammenhang mit dem Städt. Dreiflüsse-Stadion, explizit der dortigen Laufbahn, in Verbindung gebracht.

OB Jürgen Dupper verwies auf verschiedene Maßnahmen, die Dreiflüsse-Stadion  in letzter Zeit getätigt wurden. Zugleich wies er aber darauf hin, dass sich der Sportausschuss auf eine Priorisierung von Maßnahmen geeinigt habe, nach der nun zunächst die Aschenbahn auf Oberhaus saniert werde. Dieser Reihenfolge stimmte auch Siegfried Kapfer (ehrenamtlicher Verwalter der Sportanlage Oberhaus) zu.

Wir hoffen daher, dass an dieser Reihenfolge nicht mehr gerüttelt wird. Den Leichtathleten Dr. Gerhard Waschler bitten wir außerdem,  sich an das Gespräch mit unserem 1. Vorsitzenden, am Rande des Schulfestes der Grundschule Innstadt am 12. Juli 2019 auf dem Jahn-Sportplatz zu erinnern. Dort wurde  von Dr. Gerhard Waschler die volle und umfangreiche Unterstützung für die Maßnahmen auf Oberhaus zum Ausdruck gebracht und auch zugesagt. 

Alex Sellner mit klasse Leistung
-LG-Marathoni beim „9. Salzkammergut Marathon“-

Der erfolgreiche LG-Marathoni Alex Sellner (li.)  mit dem Gesamtsieger Florian Neuschwander

(KS.) Mit der Silbermedaille in seiner Altersklasse und Platz Sechs in der Gesamtwertung konnte sich Alex Sellner beim „9. Salzkammergut Marathon“ sehr gut in Szene setzen.

Die über 230 Teilnehmer aus dem In- und Ausland hatten bei diesem „knackigen Landschaftsmarathon“ eine anspruchsvolle Strecke mit Start in der Kaiserstadt Bad Ischl über die Ortschaften Pfandl und Wirling und dann über den Originalkurs des 27-km-Klassikers „Wolfgangseelauf“ mit Ziel in St. Wolfgang zu absolvieren, wobei insgesamt 417 Höhenmeter bergauf und 335 Höhenmeter bergab zu bewältigen waren.

Nach 2:58:17 Minuten überquerte Alex Sellner als ausgezeichneter Sechster der Gesamtwertung, die vom Inzeller Florian Neuschander, einem der besten deutschen Ultraläufer gewonnen wurde, und als Zweiter der ausgeschriebenen Altersklasse 40 die Ziellinie.

Franz Prager Bayerischer Berglaufmeister

Franz Prager Bayerischer Berglaufmeister

(KS.) Nach zweimal Bronze bei der Weltmeisterschaft, Gold bei der Deutschen und Gold bei der Niederbayerischen Berglaufmeisterschaft holte sich Franz Prager von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau nun auch noch Gold bei der Bayerischen Berglaufmeisterschaft.

Die diesjährigen Bayerischen Berglauf-Titelkämpfe der Senioren wurden im Rahmen des „27. Kreuzberglaufes“ in der unterfränkischen 1.200-Einwohner-Gemeinde Schönau am Brend im Landkreis Rhön-Grabfeld bei Neustadt an der Saale ausgetragen.

Die Teilnehmer hatten dabei auf der 10,2-km-Strecke mit Start in Schönau und Ziel auf dem Kreuzberg 600 Höhenmeter auf vorwiegende unbefestigten Wegen und Pfaden zu bewältigen, wobei das Geläuf aufgrund des Regens am Vortag sehr schwer und kräftezehrend war.

Mit einer Topleistung holte sich Franz Prager nach 50:11 Minuten, mit fünf Minuten Vorsprung den Sieg und die Bayerische Meisterschaft in seiner Altersklasse M 60 vor Wolfgang Leonhard (LG Allgäu) und Sebastiano Ilardi (LG Lohr-Rechtenbach)!.

Erfolgreiches LG-Duo in Burghausen

Das erfolgreiche LG-Duo Kathrin Bründl und Markus Siegerstetter

(KS.) Kathrin Bründl und Markus Siegerstetter von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau konnten sich bei der 19. Ausgabe des „Salzach-Brückenlaufes“ in der oberbayerischen Grenzstadt Burghausen ausgezeichnet in Szene setzen.

Bei spätsommerlichem Kaiserwetter gingen über 1.500 Teilnehmer aus dem In- und Ausland gingen bei diesem Laufgroßereignis an den Start.

Im Hauptlauf über 8.800 m lief Kathrin Bründl vom Start weg im Spitzenfeld, machte bis Kilometer Fünf zudem die Führungsarbeit und musste sich nach 38:03 Minuten lediglich als Dritte der Gesamtwertung der Lokalmatadorin Julia Gaßner (LG Gendorf Wacker Burghausen) und Kathrin Baumgartner (Team Reischacher Holzlandlauf) geschlagen geben.

Als „Trostpflaster“ holte sie sich mit ihrem dritten Gesamtplatz aber den Sieg in ihrer Altersklasse W 35.

Mannschaftskamerad Markus Siegerstetter, aufgrund einer frisch genähten Verletzung an der Hand etwas gehandicapt, lief im Männerrennen, das von Josef Diesnthuber (LG Gendorf Wacker Burgerhausen) gewonnen wurde, nach 32:28 Minuten als Achter der Gesamtwertung und als Zweiter seiner Altersklasse M 30 über die Ziellinie.

Der Bericht “Neben der Strecke”.

(fa) Ausführlich wurde ja bereits von den tollen Erfolgen unserer Läuferinnen und Läufer berichtet. Hierzu nochmals unsere ganz herzlichen Glückwünsche.

Seit 34 Jahren unterstützt die LG Passau den München Marathon am Rande der Strecke. In den letzten Jahren haben wir im Englischen Garten fest Quartier bezogen. Dort betreuen wir immer eine Wasserstelle. Heuer wurde die Lauf – Strecke in der City umgestellt, so dass wir nicht mehr unter Bezeichnung “Km 10,5” sondern unter “Km 16,5” firmierten. Der idyllische Standort war aber der gleiche geblieben.

Dies hatte zur Folge, dass uns vor der Anreise nach München eine halbe Stunde Schlaf mehr vergönnt war. Um 06:00 Uhr setzte sich unsere Mannschaft in Richtung München in Bewegung. Kein Nebel auf der Strecke, so dass wir zügig und problemlos weiterkamen und dazu noch einen grandiosen Sonnenaufgang, durchs Autofenster erlebten. Zumindest die Fahrer und diejenigen, die kein weiteres Schlafbedürfnis verspürten.

Die pünktliche Ankunft im Englischen Garten gestaltet sich nach dem Motto “The same procedure  as every yaer”.

Zubereitung des 2. Frühstücks, für einige auch das 1.

LG-Passau „rockt“ den München-Marathon

„Goldener Marathon-Sonntag“ für die LG Passau

Maxim Fuchs Gesamtzweiter und Bayerischer Meister
LG-Team mit Mannschaftsgold 
Susanne Schreindl gewinnt Halbmarathon 
Ehemann Tobias Schreindl holt Silber
Lisa Fuchs gewinnt Bronze über 10 km.

(KS.) Einen regelrechten „goldenen Marathon-Sonntag“ gab es für die Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei der diesjährigen Ausgabe des „Generali München Marathon“ und den gleichzeitig ausgetragenen Bayerischen Meisterschaften.

Die erfolgreichen LG-Marathonis mit (v.re.) dem Bayerischen EinzelmeisterMaxim Fuchs, dem Bronzemedaillengewinner Stephan Fruhmann, Florian Stelzle und Marion Bernhardt (Armin Reif fehlt leider auf dem Bild)

Maxim Fuchs, der Zweiter der Marathon-Gesamtwertung wurde, verteidigte seinen Bayerischen Meistertitel aus dem Vorjahr. Mit Stephan Fruhmann, der Bronze eroberte, und Florian Stelze ging auch der Mannschaftstitel nach Passau.

Susanne Schreindl läuft als Siegerin des Halbmarathons ins Münchner Olympiastadion; Ehemann Tobias Schreindl sichert sich die Silbermedaille und Lisa Fuchs erkämpft auf der 10-km-Distanz die Bronzemedaille.

Zudem gab es an diesem „Goldenen LG-Marathon-Sonntag“ noch eine ganze Anzahl weiterer „Stockerlplätze“ und Top-Leistungen der vom vielfachen deutschen Meister Günter Zahn trainierten LG-Ausdauer-Asse beim diesjährigen „München-Marathon“,

der bei spätsommerlichem Kaiserwetter mit Temperaturen um die 16 Grad über die Bühne ging und bei dem über 21.000 Teilnehmer am Start waren.

Während Maxim FuchsStephan FruhmannFlorian StelzleMario Bernhardt und Armin Reif den Marathon bestritten, Susanne Schreindl und Tobias SchreindlSabrina PragerRenate BaumartnerSascha Jäger und Axel Brand die Halbmarathon-Distanz liefen, Lisa Fuchs im 10-km-Rennen an den Start ging und die LG-Teams „Läuft gut bei uns“ (Julian DorfnerLea SchregleCornelia Weinert und Christian Teibrich) und „Team unterwegs“ (Henrik GutzkeRegina Lechner, Petra Teibrich und Markus Lechner) die Marathon-Staffel bewältigten, hatten LG-Vorsitzender Peter Fahrnholz und sein Stellvertreter Siegfried Kapfer mit ihrem 20köpfigen Helferteam an ihrer Erfrischungsstelle bei Kilometer 16,5 im Englischen Garten, direkt neben dem Traditionsbiergarten „Aumeister“, alle Hände voll zu tun, das vorbeiflutende „Läufermeer“ mit Getränken zu versorgen.

Das Helferteam der LG Passau im sonnigen Englischen Garten

Lisa Fuchs, die sich nach dem 5.000-m-Rennen bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin am Knie verletzt hatte, bis Ende September nur sogenanntes Alternativtraining absolvieren konnte und erst seit zwei Wochen wieder schmerzfrei ist, lief nach 37:29 Minuten hinter Tina Fischl (WSV Otterskirchen) und Katrin Reischmann (VfB LC Friedrichshafen) als Dritte über die Ziellinie des 10-km-Rennens und zeigte sich sehr zufrieden mit Zeit und Ergebnis.

Susanne Schreindl, an gleicher Stelle im letzten Jahr Siegerin des Marathons und derzeit in Vorbereitung auf den Marathon in Frankfurt a.M. am 27. Oktober, ging auf der Halbmarathon-Distanz an den Start.

Gleich vom Start weg setzte sich die Umweltingenieurin an die Spitze des Felds, spulte ein engagiertes Rennen ab und holte sich nach 1:19:56 Stunden den Sieg vor der Französin El Himer Caroline und der Finnin Katri Niemistö.

Sabrina Prager, zuletzt Vierte bei den Deutschen Berglauf-Titelkämpfen, lief nach 1:28:13 Minuten als Gesamt-Siebte und hinter der Russin Tatiana Pushkareva Zweite ihrer Altersklasse (AK) W 30 über die Ziellinie im Münchner Olympiastadion.

Für Renate Baumgartner blieben die Uhren nach 2:08:26 Stunden stehen, was für sie Rang 49 in der AK W 50 bedeutete.

Tobias Schreindl, mit dem LG-Team heuer u.a. Deutscher Marathon-Meister und derzeit ebenfalls im Vorbereitungstraining für den Frankfurt-Marathon, kam diesmal nicht so richtig ins „Laufen“ und musste sich nach 1:09:36 Stunden Luis Carlos Rivero aus Guatemala geschlagen geben. 

LG-Trainer Günter Zahn eingerahmt von seinen erfolgreichen Läufer-Ehe-paaren (li) Susanne und Tobias Schreindl und (re.) Lisa und Maxim Fuchs

Mit seiner Endzeit von 1:20:24 Stunden holte sich Sascha Jäger hinter dem Italiener Alessandro Camponeschi die Silbermedaille bei den 45jährigen. 

Axel Brand belegte in dieser Klasse mit 1:30:09 Stunden Rang 13.

Die Halbmarathon-Protagonisten (v. li.) Sascha Jäger, Sabrina Prager und Axel Brand

Die Marathonläufer der LG Passau waren bereits im Vorfeld zu den Mitfavoriten gezählt wurden und konnten dies letztlich eindrucksvoll bestätigen.

Maxim FuchsFlorian Stelzle und Stephan Fruhmann liefen von Anfang an im Spitzenfeld.

Die Halbmarathon-Distanz passierte Maxim Fuchs an Platz Zwei liegend hinter dem Franzosen El Himmer Driss; Florian Stelzle und Stephan Fruhmann in einem Quartett auf den Rängen fünf bis Acht und Mario Bernhardt und Armin Reif lagen gemeinsam im Bereich um Platz 20.

Die ansteigenden Temperaturen führten dann zu häufigen Führungs- und Positionswechseln.

Am Marienplatz bei Kilometer 32 hatte Maxim Fuchs mit muskulären Problemen zu kämpfen und fiel auf Rang Vier zurück, während Stephan Fruhmann und Florian Stelze das Münchner „Wohnzimmer“ als Siebter bzw. Achter passierten.

Knapp drei Kilometer vor dem Ziel konnte sich Maxim Fuchs Platz Drei zurückerobern und lief mit knapp 30 Metern Rückstand auf Florian Jäger (SCB Berlin) ins Olympiastadion ein. Mit einem gewaltigen langgezogenen Endspurt konnte der dann 50 m vor dem Ziel den Berliner noch überspurten und sich hinter dem für Düsseldorf startenden Andreas Straßner (Regulatpro Team) Platz Zwei in der Gesamtwertung und den Bayerischen Marathon-Titel sichern

Mit 2:34:58 Minuten holte sich Stephan Fruhmann Platz Sieben in der Gesamtwertung und hinter Michael Lang (SV Amberg) die Bronzemedaille der Bayerischen Meisterschaften; zudem Silber in seiner AK M 40.

Florian Stelzle, der München-Marathon-Sieger von 2015, der nach 2:35:37 Minuten als Neunter des Gesamtklassements über die Ziellinie lief; in der Bayerischen Wertung Rang Vier belegte und sich Bronze in seiner AK M 40 holte, haderte etwas mit seiner Leistung.

Mario Bernhardt finishte mit 2:44:07 Stunden knapp über seiner persönlichen Bestzeit und belegte Platz 17 insgesamt und Rang Sieben in Bayern. Für Armin Reif blieben bei seinem Marathon-Debüt die Uhren nach 2:46:51 Stunden stehen, was für ihn im Gesamtklassement Platz 26 und den 12. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften bedeutete.

Mit einer Gesamtendzeit von 7:42:20 Stunden sicherten sich Maxim FuchsStephan Fruhmann und Florian Stelzle auch den Bayerischen Marathon-Mannschaftstitel vor der TSG Roth und dem SWC Regensburg.

Unter 751 Marathon-Staffeln durften die beiden LG-Teams „Läuft gut bei uns“ und „Team unterwegs“ mit ihren Endzeiten von 4:04:34 Stunden bzw. 4:08:22 Stunden sehr zufrieden sein!