St. Wolfgang (AUT), 01. – 31. Oktober 2020

Manfred Ammerl im Alleingang am Wolfgangsee
– „48. Internationaler Wolfgangseelauf“ als sog. „Individual Run“ –

Manfred Ammerl zweimal im Alleingang am Wolfgangsee.

KS.) Zum 48. Mal wäre heuer im Oktober das österreichische Salzkammergut zwischen der ehemaligen Kaiserstadt, der 14.000-Einwohner-Kurstadt Bad Ischl und der Marktgemeinde Sankt Wolfgang am Wolfgangsee mit dem traditionellen „Internationalen Wolfgangseelauf“ ganz im Zeichen des Ausdauersports gestanden.

Aber Corona machte auch nicht vor dieser Tradition halt und so hatten sich die Veranstalter entschlossen, einen sog. „Individual Run“ über den gesamten Monat Oktober anzubieten. Sie platzierten während der gesamten Zeit, an allen Start- und Zielpunkten der jeweiligen Laufwettbewerbe, Chip-Zeitnahmen.

Jeder angemeldete Teilnehmer konnte sich an einem beliebigen Tag, zu beliebigen Zeiten die Laufschuhe schnüren, seine mit Chip versehene Startnummer anlegen und dann seinen „Wolfgangseelauf 2020“ durchziehen.

So auch Manfred Ammerl von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, der sich bei seiner insgesamt 10. Teilnahme für den „5,2-km-Panoramalauf“ von Strobl nach St. Wolfgang und für den „10-km-Uferlauf“ mit Start in Gschwendt in Abersee und Ziel in St. Wolfgang, angemeldet hatte.

Bei nasskaltem ungemütlichem Wetter lief er die 5,2-km-Distanz in 22:07,0 Minuten und durfte sich nach Abschluss aller Wertungen über Platz Eins in seiner Altersklasse (AK) M 50 und Platz Neun im Gesamtklassement freuen.

Nur einen Tag später, diesmal bei fast optimalem Herbstwetter, nahm er den „Panorama-Uferlauf“, der zum Großteil auf flachen Terrain am Ufer des Wolfgangsee entlang führt, in Angriff und kam nach 41:46,9 Minuten als letztlich Zweiter seiner AK M 50 und Siebter der Gesamtwertung ins Ziel.

25. Oktober 2020

Richard Friedrich gewinnt „Guernsey Marathon”.
– Ehefrau Ulrike Maisch holt Silber –

Das komplette Marathon-Podium (v. li.) Graham Merfield, Nick Mann, Sieger  Richard Friedrich, Rosie Williams, die Zweitplatzierte bei den Damen Ulrike Maisch und Vicky Carre.

(KS.) Mit einer überzeugenden Leistung sicherte sich Richard Friedrich von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau in seiner Wahlheimat Guernsey den Sieg beim dortigen „Guernsey Marathon“; Ehefrau Ulrike Maisch gewann die Silbermedaille.

Richard Friedrich, mit mehreren Deutschen und Bayerischen Meistertiteln und 2011 Sieger des München Marathons erfolgreiches Ausdauerass der LG Passau, lebt mit seiner Ehefrau Ulrike Maisch, der Marathon-Europameisterin von 2006, und den beiden gemeinsamen Söhnen Emil und Paul auf der britischen Kanalinsel Guernsey, wo er als Fluglotse tätig ist.

Richard Friedrich als Erster im Ziel – Empfang im strömenden Regen.

Bei seinen Heimatbesuchen ist der gebürtige Grafenauer auch regelmäßig mit der Familie  im LG-Training und wenn es der Aufenthalt erlaubt, werden dann auch entsprechende Wettkämpfe vor Ort bestritten. 

Der 39jährige Familienvater, der auch nach seiner aktiven Karriere im Leistungssport regelmäßig im Lauftraining ist; ab und zu auch bei Läufen auf Guernsey an den Start geht,  dabei u.a. im Winter die Crosslauf-Serie und zuletzt im Juli sein erstes 5.000m-Rennen seit langer Zeit bestritten und gewonnen hat, versuchte sich beim „Guernsey Marathon“ erstmals wieder an der längsten olympischen Laufdisziplin über 42,195 Kilometer. Mit dabei quasi „just for fun“  Ehefrau Ulrike Maisch.

Auf dem mit einigen Anstiegen gespickten neu gestalteten Rundkurs entlang der Küste Guernseys mit Start und Ziel in der Hauptstadt Saint Peter Port, der den Aussagen der Ausrichter zufolge die über 500 Teilnehmern durch einige der landschaftliche schönsten Gebiete der attraktiven Kanalinsel führte, lief Richard Friedrich bei durchwachsenen Wetterbedingungen von der Spitze weg ein sehr kontrolliertes Rennen.

Nach 2:41:55 Stunden holte er sich mit vier Minuten Vorsprung den Sieg vor den beiden Briten Nick Mann und Graham Merfield.

Siegerehrung für Richard Friedrich.

In der Damenwertung musste sich Ulrike Maisch nach 3:14:49 Stunden nur denkbar knapp Rosie Williams geschlagen geben; Platz Drei belegte Vicky Carre.

Platz Zwei für Ulrike Maisch.

– Sechster Teil –

(fa) Am 19. Oktober 2020 hat sich der Stadtrat, wieder einmal, mit der Sportanlage Oberhaus beschäftigt.

Ein Nachtrag zum Bundeshaushalt 2020, ein so genanntes Kulturpaket, wurde in einem Volumen von € 600 Millionen für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur aufgelegt. Der Schwerpunkt soll bei Sportstätten liegen, einschließlich baulicher Nebenanlagen, da hier ein besonderer Instandsetzungsrückstand gesehen wird.
Dieser Argumentation können wir nur folgen und zustimmen!

Das Förderverfahren gliedert sich dabei in zwei Phasen.

Phase 1 sieht die Einreichung der Projektskizzen vor und der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt die zur Antragstellung vorgesehenen Projekte (1. Quartal 2021).

Die 2. Phase umfasst dann die eingentliche Beantragung der Bundesförderung in Form einer Projektzuwendung.

45% beträgt der Zuschuss. 
Nun, man muss Gott, hier die Bundesregierung, für Alles danken. Aber vom Hocker reißt einem die Zahl nicht, wenn zwei Ausgaben später,  von einer 80prozentigen Bezuschussung des Radler-Tunnels berichtet wird.

Die Projektkosten werden zu 45% durch den Bund finanziert. Als Eigenanteil entfallen 55% auf die Stadt.

Dazu hat der Stadtrat einen einstimmigen Beschluss gefasst.

Bis Ende Oktober 2020 muss der Antrag eingereicht werden. Der Beginn des Baus ist dabei nicht zwingend vorgegeben. 

Zwingend ist aber, dass sie Sanierung 2025 abgeschlossen wird.

An anderer Stelle hat OB Jürgen Dupper angekündigt, dass der Bau neuer Sportstätten oder die umfassende Sanierung bestehender Anlagen angesichts des Corona-Sparzwangs  in allernächster Zeit kaum möglich sein werden.

Im „5.Teil“ dieser Serie berichteten wir darüber.

Wir sind trotzdem guter Hoffnung, dass sich doch noch vor 2025 etwas bewegt. Denn diese Jahreszahl würde bedeuten, dass wir uns seit 18 Jahren (2007- 2025) damit beschäftigen. Damit wäre es uns gezwungenermaßen  gelungen, den Flughafen BER um 4 Jahre zu überflügeln (2006 – 2020).

In der Ausgabe der Passauer Neuen Presse vom 20. Oktober 2020 wurde im Zusammenhang mit der Bundesförderung von einem „Coup“ von Christa Tausch (FDP) berichtet, der die Sanierung des Thingplatzes in das Sportprojekt mit einbezieht. Die Kombination liege  durch die räumliche Nähe auf der Hand und wurde ebenfalls beschlossen. 
Hoffentlich geht diese atypische Kombination nicht einseitig gegen den Sport.
Außerdem zeichnet sich hier wieder ein Projekt ab, bei dem man den Gaul von hinten aufzäumt.  Man plant wieder für einen größeren Veranstaltungs- Rahmen, bei dem ein geordneter und befestigter Parkplatz fehlt und die Zufahrt mit dem Namen „Rennweg“ jeden Bezug  auf dessen Bezeichnung  vermissen lässt.  

Thurmansbang, 24. Oktober 2020

Sabrina Prager schnellste Frau auf der 12-km-Distanz! 
-Erfolgreiches LG-Quartett beim „19. Dreiburgenland-Marathon“ in Thurmansbang-
Das erfolgreiche LG-Quartett (v.li.) Franz Keifenheim, Gerhard Bauer, Sabrina Prager und Manfred Ammerl.

(KS.) Äußerst erfolgreich präsentierte sich das Teilnehmer Quartett Sabrina Prager, Manfred Ammerl, Franz Keifenheim und Gerhard Bauer von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei der 19. Ausgabe des traditionellen „Dreiburgenland-Marathon“, wo über 170 Teilnehmer am Start waren.

Sabrina Prager war über 12 Kilometer in 52:38 Minute schnellste Dame und verwies Marion Kopp (DJK-Laufwölfe Fürsteneck) und Verena Lautenschlager (LV Deggnedorf) auf die weiteren Plätze.

Manfred Ammerl gewann in 18:22 Minuten das 5-km-Rennen vor Johann Wensauer und Alexander Unrecht (Auto hin und weg).

Über die 21,1 Kilometer des Halbmarathons musste sich Franz Keifenheim in seiner Altersklasse (AK) M 60 nach 1:59:09 Stunden nur Dr. Gotthard Seidl (WSV Otterskirchen) geschlagen geben.

Gerhard Bauer war in 2:07:03 Stunden schnellster seiner AK M 65.

Vorbericht

(fa) Etwas für  unsere englisch sprechende  Gemeinde.
Nämlich der Vorbericht zum  Guernsey – Marathon, der am 25.10.2020 auf der britischen Insel über die Bühne geht.
Richard  Friedrichmit Frau sind dort am Start. 

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Viele Grüße
Peter                                   

Herrenchiemsee-Lauf  betroffen

Das wär sie gewesen …. Deine Strecke !

fa) Auf Grund der starken Zunahme der Convid-19 – Infizierten im Landkreis Rosenheim in den letzten Tagen, muss der für das kommende Wochenende (24. / 25.10.2020) geplante HERRENCHIEMSEE-LAUF, leider abgesagt werden.           

Regensburg, 17. Oktober 2020

Mario Bernhardt mit guter Leistung

Foto: Kiefner

(KS.) Bei der 10km-Herbstpremiere der LG-Telis Finanz Regensburg, dem sog. „Wöhrd-Zehner“, bei dem knapp 250 Teilnehmer in drei Läufen auf einem amtlich vermessenen Rundkurs auf dem Regensburger Oberen Wöhrd am Start waren, zeigte Mario Bernhardt von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau im Elite-Rennen, das von Robert Baumann (LAV Stadtwerke Tübingen) gewonnen wurde, in 34:19 Minuten eine gute Leistung und belegte im Gesamtklassement Rang 52.

Wer kann sich erinnern, vor einem Jahr?

(fa) Es ist Sonntag der 11. Oktober 2020. Es ist Marathon – Tag in München. Auf Grund der Corona-Pandemie muss es aber heißen:
Es  w ä r e  der Tag des GENERALI – München-Marathon.

Wie in all den Vorjahren, inspizierte auch heuer, aus Macht der Gewohnheit (?), der Chef-Organisator Gernot Weigl die Marathonstrecke. Ab 4 Uhr war er auf der Strecke und passierte  u n s e r e  Wasserstelle beim Aumeister, im Englischen Garten. Zu nachtschlafender Zeit übermittelte er uns das Foto unseres seit Jahren gewohnten   „Arbeitsplatzes“.

Im Anschluss daran erfolgte ein symbolischer Start im Olympia-Gelände für den „VIRTUAL RUN Spezial 2020″ über dessen Bedingungen wir bereits am 23. September ausführlich  berichtet haben.

(KS.) Einen Familienbesuch in seiner Geburts- und Heimatstadt Passau nahm Prof. Dr. Thomas Demmelhuber, seit 2015 Professor für Politik und Gesellschaft des Nahen Ostens an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  zum Anlass, auch mal wieder die Laufschuhe zu schnüren und seine „alten Sportzeiten“ bei der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau aufleben zu lassen.

Zusammen mit seinem langjährigen Trainings- und Marathonkameraden Wolfgang Brandl (li.), drehten er am Wochenende seine alte 21-km-Runde.  Start war an der altehrwürdigen Jahnturnhalle und es ging  über Ingling, Wernstein, Neuburg am Inn wieder zurück in die Innstadt. 

(fa) Wie bereits bekannt gegeben, findet der München-Marathon 2020 auf Grund der Corona-Pandemie, auch in der vorgesehenen, abgespeckten Version nicht statt.
Dazu gibt es jetzt eine Alternative. Es wird ein „VIRTUAL RUN GMM“ veranstaltet.

Und dann noch eine weitere erfreuliche Nachricht für alle unsere Langstreckler:
Nicht nur unsere Bundeskanzlerin sowie unser Ministerpräsident bewegen sich auf den Spuren von  König Ludwig II. auf Herrenchiemsee. Die zugelassenen 1000 Läufer müssen zwar auf eine fernsehträchtige Kutschenfahrt verzichten. Dürfte aber kein Problem darstellen, denn sie sind ja sonst auch auf „Schusters Rappen“ unterwegs.

Alle notwendigen Informationen für den Virtual Run hier,
sowie für den Herrenchiemsee-Lauf hier.