Stabübergabe beim TV Passau

Herbert Hugger zum neuen TV-Vorsitzenden gewählt
Ehrungen für besondere Verdienste

(KS.) In einer durch die Corona-Auflagen geprägten Jahreshauptversammlung in der altehrwürdigen Jahnturnhalle wurde Herbert Hugger als Nachfolger von Peter Niedermeier  zum neuen Vorsitzenden des TV Passau 1862 e.V. gewählt.

Um die Hygieneauflagen einzuhalten war die Jahnturnhalle, entgegen den gewohnten Versammlungen, diesmal nur mit Stühlen und mit entsprechendem Abstand bestuhlt worden. 

Peter Niedermeier konnte in seiner letzten Jahreshauptversammlung neben den Ehrenmitgliedern Peter FahrnholzWerner Kasper und Karl Synek und dem Mitglied des Ältestenrats Uwe Klessinger auch Oberbürgermeister, Jürgen Dupper, Stadtrat Siegfried Kapfer und als Vertreterin des Leichtathletik-Bezirks Niederbayern Centa Hollweck willkommen heißen.

Er wies in seinen Eingangsworten darauf hin, dass die Versammlung Corona geschuldet ohne Präsentationen und ohne Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften stattfindet; die zu Ehrenden die Urkunden und Nadeln per Post erhalten hätten und im Jahresbericht entsprechend aufgeführt sind. Karl Arnold habe er für seine 75jährige Mitgliedschaft bei einem Besuch persönlich geehrt.

Nach einem Totengedenken für die verstorbenen Mitglieder bezeichnete OB Jürgen Dupper  in seinen Grußworten den TV Passau als den am breitesten aufgestellten Sportverein in der Stadt Passau. Er bedankte sich für das überaus weitgefächerte Angebot des TV Passau vom Breiten- bis hin zum absoluten Spitzensport – beim TV Passau seien die Mitglieder bei Trainer, Übungsleitern und Verantwortlichen in guten Händen. Er bat mit allen Verantwortlichen in dieser schwierigen Corona-Zeit gnädig umzugehen, da niemand Erfahrung mit dem Umgang einer Pandemie gehabt hätte.

Abschließend würdigte er in sehr persönlichen Worten sein gutes Verhältnis zu Peter Niedermeier, der ihm als TV-Vorsitzender nachgefolgt sei und an die damalige Amtsübergabe, als sei sie „erst gestern gewesen“ und überreichte noch ein Geldpräsent der Stadt Passau.

Mit dem Eingangshinweis „es seien große Fußstapfen gewesen und es sei ihm eine Ehre gewesen zum 1. Vorsitzenden des TV Passau gewählt worden zu sein“ ließ Peter Niedermeier die Jahre anhand der Jahresbericht 2019 und 2020 Revue passieren 

Mit dem Dank an Jutta Seewald für ihre verantwortungsvolle Arbeit und ihre „unauffällige“ Diplomatie, an Peter Fahrnholz, der bereits unter sechs Vorsitzenden Geschäftsführer ist, seine stellvertretenden Vorsitzenden Werner Kaper und Herbert Hugger, sowie Gedi Guzy (für eine kurze Amtszeit) für die gute Zusammenarbeit, dem Förderverein mit Albert Aigner und allen Gönnern des TV Passau, an den gesamten Turnrat für das konstruktive Miteinander, an den „Einflüsterer“ Erich Kopp, an Schatzmeister Karl Synek und die Kassenprüfer Stefan Schmid und Herbert PilzwegerBarbara Bielmneier und Siegfried Kapfer für ihr Engagement i.S. Turnerball, die Hausmeister-Familie Varga, an Claudia Haberland für ihren „Grünen Daumen“, an alle Sportlerinnen und Sportler, alle Übungsleiter und Trainer und alle die er vielleicht vergessen hat, beendete er seine Ausführungen und erklärte abschließend „ich habe es gerne gemacht – auch mit der Corona-Verlängerung von einem Jahr und sechs Monaten, aber wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören“.

In einem kurzen Statement ging Peter Fahrnholz in seiner Eigenschaft als Liegenschaftswart auf die Baumaßnahmen ein, u.a. Neubau abgeschlossen, Konditionsraum eingerichtet, Laufbahnschäden behoben, Schlüsselsystem durch Transpondersystem ersetzt und Hallenboden saniert. Ein besonderer Dank galt seinem langjährigen „Amtspartner“ Werner Kasper für die gute Zusammenarbeit.

Schatzmeister Karl Synek verwies in seinen Ausführungen auf die schriftlichen Ausführungen im Jahresbericht, erläuterte die Darlehens- und Zuschusssituation in Bezug auf den Neubau und legte die jährliche Belastung inkl. der aktuellen Restschuld dar. Sein Dank galt allen Mitgliedern für ihr Vereinstreue, der Stadt Passau für die finanzielle Unterstützung und seinen Vorstandskollegen für das Vertrauen.

Von der Kassenprüfung durch Stephan Schmidt eine ordnungsgemäße Haushaltsführung bestätigt und mit entsprechendem Lob und Beifall bedacht, wurden Schatzmeister und Vorstand einstimmig entlastet.

Herbert Hugger

Vor den anschließend von Uwe Klessinger durchgeführten Wahlen stellte sich Herbert Hugger der Versammlung vor und betonte, dass es ihm eine Ehre ist als 1. Vorsitzender vorgeschlagen zu sein.

In einer kurzen Antrittsrede bedankte er sich für das entgegengebrachte Vertrauen, lobte seinen Vorgänger für seine diplomatische Art mit Problemen umgegangen zu sein, für seinen Mut i.S. Neubau und seinen engagierten Umgang mit dem Hochwasser 2013 im Kanuheim.

Bei der dann lt. Satzung geheim durchgeführten Wahl wurde Herbert Hugger von den anwesenden TV-Mitgliedern zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.

Der neue TV-Vorsitzende Herbert Hugger (li.) bedankt sich bei seinem Vorgänger Peter Niedermeier

Als Dank überreichte er Peter Niedermeier ein Fotobuch mit einer Vielzahl von Erinnerungen und ein Präsent zur Erholung, in der Form eines Wellness-Paketes.

Bei den weiteren Wahlen wurden Norbert Hasenkopf als Protokollführer, Stephan Schmidt und Herbert Pilzweger als Kassenprüfer sowie Peter Fahrnholz und Erich Kopp als Grundstücks- und Geräteverwalter in ihren Ämter bestätigt bzw. neugewählt.

Mit der Ehrennadel in Silber des TV Passau zeichnete Herbert Hugger dann 
Hans-Georg Frait, 
Stephan Schmidt und
Jürgen Dupper
aus.

Für besondere Verdienste erhielt 
Werner Kasper die BLSV-Ehrenadel in Gold, 
Barbara Bielmeier die BLSV-Ehrennadel in Silber, 
Erich Kopp die BLSV-Ehrennadel in Gold mit Brillanten.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper wird zum Ehrenmitglied des TV Passau 1862 e.V. ernannt

Oberbürgermeister Jürgen Dupper wurde zudem zum neuen Ehrenmitglied ernannt.

Der neue erste Vorsitzende Herbert Hugger (4. v.re.) eingerahmt von allen Geehrten

Den Corona-Regeln Rechnung tragend musste auf das sonst übliche gemütliche 
Beisammensein leider verzichtet werden.

Drei Generationen TV-Vorsitzende (v.li.) Peter Niedermeier, sein Vorgänger Oberbürgermeister Jürgen Dupper und der neugewählte 1. Vorsitzende Herbert Hugger

Rostock, 30. Juli – 01. August 2021

Anna Drexler in den Top-Ten

Anna Drexler – Platz 10 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften über 3.000 m der Weiblichen Jugend U20
Foto: Habermann

(KS.) Bereits in ihrem ersten Wettkampf Ende April hatte sich Anna Drexler von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau im Rahmen der Einladungs-Challenge der LG Telis Finanz Regensburg über die 3.000-m-Distanz für die diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften qualifiziert, die vom Leichtathletik Verband Mecklenburg-Vorpommern in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock an der Ostsee im dortigen Leichtathletik-Stadion ausgerichtet wurden.

Bei guten äußeren Bedingungen, leichtem Wind und Temperaturen um die 22 Grad gingen 16 Mädchen in der Weiblichen Jugend U 20 an den Start, wobei sich gleich vom Start weg eine siebenköpfige Spitzengruppe formiert hatte, bei der überwiegend die 5.000m-Bronzemedaillen-Gewinnerin der diesjährigen U20-Europameistersterschaften Emma Heckel (LG Telis Finanz Regensburg) für das Tempo sorgte.

Mit knapp 10 m Abstand folgten Leonie Borchers (LG Dorsten) und Anna Drexler, die zuletzt in Erding bayerische 3.000m-Meisterin geworden war. Mit knapp 30m Rückstand dann das restliche Feld. Bis zur 1.500m-Marke, die in schnellen 4:54 Minuten passiert wurde, blieb die Reihenfolge unverändert.

Knapp drei Runden vor Schluss verschärfte Leoni Borchers das Tempe, Anna Drexler  musste abreißen lassen und verlor deutlich an Tempo. Eingangs der Zielgeraden versuchte sie zwar nochmals alles, musste aber letztlich noch Kiara Nahen (LC Paderborn) passieren lassen und lief nach 10:10,55 Minuten als 10. über die Ziellinie.

In einem dramatischen Finish hatte sich Johanna Pulte (SG Wenden) vor Antje Pfüller (SCC Berlin) und Anneke Vortmeier (ASV Duisburg) den Sieg geholt; undankbare Vierte wurde Emma Heckel.

Anna Drexler zeigte sich nach dem Rennen mit ihrem 10. Platz zufrieden; nicht jedoch mit ihrer gelaufenen Zeit. 

Mario Bernhardt klar in Front
4 erste Plätze für LG’ler

Team LG Passau in Ruhstorf (v.li.) Gerhard Bauer, Thomas Kopfinger, Frank Schneider, Gaby Kopfinger, Tim Kopfinger (315), Sascha Jäger. Mario Bernhardt, Markus Siegerstetter, Tom Bscheidl, Katrin Roder-Bscheidl.

(fa) Nach eineinhalb Jahren Corona-Pause ging der 12, Straßenlauf „Rund um Ruhstorf über die Bühne. Eindrucksvoll die Vorstellung von Mario Bernhardt (LG Passau), der die 10.000m der Männerdisziplin beherrschte. Zugleich Sieger in seiner Altersklasse M30 wurde.

Die Ergebnisse der LG Läuferinnen und Läufer:

Männer  M30 10.000m:
1. Mario Bernhardt  33:20 Min.;
3. Markus Siegerstetter 35:14 Min.;

Männer M35 10.000m:
1. Tom Bscheidl 35:17 Min.;

Männer M50  10.000m:
1.Sascha Jäger 36:21 Min.;
7. Thomas Kopfinger 50:22 Min.;

Männer M 65 10.000m:
2. Gerhard Bauer 55:13 Min.;

Männer 10.000m – Mannschaft:
2. LG Passau (Bernhardt, Siegerstetter, Bscheidl) 

Männer 5.000m:
1. Frank Schneider 17:49 Min.;

Frauen W30 5.000m:
2. Katrin Roder-Bscheidl 22:41 Min.;

Frauen W45 5000m:
6. Gaby Kopfinger 25:35 Min.; 

Kinder M 9 1.000m:
2. Tim Kopfinger06 Min.; 

Foto: Kiefner

Beginnen wir mit dem Dank, den wir an dieser Stelle an Günter Zahn, unserem überaus erfolgreichen Mittel- und Langstreckentrainer abstatten wollen.  

Selbst ein erfolgreicher Leichtathlet bis Mitte der 80er Jahre. Mit dem Eintritt in unseren Stammverein TV Passau 1862 e.V., am 01. 04. 1988, kam ein Athlet zu uns, der seit seinem Karrierebeginn insgesamt 

23 deutsche Meisterschaften, 
4 Süddeutsche Titel, 
32 bayerische Meisterschaften und 
7 deutsche Polizeimeisterschaften gewann. 

Er hatte 17 Einsätze im Nationalteam. Vier Mal nahm er an Weltmeisterschaften und drei Mal am Europacup teil.  1984 schaffte er die Olympianorm im Marathonlauf. Allerdings durften nur zwei deutsche Athleten nach Los Angeles. Zahn war Dritter. 

Damit blieben die Olympischen Spiele 1972 in München  s e i n e Olympiade. Und wie die TZ-München in ihrer Ausgabe vom 31.3.2011 titulierte: 

„Mit der Entzündung des olympischen Feuers 1972  wurde Zahn unsterblich“.

Daher ist In diesem Zusammenhang  Günter Zahn immer noch ein gesuchter Interviewpartner bei der regionalen wie auch überregionalen „schreibenden Zunft“. Auf diversen Fernsehkanälen wurde seine „Unsterblichkeit“ mit den Spielen 1972 zu unterschiedlichen Anlässen gesendet und dokumentiert. . 

Irgendwie wäre es doch logisch, dass sich ein Mann mit dieser Erfolgsbilanz aufs sportliche Altenteil zurückzieht, sich mit seinen Memoiren beschäftigt und seinen Ruhestand genießt.

Nicht so Günter Zahn. 

Gott sei Dank, dass er noch viel zu agil war, als er in unsere Gemeinschaft kam und er es als seine  vorderste Aufgabe sah, sein umfangreiches und von allen Athleten und Athletinnen geschätztes Fachwissen weiterzugeben. Bereits zwei Jahre nach seinem Eintritt bei der LG Passau nahm er seine Trainertätigkeit auf.  

Mit Geduld, viel Einfühlungsvermögen, aber auch einer gewissen Disziplin, die er seinen Schützlingen abverlangt,  baute er die Mittel- und Langstrecken-Läufergruppe über mehrere Jahre auf. Immer mit dem Ziel, den Nachwuchs nicht zu „verheizen“, nicht nur Schüler- und Jugendtitel zu erringen, sondern unter positiven gesundheitlichen Bedingungen Hinführung in die Aktiven – Klasse, um dort auch noch Leistungssteigerungen zu ermöglichen. 

Lieber Günter, für dieses Engagement und Deine Umsicht möchten wir uns, aber auch im Namen der Eltern, die Dir ihre Kinder im Training anvertrauen, ganz herzlich bedanken.

Damit kommen wir zum zweiten Schlagwort, nämlich der  Gratulation.

Dein Verdienst ist es, dass der Name LG Passau neben den großen Leichtathletik-Zentren wie Leverkusen, Darmstadt, Stadtwerke München ect. in Ergebnis- und Besten-Listen platziert ist. Man davon auch dort Kenntnis nimmt, dass Passau nicht zu Österreich gehört.

Wie sich die Bilder gleichen? 
3000m – Bayerische Meisterschaft 1994 ( ! ! ! ). 

Der ersten bayerische Meistertitel unter Trainer Zahn für Martin Kölbl 

Der „Medaillenspiegel“ der von Dir trainierten
Athletinnen und Athleten,   geradezu phänomenal.

Deutsche Meisterschaften: 

1. Plätze : 10 x
2. Plätze:  20 x
3. Plätze:  16 x

Bei Bayerischen Meisterschaften, 

zusammengerechnet die Einzel- und Teamwettbewerbe, stand die Zahl der Erstplatzierungen bis Freitag, den 16. Juli 2021 auf der stattlichen Zahl von 99 Titeln.

Mit dem Sieg von Anna Drexler über die 3000m der weiblichen Jugend U20, anlässlich der Bayerischen Meisterschaften in Erding, wurde nun der 

100. bayerische Titel, unter der „Zahn-Regie“  errungen.

Die Bayerische 3.000m-Meisterin der Weiblichen Jugend U 20, Anna Drexler, die den 100. Titel für ihren Trainer Günter Zahn verwirklichte.
Foto: Kiefner 

Zu dieser unglaublichen Zahl gratulieren wir ganz herzlich !

Für die Vorstandschaft der LG Passau

Peter Fahrnholz

Gold und Silber für Anna Drexler und Eva Schultz 

-Kleines LG-Team bei den Bayerischen Meisterschaften in Erding-

(KS.) Gold und Silber und gute Platzierungen erzielte das von Günter Zahn und Siegfried Kapfer betreute kleine Team der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei den diesjährigen Bayerischen Meisterschaften in Erding, wo 640 Teilnehmer an zwei Tagen im „Sepp-Brenninger-Stadion“ um Medaillen kämpften.

Lea Gahbauer – Achte über 800 m der Weiblichen Jugend U 18

Über 800 m der weiblichen Jugend U 18 musste die zweifache bayerische 800m-Schülermeisterin Lea Gahbauer den Belastungen im Zusammenhang mit ihren Realschul-Abschlussprüfungen Rechnung tragen und konnte ihre eigentlich gewohnte Leistung nicht abrufen.

Mit ihrer Endzeit von 2:19,93 Minuten belegte sie Rang acht; wird nun eine Wettkampfpause einlegen und auf einen Start bei den Deutschen Meisterschaften verzichten.

Die Bayerische 3.000m-Meisterin der Weiblichen Jugend U 20
Foto: Kiefner 

Auf der 3.000-m-Distanz der Weiblichen Jugend U 20 ging Anna Drexler mit ihrer zuletzt in Regensburg gelaufenen Bestzeit von 9:48 Minuten als klare Favoritin ins Rennen. Nach drei langsamen ersten Runden in einem typischen Meisterschaftsrennen übernahm Anna Drexler die Initiative, lief auf ihre U20-Konkurrentinnen einen größeren Vorsprung heraus und verschärfte auf den letzten 1.000m nochmals das Tempo.

Nach 10:10,25 Minuten holte sie sich ihren ersten Bayerischen Meistertitel und verwies Rosalie Hausdorf (LG Stadtwerke München) und Theresa Boschner (SC Moosham) auf die weiteren Plätze.. 

Die bayerische 5.000-m-Vizemiesterin Eva Schultz im Duell  mit Brendah Kebeya (LG Bamberg)
Foto: Habermann

Im 5.000m-Rennen der Frauen, wo die letztjährige bayerische 10-km-Straßenlaufmeisterin, die für die LG Bamberg laufende Kenianerin Brendah Kebeya Favoritin war, ging Eva Schultz als Titelverteidigerin an den Start.

Auch hier ein „klassisches“ Meisterschaftsrennen mit flotten ersten 400 m, dann zwei bis drei „verbummelten“ Runden und neuerlichen Tempowechseln auf den weiteren Runden. Knapp 500m vor Schluss übernahm Eva Schultz die Führung und zog das Tempo mächtig an. Brendah Kebeya konnte folgen und setzte ihrerseits 300m vor dem Ziel ihren eigenen Spurt an. Eva Schultz war jedoch hellwach und konnte sofort folgen. Nebeneinander ging`s auf die Zielgerade mit einem Endspurt bis auf die Ziellinie, wo sich schlussendlich Brendah Kebeya in 17:12,23 Minuten vor Eva Schultz, die 17:13,70 Minuten lief, den Titel sicherte.

Jana Vogel erstmals über 5.000 m am Start
Foto: Habermann

Bei ihrem ersten 5.000m-Rennen belegte Jana Vogel in 19:05,06 Minuten Rang 10.

Felix Proschek über 800 m der Männlichen Jugend U 20
Foto: Habermann

Ein gutes Rennen zeigte Felix Proschek über 800 m der Männlichen Jugend U 20, wo er bis 600m sehr gut dabei war, auf der Zielgeraden aber nichts mehr zusetzen konnte und mit 2:20.11 Minuten als Siebter seine persönliche Bestzeit nur knapp verfehlte.

Bei seinem bayerischen Meisterschaftsdebüt qualifizierte sich Guy Wolf über 100m der Männlichen Jugend U 20 als Vierter seines Vorlaufs mit 11,58 Sekunden für den Endlauf. Dort war allerdings der Akku leer und in 11,74 Sekunden belegte er Rang Acht.

Das 4×100-m-Quartett mit (v.li.) Laurenz Kieninger, Tobias Kapfer, Patrick Wimmer und Guy Wolf

Aufgrund der Corona-Beschränkungen nur mit erheblich reduzierter Staffelvorbereitung nach Erding gefahren, liefen Tobias KapferGuy Wolf, Laurenz Kieninger und Patrick Wimmer im ersten Zeitlauf mit einem absolut verschlafenen ersten Wechsel nach 44,92 Sekunden als Zweite über die Ziellinie und belegten in der Endabrechnung einen guten siebten Platz. 

Dreifachturnhalle Ehrungsort

Persönlich bei der Ehrung anwesend waren (v.li.) Eva Schultz, Lea Gahbauer, Mario Bernhardt und Jana Vogel. „Überwacht“ von OB Jürgen Dupper.

(fa) In Anlehnung an das Sprichwort “ Wie der Herr, so’s Gescherr “ könnte man überspitzt zum Ausdruck bringen: “ Wie die Pandemie, so die Sportlerehrung „. 
Wie Augenzeugen berichteten, war es eine schöne, aber sehr nüchterne Feier. Keine Musik, keine traditionellen Tanzvorführungen. Es wurde einem bewusst, warum man sich schon seit Jahren von Sporthallen, unter anderem auch von der Nibelungenhalle verabschiedet hat und in das ehrwürdige Ambiente des Großen Rathaussaales umgezogen ist. Aber die Hygienevorschriften setzen einfach immer noch Abstände mit entsprechenden Räumlichkeiten voraus.
Das Ehrungsjahr 2020 war zweifellos in sportlicher Hinsicht nur ein Rumpfjahr. Leistungen konnten lediglich nur zu Beginn und zum Ende des Jahres erbracht werden. Entsprechend auch der Rückgang der zu verleihenden Ehrennadeln. Sonst immer weit über 100 zu ehrende Sportler und Sportlerinnen. Diesmal reduziert auf 33 Auszeichnungen.
Die hohen Ehrungskriterien haben von der LG Passau in alphabetischer Reihenfolge  erfüllt:
Mario Bernhardt (Bronze); Anna Drexler (Bronze); Lisa Fuchs (Bronze); Maxim Fuchs (Bronze) Lea Gahbauer (Bronze); Tobias Schreindl (Silber); Eva Schultz (Silber); Jana Vogel (Bronze).

Herzlichen Glückwunsch !

Klasse Leistungen in Regensburg

-LG-Quartett in Regensburg-

Das erfolgreiche Mittelstrecken-Quartett (v.li.) Jonas Storch, Alexandra Tilch, Markus Weinert und Felix Proschek mit ihrem Trainer Günter Zahn

(KS.) Mit Bestleistungen und klasse Zeiten glänzten die Mittelstreckenasse der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau beim diesjährigen „Rolf-Watter-Gedächtnismeeting“, das bei regelrechtem Kaiserwetter auf der städtischen Sportanlage am Weinweg in Regensburg über die Bühne ging und bei dem über 320 Teilnehmer am Start waren.

Felix Proschek (190) und Jonas Storch (191)
Foto: Habermann

Der 15jährige Jonas Storch, der noch der Männlichen Jugend U16 angehört, ging über 800 m bei der Männlichen Jugend U 18 an den Start und belegte mit neuer persönlicher Bestzeit von 2:06,87 einen ausgezeichneten fünften Platz.

Mit 2:06,59 Minuten lief Felix Proschek als Sieger der Männlichen Jugend U 20 nur denkbar knapp an seiner vor vier Wochen ebenfalls in Regensburg aufgestellten persönlichen Bestzeit vorbei.

Markus Weinert
Foto: Kiefner

Im 800-m-Rennen der Männer, das von Lukas Abele aus Hessen (SSC Hanau-Rodenbach) dominiert wurde und der sich auch den „Rolf-Watter-Pokal“ holte, blieb Markus Weinert mit 1:59,72 Minuten erstmals wieder unter der Zwei-Minuten-Marke und belegte Platz Sechs.

Alexandra Tilch (2.v.re. / 192)
Foto: Habermann

Mit neuer persönlicher Bestleistung von 2:30,25 Minuten wurde die 15jährige Alexandra Tilch hinter Pauline Lorenz (LAC Passau) tolle Zweite.

Erfreuliche Ergebnis-Studie
Foto: Kiefner

Neue Zeitmessanlage erstmals im Einsatz
Erste Startmöglichkeiten nach Corona

(KS.) Um die neue Zeitmessanlage mit ihren diversen Komponenten erstmals im Einsatz zu testen und um wieder ein gewisses „Wettkampf-Feeling“ zu ermöglichen, hatten sich die Verantwortlichen der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau auf Anregung von Tobias Kapfer kurzerhand entschlossen im städtischen Dreiflüssestadion eine Vereinsmeisterschaft mit reduziertem Programm zu organisieren.

Unterstützt von Tobias KapferPatrick Wimmer und Nurah El Hindi konnte Zeitmessverantwortlicher Markus Junker nach einem intensiven Testlauf am Samstag grünes Licht für die Meisterschaften am Sonntag geben.

Nachfolgend einige Impressionen von einem sonntäglichen, vereinsinternen Abendsportfest, verbunden mit dem Dank an alle Kampfrichter, Helfer und Unterstützer.

Weitsprung

„Österreichisch-deutsches Trail-Duo“
-Simone Stieber und Martina Schneider als „Kenias letzte Reserve“ beim „Sauwald Trail“-

Zieleinlauf für (v.l.i) Martina Schneider und Simone Stieber

(KS.) Als „Kenias letzte Reserve“ firmierte das österreichisch/deutsche Lauf-Duo Simone Stieber (Union Wernstein) und Martina Schneider von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei ihrer Teilnahme am diesjährigen „Sauwald Trail“ bei dem in drei Wettbewerben über 240 Teilnehmer am Start waren.

Das Damen-Duo hatte für den Staffelwettbewerb gemeldet, wobei Simone Stieber die erste Teilstrecke über 25 km und 800 Höhenmeter und Martina Schneider den zweiten Teil mit 21 km und 500 Höhenmetern zu bewältigen hatte.

Vom Start auf dem Sportgelände in Schardenberg führte die Strecke über Wald- und Wiesenwege zunächst durchs Kösslbachtal, entlang des Biberweges und nach diversen kleineren Anstiegen dann hinauf zum höchsten Gipfel des Innviertels dem Haugstein auf 895 m. Von dort ging`s für Simone Stieber dann bergab ins Ortszentrum von Viechtenstein, wo sie an Martina Schneider für die zweite Teilstrecke übergab.
Die musste zunächst steil bergab zur Donau bzw. nach Kasten laufen und von dort dann gleich wieder hinauf und über Forstweg und kleinere Anstiege nach Dietzendorf, dann ins Kösslbachtal und über Kneiding und einem letzten „knackigen“ Anstieg zurück nach Schardenberg, wo ihre Partnerin bereits wartete und gemeinsam ging`s dann über die Ziellinie auf dem Schardenberger Sportgelände.
Mit ihrer Endzeit von 5:51:56 Stunden belegte „Kenias letzte Reserve“ Platz 12.