Lisa Fuchs nach Baby-Pause wieder im Wettkampfmodus
-LG-Langstrecklerin erkämpft Platz Zwei über 5.000m-
(KS.) Söhnchen Jakob ist zwischenzeitlich sieben Monate alt und Lisa Fuchs von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau hat beim „LAV&Friends-Meeting“ der LAV Stadtwerke Tübingen über 5.000 m der Frauen erstmals wieder ihre Spikes geschnürt.
Lisa Fuchs nach ihrem ersten Wettkampf zusammen mit Ehemann Maxim
Bei Temperaturen von über 30 Grad war der Wettkampf auf der blauen Bahn des SV-03-Stadions jedoch alles andere als ein Vergnügen Wurden die ersten 1.000 m noch relativ flott angelaufen, ließ das Tempo aufgrund der Hitze merklich nach, worauf Lisa Fuchs nach der 3.000m-Marke die Spitze übernahm und das Tempo wieder verschärfte. Mit Sophie Kaiser (LG Region Karlsruhe) „im Schlepptau“ ging es auf die Zielgerade, wo sich das Duo bis ins Ziel ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte.
Mit 17:35,92 Minuten musste sich Lisa Fuchs letztlich ihrer Karlsruher Konkurrentin denkbar knapp geschlagen geben.
Wie sie Trainer Günter Zahn mitteilte „sei sie mäßig zufrieden, aber bei 30 Grad und da es der erste Wettkampf nach der Schwangerschaft gewesen ist, sei es schon okay“.
Ihr nächster 5.000m-Wettkampf ist nun bei den Bayerischen Meisterschaften Mitte Juli in Erding geplant.
Erfolgreiches LG-Quartett (v.li.) Markus Weinert, Jonas Storch, Lea Gahbauer und Felix Proschek
(KS.) Auf einem guten Weg in Richtung Bayerische und Deutsche Meisterschaften sind die vom vielfachen deutschen Meister Günter Zahn trainierten Mittel- und Langstreckenasse der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, die sich am Wochenende bei der „Laufnacht und Sparkassen Gala“ der LG Telis Finanz Regensburg mit einer ganzen Reihe guter Leistungen präsentierten.
Bei drückend schwülen Verhältnissen und Temperaturen jenseits der 30 Grad waren am Samstag bei diesem mit großem Engagement ausgerichteten Sport-Highlight knapp 670 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Tschechien, der Schweiz, aber auch aus Uganda, Äthiopien, Djibouti, Kenia, Singapur und Südafrika am Start.
Über 800 m steigert der 15jährige Jonas Storch seine persönliche Bestzeit um nahezu drei Sekunden auf nun 2:08,75 Minuten und holte sich in der Altersklasse (AK) M 15 den Sieg vor Alexander Kaempf (LG Stadtwerke München) und Carl Leßner (SC Potsdam). Seinem Ziel die 800m-Quali für die Deutschen Jugendmeisterschaften am 04./05. September in Hannover zu schaffen ist er damit ein ganzes Stück nähergekommen.
Ebenfalls neue persönliche Bestzeit für Felix Proschek, der sich über 800m um zwei Sekunden auf 2:05,69 Minuten steigerte; damit Platz neun im Gesamtklassement der Männlichen Jugend U 20 belegte. Die B-Quali für die Bayerischen Meisterschaften unterbot er damit deutlich. Die sogenannte A-Quali verpasste er nur knapp.
Markus Weinert lief über 800 m der Männer ein äußerst gleichmäßiges Rennen; verfehlte mit 2:00,73 Minuten eine Zeit unter der 2-Minuten-Marke nur knapp und belegte Platz 15.
Anna Drexler mit neuer 1.500m-Bestzeit Foto:Göstl
Trotz eines sehr „unruhigen“ Laufs mit vielen Tempo- und Positionswechseln durfte sich Anna Drexler mit ihrer 1.500m-Endzeit von 4:40,92 Minuten, die Rang sechs in der Weiblichen Jugend U 20 bedeutete, über eine neue persönliche Bestzeit und aktuell Rang Zwei in Bayern freuen.
Eva Schultz (Start-Nr. 463) im 5.000m-Elitelauf der Frauen Foto: Kiefner
Im 5.000m-Elitelauf der Frauen, wo u.a. die zweifache Olympiasiegerin Caster Semenya aus Südafrika versuchte, die Olympianorm zu laufen, ging die Bayerische Meisterin Eva Schultz erstmals wieder auf ihre Paradestrecke. Nach einem schnellen Beginn, musste sie ab der 2.000m-Marke das Rennen „allein“ bestreiten und lief nach 17:22,81 Minuten als 12. über die Ziellinie. Aufgrund längerer Probleme mit der Wadenmuskulatur fehlt ihr laut Aussage von Günter Zahn aktuell noch die nötige Tempohärte, aber es schaut schon wieder gut aus für Zeiten unter 17 Minuten.
-Sabrina Prager mit Vater Franz beim „25. Bad Ischler Katrin-Berglauf“-
(KS.) Nach langer Corona bedingter Wettkampfabstinenz waren die beiden Bergfexen der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau Sabrina Prager und ihr Vater Franz Prager erstmals wieder bei einem Berglauf am Start. Das Tochter-Vater-Duo hatte sich dafür den „25. Bad Ischler Katrin-Berglauf“ im 14.100-Einwohner Kur- und Kulturort Bad Ischl, der ehemaligen Sommerresidenz des österreichischen Kaisers ausgesucht, laut Ausrichter einem der schönster und steilsten Bergläufe Österreichs.
Bei sonnigen Verhältnissen und optimalen Temperaturen hatten die über 180 Teilnehmer aus dem In- und Ausland eine 4.400m-Strecke mit Start am Kaiser-Jagdstandbild, weiter über die Talstation d er Katrin-Seilbahn, entlang der steilen Skitrasse bis letztlich zum Ziel an der 1.415 m hoch gelegenen Katrin-Seilbahn-Bergstation mit insgesamt 943 Höhenmetern (!) zu bewältigen.
Sabrina Prager Dritte bei den Damen
Hinter der österreichischen Berglauf-Rekordwelt- und Europameisterin Andrea Mayr und Anna Glack, der Dritten der diesjährigen österreichischen Berglauf-Staatsmeisterschaften, erkämpfte sich Sabrina Prager in 48:06 Minuten einen nie erwarteten dritten Platz in der Gesamtwertung der Damen! In ihrer Altersklasse (AK) W 30 holte sie sich die Silbermedaille.
Franz Prager holt Rang Drei in seiner AK M 60
Vater Franz Prager, vielfacher Bayerische und Deutscher Berglaufmeister und auch bereits mit WM-Berglauf-Gold dekoriert, belegte in seiner AK M 60 hinter Hubert Preiner (LC Ebensee) und Peter Flunger (LSV Kitzbühel) in 46:14 Minuten Platz Drei.
Tobias Kapfer und Anne Schregle als Kampfrichter dabei
(KS.) Zur Vorbereitung auf die im nächsten Jahr im Münchner Olympiastadion über die Bühne gehenden Leichtathletik-Europameisterschaften waren TobiasKapfer und Anne Schregle von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau von den EM-Orga-Verantwortlichen zu den diesjährigen deutschen Meisterschaften nach Braunschweig eingeladen worden.
Im dortigen Eintracht-Stadion war das LG-Kampfrichter-Paar in den Wettbewerben Hammer- und Speerwurf sowie bei den 400m-Hürdenläufen im Einsatz.
(KS.) Noch lässt Corona traditionelle Straßenläufe nicht zu und so entschloss sich ManfredAmmerl von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau zur Teilnahme am von Virtual-Runners organsierten virtuellen „Sámi Finnland Marathon“, bei dem weltweit knapp 1.500 Teilnehmer auf Strecken von fünf Kilometern bis zur Marathon-Distanz am Start waren.
Manfred Ammerl, der sich für die in Finnland sehr beliebte 7,5-km-Strecke (laut Ausschreibung entspricht diese Distanz der Strecke, die ein Rentier ohne Pinkelpause absolvieren kann) entschieden hatte, wählte für seinen Solo-Wettkampf seine Heimatstrecke am Tittlinger Radweg und lief bei optimalen Verhältnissen 29:42 Minuten.
Nach Eingang und Auswertung aller Ergebnisse durfte er sich mit seiner Leistung über einen siebten Gesamtplatz unter 786 Läufern und Rang Drei in seiner Altersklasse M 50 freuen.
(KS.) Von absolut „durchwachsenem“ Wetter, inkl. einer 30minütigen Extra-Regenpause, waren am Wochenende die Kaderwettkämpfe im Münchner Dantestadion geprägt, bei dem knapp 230 Teilnehmer aus 77 Vereinen am Start waren. Unter ihnen von der Leichtathletik Gemeinschaft Passau Anna Drexler, Lea Gahbauer und Jonas Storch, die LG-Trainer Günter Zahn alle über 1.500 m gemeldet hatte.
Über 1.500m der Weiblichen Jugend U 20 blieb Anna Drexler mit 4:43,57 Minuten nur knapp eine Sekunde unter ihrer letztes Jahr im August in Dachau aufgestellten persönlichen Bestzeit und holte sich den Sieg vor Meike Kalus (TSV Gräfelfing) und Lisa Lankes (SWC Regensburg).
Lea Gahbauer, die noch das Ulmer 800m-Rennen vom Vergleichskampf Baden Württemberg – Hessen- Bayern in den Beinen spürte, lief nach 4:55,63 Minuten hinter Magdalena Mayerhofer als Zweite der Weiblichen Jugend U 18 über die Ziellinie.
Ebenfalls Platz Zwei gab es für den 15jährigen Jonas Storch, der bei seinem Debüt auf den 1.500m-Distanzu in der Männlichen Jugend B an den Start gehen musste und mit seiner Endzeit von 4:36,74 Minuten Platz Zwei hinter Luca Pulfer (TSV Untermaiselstein) belegte.
Lea Gahbauer erstmals bei einem Vergleichskampf am Start und gleich neue persönliche Bestzeit.
(KS.) Mit neuer persönlicher Bestzeit über 800 m glänzte Lea Gahbauer von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau am Pfingstwochenende im Ulmer Donaustadion, wo die zweifache bayerische Schülermeisterin im Rahmen des Jugend-Vergleichskampfes Baden Württemberg – Hessen – Bayern, erstmals im weißblauen Bayern-Trikot an den Start ging.
In ihrem zweiten 800-m-Lauf in diesem Jahr konnte die 16jährige Nachwuchsathletin das hohe Anfangstempo mitgehen, passierte die 200m-Marke nach 32 Sekunden, hatte bei 400m eine Zwischenzeit von 66 Sekunden und konnte bis 600 m den Anschluss an die .Spitzengruppe halten. Aufgrund der noch fehlenden Tempohärte musste sie dann aber auf den letzten 200 m dem schnellen Anfangstempo Tribut zollen. Ttrotzdem durfte sie sich im Ziel mit 2:16,48 Sekunden über eine, um knapp eine Sekunde verbesserte, neue persönliche Bestzeit freuen.
Richard Friedrich auf dem Weg zum Sieg beim diesjährigen Liberation-Day-Road-Run“.
(KS.) Mit seinem Sieg beim diesjährigen „Liberation-Day-Run“ holte sich RichardFriedrich von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau heuer bereits seinen dritten Straßenlaufsieg in seiner aktuellen Heimat auf der britischen Kanalinsel Guernsey. Bei guten äußeren Bedingungen, aber stetigem Wind, gingen auf der traditionellen Strecke von der nördlichen Landzunge Rousse über L`Ancresse bis zum Ziel in North Beach knapp 180 Teilnehmer an den Start.
Von Beginn drückte der mehrfache bayerische und deutsche Meister aufs Tempo, lief einen Kilometerschnitt von 3:10 Minuten, konnte sich damit relativ bald absetzen und holte sich letztlich mit einer Minute Vorsprung auf James Priest und Will Bodkin in 37:12 Minuten den Sieg bei diesen umgerechnet etwas mehr als 11 Kilometern.
(KS.) Einen Doppelsieg feierte das Ehepaar Richard Friedrich und Ulrike Maisch von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau beim „Imperial 10 Meilen-Straßenlauf“, (ca. 16 Kilometer) dem letzten Rennen der sog. Chertsey-House-Laufserie in ihrer Wahlheimat der britischen Kanalinsel Guernsey, bei dem knapp 140 Teilnehmer am Start waren.
Bei trockenen, aber regelrecht stürmischen Verhältnissen lief der mehrfache Bayerische und Deutsche Meister Richard Friedrich, vom Start weg in der Spitzengruppe, die zunächst von Will Bodkin angeführt wurde. Mit einer Tempoverschärfung übernahm er dann nach etwa fünf Kilometern selbst die Führung, machte weiter Druck, ließ nichts mehr „anbrennen“ und holte sich nach 53:53 Minuten den überlegenen Sieg dieses 10-Meilen-Rennens vor Will Bodkin und Sammy Galpin.
Ehefrau Ulrike Maisch, Marathon-Europameisterin von 2006, hielt sich zunächst hinter Rosie Williams auf Platz Zwei und als diese am Anstieg zur ehemaligen Methodistenkirche von Torteval das Tempo nicht mehr halten konnte übernahm Ulrike Maisch die Führung, die sie bis ins Ziel nicht mehr abgab. Mit einer Endzeit von 65:20 Minuten verwies sie Mel Nicolle und Elizabeth Dudin auf die weiteren Plätze.