Passau, 07. Mai .2021

(fa) Wir haben unser Versprechen gehalten und sind , gemäß den behördlichen Vorgaben, nunmehr  ins Kindertraining eingestiegen.

Für die unter 14jährigen öffneten sich, nach langer Abstinenz, endlich wieder die Tore zur Sportanlage unseres Stammvereins TV Passau in der Innstadt. 
Trotz eines unmittelbar vor Übungsbeginn niedergehenden Gewitterregens, verstärkt sogar mit Hagel, konnte der Übungsbetrieb trotzdem pünktlich um 16:30 Uhr aufgenommen werden.

Nach der überaus langen Sportpause stand vor allem Bewegung im Vordergrund des Übungsprogramms. Dieses wurde von den Anwesenden  ausgiebig genossen. 

Erfolgreiches LG-Trio

Erfolgreiches LG-Trio mit (v.re.) Anna Drexler, Lea Gahbauer und Jonas Storch

(KS.) Mit klasse Leistungen glänzten Anna DrexlerLea Gahbauer und Jonas Storch von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau am Sonntag beim Kaderwettkampf des Bayerischen Leichtathletik Verbandes, der unter Einhaltung der Corona bedingten Hygienevorschriften im altehrwürdigen Münchner Dantestadion über die Bühne ging und bei dem über 260 Teilnehmer aus 82 Bayerischen Vereinen am Start waren.

Start über 3.000 m mit Anna Drexler (Start-Nr. 142)

16 Teilnehmerinnen, unter ihnen Anna Drexler, waren über 3.000 m am Start. Nach relativ langsamen Beginn übernahm Anna nach 1.000 m die Führung und drückte aufs Tempo. Die 2.000m-Marke passierte sie als Führende einer fünfköpfigen Spitzengruppe; versuchte weiter das Tempo zu verschärfen und konnte sich eingangs der letzten Runde dann ein paar Meter absetzten. Auf der Zielgeraden kämpfte sich Julia Barth (LG Bamberg) heran und hatte letztlich im Ziel knapp die Nase vorn. Mit 10:11,21 Minuten lief Anna Drexler als zweite der Gesamtwertung über die Ziellinie, gewann aber die Weibliche Jugend U 20 vor Rosalie Hausdorf (LG Stadtwerke München) und Estelle Kulow (TSV Schleißheim).

Lea Gahbauer mit neuer persönlicher 800-m-Bestzeit und deutscher Quali

Nach sechs Monaten ohne Wettkampf konnte sich die zweifache Bayerische 800-m-Schülermeisterin Lea Gahbauer in ihrer Paradedisziplin über einen gelungenen Saisoneinstieg freuen.

Vom Start weg wurde gleich mächtig aufs Tempo gedrückt und die 200m-Marke passierte Lea in flotten 32 Sekunden. Bis knapp 600 m hielt sie das Tempo der Spitzengruppe einigermaßen mit, musste aber dann aufgrund der noch fehlenden Wettkampf-Tempohärte abreißen lassen und lief als Gesamtfünfte dieses Rennens, das in überlegener Manier von der deutschen Hallen-Vizemeisterin Nele Göhl (LG Eckental) gewonnen wurde über die Ziellinie. Mit 2:17,45 Minuten erzielte Lea neue persönliche Bestzeit und schaffte bereits im ersten Rennen auch die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock.

Jonas Storch mit erfolgreichem 3.000-m-Wettkampfdebüt

Im letzten Jahr über 800 und 1.000 m erfolgreich, versuchte sich der 15jährige Jonas Storch in München erstmals im Wettkampf über die 3.000m-Distanz. Mit einem gewissen Respekt vor den siebeneinhalb Runden ging er das Rennen etwas verhaltener an, verfehlte mit 10:01,26 Minuten dann nur denkbar knapp die angestrebte Zeit unter 10 Minuten und belegte hinter Alexander Kaempf (LG Stadt-werke München) und Lennart Rössler (VfL Sportfreunde Bad Neustadt) Platz Drei bei den Schülern M 15.

Anna Drexler läuft Quali für die Deutschen Jugendmeisterschaften

Anna Drexler – gleich im ersten Wettkampf deutsche Quali gelaufen!

(KS.) Bei der Einladungs-Challenge der LG Telis Finanz Regensburg, die Corona bedingt unter strengen Hygienevorschriften auf der Regensburger Sportanlage am Oberen Wöhrd über die Bühne ging, konnte sich Anna Drexler von der Leichtathletik Gemeinschaft für die Deutschen Jugendmeisterschaften am 30.07./01.08. in Rostock qualifizieren.

Wie Trainer Günter Zahn erklärte lief sie aus dem reinen Grundlagentraining heraus und  ohne einen einzigen Tempolauf auf der Kunststoffbahn über 3.000 m mit 10:15,17 Minuten ihre bisher zweitschnellste Zeit und konnte damit bereits bei ihrem ersten Wettkampf auf Anhieb die Quali für die deutschen Jugend-Titelkämpfe unterbieten.

Der nächsten 3.000er stehe nun für sie am 9. Mai in München auf dem Programm.

(fa) Es wird vor “Ping-Anrufen” in unserem Verbreitungsgebiet gewarnt.
Die Telekom -Regulierungsbehörde RTR warnt vor Anrufen, beginnend mit der britischen Ländervorwahl +44. Zum einen würde ein teurer Rückruf provoziert, zum anderen würde versucht, Kryptowährungen zu verkaufen. Bei Ping-Anrufen klingelt das Telefon (Festnetz oder Handy) nur ganz kurz. Wer die angezeigte Nummer (siehe Foto) zurückruft, zahlt, und zwar kräftig.

Über den Link  https://telefoniecenter.t-online.de/fcc/view/availabilitycallblocking kann die entsprechende Nummer gesperrt werden.

02. – 05. April 2021

LG Passau mit starkem Auftritt beim „Ostermarathon2021“

– Jeder für sich – Alle für den guten Zweck –

Erfolgreiche Oster-Marathonis.
Die LG-Oldies Franz Keifenheim (li.) und Gerhard Bauer

(KS.) Unter dem Motto „Jeder für sich – Alle für den guten Zweck“ hatte die Gemeinnützige München Marathon Stiftung unter Leitung des Geschäftsführers Gernot Weigl analog des letzten Jahres, auch heuer zum „Virtual Ostermarathon“ eingeladen, Gleichzeitig wurde auf eine Anmeldegebühr verzichtet und alle Teilnehmer dazu aufgerufen, einen freiwilligen Betrag für das Schulprojekt „Lauf Dich fit“ des Bayerischen Leichtathletik Verbandes zu spenden.

Jeder, der sich anmeldete konnte von Karfreitag bis Ostermontag in seinem ganz persönlichen Umfeld die Marathondistanz von 42,195 Kilometern meistern, wobei es jedem selbst überlassen blieb, in wie vielen Teilstrecken oder Tagesetappen er die Distanz absolviert.

Laut jetziger Mitteilung der Gemeinnützigen München Marathon Stiftung war auch der diesjährige Lauf ein voller Erfolgt! 1.350 Läuferinnen und Läufer haben in vier Tagen 51.000 Kilometer zurückgelegt und für das Schulprojekt „Lauf Dich fit“ wurden 15.813 Euro gespendet.

Von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau absolvierten Gerhard BauerMario BernhardtFranz KeifenheimGeorg KölblMartina SchneiderKristina Vöckl und Jana Vogel den Marathon und teilten sich dabei die Distanz auf mehrere Tage auf.

So hatte sich Gerhard Bauer, der der Altersklasse (AK) M 60 angehört, seine eigentliche Radlstrecke vom Kachlet Richtung Vilshofen und zurück für seine drei Läufe ausgesucht, lief die Strecken jeweils morgen um 08.00 Uhr und erzielte letztlich eine Endzeit von 4:07:29 Stunden.

Mario Bernhardt und Freundin Kristina Vöckl begannen am Karfreitag bei strahlendem Sonnenschein mit einem flotten 10km-Lauf. Als Zugabe gab`s noch eine Rennradtour auf den Dreisessel. Am Ostersonntag wurde die zweite Teilstrecke, ein persönlicher Osterhalbmarathon von Grubweg nach Obernzell und zurück absolviert und am Ostermontag dann die noch fehlenden 11 Kilometer „abgespult“. Während Mario Bernhardtauf eine Marathonzeit von 2:50:32 Stunden kam, erzielte Freundin Kristina 3:05:37 Stunden.

Jeweils direkt vor der Haustür am Kraftwerk Kachlet startete Franz Keifenheim (AK M 60) seine drei Läufe, wobei er am Samstag seinen längsten Lauf über Schalding l.d.D. bis zur Fähre Sandbach und zurück absolvierte. Eigenen Angaben zufolge habe er den Dreitageswettkampf gut überstanden und mit der Gesamtzeit von 3:57:28 Stunden zeigte er sich rundum zufrieden.

Mit knapp über 30 Kilometern und 670 Höhenmetern von Tiefenbach nach Kumreut zum Besuch seines LG-Sportfreundes Wolfgang Brandl war Georg Kölbl am Karfreitag ins sportliche Ostern gestartet. Am Samstag legte er dann die restliche Distanz neuerlich in Form eines langen Berglaufes von Zenting auf den Brotjackelriegl mit neuerlichen 670 Höhenmetern zurück und konnte sich dann über eine „Berglauf-Marathon-Gesamtzeit“ von 4:52:57 Stunden freuen.

Mit zwei Halbmarathon-Läufen bewältigte Martina Schneider ihren virtuellen Ostermarathon. Am Karfreitag lief sie Innaufwärts bis zum Klettergarten und zurück über die Ortsspitze um den Halbmarathon zu komplettieren. Während Ehemann Peter mit dem Paddelboot donauabwärts Richtung Jochenstein paddelte lief Martina Schneider dann am Ostermontag donauaufwärts von Jochenstein Richtung Erlau und wieder zurück. Nach insgesamt 4:10:12 Stunden war der Ostermarathon für sie erfolgreich absolviert.

Jana Vogel hatte sich ihren Marathon auf drei Läufe aufgeteilt, die sie in Regensburg entlang der Donau und wie sie erklärte, gefühlt meistens mit zu viel Gegenwind, am Karfreitag, am Ostersonntag und am Ostermontag durchzog. Zur Gesamtzeit von 3:01:13 Stunden gab`s auf jeden Fall noch einen großen Oster-Eisbecher von Freund Felix Wagner.

Wie LG-Trainer Günter Zahn zum „Virtual Ostermarathon“ ausführte, zeigten sich alle 

LG-Teilnehmer nicht nur erfreut über die Möglichkeit des sportlichen Osterengagements, sondern auch über die Unterstützung eines wirklich tollen Schulprojekts des Bayerischen Leichtathletik Verbandes.

Richard Friedrich gewinnt 

(KS.) Mit der schnellsten 10km-Zeit seit seinem Abschied vom Leistungssport 2011 gewann Richard Friedrich von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau in seiner Wahlheimat Guernsey am Ostermontag im Rahmen der lokalen Straßenlaufserie das 10-km-Rennen in 32:00 Minuten.

Richard Friedrich, mit mehreren Deutschen und Bayerischen Meistertiteln und 2011 Sieger des München Marathons erfolgreiches Ausdauerass der LG Passau, lebt mit seiner Ehefrau Ulrike Maisch, der Marathon-Europameisterin von 2006, und den beiden gemeinsamen Söhnen Emil und Paul auf der britischen Kanalinsel Guernsey, wo er als Fluglotse tätig ist.

Der 39jährige Familienvater, der auch nach seiner aktiven Karriere im Leistungssport regelmäßig im Lauftraining ist; ab und zu auch bei Läufen auf Guernsey an den Start geht, hatte zuletzt im Oktober den „Guernsey Marathon“ für sich entschieden.

Da es auf Guernsey mit seinen etwa 62.000 Einwohnern, von denen bereits über die Hälfte geimpft ist, seit Wochen keinen aktiven Corona-Fall und nahezu keine Einschränkungen gibt, können Sportveranstaltungen wie gewohnt durchgeführt werden.

Die Verantwortlichen des „Guernsey Athletics Club“ hatten einen flachen schnellen Kurs mit Start am Golfplatz im äußersten Norden der Insel, entlang der Ostküste bis in die 18.800 Einwohner-Hauptstadt St. Peter Port festgelegt, den knapp 200 Teilnehmer in Angriff nahmen.

Vom Start weg machte der Sieger des 5km-Karfreitag-Rennens James Priest Tempo, gefolgt von Richard Friedrich und Will Bodkin, der dann allerdings nach knapp zwei Kilometern aufgrund von Wadenproblemen zurückfiel.

Richard Friedrich (re.) Seite an Seite mit James Priest bei Kilometer Fünf

Seite an Seite passierten Priest und Friedrich nach 16:10 Minuten die 5km-Marke am Vale Castle. Ab Kilometer sieben, wo das Rennen auf den bei Läufern sehr beliebten und schnellen Rad- und Fußweg trifft, forcierte Richard Friedrich das Tempo, konnte sich absetzen und lief nach 32:00 Minuten als Sieger des 10-km-Osterrennens 2021 über die Ziellinie, gefolgt von James Priest (32:10 Minuten) und Sammy Galpin.

Der dritte Lauf der Serie wird am 25. April bei einem profilierten 10-Meilen (16 km) Rennen ausgetragen und die Serie schließt am 9. Mai mit der traditionsreichsten Laufveranstaltung, dem sieben Meilen langen „Liberation Day Run“.

Mit Elisabeth Wolf führt erstmals eine Frau die DJK-Eintracht Passau 

– Corona-bedingte Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen –

(KS.) In einer Corona-bedingten Jahreshauptversammlung, die auf dem Vorplatz der Niedernburg-Turnhalle auf Oberhaus mit 25 Teilnehmern unter Einhaltung der erforderlichen Abstände und unter Verwendung von Mund-Nase-Masken über die Bühne ging, wurde Elisabeth Wolf zur neuen Vorsitzenden der DJK-Eintracht Passau gewählt.

Ihr Vorgänger im Amt, Torsten Weinert, hatte in seiner Begrüßung auf die ungewöhnlichen Zeiten und den damit verbundenen Verzicht auf die Rückblicke der einzelnen Abteilungen und auch auf den Verzicht auf die Ehrung langjähriger Mitglieder verwiesen.

In seinen weiteren Ausführungen ließ er kurz die letzten Jahre, beginnend mit seiner kommissarischen Übernahme des 1. Vorstandes 2014, über die Neuwahlen im Mai 2015 Revue passieren, nannte u.a. auch die Gründe für seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur und stellte Elisabeth Wolf vor, die seit 1976 Eintracht-Mitglied ist und sich über viele Jahre in der Ski-Abteilung und bei den Leichtathleten engagiert hat und immer noch engagiert.

Abschließend bedankte er sich bei allen Abteilungsleitern, Übungsleitern, Trainern und Helfern, seinen Vorstandsmitgliedern, dem DJK-Diözesanverband und der Stadt Passau für die gute Zusammenarbeit und bat die Versammlung Elisabeth Wolf das Vertrauen zu schenken und sie genauso zu unterstützen, wie das bei ihm der Fall gewesen sei.

Nachdem Schatzmeister Helmut Rahn einen detaillierten und ausführlichen Kassenbericht vortrug und Kassenprüfer Fred Sandner ihm eine ausgezeichnete Arbeit attestierte, wurde die gesamte Eintracht-Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Die neue Vorsitzende Der DJK-Eintracht Passau Elisabeth Wolf, eingerahmt von ihrem Amtsvorgänger Torsten Weinert (re.) und ihrem  Stellvertreter, dem Passauer Stadtrat Siegfried Kapfer

Bei der dann durch Peter Fahrnholz geleiteten Neuwahl wurde Elisabeth Wolf zur neuen Vorsitzenden gewählt, Siegfried Kapfer als Stellvertreter, Helmut Rahn als Schatzmeister und Detlef Paßberger als Schriftführer in ihren Ämtern bestätigt.
Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Tobias Kapfer als Jugendleiter und Renate BaumgartnerClaudia RossgottererFred Sandner und Wolfgang Henn als Beisitzer.
Peter Fahrnholz und Fred Sandner wurden neuerlich zu Kassenprüfern berufen.

Mit dem Dank für das entgegengebrachte Vertrauen und der Freude auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit der gesamten Vorstandschaft beendete die neue Vorsitzende und erste Frau an der Spitze der DJK-Eintracht Passau eine äußerst ungewöhnliche Jahreshauptversammlung.