Zahlreiche Medaillen für LG-Cross-Team

-Bayerische Crosslauf-Meisterschaften in Regensburg – Frank Schneider im Einzel und Männer-Langstrecken-Team mit Bronze – Stephan Deckwerth schnellster 35jähriger – Michael Kirchberger Silber bei den 40jährigen – Senioren-Trio holt Silber-

(KS.) Mit insgesamt fünf Medaillen, ausgezeichneten Leistungen und tollen Platzierungen präsentierte sich das fünfköpfige Team der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei den diesjährigen Bayerischen Crosslauf-Titelkämpfen, die in absolut souveräner Manier vom SWC Regensburg auf einem anspruchsvollen Rundkurs in der Nähe des Regensburger Westbadweihers ausgerichtet wurden und zu denen sich für die 11 Läufe knapp 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet hatten.

Das erfolgreiche LG-Team (v.li.) Ida und Michael Kirchberger, Mario Bernhardt, Frank Schneider und Stephan Deckwerth
Das erfolgreiche LG-Team (v.li.) Ida und Michael Kirchberger, Mario Bernhardt, Frank Schneider und Stephan Deckwerth
Foto: K.S.

In der Weiblichen Jugend U 18, wo sich über 3.600 m die ehemalige Triathletin und letztjährige Bayerische 3000-m-Hallenmeisterrin Meisterin Anita Blersch (TSV Brannenburg) den Titel sicherte, lief Ida Kirchberger bei ihrem Bayerischen Meisterschaftsdebüt als sehr gute 10. nach 16:32 Minuten über die Ziellinie.

Im vierten Rennen des Tages, wo auf der 6000-m-Distanz die Altersklassen (AK) M 35, 40 und 45 um die Titel kämpften, zeigte Stephan Deckwerth ein couragiertes Rennen, verwies in seiner AK M 35 nach 22:37 Minuten Christoph Spitzenberger (TSV Penzberg) und Lokalmatador Marcel Kirchner (SWC Regensburg) auf die Plätze und holte sich die Bayerische Meisterschaft. Mannschaftskamerad und Trainer Mario Bernhardt kam in dieser AK nach 23:29 Minuten als undankbarer Vierter ins Ziel.

In der AK M 40 erkämpfte sich Michael Kirchberger hinter Markus Bergler (Skivereinigung Amberg) in 22:00 Minuten Platz und Bayerischer Silber. Für Thomas Bscheidl, nach längerer Auszeit erstmals wieder bei Bayerischen Meisterschaften am Start, blieben die Uhren nach 25:28 Minuten stehen, was für Rang sechs bei den 40jährigen bedeutete.

In der Besetzung Michael Kirchberger, Stephan Deckwerth und Mario Bernhardt eroberte die LG Passau in der Mannschaftswertung hinter der Skivereinigung Amberg die Silbermedaille und verwies das Trio des TSV Penzberg auf Platz Drei.

Im letzten Rennen der Titelkämpfe, der Königsdisziplin – der Langstrecke mit 8400 m er-kämpfte sich Frank Schneider mit einem taktisch und läuferisch tollen Auftritt hinter Brian Weisheit (Franconia Athletics) und Hugo Hottebrat (LG Stadtwerke München) sensationell die Bronzemedaille.
Stephan Deckwerth und Mario Bernhardt, die beiden noch ein zweites Mal ihre Spikes schnürten und alles gaben, kamen nach 33:34 bzw. 34:38 Minuten auf den Rängen 12 und 13 des Gesamteinlaufs ins Ziel.
Bei der Siegerehrung durfte sich dann das LG-Trio Schneider, Deckwerth und Bernhardt noch über die Bronzemedaille freuen, die sie in der Mannschaftswertung hinter dem MTV Ingol-stadt 1881 und der Skivereinigung Amberg gewonnen hatten.

 -Am 19. April 2026 „24. DJK-Domlauf“ – Online-Anmeldung bereits möglich-

(KS.) Unter der Schirmherrschaft von Bischof Dr. Stefan Oster SDB richtet der DJK-Diözesanverband Passau am Sonntag 19. April den „24. DJK-Domlauf“ aus und geht nun mit der Verteilung bzw. Versendung der diesjährigen DJK-Domlauf-Flyer und der Freischaltung der sog. Online-Anmeldung in den Endspurt dieser DJK-Großveranstaltung!

Den Verantwortlichen zufolge steht in Zusammenarbeit mit der Passauer Straßenverkehrsbehörde und der Polizeiinspektion Passau auch in diesem Jahr wieder der für „Profis“ und Hobbyläufer sowie für die Zuschauer äußerst attraktive Rundkurs durch die Passauer Innenstadt mit Ziel am Domplatz zur Verfügung.
Da sich die Startverlegung von der Dr.-Hans-Kapfinger-Straße in die Ludwigstraße eindrucksvoll bewährt hat, wird auch heuer der Startbereich im Bereich der Votivkirche sein!
Je nach Altersklasse müssen 1.300 m (Schülerklasse U8 – U12 männlich – Start: 12.30 Uhr, Schülerklasse U8 – U12 weiblich- Start 12.45 Uhr), 4.100 m Schüler/innen U14/U16, Jugend U18/U20 – Start: 13.00 Uhr) und 7.400 m (Hauptlauf – Start: 14.00 Uhr) bewältigt werden.

Der Passauer DJK-Domlauf, der heuer unter dem Motto „Lauf fair, lauf mit Herz“ steht, ist ein Lauf für die ganze Familie, bei dem nicht das Gewinnen im Vordergrund steht, sondern das gemeinsame Laufen durch die wunderschöne Altstadt Passaus hin zum zentralen Zielpunkt, dem Domplatz. Ob Kinder, Erwachsene oder auch Seniorinnen und Senioren – bei diesem Lauf können wirklich alle teilnehmen. 

Wie das DJK-Orga-Team weiter mitteilte, wird es im Rahmen des Hauptlaufes bzw. direkt nach dem erfolgten Start des Hauptlaufes auch 2026 wieder einen Inklusionslauf geben, der über 1300 m führt und ohne Zeitwertung absolviert werden kann! 

Erneut beginnt die DJK-Großveranstaltung, für die auch heuer ein extra erarbeitetes Sicherheitskonzept zur Anwendung kommen wird, mit einer Art Feld-Andacht, die vom Geistlichen Beirat des DJK-Verbandes Dr. Josef Mader gegen 11.30 Uhr direkt vor der Votivkirche zelebriert werden wird und im Anschluss startet dann ab 12.00 Uhr die „heiße Phase“ mit den Startvorbereitungen in der Ludwigstraße.

Die ersten drei der Schüler- und Jugendklassen erhalten Pokale. Die ersten drei der Männer- und Frauenklassen erhalten Medaillen. Die ersten drei Laufbesten in der Männer- bzw. Frauenklasse werden jeweils mit Reischlhof-Wellness-Gutscheinen prämiert. Zudem hat der DJK-Verband wie die Jahre zuvor eine Schulwertung ins Programm mit aufgenommen.

Mit einem Teil der eingenommenen Startgebühren wird der ausrichtende DJK-Diözesanverband Passau in diesem Jahr die „Leukämiehilfe Passau e.V.“ und die „Stiftung Kinderlächeln“ unterstützen.

Die sog. Online-Anmeldung ist laut Auskunft der Verantwortlichen unter der Internet-Anschrift https://spoferan.com/events/passauer-djk-domlauf bereits freigeschaltet; weitere Infos wie z.B. Streckenplan und -schema können dort ebenfalls abgerufen werden.

Meldeschluss ist der 17. April (12.00 Uhr mittags).

Meldungen sollen grundsätzlich online erfolgen! Sollte sich jemand ausnahmsweise persönlich anmelden, so ist das nur in der DJK-Geschäftsstelle, Domplatz 3, 94032 Passau, im Vorfeld des DJK-Domlaufes bis maximal 11.00 Uhr möglich (Barzahlung); wobei ein Organisationszuschlag von 5,00 Euro erhoben wird.
Die Startnummern können, wie die Jahre zuvor, am Wettkampftag ab 10.00 Uhr direkt am Domplatz abgeholt werden.

Die Zeitnahme beim DJK-Domlauf erfolgt durch die Firma Spoferan mit Chip und Bodenmatte. 

Für weitere Informationen steht auch die Geschäftsstelle des DJK-Diözesanverbandes Passau unter Telefon 0851/393-7310 oder 0851/393-7311 zur Verfügung.

Flyer – DJK-Domlauf

Sabrina Prager – Bronze bei der Deutschen

– LG-Ausdauerathletin mit sensationellem Debüt- 

(KS.) Im Rahmen des „Jennerstier 2026“, einem der bekanntesten und anspruchsvollsten Skitouren-Rennen im deutschsprachigen Raum, bei dem heuer über 500 Teilnehmer aus 22 Nationen in Schönau am Königssee in den Berchtesgadener Alpen am Start waren, wurden auch die Deutschen Meisterschaften in der Disziplin „Individual“ ausgetragen. 

Mit am Start Sabrina Prager von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, die zuletzt bei den deutschen Titelkämpfen in den Disziplinen „Sprint“ und „Vertical“ im Tiroler Tannheimer Tal mit zwei fünften Plätzen hatte aufhorchen lassen.

Sensationelles Individual-Debüt für Sabrina Prager
Foto: Prager

Beim „Individual-Rennen“, dem sportlichen Highlight des diesjährigen „Jennerstier 2026“ und der Königsdisziplin des Wettkampf-Skibergsteigens mit mehreren Anstiegen, Abfahrten und sog. Tragepassagen, mussten auf der äußerst anspruchsvollen Strecke rund 1.400 Höhenmeter beim Aufstieg, 800 m Höhenmeter in der Abfahrt und insgesamt etwa 10 km Gesamtstrecke bewältigt werden.

Bei Sonnenschein und Temperaturen um die fünf Grad fiel für die 38jährige LG-Athletin an der Mittelstation der Jennerbahn der Startschuss für ihr Debüt in der „Individual-Disziplin“ und es hieß nun die fünf anspruchsvollen Aufstiege, die nur mit Spitzkehren zu erreichen waren, zwei steile Tragepassagen und schnelle Abfahrten zu meistern.

Sabrina Prager am JenerStier

Völlig ausgepumpt kam sie nach 1:53:15 Stunden hinter der WM-Teilnehmerin Anna-Maria Michael und der letztjährigen Deutschen Meisterin in der „Vertical-Disziplin“ Luisa Paller als sensationelle Dritte der Deutschen Meisterschaften ins Ziel.

Lena Absmeier holt Marathon-Bronze

– Großaufgebot der LG Passau mit Medaillen und klasse Leistungen beim “31. Johannesbad Thermen-Marathon” in Bad Füssing – 

(KS.) Mit einem 20köpfigen Großaufgebot war die Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau beim diesjährigen „31. Johannesbad-Thermen-Marathon“ in Bad Füssing, bei dem die Veranstalter bei Temperaturen um die Null Grad und wolkenverhangenem Himmel mit über 2300 Teilnehmern aus dem In- und Ausland nur denkbar knapp an einem neuen Teilnehmerrekord vorbeischrammten.

Ein geradezu sensationelles Debüt feierte Lena Absmeier auf der Marathon-Distanz, wo sie nach absolut tollen 3:00:36 Stunden hinter Maria Elisa Legelli (Munich Athletics) und Jessica Wedel (ASV Eggstätt) als Sensationsdritte über die Ziellinie lief.

Lena Absmeier mit einem tollen Marathon-Debüt
Foto: K.S.

Schnellster LG-Halbmarathoni war Michael Kirchberger, der mit 1:11:12 Stunden als ausgezeichneter Sechster des Gesamtklassements und Sieger der Altersklasse (AK) M 40 ins Ziel kam.

Michael Kirchberger – schnellster LG-Halbmarathoni
Foto: K.S.

Triathlon-Spezialist Sebastian Liebl kam nach 1:33:33 Stunden als 29. der AK M 35 ins Ziel, knapp vor Bernie Gässl, für den 1:33:37 Stunden gestoppt wurden und der damit auf Platz 17 seiner AK M 45 rangiert. 1:40:13 Stunden zeigten die Uhren für Severin Spechter, den 35. der Männer-Hauptklasse. Für LG-Oldie Franz Keifenheim blieben die Uhren nach 1:51:13 Stunden stehen, womit er 10. seiner AK M 65 wurde.
Schnellste LG-Dame über 21,1 km wurde Marion Krautloher, die 1:40:28 Stunden lief und damit die Silbermedaille bei den 50jährigen gewann. Mit ihrer Endzeit von 2:02:37 Stunden wurde Triathletin Michaela Freudenstein 21. bei den 30jährigen.

Über 10 km, wo sich der Dritte der letztjährigen Deutschen Meisterschaften Elias Kolar (LG Telis Finanz Regensburg) den Sieg holte, lief Frank Schneider mit neuer persönlicher Bestzeit von 31:39 Minuten als Gesamtzehnter und Siebter der Männer-Hauptklasse über die Ziellinie. Mit einer Endzeit von 34:26 Minuten Platz Sieben bei den 35jährigen für Stephan Deckwerth. LG-Trainer Mario Bernhardt wurde mit 35:05 Minuten Neunter in dieser AK.

Ein Teil des LG-Großaufgebots (v.li.) Christina Wimmer, Eva Schultz, Frank Schneider, Stephan Deckwerth und Trainer Mario Bernhardt
Ein Teil des LG-Großaufgebots (v.li.) Christina Wimmer, Eva Schultz, Frank Schneider, Stephan Deckwerth und Trainer Mario Bernhardt.
Foto: K.S.

Rang Sieben bei den 55jährigen für Thomas Kopfinger, der 46:44 Minuten lief. Georg Eibl wurde mit seiner Endzeit von 58:01 Minuten 10. in der AK M 65 und Gerhard Bauer mit 61:01 Minuten Sechster in der AK M 70.

Ebenfalls am Start (v.li.) Gerhard Bauer, Marion Krautloher mit Partner Markus Maurer, Franz Keifenheim und Georg Eibl
Ebenfalls am Start (v.li.) Gerhard Bauer, Marion Krautloher
mit Partner Markus Maurer, Franz Keifenheim und Georg Eibl 
Foto: K.S.

Bei den Frauen, wo die Olympiateilnehmerin und dreimalige Deutsche Marathonmeisterin Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) gewann, wurde die mehrfache Bayerische Meisterin Eva Schultz Vierte des Gesamteinlaufs und Siegerin ihrer AK W 30. Martha Weber, die für ihren Arbeitgeber die ZF Passau an den Start ging, wurde mit 40:04 Minuten Zweite bei den 40jährigen. Mit 44:31 Minuten Platz Acht in ihrer AK W 30 für Christina Wimmer. Sabrina Schiermeier benötigte 49:57 Minuten und wurde damit Neunte in der AK W 35; Barbara Junker mit ihrer Endzeit von 50:35 Minuten Siebte in der AK W 40 und Martina Schneider, die 53:17 Minuten lief, Siebte in der AK W 50.

Martina Schneider und Barbara Junker

Neben den aktiven Teilnehmern hatte die LG Passau mit ihrem Führungsduo Siegfried Kapfer und Centa Hollweck sowie Herbert Deckwerth, Konstantin Dawaras und Marcus Junker auch noch fünf Kampfrichter im Einsatz. 

Das LG-Kampfrichter-Team mit (v.li.) Konstantin Dawaras, Marcus Junker, Siegfried Kapfer, Herbert Deckwerth und Centa Hollweck
Das LG-Kampfrichter-Team mit (v.li.) Konstantin Dawaras, Marcus Junker, Siegfried Kapfer, Herbert Deckwerth und Centa Hollweck.
Foto: K.S.

LG-Staffel undankbarer Vierter

-Bayerische Hallenmeisterschaften in München – Centa Hollweck im Kamprichtereinsatz-

(KS.) Verletzungsbedingt und aufgrund schulischer Termine konnte Siegfried Kapfer, Vorstand der Leichtathletik Gemeinschaft (LG Passau), nur mit einem 4×200-m-Staffel-Team zu den diesjährigen Bayerischen Hallenmeisterschaften nach München fahren.

Eingerahmt von Betreuer Moritz Storch (re.) und LG-Vorstand und Trainer Siegfried Kapfer (li.) die U18-4x300-m-Staffel mit (v.li.) Tim Zauner, Vincent Engelmann, Florentin Killers-reiter und Alexander Thiem
Eingerahmt von Betreuer Moritz Storch (re.) und LG-Vorstand und Trainer Siegfried Kapfer (li.) die U18-4×300-m-Staffel mit (v.li.) Tim Zauner, Vincent Engelmann, Florentin Killersreiter und Alexander Thiem
Foto: K.S.

Das U18-Quartett Alexander Thiem, Tim Zauner, Florentin Killersreiter und Vincent Engelmann, das sich 14 Tage zuvor an gleicher Stelle in der Münchner Werner-von-Linde-Halle die südbayerische Meisterschaft gesichert hatte, lief zwar mit 1:42,24 Minuten neue Bestzeit, verpasste aber aufgrund von drei eher „suboptimalen“ Wechseln den Sprung aufs Treppchen und belegte hinter der LG Stadtwerke München I, der LG Main-Spessart und dem zweiten Team der LG Stadtwerke München den undankbaren vierten Platz.

Als Schiedsrichterin Bahn im Einsatz Centa Hollweck mit dem Münchner Einsatzleiter Michael Funke
Als Schiedsrichterin Bahn im Einsatz Centa Hollweck mit dem Münchner
Einsatzleiter Michael Funke
Foto K.S.

Die stellvertretende LG-Vorsitzende und niederbayerische Leichtathletik-Chefin Centa Hollweck war bei diesen Titelkämpfen zudem als Schiedsrichterin Bahn im Einsatz.

Konrad Kufner mit absoluter Top-Platzierung

– LG-Ausdauer-Athlet beim „HOBOpur“ in Neukirchen b. Hl. Blut am Start-

(KS.) Mit einer klasse Leistung und einem absoluten Top-Ergebnis glänzte Konrad Kufner von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei der 10. Ausgabe „HOBOpur“ auf dem Hohen Bogen, dem Hausberg des Oberpfälzer Wallfahrtsortes Neukirchen beim Hl. Blut.

„HOBOpur“ eine Skitouren-Meisterschaft, bei der am Hohen Bogen innerhalb von 12 Stunden möglichst auf der vom Orga-Team mustergültig präparierten Piste viele Aufstiege über jeweils 400 Höhenmeter von der Talstation bis zur Bergstation bewältigt werden müssen, wobei nach dem jeweiligen Aufstieg am Gipfel „abgefellt“, abgefahren und in einer Wechselzone an der Talstation nach dem erneuten Aufziehen der Felle der nächste Aufstieg in Angriff genommen wird.
Am Gipfel, an der Kontrollstelle der Bergwacht auf etwa 1.000 m wurden die Aufstiege aller 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer -aus Sicherheitsgründen war die Teilnehmerzahl entsprechend begrenzt worden- exakt registriert.

Bei Temperaturen um die Minus acht Grad und bei völliger Dunkelheit starteten die ambitionierten Tourengeherinnen und -geher im Schein ihrer Stirnlampen in einer wunderbar verschneiten Winterlandschaft, für die sie allerdings keinen Blick hatten.
Denn die Aufstiegsspur am rechten Rand der Piste, die an einer gefroren und eisigen Steilstelle, dem berüchtigten „Schinderbuckel“ teilweise nur mit sog. Spitzkehren zu bewältigen war, erforderte viel Kraft und hohe Konzentration.

Konrad Kufner nach neun Stunden, 17 Aufstiegen und 6.800 Höhenmetern
Foto: privat

Der 50jährige Konrad Kufner, zuletzt Sieger der Masterklasse beim „Arbermandl“ ging gut vorbereitet und mit den nötigen Höhenmetern in den Beinen ins Rennen. Getränke und Verpflegung, für die jeder Teilnehmer selbst verantwortlich zeichnete, hatte der Rudertinger Versicherungskaufmann an der Talstation deponiert und sich einen regelrechten Versorgungsplan zurecht gelegt.

In exakt fünf Stunden meisterte er die ersten 10 Anstieg bzw. die ersten 4.000 Höhenmeter.

Mittags wurde dann das Wetter schlechter und auch die Kälte forderte letztlich ihren Tribut. Da er am Abend mit dem Debütantinnenball in der Passauer Dreiländerhalle noch eine äußerst wichtige private Verpflichtung hatte, beendete er nach insgesamt neun Stunden, 17 Anstiegen und 6.800 bewältigten Höhenmetern den Wettbewerb und belegte im Gesamtklassement einen nicht erwarteten vierten Platz.

Wie er LG-Vorstand Siegfried Kapfer gestand, hätten dann am Abend auf dem Tanzparkett seine Beine „leichte Probleme“ gehabt.

Erfolgreiches LG-Damen-Trio beim „14. Dingolfinger Stadion-Crosslauf“

(KS.) Mit klasse Leistungen und Ergebnissen glänzten Ida Kirchberger, Eva Schultz und Marion Krautloher von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau beim „14. Dingolfinger Stadion-Crosslauf“, der am Samstag bei kalten winterlichen Verhältnissen über die Bühne ging.

Die Verantwortlichen des ausrichtenden Laufvereins Region Geiselhöring hatten in Zusammenarbeit mit der Stadt Dingolfing und den Stadtwerken Dingolfing im „Isar-Wald-Stadion“ eine, von den Zuschauern komplett einsehbare selektive 1.500-m-Strecke austrassiert, die den Teilnehmern aufgrund von Schnee und Eisglätte einiges abverlangte.

Auf der 4.500-m-Distanz der Weiblichen Jugend machte Ida Kirchberger vom Start weg Druck und holte sich nach 19:46 Minuten den Sieg vor Lisa und Julia Enderle (beide Bayernkader Targetsprint).

Ida Kirchberger – schnellste Jugendliche
Foto: K.S.

Bei den Frauen, die ebenfalls 4500 m zu bewältigen hatten, zeigte sich Eva Schultz in bestechender Form und holte sich in 16:03 Minuten den Gesamtsieg vor ihrer ehemaligen Vereinskameradin Jana Vogel (SWC Regensburg) und Emily Schaumberg (LG Würm Athletik). Als Zugabe gab es für Eva Schultz den Sieg in ihrer Altersklasse (AK) W 30. Als Vierte der Damen-Gesamtwertung kam Marion Krautloher ins Ziel, für die 20:27 Minuten gestoppt wurden und die damit schnellste 50jährige war. 

Frauensiegerin Eva Schultz, eingerahmt von Marion Krautloher (li) und der Zweitplatzierten und ehemaligen LG`lerin Jana Vogel
Frauensiegerin Eva Schultz, eingerahmt von Marion Krautloher (li)
und der Zweitplatzierten und ehemaligen LG`lerin Jana Vogel
Foto: K.S.

Trainer Mario Bernhardt zeigte sich sichtlich zufrieden mit den Ergebnissen und dem aktuellen Leistungstand in Bezug auf die jetzt anstehenden weiteren Wettkämpfe.

Sabrina Prager und Konrad Kufner erfolgreich

– Doppelsieg für das LG-Duo bei der Premiere des „Arbermandl“- 

(KS.) Mit der Premiere des „Arber Mandl“ ging im Skigebiet des „Königs des Bayerischen Waldes“ ein Skitourenevent der extra-Klasse über die Bühne, bei dem über 120 Teilnehmer am Start waren Mustergültig unterstützt vom Team der Arber-Bergbahnen hatte das Organisationsteam um Maria und Andre Purschke sowie Steffi Koller für hervorragende Rahmenbedingungen gesorgt und den vereisten Osthang mit seinen gefürchteten Steigungen absolut wettkampfgerecht vorbereitet, wobei der Hang noch kurz vor dem Start mit der Pistenraupe aufgelockert worden war.

Es wurde zwei Rennen angeboten. Das sog. „Vertical“, ein klassisches Aufstiegsrennen über 1,8 Kilometer und 330 Höhenmeter, das den Teilnehmern einiges an Kraft, Tempo und Ausdauer abforderte und das technische anspruchsvolle und abwechslungsreiche „Race“ mit knapp 600 Höhenmetern, zwei Anstiegen und einer Abfahrt inkl. zwei Fellwechseln, das viel Technik, Taktik und vor allem Kondition forderte.

Sabrina Prager, die im „Race“ an den Start ging, erwischte einen hervorragenden Tag und konnte bereits am Osthang das hohe Tempo gut mitgehen. In der Abfahrt und beim zweiten Aufstieg spielte die Fünfte der diesjährigen Deutschen Meisterschaft ihre ganze Klasse und Routine aus. In der hervorragenden Zeit von 36:44 sicherte sie sich den Sieg vor den beiden tschechischen Teilnehmerinnen Eva Matejovicova (RockPoint) und Veronika Vlckova (Dynafit).

Sabrina Prager
Sabrina Prager auf dem Weg zum Sieg
Foto: Woidlife

Im „Vertical-Rennen“ der Herren ging Konrad Kufner das hohe Tempo, das bereits am Start angeschlagen wurde, von Beginn an mit. Der erfahrene Skimo-Athlet, der vor allem mit der eiskalten Luft zu kämpfen hatte, lief bis zum Schluss im Spitzenfeld mit, wurde nach 15:23 Minuten völlig ausgepowert und sichtlich am Ende seiner Kräfte ausgezeichneter Vierter des Gesamtklassements und gewann mit seinen 50 Jahren die Masterklasse vor Matthias Wühr (Bayerisch Eisenstein) und Felix Sperl. 

Ausgepowert und sichtlich am Ende der Kräfte - Konrad Kufner, Gesamtvierter und Sieger der Masterklasse
Ausgepowert und sichtlich am Ende der Kräfte – Konrad Kufner, Gesamtvierter und Sieger der Masterklasse
Foto: Woidlife

Beide LG-Athleten zeigten sich nach den Wettkämpfen sichtlich begeistert von diesem Event, mit dem endlich auch in unserer Region ein längst überfälliges Skitouren-Rennen Premiere feierte und eine Fortsetzung wohl garantiert ist.

Neues LG-Übungsleiter-Duo

(KS.) Mit zwei neu ausgebildeten Übungsleitern kann die Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau jetzt ins neue Jahr starten. Dilara Seidenschwarz und Niklas Brandl, die beide bereits seit längerem das LG-Training unterstützten, haben nun ihre Ausbildung zum „Übungsleiter Allgemein“ erfolgreich abgeschlossen und werden in Zukunft das Trainer-Team für das Nachwuchstraining am Freitag verstärken bzw. z.T. das Training in Eigenregie übernehmen.

Auf dem Bild ein Teil des Trainer-Teams, das für den LG-Nachwuchs verantwortlich zeichnet (vorne v.li.) Carolina Galla, Niklas Brandl, Dilara Seidenschwarz und Lea Scharinger, (hinten v.li.) Caspar Hüsken, LG-Vorstand Siegfried Kapfer und Thomas Scharinger
Auf dem Bild ein Teil des Trainer-Teams, das für den LG-Nachwuchs verantwortlich zeichnet (vorne v.li.) Carolina Galla, Niklas Brandl, Dilara Seidenschwarz und Lea Scharinger, (hinten v.li.) Caspar Hüsken, LG-Vorstand Siegfried Kapfer und Thomas Scharinger

Südbayerischer Titel für LG-Staffel

-Bei den Hallenmeisterschaften in München ganz achtbar „verkauft“-

(KS.) Betreut von ihren Trainern Thomas Scharinger und Siegfried Kapfer starteten mehrere Nachwuchsathleten der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau am letzten Wochenende bei den Südbayerischen Hallenmeisterschaften in der Münchner Werner-von-Linde-Halle.

Trainer Thomas Scharinger (li.) mit der erfolgreichen 4x200-m-Staffel 
(v.li.) Tim Zauner, Vincent Engelmann, Alexander Thiem und Florentin Killersreiter
Trainer Thomas Scharinger (li.) mit der erfolgreichen 4×200-m-Staffel
(v.li.) Tim Zauner, Vincent Engelmann, Alexander Thiem und Florentin Killersreiter
Foto: K.S.

Bei der Männlichen Jugend U 18, die am Samstag ihren Einsatz hatte, verbesserte Florentin Killersreiter seine Bestleistungen über 60 m und 200 m auf 7,97 Sekunden und 25,22 Sekunden. Ebenfalls neue Bestleistung über 60 m für Alexander Thiem, der mit 7,67 zwar in den Zwischenlauf einzog, sich dort aber aufgrund von Problemen im Sprunggelenk nicht mehr steigern konnte und ausschied. Mit seinen 7,77 Sekunden wäre Vincent Engelmann zwar in den Zwischenlauf gekommen; zu Gunsten der 4×200-m-Staffel verzichtete er aber auf einen weiteren Start.

In der Besetzung Alexander Thiem, Tim Zauner, Florentin Killersreiter und Vincent Engelmann sicherte sich das LG-Quartett dann nach einem langen Wettkampftag um 20.00 Uhr abends in 1:43,63 Minuten den Südbayerischen Titel über 4×200 m.

Am Sonntag wurde es dann für den Jüngsten LG`ler Tim Kopfinger in der Schülerklasse M 14 und für die Jugendlichen der Klasse M 20 ernst.

Am Sonntag am Start (v.li.) Linus Kieninger, Moritz Storch, Elias Loschmidt und Tim Kopfinger mit Trainer und LG-Vorstand Siegfried Kapfer
Am Sonntag am Start (v.li.) Linus Kieninger, Moritz Storch, Elias Loschmidt und Tim Kopfinger mit Trainer und LG-Vorstand Siegfried Kapfer
Foto: K. S.

Beim Weitsprung der 14jährigen kam Tim Kopfinger mit seinen 4,56 nicht ganz an seine in Passau gesprungene Bestweite heran und belegte Rang Acht im Feld der 23 Springer. Eine kämpferische Top-Leistung zeigte der Passauer Gymnasiast über 800 m, wo er sich in seinem Rennen mit neuer persönlicher Bestzeit von 2:28,43 Minuten den Sieg holte und sich im Gesamtklassement der 15 Teilnehmer auf Rang Sieben wiederfand.

In der Männlichen Jugend U 20 musste Elias Lohschmidt über 60 m mit einem für ihn wirklich schlechten Start und einer Endzeit von 7,78 Sekunden den Traum vom Zwischenlauf begraben. Über die 200 m konnten Linus Kieninger und Moritz Storch ihre im Training gezeigten Leistungen nicht umsetzen und blieben mit 24,24 Sekunden und 24,72 Sekunden hinter ihren letztjährigen Bestleistungen.