Richard Friedrich holt Silber

Richard Friedrich bei der „Night oft he 5000s“

(KS.) Mit einer engagierten Leistung holte sich Richard Friedrich von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau in seiner Wahlheimat Guernsey bei der dortigen „Night oft he 5000s“, die im „Foot Lane Stadion“ der Hauptstadt Saint Peter Port über die Bühne ging, die Silbermedaille über 5.000 m.

Richard Friedrich, mit mehreren Deutschen und Bayerischen Meistertiteln und 2011 Sieger des München Marathons erfolgreiches Ausdauerass der LG Passau, lebt mit seiner Ehefrau Ulrike Maisch, der Marathon-Europameisterin von 2006, und den beiden gemeinsamen Söhnen Emil und Paul auf der britischen Kanalinsel Guernsey, wo er als Fluglotse tätig ist.

Der 39jährige Familienvater, der zuletzt seinen dritten Straßenlaufsieg in seiner Wahlheimat feiern konnte, versuchte sich heuer erstmals wieder über die 5.000m-Distanz.

80 Teilnehmer waren bei dieser „Nacht der 5.000er“ in insgesamt vier Rennen auf der blauen Bahn des „Foot Lane Stadion“ am Start; wobei Richard Friedrich im A-Lauf an den Start ging und sich die ersten 3.000 m ständig mit Will Bodkin in der Führungsarbeit abwechselte und aufs Tempo drückte. 

Auf den letzten vier Runden musste er dann jedoch etwas abreißen lassen und lief nach 15:14,98 Minuten hinter Will Bodkin über die Ziellinie.  Dritter dieses Rennens wurde James Priest.

Wie von Günter Zahn zu erfahren war, wird Richard Friedrich vermutlich Mitte August in seiner Wahlheimat erstmals wieder ein 10.000m-Rennen bestreiten. 

„Herausforderung der besonderen Art!“

-Sabrina und Franz Prager beim „Kaiserkrone Sky Race“-

(KS.) Mit der Teilnahme am „Kaiserkrone Sky Race“ stellten sich Sabrina Prager und Vater  Franz Prager , beide von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, kürzlich einer Herausforderung der ganz besonderen Art.

„Skyrace“ ist eine alpine und technisch anspruchsvolle Form des Trailrunning. Der „Kaiserkrone Sky Race“, mit seinen 24,7 Kilometern und insgesamt 2.730 Höhenmetern ist einer der härtesten Skyraces der Welt und Teil der der sog. „Skyrunner World Series“.

Vom Start am Musikpavillon in der 1.300-Einwohner Gemeinde Scheffau am Wilden Kaiser führt die Strecke durch die Rehbachklamm und in einem Zug über sieben Kilometer und 1.500 Höhenmeter bergauf auf den Sonneck Gipfel auf 2.200 m. Über enge und schotterige Trails, die absolut keine Zeit zum Verschnaufen lassen, geht es den Güttlersteig hinunter zur Kaindelhütte. Ab hier fängt dann der „Tanz am Wilden Kaiser“ erst so richtig an. 

Über seilversicherte Steige geht es mit zwei Kilometern und 800 Höhenmetern fast senkrecht den Widauersteig hinauf zum Scheffauer Gipfel auf 2.000 m, um gleich danach den über teils seilversicherten und sehr schotterigen Steig in Richtung Zielsprint und Ziel in Scheffau fortzusetzen.

Bei optimalem Wetter, aber relativ warmen Temperaturen kämpfte sich das Vater-Tochter-Duo über die äußerst anspruchsvolle selektive mit zum Teil auch sehr rutschigen Passagen und diversen Schneefelder gespickte Strecke, bei der für jeden der 100 Teilnehmer alpine Erfahrung, absolute Trittsicherheit und auch Schwindelfreiheit gefordert wurde.

Franz Prager schnellster 60jähriger beim „Kaiserkrone Sky Race“.

Nach 5:13:19,45 Stunden lief Franz Prager als 32. der Gesamtwertung, die der Schweizer Christian Mathys, vor Ruy Ueda (Japan) und dem Österreicher Herrmann Jakob gewann  und sensationell als schnellster 60jähriger über die Ziellinie.

Sabrina Prager Siebte bei den Damen

Für Tochter Sabrina Prager blieben die Uhren nach 5:59:41,60 Stunden stehen, was für sie in der Damenwertung, wo Stephanie Kröll (Österreich), Urizar Azkorbebeitia (Spanien) und die Tschechin Anna Strakova die Plätze Eins bis Drei belegten, einen tollen siebten Rang und Platz Vier in der Altersklasse unter 40.

(fa) Das für den 09. Juli 2021 terminierte Passauer Behörden Sportfest wir für dieses Jahr erneut abgesagt.

Nicht nur das “Hochwasser auf Oberhaus”, sondern auch die derzeit geltenden  Hygienevorschriften gemäß dem Bayerischen Infektionsschutzgesetz ( IfSG) lassen die Verantwortlichen für diese Sportveranstaltung Abstand nehmen.

Jana Vogel wieder im Wettkampfmodus

Jana Vogel wieder im Wettkampfmodus                                         Foto: Habermann
Jana Vogel wieder im Wettkampfmodus
Foto: Habermann

KS.) Im Rahmen des diesjährigen „Meet-IN“ des MTV 1881 Ingolstadt, bei dem über 180 Teilnehmer aus 55 Vereinen am Start waren, schnürte auch Jana Vogel von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau nach längerer Wettkampf-Abstinenz erstmals wieder ihre Spikes.
Über 1.500 m der Frauen, wo die 5.000m-U20-Europameisterin von 2017 und die deutsche 10.000m-Meisterin von 2019 Miriam Dattke von der LG Telis Finanz Regensburg einen ungefährdeten Sieg feierte,  lief die 29jährige Juristin nach 5:02,11 Minuten als Sechste über  die Ziellinie.

fa) Wir haben bereits  in unserem Beitrag am 11. Juni 2021 darauf hingewiesen,  dass  Fernsehen “Niederbayern TV” bei uns vor Ort war. 
Auslöser:  > “Endlich wieder Übungsbetrieb” < .
Der gelungene Fernsehbeitrag kann   h i e r  eingesehen werden 

Lisa Fuchs nach Baby-Pause wieder im Wettkampfmodus

-LG-Langstrecklerin erkämpft Platz Zwei über 5.000m-

(KS.) Söhnchen Jakob ist zwischenzeitlich sieben Monate alt und Lisa Fuchs von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau hat beim „LAV&Friends-Meeting“ der LAV Stadtwerke Tübingen über 5.000 m der Frauen erstmals wieder ihre Spikes geschnürt.

Lisa Fuchs nach ihrem ersten Wettkampf zusammen mit Ehemann Maxim

Bei Temperaturen von über 30 Grad war der Wettkampf auf der blauen Bahn des SV-03-Stadions jedoch alles andere als ein Vergnügen Wurden die ersten 1.000 m noch relativ flott angelaufen, ließ das Tempo aufgrund der  Hitze merklich nach, worauf Lisa Fuchs nach der 3.000m-Marke die Spitze übernahm und das Tempo wieder verschärfte. Mit Sophie Kaiser (LG Region Karlsruhe) „im Schlepptau“ ging es auf die Zielgerade, wo sich das Duo bis ins Ziel ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte.

Mit 17:35,92 Minuten musste sich Lisa Fuchs letztlich ihrer Karlsruher Konkurrentin denkbar knapp geschlagen geben. 

Wie sie Trainer Günter Zahn mitteilte „sei sie mäßig zufrieden, aber bei 30 Grad und da es der erste Wettkampf nach der Schwangerschaft gewesen ist, sei es schon okay“.

Ihr nächster 5.000m-Wettkampf ist nun bei den Bayerischen Meisterschaften Mitte Juli in Erding geplant.

Gute Leistungen bei der „Regensburger Laufnacht“

Erfolgreiches LG-Quartett (v.li.) Markus Weinert, Jonas Storch, Lea Gahbauer und Felix Proschek

(KS.) Auf einem guten Weg in Richtung Bayerische und Deutsche Meisterschaften sind die vom vielfachen deutschen Meister Günter Zahn trainierten Mittel- und Langstreckenasse der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, die sich am Wochenende bei der „Laufnacht und Sparkassen Gala“ der LG Telis Finanz Regensburg mit einer ganzen Reihe guter Leistungen präsentierten.

Bei drückend schwülen Verhältnissen und Temperaturen jenseits der 30 Grad waren am Samstag bei diesem mit großem Engagement ausgerichteten Sport-Highlight knapp 670 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Tschechien, der Schweiz, aber auch aus Uganda, Äthiopien, Djibouti, Kenia, Singapur und Südafrika am Start.

Über 800 m steigert der 15jährige Jonas Storch seine persönliche Bestzeit um nahezu drei Sekunden auf nun 2:08,75 Minuten und holte sich in der Altersklasse (AK) M 15 den Sieg vor Alexander Kaempf (LG Stadtwerke München) und Carl Leßner (SC Potsdam). Seinem Ziel die 800m-Quali für die Deutschen Jugendmeisterschaften am 04./05. September in Hannover zu schaffen ist er damit ein ganzes Stück nähergekommen.

Ebenfalls neue persönliche Bestzeit für Felix Proschek, der sich über 800m um zwei Sekunden auf 2:05,69 Minuten steigerte; damit Platz neun im Gesamtklassement der Männlichen Jugend U 20 belegte. Die B-Quali für die Bayerischen Meisterschaften unterbot er damit deutlich. Die sogenannte A-Quali verpasste er nur knapp.

Markus Weinert lief über 800 m der Männer ein äußerst gleichmäßiges Rennen; verfehlte mit 2:00,73 Minuten eine Zeit unter der 2-Minuten-Marke nur knapp und belegte Platz 15.

Anna Drexler mit neuer 1.500m-Bestzeit
Foto:Göstl

Trotz eines sehr „unruhigen“ Laufs mit vielen Tempo- und Positionswechseln durfte sich Anna Drexler mit ihrer 1.500m-Endzeit von 4:40,92 Minuten, die Rang sechs in der Weiblichen Jugend U 20 bedeutete, über eine neue persönliche Bestzeit und aktuell Rang Zwei in Bayern freuen.

Eva Schultz (Start-Nr. 463) im 5.000m-Elitelauf der Frauen
Foto: Kiefner

Im 5.000m-Elitelauf der Frauen, wo u.a. die zweifache Olympiasiegerin Caster Semenya aus Südafrika versuchte, die Olympianorm zu laufen, ging die Bayerische Meisterin Eva Schultz erstmals wieder auf ihre Paradestrecke.
Nach einem schnellen Beginn, musste sie ab der 2.000m-Marke das Rennen „allein“ bestreiten und lief nach 17:22,81 Minuten als 12. über die Ziellinie. Aufgrund längerer Probleme mit der Wadenmuskulatur fehlt ihr laut Aussage von Günter Zahn aktuell noch die nötige Tempohärte, aber es schaut schon wieder gut aus für Zeiten unter 17 Minuten.

„Zurück am Berg!“

-Sabrina Prager mit Vater Franz beim „25. Bad Ischler Katrin-Berglauf“-

(KS.) Nach langer Corona bedingter Wettkampfabstinenz waren die beiden Bergfexen der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau Sabrina Prager und ihr Vater Franz Prager erstmals wieder bei einem Berglauf am Start.
Das Tochter-Vater-Duo hatte sich dafür den „25. Bad Ischler Katrin-Berglauf“ im 14.100-Einwohner Kur- und Kulturort Bad Ischl, der ehemaligen Sommerresidenz des österreichischen Kaisers ausgesucht, laut Ausrichter einem der schönster und steilsten Bergläufe Österreichs.

Bei sonnigen Verhältnissen und optimalen Temperaturen hatten die über 180 Teilnehmer aus dem In- und Ausland eine 4.400m-Strecke mit Start am Kaiser-Jagdstandbild, weiter über die Talstation d er Katrin-Seilbahn, entlang der steilen Skitrasse bis letztlich zum Ziel an der 1.415 m hoch gelegenen Katrin-Seilbahn-Bergstation mit insgesamt 943 Höhenmetern (!) zu bewältigen.

Sabrina Prager Dritte bei den Damen

Hinter der österreichischen Berglauf-Rekordwelt- und Europameisterin Andrea Mayr und Anna Glack, der Dritten der diesjährigen österreichischen Berglauf-Staatsmeisterschaften, erkämpfte sich Sabrina Prager in 48:06 Minuten einen nie erwarteten dritten Platz in der Gesamtwertung der Damen! In ihrer Altersklasse (AK) W 30 holte sie sich die Silbermedaille.

Franz Prager holt Rang Drei in seiner AK M 60

Vater Franz Prager, vielfacher Bayerische und Deutscher Berglaufmeister und auch bereits mit WM-Berglauf-Gold dekoriert, belegte in  seiner AK M 60 hinter Hubert Preiner (LC Ebensee) und Peter Flunger (LSV Kitzbühel) in 46:14 Minuten Platz Drei.

Endlich wieder Sport. Endlich wieder Bewegung. Und das Fernsehen intressierte sich für uns! Passau, 11. Juni 2021

(fa) Einige Bild – Impressionen vom Übungsbetrieb am vergangenen Freitag auf dem Jahnsportplatz.

(fa) Einige Bild – Impressionen vom Übungsbetrieb am vergangenen Freitag auf dem Jahnsportplatz.

Der sportliche Leiter der LG Passau Siegfried Kapfer im Interview. 

Tobias Kapfer und Anne Schregle als Kampfrichter dabei 

(KS.) Zur Vorbereitung auf die im nächsten Jahr im Münchner Olympiastadion über die Bühne gehenden Leichtathletik-Europameisterschaften waren Tobias Kapfer und Anne Schregle von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau von den EM-Orga-Verantwortlichen zu den diesjährigen deutschen Meisterschaften nach Braunschweig eingeladen worden.

Im dortigen Eintracht-Stadion war das LG-Kampfrichter-Paar in den Wettbewerben Hammer- und Speerwurf sowie bei den 400m-Hürdenläufen im Einsatz.