„Aller guten Dinge sind Drei!“

-Sabrina und Franz Prager beim „Stubaier Ultratrail“-

(KS.) Nach dem Motto „aller guten Dinge sind Drei“ startete das Tochter-Vater-Duo Sabrina Prager und Franz Prager von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau nach der Teilnahme am „Bad Ischler Katrin-Berglauf“ und dem „Kaiserkrone Sky Race“ auch noch beim diesjährigen „Stubai Ultratrail“.

Knapp 600 Teilnehmer aus 23 Ländern gingen im Rahmen dieser Veranstaltung bei vier Wettbewerben an den Start. Das LG-Duo hatte sich für den sog. „Stubai K20“ entschieden, einem Trail, bei dem 20 Kilometer mit insgesamt 2.138 Höhenmetern zu bewältigen waren.

Bei sehr guten Bedingungen und angenehmen Temperaturen erfolgte der Start in Neustift  im Stubaital bei „Klaus Äuele“ beim Ortsteil Falbeson; im Winter das Langlauf-Dorado im Stubaital.

Die ersten 11 Kilometer führten auf einer äußerst profilierten Route auf dem „WildeWasser-Weg“ bis zur Talstation der Stubaier Gletscherbahn auf 1.746 m. Von dort führte die Strecke dann in alpines Geländer bis hinauf auf 2.306 m zur Dresdner Hütte und über die Eigrat-Bergstation auf 2.877 m weiter über Schnee und Eis bis zum Ziel auf der „Jochdohle“ auf 3.138 m am Stubai Gletscher.

Der 64jährige Franz Prager schnellster Senior-Master-Teilnehmer beim St Ultratrail. 

Unter den 135 Finishern belegte Franz Prager nach 3:00:11 Stunden einen absolut tollen 12. Rang in der Gesamtwertung. Die sog. Senior-Master-Wertung gewann der 64jährige mit über 30 Minuten Vorsprung auf den Österreicher Heinz Ranalter und den aus Oberursel im Taunus stammenden Markus Neukirch.

Sabrina Prager ausgezeichnete Vierte der Damenwertung

Tochter Sabrina Prager lief hinter Anna Hahner (SCC Events Potsdam Berlin), der Österreicherin Isabell Bichler und der in Innsbruck beheimatete deutsche Trail-Spezialistin Lena Lauckner nach 3:03:24 Stunden als Top-Vierte der Damenwertung über die Ziellinie.

„Herausforderung der besonderen Art!“

-Sabrina und Franz Prager beim „Kaiserkrone Sky Race“-

(KS.) Mit der Teilnahme am „Kaiserkrone Sky Race“ stellten sich Sabrina Prager und Vater  Franz Prager , beide von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, kürzlich einer Herausforderung der ganz besonderen Art.

„Skyrace“ ist eine alpine und technisch anspruchsvolle Form des Trailrunning. Der „Kaiserkrone Sky Race“, mit seinen 24,7 Kilometern und insgesamt 2.730 Höhenmetern ist einer der härtesten Skyraces der Welt und Teil der der sog. „Skyrunner World Series“.

Vom Start am Musikpavillon in der 1.300-Einwohner Gemeinde Scheffau am Wilden Kaiser führt die Strecke durch die Rehbachklamm und in einem Zug über sieben Kilometer und 1.500 Höhenmeter bergauf auf den Sonneck Gipfel auf 2.200 m. Über enge und schotterige Trails, die absolut keine Zeit zum Verschnaufen lassen, geht es den Güttlersteig hinunter zur Kaindelhütte. Ab hier fängt dann der „Tanz am Wilden Kaiser“ erst so richtig an. 

Über seilversicherte Steige geht es mit zwei Kilometern und 800 Höhenmetern fast senkrecht den Widauersteig hinauf zum Scheffauer Gipfel auf 2.000 m, um gleich danach den über teils seilversicherten und sehr schotterigen Steig in Richtung Zielsprint und Ziel in Scheffau fortzusetzen.

Bei optimalem Wetter, aber relativ warmen Temperaturen kämpfte sich das Vater-Tochter-Duo über die äußerst anspruchsvolle selektive mit zum Teil auch sehr rutschigen Passagen und diversen Schneefelder gespickte Strecke, bei der für jeden der 100 Teilnehmer alpine Erfahrung, absolute Trittsicherheit und auch Schwindelfreiheit gefordert wurde.

Franz Prager schnellster 60jähriger beim „Kaiserkrone Sky Race“.

Nach 5:13:19,45 Stunden lief Franz Prager als 32. der Gesamtwertung, die der Schweizer Christian Mathys, vor Ruy Ueda (Japan) und dem Österreicher Herrmann Jakob gewann  und sensationell als schnellster 60jähriger über die Ziellinie.

Sabrina Prager Siebte bei den Damen

Für Tochter Sabrina Prager blieben die Uhren nach 5:59:41,60 Stunden stehen, was für sie in der Damenwertung, wo Stephanie Kröll (Österreich), Urizar Azkorbebeitia (Spanien) und die Tschechin Anna Strakova die Plätze Eins bis Drei belegten, einen tollen siebten Rang und Platz Vier in der Altersklasse unter 40.

„Zurück am Berg!“

-Sabrina Prager mit Vater Franz beim „25. Bad Ischler Katrin-Berglauf“-

(KS.) Nach langer Corona bedingter Wettkampfabstinenz waren die beiden Bergfexen der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau Sabrina Prager und ihr Vater Franz Prager erstmals wieder bei einem Berglauf am Start.
Das Tochter-Vater-Duo hatte sich dafür den „25. Bad Ischler Katrin-Berglauf“ im 14.100-Einwohner Kur- und Kulturort Bad Ischl, der ehemaligen Sommerresidenz des österreichischen Kaisers ausgesucht, laut Ausrichter einem der schönster und steilsten Bergläufe Österreichs.

Bei sonnigen Verhältnissen und optimalen Temperaturen hatten die über 180 Teilnehmer aus dem In- und Ausland eine 4.400m-Strecke mit Start am Kaiser-Jagdstandbild, weiter über die Talstation d er Katrin-Seilbahn, entlang der steilen Skitrasse bis letztlich zum Ziel an der 1.415 m hoch gelegenen Katrin-Seilbahn-Bergstation mit insgesamt 943 Höhenmetern (!) zu bewältigen.

Sabrina Prager Dritte bei den Damen

Hinter der österreichischen Berglauf-Rekordwelt- und Europameisterin Andrea Mayr und Anna Glack, der Dritten der diesjährigen österreichischen Berglauf-Staatsmeisterschaften, erkämpfte sich Sabrina Prager in 48:06 Minuten einen nie erwarteten dritten Platz in der Gesamtwertung der Damen! In ihrer Altersklasse (AK) W 30 holte sie sich die Silbermedaille.

Franz Prager holt Rang Drei in seiner AK M 60

Vater Franz Prager, vielfacher Bayerische und Deutscher Berglaufmeister und auch bereits mit WM-Berglauf-Gold dekoriert, belegte in  seiner AK M 60 hinter Hubert Preiner (LC Ebensee) und Peter Flunger (LSV Kitzbühel) in 46:14 Minuten Platz Drei.

Ramsau (AUT), 05. September 2020

Vater-Tochter-Duo beim Trailrunning am Dachstein erfolgreich
– Franz Prager schnellster 60jähriger – 
– Tochter Sabrina Prager holt Silber bei den Damen- 

Erfolgreiches Vater-Tochter-Duo Franz und Sabrina Prager von der LG Passau

(KS.) Mit Gold und Silber glänzte das Berglauf-Vater-Tochter Duo der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau Franz und Sabrina Prager beim „4. Torlauf Dachstein“, einer Trailrunning-Veranstaltung, die im Rahmen des Österreichischen Trailrunning-Cups in  der 2.800-Einwohner-Gemeinde Ramsau am Dachstein ausgetragen wurde und bei der knapp 240 Teilnehmer aus 10 Nationen auf der Halbmarathon-und der Marathon-Distanz am Start waren.

Franz  Prager und Sabrina Prager hatten sich für die laut Ausrichtern „gemütliche Strecke“, den sog. Halbmarathon über 24 Kilometer mit Start und Ziel im Ramsauer WM-Stadion entschieden, bei der über 500 Höhenmeter quer durch die Ramsau zu bewältigen waren.

Nach 2:01:24 Stunden lief der mehrfach bayerische und deutsche SeniorenBerglaufmeister als 10. der Gesamtwertung und schnellster 60jähriger über die Ziellinie

Tochter  Sabrina Prager, Vierte der letztjährigen Deutschen Berglaufmeisterschaften und erst Ende August mit der Teilnahme am „13 Summit Sky Marathon“ in Saalbach-Hinterglemm auf den „Trail-Geschmack“ gekommen, musste sich nach 2:06:08 Stunden nur der Allgäuer Trail-Spezialistin Carola Dörries beugen und erkämpfte sich in der Damen-Gesamtwertung die Silbermedaille