Konrad Kufner mit absoluter Top-Platzierung

– LG-Ausdauer-Athlet beim „HOBOpur“ in Neukirchen b. Hl. Blut am Start-

(KS.) Mit einer klasse Leistung und einem absoluten Top-Ergebnis glänzte Konrad Kufner von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei der 10. Ausgabe „HOBOpur“ auf dem Hohen Bogen, dem Hausberg des Oberpfälzer Wallfahrtsortes Neukirchen beim Hl. Blut.

„HOBOpur“ eine Skitouren-Meisterschaft, bei der am Hohen Bogen innerhalb von 12 Stunden möglichst auf der vom Orga-Team mustergültig präparierten Piste viele Aufstiege über jeweils 400 Höhenmeter von der Talstation bis zur Bergstation bewältigt werden müssen, wobei nach dem jeweiligen Aufstieg am Gipfel „abgefellt“, abgefahren und in einer Wechselzone an der Talstation nach dem erneuten Aufziehen der Felle der nächste Aufstieg in Angriff genommen wird.
Am Gipfel, an der Kontrollstelle der Bergwacht auf etwa 1.000 m wurden die Aufstiege aller 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer -aus Sicherheitsgründen war die Teilnehmerzahl entsprechend begrenzt worden- exakt registriert.

Bei Temperaturen um die Minus acht Grad und bei völliger Dunkelheit starteten die ambitionierten Tourengeherinnen und -geher im Schein ihrer Stirnlampen in einer wunderbar verschneiten Winterlandschaft, für die sie allerdings keinen Blick hatten.
Denn die Aufstiegsspur am rechten Rand der Piste, die an einer gefroren und eisigen Steilstelle, dem berüchtigten „Schinderbuckel“ teilweise nur mit sog. Spitzkehren zu bewältigen war, erforderte viel Kraft und hohe Konzentration.

Konrad Kufner nach neun Stunden, 17 Aufstiegen und 6.800 Höhenmetern
Foto: privat

Der 50jährige Konrad Kufner, zuletzt Sieger der Masterklasse beim „Arbermandl“ ging gut vorbereitet und mit den nötigen Höhenmetern in den Beinen ins Rennen. Getränke und Verpflegung, für die jeder Teilnehmer selbst verantwortlich zeichnete, hatte der Rudertinger Versicherungskaufmann an der Talstation deponiert und sich einen regelrechten Versorgungsplan zurecht gelegt.

In exakt fünf Stunden meisterte er die ersten 10 Anstieg bzw. die ersten 4.000 Höhenmeter.

Mittags wurde dann das Wetter schlechter und auch die Kälte forderte letztlich ihren Tribut. Da er am Abend mit dem Debütantinnenball in der Passauer Dreiländerhalle noch eine äußerst wichtige private Verpflichtung hatte, beendete er nach insgesamt neun Stunden, 17 Anstiegen und 6.800 bewältigten Höhenmetern den Wettbewerb und belegte im Gesamtklassement einen nicht erwarteten vierten Platz.

Wie er LG-Vorstand Siegfried Kapfer gestand, hätten dann am Abend auf dem Tanzparkett seine Beine „leichte Probleme“ gehabt.