Zufriedenes LG-Cross-Team

– Bayerische Crosslauf-Meisterschaften in Ruhstorf-

(KS.) Sehr zufrieden zeigte sich Trainer Mario Bernhardt von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau über die Leistungen seiner Athletinnen und Athleten bei den Bayerischen Crosslauf-Titelkämpfen, die von der SVG Ruhstorf unter der Schirmherrschaft von Landrat Raimund Kneidinger auf dem Sportgelände im Ortsteil Sulbach/Inn ausgerichtet wurden und wo über 300 Sportlerinnen und Sportler am Start waren.

Das LG-Team (v.li.) Konrad Kufner, Samira Luck, Marion Kopp, Milena Heller, die Leichtathletik-Bezirksvorsitzende Centa Hollweck, Martha Weber und Manfred Ammerl
Foto: K.S.

In der Weiblichen Jugend U18, wo drei Runden bzw. 3750 m zu bewältigen waren und sich Lena Rossmanith (TSV Marktoberdorf) den Titel sicherte, lief Samira Luck bei ihrem Meisterschaftsdebüt nach 16:08 Minuten als 11. über die Ziellinie.
Auf der Frauen-Mittelstrecke über die gleiche Distanz belegte das LG-Damenteam mit Martha Weber (Platz 17 in 14:25 Minuten), Marion Kopp (Platz 20 in 15:44 Minuten) und Milena Heller (Platz 21 in 15:51 Minuten) in der Mannschaftswertung, die von der LG-Telis Finanz Regensburg gewonnen wurde, Rang Sechs.
Nur denkbar knapp schrammte Konrad Kufner mit seiner Endzeit von 17:41 Minuten auf den vier Runden bzw. der 5-km-Distanz seiner Altersklasse (AK) M 50 an einem Stockerlplatz vorbei und belegte Rang Vier. Manfred Ammerl, nach längerer krankheitsbedingter Pause erstmals wieder im Wettkampfmodus lief die Strecke in 21:33 Minuten und rangiert damit in seiner AK M 55 auf Platz Neun.
Frank Schneider, letztes Jahr u.a. Sechster der Süddeutschen Meisterschaften über 10.000 m,
ging auf der Männer-Langstrecke, wo sieben Runden bzw. 8750 m zu absolvieren waren, an den Start und überquerte nach 28:34 Minuten als ausgezeichneter Sechster die Ziellinie.

Sabrina Prager und Konrad Kufner mit Top-WM-Platzierungen

-LG-Ausdauer-Duo bei den „ISMF World Championships Masters“ in Werfenweng-

(KS.) Mit absolut klasse Leistungen und Top-Platzierungen glänzten Sabrina Prager und Konrad Kufner von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei den diesjährigen Masters-Weltmeisterschaften im Ski-Bergsteigen, den „ISMF World Championships Masters“, die im Rahmen der „Erztrophy“, seit vielen Jahren der Inbegriff für Wettkampf-Ski-Bergsteigen in Österreich, in der österr. 1266-Einwohner-Gemeinde Werfenweng im Salzburger Land, ausgetragen wurden.

Das LG-Ausdauer-Duo, das bereits im Vorfeld sehr viel Aufwand i.S. extra „ISMF Lizenz“ und „WM-Material-Anforderung“ betrieb, hatte sich für das sog. Vertical-Rennen, ein reines Aufstiegsrennen ohne Ski-Abfahrten und auch ohne sog. Tragepassagen, entschieden, bei dem neben den Teilnehmern aus Europa auch Sportlerinnen und Sportler aus Australien, den USA und Japan am Start waren.

Das Organisationsteam des SC Bischofshofen hatte die 4,7-km-Strecke mit insgesamt 870 Höhenmetern, mit Start an der Talstation der Ikarus-Bergbahn in Werfenweng, entlang der Skipiste über freies Gelände zu einem sog. Ziehweg, der etwa 1,5 km gute Gleiteigenschaften erforderte und dann einen letzten Steilhang hinauf zur Bergstation am Bischling auf 1834 m, mustergültig vorbereitet.

Während Sabrina Prager bei den Damen versuchte vom Start weg in einem Führungssextett ihr Tempo zu finden und dann permanent vorne mitlief, hatte sich Konrad Kufner zu Beginn des Rennens im vorderen Drittel des Feldes eingeordnet. Auf der langen Gleitpassage verlor er dann aber relativ viel Zeit, da er laut eigenen Angaben auf die falschen Felle gesetzt hatte. In seiner Masterklasse M 50, wo der Gesamtzweite, der Österreicher Christian Hoffmann (SU Böhmerwald Fischer Sports) nicht zu schlagen war, finishte Konrad Kufner nach 48:52,20 Minuten als ausgezeichneter 11. seiner hochkarätig besetzten Klasse. 

In der Damen-Gesamtwertung, die von Marcela Vasisnova aus Tschechien gewonnen wurde, erkämpfte sich Sabrina Prager nach 51:53,34 Minuten einen nie erwarteten fünften Platz.

Archiv„Die Teilnahme an diesen Titelkämpfen war wirklich ein weiteres sportliches Highlight“ bestätigten beide bereits kurz nach dem sie die selektive WM-Strecke bewältigt hatten.