Moritz Storch bei den DJK-Europameisterschaften

(KS.) Mehr als 850 Nachwuchssportlerinnen und -sportler aus 15 Nationen, u.a. auch mit Gästen aus Brasilien, Chile und Indien, waren bei den diesjährigen n FICEP-FISEC Games, den mehrtägigen Europameisterschaften der kirchlichen Sportverbände, in der ungarischen Hauptstadt Budapest in sechs Sportarten am Start.

Als einziger Teilnehmer aus dem Bereich des DJK-Diözesanverbandes Passau war Moritz Storch (LG Passau) aufgrund seiner diesjährigen Leistungen für diese Nachwuchs-Titelkämpfe nominiert worden.

Der 16jährige Passauer Gymnasiast, der auf eine Woche voller sportlicher Highlights, viel Teamgeist und großartige internationale Erfahrungen zurückblicken kann, ging über 100m, 200m, 400 m und als Startläufer der deutschen 4×100-m-Staffel an den Start und durfte sich letztlich über die deutsche Bronzemedaille in der Mannschaftswertung hinter den Teams aus Ungarn und Irland freuen. 

Eva Schultz Bayerische 5000-m-Meisterin – Männliche U18-Staffel überrascht mit Silber

Bayerische Meisterschaften im unterfränkischen Hösbach(KS.) Mit Gold und Silber und zwei Bestleistungen „im Gepäck“ kehrten die Athletinnen und Athleten der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau von den diesjährigen Bayerischen Meisterschaften der Frauen, Männer und Jugend aus dem 400 km entfernten unterfränkischen Hösbach (Landkreis Aschaffenburg) zurück, wo am letzten Wochenende über 860 Teilnehmer aus 172 Vereinen am Start waren.

Das Team der LG Passau mit (v.re.) Frank Schneider, Eva Schultz, Trainer Thomas Scharinger, Betreuer Tim Zauner, Anna Drexler, Florentin Killersreiter, Elias Lohschmidt, Vincent Engelmann, Linus Kieninger, Pierre Grünberger und LG Vorstand und Trainer Siegfried Kapfer
Foto: K.S.

Über 400 m der Männlichen Jugend U 20, wo sich Mark Franz (LAC Quelle Fürth) den Titel sicherte steigerte Linus Kieninger bei schwül warmen Bedingungen seine Anfang Juni in Regensburg aufgestellte persönliche Bestzeit um über eine halbe Sekunde auf jetzt 53,32 Sekunden und belegte damit Rang Neun im Gesamtklassement.

Für einen regelrechten „Paukenschlag“ sorgten dann Elias Lohschmidt, Vincent Engelmann, Florentin Killersreiter und Pierre Grünberger über 4×100 m der Männlichen Jugend U 18. Mit sehr guten Wechseln verbesserte das Quartett ihre Mitte Mai in Germering erzielte Bestzeit um eineinhalb Sekunden auf 46,07 Sekunden und erkämpfte sich völlig überraschend hinter dem Team der LG Stadtwerke München Platz Zwei und die Vizemeisterschaft. Platz Drei ging an das Quartett des TSV Friedberg.

Bayerischer Vizemeister (v.li.) Elias Lohschmidt, Vincent Engelmann, Florentin Killersreiter und Pierre Grünberger.
Foto: K.S.
Eva Schultz auf dem Weg zum Bayerischen 5000-m-Titel der Frauen
Foto: Kiefner

Bei windigen Verhältnissen und zum Teil einsetzendem Regen gingen die abschließenden 5000-m-Läufe über die Bühne. Bei den Frauen übernahm die Bayerische 10.000-m-Meisterin und Vierte der Deutschen Titelkämpfe Eva Schultz vom Start weg die Führung, lief Runde um Runde ein sehr kontrolliertes Rennen und holte sich nach 17:02,36 Minuten die Bayerische Meisterschaft vor Regina Zimmermann (LG Region Landshut) und Vanessa Aberham (TSG 08 Roth). Anna Drexler lief nach 18:33,08 Minuten als 10. über die Ziellinie.

Über 5000 m der Männer, wo sich Brian Weisheit (LSC Höchstadt/Aisch) überlegen den Titel sicherte, blieben die Uhren für Frank Schneider nach 15:57,49 Minuten stehen, was für ihn Rang Sechs bedeutete.

Faserriss und Ende der Saison für Jonas Storch

LG-800-m-Läufer mit „Wechselbad der Gefühle“ bei den Deutschen Jugendmeisterschaften(KS.) Ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle durchlebte Jonas Storch bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Altersklasse U 20 und U 18, die im frisch renovierten Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid, Nordrhein-Westfalen ausgetragen wurden.

Jonas Storch (im Vordergrund)
Foto: Klaus Peters

Optimal vorbereitet und top fit und mit dem Ziel über 800 m der Männlichen Jugend U 20 eine Medaille zu holen und auch die Norm für die U20-Europameisterschaften Anfang August im finnischen Tampere zu laufen, war der 19jährige nach Bochum gekommen. Am Samstag, im ersten von drei Vorläufen, den er sehr kontrolliert angegangen und immer an Position Zwei gelaufen war, konnte er sich im Zielsprint in 1:52,96 Minuten und mit Platz Zwei die direkt für das Finale am Sonntag qualifizieren.

„Da ich meine Vorlaufzeit sehr entspannt und kontrolliert gelaufen bin, habe ich mir einiges für den Endlauf ausgerechnet“ so der LG-Nachwuchsläufer. Beim Finale machte er dann die ersten 550 m Tempo- und Führungsarbeit, als bei der 600-m-Marke ein Erfurter Läufer versuchte sich vorbei zu drängeln und letztlich sich und Jonas ins Straucheln brachte. Während der Erfurter stürzte, konnte sich Jonas Storch gerade noch so fangen, aber der Traum von Medaille und evtl. EM-Teilnahme war geplatzt.

Screenshot vom Missgeschick bei der 600-m-Marke

In 1:53,98 Minuten kam er als Sechster ins Ziel. Die Schmerzen beim Fast-Sturz stellten sich letztlich als Muskelfaserriss heraus und bedeuteten gleichzeitig das Saison-Ende. 

Wie er auf der Heimfahrt gestand, sitzt die Enttäuschung über einen zum Greifen nahe ersten internationalen Start und die verpasste Medaille sehr tief.

LG Passau „rockt“ den Kirchturmlauf

Erfolgreiches LG-Team in Waldkirchen – Dreifachsieg bei den Männern über 10 km – Susanne Schreindl und Franziska Jäckel holen über 5 km Gold und Bronze bei den Frauen

KS.) Über einen sehr erfolgreichen Sonntags-Wettkampf durfte sich das zehnköpfige Team der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau freuen, das zusammen mit weit über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der 17. Ausgabe des „Waldkirchner Kirchturmlaufes“ am Start war.

Auf der 1000-m-Distanz der Jüngsten lief Julia Kapfer nach 4:37 Minuten als 12. ihrer Altersklasse (AK) Schülerinnen U10 über die Ziellinie. Ihre Schwester Anna musste sich in der AK U12 nach 3:55 Minuten nur Lea-Sophie Seibold (LG Wolfstein) geschlagen geben und holte sich die Silbermedaille.

Die jüngsten LG`ler Anna (li.) und Julia Kapfer
Foto: K.S.

Auf der 5-km-Distanz der Frauen gewann die mehrfache Bayerische Meisterin Susanne Schreindl in 20:51 Minuten vor Tamara Garhammer (WSV DJK Rastbüchl) und ihrer Vereinskameradin Franziska Jäckel, die mit 22:48 Minuten neue persönliche Bestzeit lief.

Das erfolgreiche LG-Team -ohne die beiden Damen Susanne Schreindl und Franziska Jäckel-
mit (v. li.) Jonathan Schubert, Franz Keifenheim, Tobias Schreindl, Stephan Deckwerth, Gerhard Bauer und Georg Eibl
Foto K.S.

Im 10-km-Rennen  der Männer gab es einen Dreifacherfolg der LG-Männer. In 31:53 Minuten holte sich der ehemalige deutsche Marathonmeister Tobias Schreindl einen überlegenen Sieg vor Jonathan Schubert, der 33:30 Minuten lief und Stephan Deckwerth, für den die Uhren nach 35:32 Minuten stehen blieben.
In der AK M 65, die von Erwin Zellner (DJK Laufwölfe Fürsteneck) gewonnen wurde, lief Franz Keifenheim nach 50:21 Minuten als Vierter ins Ziel, gefolgt von Georg Eibl, der mit 59:17 Minuten Fünfter dieser AK wurde. Gerhard Bauer holte sich mit seiner Endzeit von 612:09 Minuten den Sieg bei den 70jährigen.

DJK-Eintracht Passau feiert 75jähriges Bestehen

(KS.) Mit einem sehr sportlichen Teil, der 31. Ausgabe des traditionellen Sommerbiathlons der Ski-Abteilung, der wie die Jahre zuvor unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Dupper stand, startete die DJK-Eintracht Passau auf der Sportanlage Oberhaus in ihre 75-Jahr-Feier, die eigentlich bereits vor zwei Jahren geplant war, sich aber aufgrund der Sanierung der Sportanlage „etwas verschoben“ hatte.

Unter der lautstarken Anfeuerung und dem Beifall der zahlreichen mitfiebernden Eltern, Großeltern und Betreuer hatten die knapp 80 Teilnehmer bei sommerlichen Temperaturen je nach Altersklasse Laufstrecken von zweimal 50 m bis maximal dreimal 400 m zu bewältigen. Bei den Kindern wurde der Lauf durch Dosenwerfen unterbrochen, die Jugendlichen und Erwachsenen schossen mit Lasergewehren auf Original Biathlonscheiben und wie bei den „Profis“ musste pro Fehlschuss eine kleine Strafrunde gelaufen werden.

Da es zudem eine „Kinder-Spaß-Olympiade“ gab, bei der sich Jung und Alt und sich vor allem auch die Eltern mit ihren Kindern in diversen Wettbewerben messen konnten, eine Hüpfburg aufgebaut worden war und die Eintracht-Abteilungen mit Kaffee, Kuchen, Getränken und entsprechender Verpflegung für das leibliche Wohl sorgten, wurde die Geburtstagsveranstaltung zum regelrechten Familienfest.

Die erfolgreichen Biathlon-Teilnehmer zusammen mit den Verantwortlichen und Ehrengästen

Im Vorfeld der Siegerehrung konnte Elisabeth Wolf, die Vorsitzende der DJK-Eintracht Passau neben Bürgermeister Andreas Rother, der den verhinderten OB vertrat, auch die Stadträtinnen Sissi Geier und Katja Reitmaier sowie Stadtrat Siegfried Kapfer, der u.a. in seiner Eigenschaft als DJK-Diözesanvorsitzender vor Ort war, und die Vorsitzende des Leichtathletik Bezirks Niederbayern Centa Hollweck, begrüßen. Eingangs bedankte sie sich bei Ski-Abteilungsleiter Torsten Weinert für die Ausrichtung des Sommerbiathlons und bei allen, die mit ihrem Engagement zum Gelingen der Geburtstagsfeier beigetragen haben. In Bezug auf die zurückliegenden 75 Jahre bzw. die Geschichte der DJK Eintracht Passau verwies sie auf den extra angefertigten Flyer und übergab dann an Bürgermeister Rother. Dieser überbrachte die Grüße des Oberbürgermeisters, nannte dann einige Highlights aus der langen Eintracht-Geschichte und bedankte sich vor allem bei allen Verantwortlichen, die mit ihrer Arbeit zur Erfolgsgeschichte DJK-Eintracht Passau beigetragen haben. 

Zusammen mit Andreas Rother und Elisabeth Wolf führte Torsten Weinert dann die Ehrung aller Sieger und Platzierten durch, die neben der entsprechenden Urkunde alle eine Jubiläumsmedaille „75 Jahre DJK-Eintracht Passau“ erhielten.

In den beiden Zirkuszelten des Stadtjugendrings, die man extra für das Geburtstagsfest ausgeliehen und aufgebaut hatte, wurde es dann bei Getränken und Essen noch ein langer Abend unter Freunden mit vielen Gesprächen und Erinnerungen.

Tobias Schreindl gewinnt Zwei-Brücken-Lauf in Deggendorf

Tobias Kapfer und Patrick Wimmer mit Gold und Bronze in ihrer Altersklasse

(KS.) Eine Rekordbeteiligung von über 1050 Sportlerinnen und Sportler verzeichnete der diesjährige „Deggendorfer Zwei-Brücken-Lauf“, der im Rahmen des Deggendorfer Donaufestes ausgetragen wurde und bei dem sich ein Quartett der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau sehr gut in Szene setzen konnte.
 
Beim T.CON-Run über 4,2 km, den Lukas Scholz (Dobler Metallbau GmbH) gewann, lief Tobias Kapfer nach 15:44 Minuten als Vierter der Gesamtwertung und Sieger seiner Alters-klasse (AK) M30 über die Ziellinie. Patrick Wimmer, der für seine Firma „Everllence SE“ an den Start ging, holte sich in dieser AK mit seiner Endzeit von 18:25 Minuten Rang Drei und die Bronzemedaille.

Gold und Bronze für Tobias Kapfer (re.) und Patrick Wimmer  
Foto: K.S.
Tobias Schreindl gewinnt Zwei-Brücken-Lauf über 8,4 km
Foto: K.S.

Im Hauptlauf dem sog. „8,4-km-Power Run““, der über zwei Runden bzw. 8.400 m führte, holte sich der mehrfache Bayerische Meister Tobias Schreindl nach 26:52 Minuten den Gesamtsieg vor seinem Mannschaftskameraden Jonathan Schubert, der für seinen Arbeitgeber Kermi GmbH antrat und für den die Uhren nach 27:59 Minuten stehen blieben. 
Rang Drei in der Gesamtwertung ging an Markus Schipper vom SV Schalding-Heining.

Am 12. Juli Geburtstagsfest auf der Sportanlage Oberhaus 

(KS.) Hervorgegangen aus dem im Februar 1948 gegründeten TV Ries, der erste und älteste DJK Verein in der Diözese Passau feiert jetzt seinen 75. Geburtstag. Wie die Vereinsvorstandschaft erklärt, hätte die Feier ja schon 2023 über die Bühne gehen sollen, wurde aber aufgrund der Sanierung der Oberhauser Sportanlage, inkl. der „alte ehrwürdigen“ 400-m-Aschenbahn entsprechen verschoben.

Wie aus der Geschichte der Eintrachtler zu entnehmen ist, hatten die Gründungsvätern des TV Ries bei der damalige US-Militärregierung eine extra Lizenz zu beantragen und drei politisch einwandfreie Personen mussten eine Bürgschaft übernehmen, dass alle Mitglieder des TV Ries nach dem sog. Befreiungsgesetz mit den demokratischen Zielen der Besatzungsmächte übereinstimmen.

Erster Vorstand war Max Weiland; als Sportarten wurden bei der Gründungsversammlung Geräte- und „Freiübungsturnen“, Leichtathletik, Fußball, Tischtennis und Boxen vorgeschlagen. Im Lauf der Jahrzehnte kam dann vor allem Hockey-, Skisport und American Football dazu, wurden Boxen, Basketball, Tanzen (Rock`n Roll) und Tischtennis nur verhältnismäßig kurze Zeit betrieben. Auch die Turnabteilung, lange Jahre erfolgreich durch die Damen-Gymnastik repräsentiert, wurde mangels Nachwuchs eingestellt.

Schon zwei Jahre nach Vereinsgründung erfolgten Fusionsgespräche mit den Sportlern der Ilzstadt und 1952 kam es zur offiziellen Gründung des SV Eintracht Passau, Sportplatz am Oberhaus. 1. Vorstand wurde der spätere DJK-Diözesanvorsitzende Walter Zimmermann. Dieser hatte den DJK-Diözesanverband nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ins Leben gerufen und dies auch zum Anlass genommen aus dem SV Eintracht Passau die DJK Eintracht Passau zu machen. Damit wurde die Eintracht zum Mutterverein aller DJK Vereine im Bistum Passau.

Dem extra für den Geburtstag initiierten „Geschichtsflyer“ sind eine ganze Anzahl von markanten Meilensteinen zu entnehmen. So wurde 1958 die Hockeyabteilung gegründet, verbunden mit dem Umzug von Maierhof-Sportplatz nach Oberhaus. 1970 erfolgte der Zusammenschluss der Eintracht-Leichtathleten mit denen des TV Passau 1862 zur Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, der ersten LG in Niederbayern.

1976 erfolgte die Gründung der Ski-Abteilung, die 1994 erstmals und seitdem jährlich -nur unterbrochen von Corona- den „Oberhauser Sommer-Biathlon“ ausrichtete.
2010 kamen die American Footballer, die Passau Pirates“ zurück zur DJK Eintracht Passau und haben jetzt auf Oberhaus endlich eine attraktive Heimat gefunden.

Im Laufe dieser 75 Jahre haben eine Vielzahl von Persönlichkeiten ihre Handschrift bei der Eintracht hinterlassen. Als Vorstände waren Max Weiland, Walter Zimmermann, Anton Obermeier, Karl Schuster, Karl Lentner, Udo Kolbeck, Dr. Roland Liebsch, Peter Probst, Torsten Weinert verantwortlich und seit 2021 ist mit Elisabeth Wolf erstmals eine Frau an der Eintracht-Spitze.

Für den sportlichen Teil der 75-Jahr-Feier haben die Verantwortlichen den „31. Oberhauser Sommerbiathlon“ ausgewählt, der wie all die Jahre zuvor unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Dupper von der Skiabteilung ausgerichtet wird.

Zudem wird es eine „Kinder-Spaß-Olympiade“ geben, bei der sich die Eltern mit ihren Kindern messen können.

Laut Zeitplan beginnt der sportliche Geburtstagsteil ab 13.30 Uhr mit der Ausgabe der Startnummern für Kinder und Jugendliche. 
Ab 14.00 Uhr erfolgen dann die Biathlon-Starts für diese Altersgruppen. 
Ab 15.30 Uhr können die Erwachsenen ihre Startnummern abholen und werden dann ab 16.00 Uhr ihre Wettkämpfe bestreiten.

Der offizielle Teil mit der Siegerehrung durch OB Jürgen Dupper ist dann ab 18.00 Uhr geplant. Besucher und Zuschauer sind herzlich willkommen. Für das leibliche Wohl mit Kaffee, Kuchen, Getränken und entsprechender Verpflegung sorgen die Eintracht-Abteilungen. 

Konrad Kufner gewinnt „Sauwald-Trail“ über 25 km

LG-Trio stellt sich den Trail-Herausforderungen in Schardenberg(KS.) Mit Martina Schneider, Bernie Gässl und Konrad Kufner war die Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei der sechsten Ausgabe des „Sauwald-Trails“, bei dem über 320 Teilnehmer aus dem In- und Ausland in der oberösterreichischen Gemeinde Schardenberg auf drei Strecken an den Start gingen.
 
Das Organisationsteam hatte die Veranstaltung, ein wahres „Volksfest des Laufsports“ mit Strecken von 46 km, 25 km oder 13 km durch die typisch hügelige Landschaft des Innviertels, einmal mehr vorbildlich organisiert. Alle Strecken waren bereits seit Wochen ausverkauft und keine Anmeldung mehr möglich. Eine Vielzahl freiwilliger Helfer und die Freiwillige Feuerwehr sicherten die Strecken muster-gültig ab und sorgten an den Verpflegungsstellen für den Support.

Konrad Kufner gewinnt Den „Sauwald Trail“ über 25 km

In Vorbereitung auf seinen Start beim „100-km-Arber-Ultratrail“ Ende September und auch als ersten Test hatte sich Konrad Kufner für den 2024 erstmals ins Programm aufgenommenen „K 25-Frauscher 3 Berg Trail“ mit einer Streckenlänge von 25 km, bei dem man die drei Gemeinden Schardenberg, Esternberg und Freinberg durchquert, teilweise steiles und sumpfiges Gelände und zudem 600 Höhenmeter zu bewältigen hat, entschieden. Bereits zu Beginn konnte sich der 50jährige Routinier in einer vierköpfigen Spitzengruppe einsortieren, hatte aufgrund des hohen Anfangstempos einige Probleme in der Gruppe mit-zuhalten und konnte dann in den technisch schweren und bergigen Passagen immer wieder Boden gute machen und Rückstände zulaufen. Das hohe Tempo forderte seinen Tribut und beim ersten langen Anstieg wurde aus dem Führungsquartett ein Führungstrio. Auf dem Schlussanstieg aus dem Kößlbachtal zwei Kilometer steil nach oben spielte Berglaufspezialist Kufner seine ganze Erfahrung aus, erhöhte das Tempo und konnte sich deutlich absetzen.

Nach 1:56:53 Stunden lief er als Erster über die Ziellinie auf dem Schardenberger Sportplatz und verwies Andreas Rauch (Sportbande Rauch) und Alexander Hellwagner (CLR Sauwald Schwarzmüller) auf die weiteren Plätze.

Martina Schneider mit Bronze in ihrer Altersklasse
Foto: K.S.

Bei den Frauen, wo sich Lea Wenninger vom SWC Regensburg den Sieg holte, kam Martina Schneider, letztes Jahr noch auf der 13-km-Distanz am Start, nach 3:40:27 Stunden als 24. der Gesamtwertung und tolle Dritte ihrer Altersklasse (AK) Senior Masters (46-59) ins Ziel.

Bernie Gässl über 46 km am Start

Bernie Gässl, zuletzt beim Halbmarathon in Eschborn vor den Toren Frankfurts Dritter seiner AK M 45, hatte sich für den „K 46 – Sauwald Trail“ entschieden, der durch sieben Gemein-den des Sauwaldes führt und bei dem insgesamt 1400 Höhenmeter zu bewältigen waren. Mit seiner Endzeit von 5:16:17 Stunden belegte er im Gesamtklassement, das vom Österreicher Tobias Erla gewonnen wurde, Rang 21 und in seiner AK Masters (31-45) Platz 17.

Tobias Kapfer und Caspar Hüsken erfolgreich

LG-Duo bei den Bayerischen Meisterschaften der Masters(KS.) Mit einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze glänzten Tobias Kapfer und Caspar Hüsken von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei den diesjährigen Bayerischen Meisterschaften der Masters, den Senioren-Titelkämpfen auf bayerischer Ebene, die zweigeteilt in Regensburg bzw. am zweiten Tag in Wiesau, im oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth ausgetragen wurden.

Erfolgreiches LG-Duo bei den Bayerischen Titelkämpfen der Masters –
Caspar Hüsken (li.) und Tobias Kapfer 
Foto: K.S.

Am ersten Tag der Wettkämpfe war für die Disziplinen Sprint, Lauf und Sprung die städtische Sportanlage am Weinweg in Regensburg Schauplatz der Masters-Wettkämpfe.

Über 100 m seiner Altersklasse (AK) M 45, wo sich Steffen Landraf (Leichtathletik Team Regensburg) den Titel sicherte, konnte Caspar Hüsken nicht ganz an seine diesjährigen Zeiten anknüpfen und belegte mit 13,41 Sekunden Rang Vier. Ganz anders über die 200 m – hier verbesserte der Passauer Zahnarzt seine persönliche Bestleistung um fast eine halbe Sekunde auf nun 27,09 Sekunden und erkämpfte sich hinter Stephan Wibmer (MTV 1881 Ingolstadt) die Silbermedaille.

Tobias Kapfer, seit letztem Jahr in der Seniorenklasse M 30 startberechtigt, ging am ersten Tag über die 800 m an den Start und lief nach 2:08,65 Minuten hinter David Mayr (LG Main-Spessart) und Valentin Schedel (SWC Regensburg) als Dritter über die Ziellinie. Für den zweiten Tag der Titelkämpfe ging es dann für Kapfer nach Wiesau, wo im dortigen Sportzentrum des TB Jahn Wiesau die Wurfwettbewerbe und die Läufe über 400 und 1500 m über die Bühne gingen.
Über 400m, die er zuletzt 2018 bestritten hatte, erkämpfte er sich nach einem couragierten Rennen in 55,18 Sekunden die Bayerische Meisterschaft vor Florian Gnad (LG Donau-Ries). Eineinhalb Stunden später standen dann die 1500 m auf dem Programm. Hier musste er aber seinem bisherigen Programm Rechnung zollen, kam mit „leerem Akku“ nicht an seine letztes Jahr in Aichach aufgestellte Bestzeit heran und lief nach 4:50,86 Minuten hinter Abhishek Pandey (MTV 1881 Ingolstadt) als Vizemeister über die Ziellinie.

Die 57. Ausgabe ein voller Erfolg.
Staatliches Bauamt erneut sportlichste Passauer Behörde.
OB Jürgen Dupper im Kugelstoß im Einsatz.

(fa) Es war den Behörden-Sportlern vorbehalten, dass sie die neu renovierte Sportanlage Oberhaus, aus leichtathletischer Sicht  einweihen durften. Sie waren unter Anderen  auch jahrelang die Leidtragenden, die auf der alten Aschenbahn mit Staub bzw. Schlamm und Matsch zu kämpfen hatten. 
Unser Webmaster war am Veranstaltungstag mit Drohne vor Ort und dokumentierte einen dreidimensionalen Überblick des Stadion mit seiner markanten blauen Rundbahn. Ein Anblick, der manchem Aktiven beim Kampf um die Sekunden und Minuten am Veranstaltungstag verborgen blieb.

Premiere auf der Anlage hatte auch unsere elektronische Zeitmess-Anlage. Auf Grund der baulichen Gegebenheiten  rückte das Zielrichterhaus näher an die Laufbahn heran. Aus diesem Grunde musste das Equipment zusätzlich mit einem neuen Kameraobjektiv ergänzt werden.

Alles war also für eine erfolgreiche Veranstaltung angerichtet.   

(KS.) Mit sehr viel Engagement und einer geschlossenen Mannschaftsleistung verteidigte das  Staatliche Bauamt Passau bei der 57. Ausgabe des Passauer Behördensportfests, dem Traditionssportfestes des Bayerischen Beamtenbundes, den 2024 erstmals gewonnenen Behörden-Wanderpokal und darf sich nun mit Stolz auch 2025 „Passaus sportlichste Behörde“ nennen.

Als Organisator und Leiter des Behördensportfestes konnte Stadtrat Siegfried Kapfer als Vertreter des Bayerischen Beamtenbundes, Kreisausschuss Passau, am Freitagnachmittag bei sommerlichen Verhältnissen 120 Sportlerinnen und Sportler aus 12 Passauer Behörden auf der Sportanlage Oberhaus willkommen heißen. 

Ein herzlicher Gruß ging an die Schirmherren der Veranstaltung Oberbürgermeister Jürgen Dupper und in Vertretung für den verhinderten Landrat Raimund Kneidinger, an stellvertretenden Landrat und MdB Hans Koller sowie an den Vorsitzenden des Bayerischen Beamtenbundes Rainer Nachtigall, der extra aus Nürnberg nach Passau gekommen war.

Eingerahmt vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Passau Christoph Helmschrott (re.) und Stadtrat Siegfried Kapfer (li.) die Schirmherren (v.li.) Stellvertretender Landrat MdB  Hans Koller und Oberbürgermeister Jürgen Dupper sowie der Vorsitzende des Bayerischen Beamtenbundes Rainer Nachtigall

Mit der Geschäftsführerin der Wohnungs- und Grundstücksgesellschaft Passau (WGP) Andrea Gais, ihrem Vorgänger im Amt Werner Stadler, der Leiterin der Stiftungsverwaltung der Stadt Passau Marina Probst, dem Leiter der Polizeiinspektion Passau Christian Dichtl und sein Vertreter Sebastian Feucht, dem Leiter der Grenzpolizei Thomas Ritzer, dem Wirtschaftsreferenten der Stadt Passau Werner Lang und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Passau Christoph Helmschrott, waren auch eine ganze Anzahl aktueller und ehemaliger Dienststellenleiter vor Ort, von denen eine Vielzahl ihre Teams auch als aktive Teilnehmer unterstützen.

Siegfried Kapfer, der seit nunmehr 46 Jahren für die Ausrichtung des Passauer Behördensportfestes verantwortlich zeichnet, bedankte sich bei allen teilnehmenden Mannschaften und seiner Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, die mit knapp 50 Kampfrichtern und Helfern für den reibungslosen Ablauf des Sportfestes sorgten.

Ein Großteil der knapp 50 Kampfrichter und Helfer der LG Passau, die für den ordnungsgemäßen Ablauf der Traditionsveranstaltung sorgten, mit Sportfest-Leiter Siegfried Kapfer (stehende 1. v.re.)#

Mit dem Dank an den veranstaltenden Bayerischen Beamtenbund, die ausrichtende LG Passau und an Organisator Siegfried Kapfer sowie dem Wunsch für ein unfallfreies Sportfest eröffneten dann Oberbürgermeister Jürgen Dupper, der bereits in Sportkleidung gekommen war, stellvertretender Landrat MdB Hans Koller und Rainer Nachtigall das „57. Passauer Behördensportfest“.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper beim Kugelstoßen, wo er in der Altersklasse M 60
mit 8,67 m Platz Zwei hinter seinem Wirtschaftsreferenten Werner Lang holte

Nach erfolgter Sanierung und Freigabe des Oberhauser Sportplatzes und der neuen Rundbahn gab es heuer eine noch ungewohnte regelrechte Zweiteilung des Sportfestes. Die kompletten Laufwettbewerbe, inkl. der wieder im Programm befindlichen Schweden-Staffel, wurden auf der neuen blauen Kunststoff-Laufbahn und die technischen Wettbewerbe mit Weit-, Hochsprung, Kugelstoßen und Speerwerfen auf der gegenüberliegenden, bisherigen Sportanlage, ausgetragen.
Doch trotz dieser Zweiteilung, der sommerlichen Temperaturen und der zum Teil sehr großen Teilnehmerfelder ging das Traditionssportfest des Öffentlichen Dienstes einmal mehr bei toller Stimmung und einer äußerst familiären Atmosphäre über die Bühne.

Große Teilnehmerfelder gab es über die 3000m-Strecke.Die schnellste Zeit bei den Frauen erzielte Michaela Freudenstein (3.v.li.) FOS BOS Passau. 
Die Männerklasse beherrschte mit einem Start-Ziel-Sieg Stephan Deckwerth (593) von den Stadtwerken.
Rundenzählen, sicherlich  eine Herausforderung und Konzentration. Das Team der Rundenzähler hatte aber alles im Griff.

Leichtathletik (hier Standweitsprung) steckt an und gehört natürlich gleich selbst ausprobiert.

Nein, nicht Klein gegen Groß. Vielmehr zwei der „Wettkampflisten-Transporteure“
zum Wettkampfbüro  mit dem Oberbürgermeister.  

In Anlehnung an frühere Siegerehrungen und analog des Vorjahres konnte Stadtrat Siegfried Kapfer in Zusammenarbeit mit dem Haus der Jugend im Anschluss an die Wettkämpfe alle Teilnehmer und Kampfrichter zur Siegerehrung mit bayerischer Brotzeit und Getränken ins  Haus der Jugend bitten.

Für das Leibliche Wohl, nach einem anstrengend Wettkampftag, war gesorgt.

Zusammen mit Centa Hollweck, der Vorsitzenden des Leichtathletik Bezirks Niederbayern, ehrte Kapfer zunächst die Staffelteams, wobei bei den Damen das Quartett der Stadt Passau vor dem Staatlichen Bauamt und der Sparkasse Passau erfolgreich war.

Bei den Männern siegte die Sparkasse Passau, vor den Stadtwerken und der Stadt Passau, Platz vier ging an das Staatliche Bauamt, gefolgt von der Polizei Passau, dem Mixed-Team der FOS-BOS Passau und dem Mixed-Team des Landratsamtes Passau.

Der Siegerpokal wurde von Siegfried Kapfer und Centa Hollweck an die Mannschaftsführerin des Staatlichen Bauamtes übergeben.

In der Mannschaftswertung konnte Organisator Siegfried Kapfer dann das Staatliche Bauamt Passau als „Sportlichste Behörde 2025“ mit dem Behörden-Wanderpokal auszeichnen.
 Platz zwei ging an die Stadtverwaltung Passau vor dem Abonnementsieger der letzten Jahre, der Sparkasse. Vierter wurden die Stadtwerke Passau, gefolgt vom Landratsamt Passau, der WGP, der Polizei Passau und der Universität.

Siegerehrung bei einbrechender Dunkelheit. Die erfolgreichen Mannschaften des diesjährigen „57. Passauer Behördensportfestes“. 

Die Ergebnisse wurden auf der Homepage der LG Passau eingestellt.
Auch ein entsprechender Urkundendruck ist dort dann zu finden .