Sabrina Prager gewinnt „26. Schafberglauf“

-Marion Krautloher Vierte bei den 50jährigen- 

(KS.) Mit knapp 500 Teilnehmern, unter ihnen auch Sabrina Prager und Marion Krautloher von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau, verzeichnete die 26. Ausgabe des „Schafberlaufs“ am Wochenende im österreichischen Salzkammergut heuer eine neue Rekordbeteiligung.

Beim traditionellen Schafberglauf, der zu Österreichs größten und beliebtesten Bergläufen zählt und bei dem heuer auch die Österreichischen Staatsmeisterschaften ausgetragen wurden, sind vom Start an der Talstation der Schafbergbahn bis zum Ziel an der Bergstation der Bahn abwechslungsreiche 7,58 Kilometer und insgesamt 1.221 Höhenmeter über Wanderwege, Pfade, Almwiesen und diverse Treppen und Steinstufen zu bewältigen.

Sabrina Prager
Foto: Erwin Fladerer

Bei besten Bedingungen, Sonnenschein und Temperaturen um die 24 Grad im Tal wurde der Lauf pünktlich um 15.00 Uhr gestartet, wobei die Teilnehmer der Staatsmeisterschaften etwa 50 m vor den Teilnehmern des „offenen Laufes“ auf die Strecke geschickt wurden.
Sabrina Prager, mehrfache Bayerische Meisterin und zuletzt beim Dreiburgenland-Marathon über 12,5 km erfolgreich, konnte relativ schnell die Lücke zu den Meisterschaftsteilnehmern schließen und versuchte sich dann auf den teilweise sehr engen schmalen Wegen nach vorne zu arbeiten. Je länger der Lauf dauerte, desto besser fand sie ihren Rhythmus, konnte zudem die letzten 400 Höhenmeter trotz Treppen und Steinstufen nochmals ordentlich „pushen“, lief nach 1:08:1 Stunden als Damen-Gesamtsiegerin des „offenen Laufes“ über die Ziellinie und verwies die beiden Österreicherinnen Andrea Springer (Union-Rohrbach/Berg) und Pia Lilian Madlener auf die weiteren Plätze. Zudem sicherte sie sich den Sieg in ihrer Altersklasse (AK) W 30.

Marion Krautloher
Foto: K.S.

Gut erholt vom Dreiburgenland-Marathon, wo sie vor 14 Tagen mit einem couragierten Auftritt Platz Drei über die 42-km-Distanz erkämpft hatte, zeigte sich Marion Krautloher, für die 1:28:22 Stunden gestoppt wurden und die damit Platz Vier bei den 50jährigen belegte.