Ausdauerasse der LG Passau beim „Ostermarathon 2020“ „Home-Office-Marathon“ – Jeder für sich – Alle für den guten Zweck –
(KS.) An einem Marathon der besonderen Art nahmen die vom vielfachen deutschen Meister Günter Zahntrainierten Ausdauerasse der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau während der Osterfeiertage teil.
Corona-Not macht erfinderisch und so hatte Gernot Weigl, Geschäftsführer der München Marathon GmbH, aus der Idee
„Alleine Laufen und gleichzeitig Gutes tun“
einen virtuellen „Ostermarathon2020“ initiiert, bei dem jeder, der sich anmeldete, von Karfreitag bis Ostermontag in seinem ganz persönlichen Umfeld, die Marathondistanz von 42,195 Kilometern meistern konnte. Es blieb jedem selbst überlassen, in wie vielen Teilstrecken oder Tagesetappen er die Distanz absolviert.
Gleichzeitig konnte man quasi als Startgebühr einen Anerkennungsbeitrag spenden, der dem Bayerischen Roten Kreuz München zu Gute kam.
Insgesamt gingen 2.545 Teilnehmer aus 17 Nationen an den Start, legten insgesamt 106.053 Kilometer zurück und spendeten über 37.000 Euro.
Dazu kommen noch die LG – Unterstützer mit Statements auf der Website:
Ulrike Maisch/Richard Friedrich, Susanne und Tobias Schreindl, und Trainer Günter Zahn.
Von der LG Passau absolvierten
Gerhard Bauer ( 4:52,15 Std.); Mario Bernhardt ( 3:06,20 ); Thomas Bscheidl (2:52,14 ); Prof. Dr.Verena Cerna ( 3:09,00 ); das Ärzte-Ehepaar Lisa Fuchs ( 3:01,32 ); und Maxim Fuchs ( 2:35,07 ); Stephan Fruhmann ( 2:34,37 ); Martina Schneider ( 4:23,39 ); Jonas Storch ( 3:25,56 ); Markus Weinert ( 2:54,57 ); Gabriele Zahn ( 4:03,05 ); und Günter Zahn (4:02,38 );
den Marathon; teilten sich die Distanz auf mehrere Tage auf, oder liefen, wie Mario Bernhardt, die 42,195 Kilometer kurzerhand am Karsamstag gleich komplett durch!
Unser jüngster Teilnehmer der 14jährige Jonas Storch, Bronzemedaillengewinner bei den Bayerischen Cross – Meisterschaften, erhielt von seinem Trainer die Starterlaubnis für diese Strecke nur, weil sich der Marathon ja auf mehrere Etappen aufteilte und nicht in einem Stück bewältigt werden musste. Jonas absolvierte seinen Oster-Marathon in drei Teilstrecken mit einer berechneten Marathonzeit von 3:26:04 Stunden.
Für die Teilnahme gab es eine entsprechende Urkunde mit den gelaufenen Strecken und der berechneten Marathon-Gesamtzeit
Im Haushalt unseres Webmasters scheint alles in jeder Hinsicht vorbereitet zu sein. Nichts dem Zufall überlassen. Die LG Passau wünscht ihm, sowie seiner Familie ein frohes Osterfest!
(fa) Weltumspannend, wie sich derzeit das Corona-Virus mutiert, sind auch die Wege von LG – Mitgliedern.
Skyline von Bangkok
Elena Lindt befand sich für 3 Monate in Thailand. Nicht sportliche Wege haben sie nach Asien verschlagen. Nein, es waren berufliche Gründe. Als Rechtsreferendarin absolvierte sie ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei in der Hauptstadt Bangkok. Zum Abschluss der Tätigkeit standen dann noch 14 Tage Urlaub an. Schließlich wollte sie neben der Hauptstadt auch noch Land und Leute erkunden.
So stand auch noch ein Aufenthalt im Norden des Landes, nämlich in Chiang Mai auf dem Programm. Zu diesem Part gesellte sich auch Vereinskollegin Jasmin Niederhofer.
Elena bei den DickhäuternAuch Jasmin war von ihnen angetan
Aber das Corona-Virus macht auch keinen Bogen um Thailand. Ausgangssperren waren angesagt. Höchste Eile also geboten, sich wieder in Richtung Heimat zu orientieren. Registrierung bei der Deutschen Botschaft für einen eventuellen Evakuierungsflug. Selbst aber auch aktiv sein, um doch noch einen Linienflug zu ergattern.
Wie die Anzeigentafel beweist, nicht ganz einfach!
Letzteres gelang den beiden dann in letzter Minute. Noch einen Tag bevor ThaiAirways ihren Flugplan eistellte, konnten sie noch einen Direktflieger nach Frankfurt besteigen und dort wohlbehalten deutschen Boden betreten.
Wir freuen uns, dass nunmehr unsere „LG-Familie“ wieder vollzählig ist.
(fa) Wahrscheinlich, nicht nur für die Allgemeinheit, ganz speziell aber auch für den Sport. Vieles aus den Termin-Heften ist bereits Makulatur. Einiges an Veranstaltungen schon abgesagt, einiges vorsorglich verschoben. So z. B. die Olympischen Spiele von Tokio und die Leichtathletik Weltmeisterschaften von Eugene/USA. Die Ausgangsbeschränkungen sind nunmehr bis 19. April 2020 verlängert worden. Damit besteht jetzt ein einheitliches Datum, bis zu dem auch die Stadt Passau Sportplätze und städtische Sporthallen stillgelegt hat. Entsprechendes gilt ja bereits auch für die Jahn-Turnhalle unseres Stammvereins TV Passau. Die Fallzahlen von Neuinfizierten sind immer noch extrem hoch, so dass man die Maßnahmen ohne wenn und aber akzeptieren muss. Wie man allgemein hört, müssen die Neuerkrankungen im Hinblick auf die medizinische Kapazität noch erheblich gesenkt werden.
Aber wie geht es weiter? Auch wenn nach Erreichen der gesteckten Ziele der Trainings- und Wettkampfbetrieb in den Hallen und auf den Plätzen wieder aufgenommen wird, wie geht der Einzelne damit um? Das Virus wird uns ja auch dann noch begleiten und nicht über Nacht verschwunden sein. Nur ein geeigneter Impfstoff wird die erhoffte Entspannung und Erleichterung bringen.
Von der Gegenwart nun in die unmittelbare Vergangenheit.
In der derzeitige Zeitspanne waren immer unsere Trainingslager eingeplant. Auch für Lazise am Gardasee, wo immer unsere Stadionleute ihre Einheiten absolvierten, war bereits alles fixiert und terminiert. Leider hat sich ausgerechnet Italien zum Hotspot der Corona-Infizierten in Europa entwickelt. Anfangs hatte man noch gehofft, dass sich die Pandemie auf die Lombardei beschränkt. Aber Corona kennt keine Grenzen und pirschte sich immer näher an den Gardasee heran. Dann kam die Verbreitung so rasant in Fahrt, dass auch Italien und Österreich mit Grenzsperren reagierten. Hinein- und Herauskommen mit jedem Tag schwieriger.
Somit: nur noch eine Möglichkeit: Trainingslager am Gardasee ersatzlos gestrichen.
Da waren dann aber noch die Mittel- und Langstreckler um Trainer Günter Zahn. Mallorca. Schon seit Jahren für ein Trainingslager unter frühlingshaften Bedingungen immer auserkoren. So auch wieder heuer. Die Vorbereitung in trockenen Tüchern. Da für die Balearen-Insel keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorlag, ging’s voller Tatendrang los.
Am 14. März 2020 startet um 06:00 Uhr morgens der CONDOR-Flieger mit Trainer Günter Zahn, Markus Weinert, Jana Vogel, Felix Wagner und Eva Schultz von München aus mit dem Ziel Mallorca. Lisa und Maxim Fuchs bestiegen den Flieger bereits einen Tag früher von Stuttgart aus. Geplant war ein achttägiger Aufenthalt an der Ostküste der spanischen Baleareninsel in Sa Coma. Mehrfach fanden dort ja bereits Trainingslager unseres Vereins statt. Trainingsmöglichkeiten, Ort und Umgebung war den meisten von uns daher bekannt und deshalb war die Vorfreude auf die bevorstehenden Trainingseinheiten groß. Problemlos kamen wir in Palma de Mallorca an und der Transfer zum Hotel klappte auch ohne Schwierigkeiten. Dort erwarteten uns bereits auch Lisa und Maxim Fuchs.
Bei unserer Ankunft im Hotel wurde uns jedoch mitgeteilt, dass aufgrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit Corona eine Unterbringung nicht mehr im gebuchten Hotel möglich war. Wir wurden in ein anderes, im Nachbarort Cala Millor verlegt.
Hotel Hipocampo Palace in Cala Millor
Dort absolvierten wir unsere erste Trainingseinheit, bestehend aus einem Dauerlauf entlang der Strandpromenade und anschließenden Steigerungen. Die Stimmung im Team war super. Wir hatten tolles Wetter, unsere Trainingseinheit verlief sehr gut und der Hotelwechsel hielt für uns sogar eine sehr schöne Überraschung bereit. So wurden wir im neuen Hotel in sehr schönen Suiten untergebracht.
(v.li ) Felix Wagner, Jana Vogel, Markus Weinert, Eva Schultz, Lisa Fuchs, Maxim Fuchs.Ein solch leerer Strand verheißt nichts GutesDurchstarten außerhalb des Hotel-Geländes noch möglich.
Noch am selben Abend aber war klar, dieses Trainingslager konnte nicht wie geplant stattfinden. Die spanische Regierung rief den Notstand, er heißt hiert Alarmzustand, aus und verhängte im Kampf gegen die Corona – Pandemie eine weitreichende Ausgangssperre für den kommenden Montag.
Ab dem 16. März war es uns deshalb nicht mehr erlaubt, das Hotelgelände für geplante Trainingseinheiten zu verlassen. Von da an hieß es für uns Athleten „Home office“.
Markus Weinert Trainer Günter Zahn in Aktion
Unser Hotel verfügte über einen gut ausgestatteten Fitnessraum und über ein recht großes Hotelgelände. Ein neuer Trainingsplan musste schnell her. Wir trainierten auf den Laufbändern, nutzten andere Ausdauergeräte des Hotels oder bauten Stabilitätsübungen ein. Einmal liefen wir über eine halbe Stunde auf einer kleinen Runde auf dem Hotelgelände. Wir versuchten den „Schaden“ zu begrenzen und das Beste aus den gegebenen Umständen zu machen – ohne feste Trainingsziele. Unser selbst auferlegtes „Home-office“ zogen wir zwei Tage durch. Dienstags stand aber fest, dass eine vorzeitige Abreise unumgänglich war, denn alle Touristen sollten schnellstens Mallorca verlassen.
Kontaktsperren gab es innerhalb der Hotelanlage auch keine (v.li) Lisa Fuchs und Eva Schultz.Das Abendessen konnte man in vollen Zügen genießen.
So fand unser Trainingslager ein abruptes Ende und für uns alle begann eine regelrechte „Odysee“ nach Hause. Während in der Heimat ein Kampf um Toilettenpapier, Nudeln und Reis ausgebrochen ist, ging es hier um Rückflugtickets. Kurz gesagt: Keiner unserer Athleten landete am ursprünglich vorgesehen Zielort. Evakuierungsflüge wurden eingesetzt. Bei denen muss man froh sein, dass man mitkommt. Den „Daheimgebliebenen“ sind aus diversen Fernsehberichten die Menschenmassen in der Abfertigungshalle in Erinnerung. Von wegen Abstand halten. Während Lisa und Maxim Fuchs in Düsseldorf, statt in Stuttgart, landeten, flog der Rest, schön aufgeteilt nach Frankfurt, Hamburg und Nürnberg. Zumindest hatten die Bordkarten die Berechtigung, die Distanz zu den Heimatorten mit der Deutschen Bahn zurückzulegen.
Nach unserer Rückkehr sind wir nun aber besonders dankbar, dass wir, wenn auch allein, unsere Trainingseinheiten, wie gewohnt an der frischen Luft und im gewohnten Umfang, bestreiten dürfen.
Trotz der erschwerten Bedingungen im Rahmen unserer Reise sind wir uns einig: Wir hatten eine schöne und spannende Zeit und freuen uns schon jetzt auf unser nächstes gemeinsames Trainingslager, auf der schönen Baleareninsel Mallorca – ohne Covid 19 -.
An diesem Beitrag wirkten mit: Eva Schultz, Markus Weinert und Günter Zahn. Herzlichen Dank für die Schilderung der ungewöhnlichen Eindrücke.
Guten Morgen liebe LG’ler ! Ich bin euer jüngstes Mitglied ! Ich bin F r i e d a Söllwagner und habe das Licht der Welt sei 07:04 Uhr erblickt. Meine Eltern Lisa und Hannes nennen mich einen Wonneproppen. Wahrscheinlich wegen meiner Proportionen > 3750g und 56cm Länge <. Und, ihr werdet mich noch kennenlernen. Mama und ich sind wohlauf. Der Papa und meine größere Schwester natürlich auch.
(KS.) Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie, dem Ausruf des Katastrophenfalls durch die Bayerische Staatsregierung und den damit einhergehenden Entscheidungen bzw. Anordnungen hat sich der DJK-Diözesanverband entschlossen, den für 26. April vorgesehenen „21. DJK-Domlauf“ abzusagen.
Wie DJK-Diözesanvorsitzender Klaus Moosbauer (re.) und DJK-Leichtathletik-Fachwart Siegfried Kapfer auf Anfrage ausführten, wäre in der derzeitigen Situation eine Durchführung dieser Groß-Veranstaltung einfach unverantwortlich, sowohl gegenüber den Sportlerinnen und Sportlern als auch gegenüber den zahlreichen Zuschauern.
Das Bild wurde von der Bayerischen Lauzeitung veröffentlicht und verdeutlicht den derzeitigen Trainingsvorteil der Langstreckler.
(fa) Der Krisenstab der Stadt Passau hat beschlossen, dass ab sofort alle städtischen Sportanlagen wie Schulturnhallen- Schulfreisportanlagen und Schulhallenbäder, Gymnastikräume und auch die städt. Fußballplätze wegen der Corona-Pandemie bis auf weiteres für den Trainings- und auch für den Spielbetrieb gesperrt bleiben.
Analog dazu hat auch unser Stammverein TV Passau 1862 e.V. die Jahnturnhalle, den Konditionsraum, den Gymnastikraum sowie den Jahn-Sportplatz voraussichtlich bis 19. April 2020 geschlossen.
Wir bitten im Hinblick auf die dramatische Situation um Verständnis.
Entsprechende Änderungen werden auf unser Homepage zeitnah veröffentlicht.
(KS.) Für den 21. Passauer DJK-Domlauf, der am Sonntag, 26. April über die Bühne geht und die Großveranstaltung des DJK-Diözesanverbandes ist, konnten der stellvertretende DJK-Vorsitzende und Leiter des Orga-Teams Peter Schade (1. v.re.), die Sekretärin der Geschäftsstelle Ingrid Wieland (2. v.li.) und der DJK-Leichtathletik-Fachwart Siegfried Kapfer (1. v.li.) die Pokale für die zukünftigen Sieger entgegennehmen.
Thomas Maier, Inhaber und Geschäftsführer des Grubweger familiengeführten Unternehmens „tm sign solution“ übergab acht aus Edelstahl hergestellte Pokale. Wie von ihm zu erfahren war, werden die extra für den DJK-Domlauf hergestellten Unikate lasergeschnitten, gekantet und anschließend bedruckt; wobei eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter mit diesem Projekt einige Tage beschäftigt ist.Als Highlight bietet ThomasMaier heuer allen Teilnehmern des diesjährigen DJK-Domlaufes einen kostenlosen Edelstahl-Schlüsselanhänger in Form eines Läufers an, den jeder persönlich im Grubweger „Brandmarkl-Laden“ abholen und mit Name, Startnummer und Zeit versehen lassen kann. Die schnellsten zehn Besucher erhalten zudem einen eigenen aus Acrylglas und Holz gefertigten exklusiven „Nach-dem-Domlauf-Brandmarkllauf-Pokal“, ebenfalls versehen mit Name, Startnummer und Laufzeit.
Tobias Schreindl Sechster bei den Deutschen Cross-Meisterschaften
LG-Männer-Team holt Platz Fünf Deutsche Titelkämpfe in Sindelfingen/Baden – Württemberg
Platz Fünf auf der Männer-Langstrecke für die Mannschaft der LG Passau (v.li.) Maxim Fuchs, Mario Bernhardt und Tobias Schreindl, der im Einzel Platz Sechs belegte.
(KS.) Mit klasse Ergebnissen kehrte das aufgrund von Verletzungen und anderer Wettkampftermine etwas reduzierte sechsköpfige „Rumpfteam“ der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau von den diesjährigen Deutschen Cross-Meisterschaften zurück, die am Samstag in der Mercedes-Benz-Stadt Sindelfingen, südwestlich von Stuttgart in Baden-Württemberg über die Bühne gingen und bei der über 1.000 Teilnehmer an den Start gingen.
Die Verantwortlichen des württembergischen Leichtathletik-Verbandes und des örtlichen Ausrichters VfL Sindelfingen hatten auf dem weitläufigen Gelände des Sindelfinger Freibades über die Liegewiesen einen anspruchsvollen etwa. 1.100 m langen Rundkurs austrassiert, auf dem je nach Wettbewerb bis zu neun Runden zu absolvieren waren, und der im Laufe von 11 Wettbewerben zu einem knöcheltiefen und kraftraubenden Schlammparcours mutierte.
Lisa Fuchs (285) Foto: KiefnerJana Vogel Foto Kiefner
Im Rennen der Damen über 5.500 m bzw. fünf Runden, wo sich Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) den Titel sicherte, zeigten Lisa Fuchs und Jana Vogel großen Respekt vor der Strecke und liefen daher etwas verhaltener an. Nach 24:13 Minuten erkämpfte sich die niederbayerische Meisterin Lisa Fuchs Rang 35; Jana Vogel belegte mit ihrer Endzeit von 25:37 Minuten Platz 64.
Auf der Männer-Mittelstrecke, wo vier Runden bzw. 4.400 m zu absolvieren waren und Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg) Deutscher Meister wurde, blieben die Uhren für Felix Wagner nach 16:54 Minuten stehen, was im Gesamtklassement Platz 69 bedeutete.
Für die 9.900 m der Männer-Langstrecke waren Kraftausdauer und Willensstärke angesagt.
Tobias Schreindl (283) Foto: Kiefner
Tobias Schreindl, der aktuelle Bayerische Crossmeister, lief ein taktisch sehr gutes Rennen, hielt immer Kontakt zur Spitzengruppe und ging als Achter in die letzte Runde. Er mobilisierte nochmals alle Kräfte, konnte am letzten Anstieg noch zwei Konkurrenten überholen und lief nach 34:13 Minuten als hervorragender Sechster über die Ziellinie. Es gewann der für die LG Vulkaneifel (Rheinland-Pfalz) startende gebürtige Eritreer Samuel Fitwi Sibhatu.
Mario Bernhardt und Maxim Fuchs, beide eigentlich in der Marathon-Vorbereitung für die Deutschen Meisterschaften, stellten sich in den Dienst der Mannschaft, kämpften sich bravourös durch den Parcours und belegten mit ihren 38:36 bzw. 38:55 Minuten die Ränge 33 und 34. Zusammen mit Tobias Schreindl holten die beiden in der Mannschaftswertung hinter der LG Telis Finanz Regensburg, der SG Wenden, der LG Region Karlsruhe und dem LSC Höchstadt/Aisch einen hervorragenden fünften Platz.
Das Team der LG Passau mit (v.li.) Mario Bernhardt, Tobias Schreindl, Felix Wagner, Jana Vogel, Maxim und Lisa Fuchs