– Neunter Teil –

– Beitrag des 1. Vorsitzender der LG Passau Peter Fahrnholz –

Die Karawane verweilt immer noch, fast regungslos, auf ihrem angestammten Wüstenplatz Oberhaus. Wieder einmal brach über die sechsköpfige Familie ein fast nie endender Sandsturm herein. Gleich darauf öffnete der Himmel erneut alle Schleusen in Form eines gewaltigen Starkregens mit Blitz und Donner. Schlamm und Wüstengeröll waren die natürliche Folge. Bis über die Hufe stehen sie im Schlamm  Die rettende Oase blieb ihnen weiter verschlossen. Die Futterreserven haben sich dazu sichtlich gelichtet und drohen nunmehr zu Ende zu gehen.
Unruhe macht sich in der Herde bemerkbar. Ihr sehnlichster Wunsch, eine Karriere als Rennkamele zu starten, rückt in immer weitere Ferne und scheint unlösbar, wenn es so weitergeht.

Das dominante Leittier namens Opamir ergreift die Initiative. Wir müssen die Planung für unsere Zukunft jetzt selbst in die Hand nehmen, plädiert er. Nur so können wir unser geplantes Vorhaben retten und bei Scheich Emir Abdul Ben Remsi  Eindruck schinden. Da unsere Mittel aber beschränkt sind, werden wir uns nur für vier Mitglieder unserer Familie eine gemeinsam Rennbahn leisten können. 

Die beiden Jüngsten, Ahmed und Fati ahnen, was die Stunde geschlagen hat und versuchen zu rebellieren. Wenn wir nicht auch eine Bahn zur Verfügung bekommen ist unsere Karriere gefährdet. Nein, wir wollen Gleichberechtigung und Anerkennung, trotz unseres jugendlichen Alters. Alles Lamentieren hilft aber nicht. Wir haben nicht mehr Mittel zur Verfügung ist die Antwort von Opamir.  Ihr bekommt dafür statt eines Kunststoffrasens eine echten Rasen für euer zukünftiges Fortkommen. Das ist doch auch schon etwas. Und unter dem Kopfnicken der anderen, bevorzugten Kamelen, wird ihnen noch geoffenbart: Wenn es euch nicht passt, dann verschwindet und macht euch selbständig. Basta.  Alt genug seit ihr ja. 

S c h n i t t 

Woooh!

Was für ein Alptraum !

Zum Glück sind “Träume nur Schäume” und Gegensätze zur Wirklichkeit.

Nun, ganz so einfach ist dieser Fall jedoch nicht gelagert. Viel Wahrheit verbirgt sich hinter diesem Traum.

Die Stadt Passau, Verwaltung Schulen und Sport, hat eine Beschluss-Vorlage mit Datum 03.08.2021 erstellt. Sie ist die Entscheidungsgrundlage für die  am 17.08.2021 anberaumte Stadtratssitzung.

Unser sehnlichster Wunsch, dass diese Bilder der Vergangenheit angehören.

Bevor auf diese Vorlage explizit eingegangen wird, einige Grundvoraussetzungen: 

In allen bisherigen Beschlüssen war bei der Sanierung der Schulsportanlage Oberhaus immer die Rede von einer “Wettkampfgerechten Leichtathletik-Anlage”. Wir, als LG Passau, haben im Vorfeld der Planungen auf Anlagen für Weitsprung, Wurf- und Stoß, einen Hindernisgraben  sowie auf 6 Rundbahnen ausdrücklich verzichtet. Auf diese Weise wurden schon im Vorfeld erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht. Auf sechs  110m-Bahnen auf der Zielgeraden haben wir dagegen immer gepocht.

Damit sind wir jetzt bei der angesprochenen Beschluss-Vorlage. Unter Anderem wird aufgeführt:

“Die ursprünglich vorgesehene Umwandlung des Spielfeldes in einen Kunstrasen sowie die ebenfalls angedachten 6 x 100m-Bahnen sind aufgrund des hohen Eigenanteils der Stadt Passau bei der aktuellen finanziellen Situation nicht realisierbar. Trotzdem stehen dann zwei Naturrasenfelder, ein Bolzplatz, eine Rundbahn und 6 x 100m-Bahnen (auf dem nördlichen Anlagenteil) zur Verfügung.

Gegen diese Argumentation hatten wir sofort erhebliche Bedanken anzumelden. Ein reger Schriftverkehr mit Herrn OB Jürgen Dupper durch den stellvertretenden Vorsitzenden der LG Passau, Siegfried Kapfer, auch in seiner Eigenschaft als Stadtrat sowie ehrenamtlicher Verwalter der Sportanlage Oberhaus, wurde umgehend angestoßen. Auch die Stadtratsfraktionen wurden vom “Leichtathletik-Fachmann” instruiert.

Diese Sumpflandschaft soll durch die sechs Geraden ersetzt werden. 

Eine Vierbahnen-Anlage entspricht nicht einer “wettkampfgerechten Leichtathletik Anlage”. Wir würden nicht einmal Kreismeisterschaften zur Ausrichtung erhalten, geschweige denn Bezirks- oder gar Bayerische-Meisterschaften. Der Vorschlag, auf die sechs Bahnen auf dem Nebenplatz auszuweichen, entbehrt dazu leider jeder sportlichen und veranstaltungstechnischen Relevanz. So wären wir unter Umständen gezwungen, einen mehrmaligen Auf- und Abbau der Zeitmessanlage vorzunehmen. Auch früher  mündlich geäußerte, “gut gemeinte” Vorschläge, doch zwei Bahnen im Sportplatz zu integrieren oder gar im Uhrzeigersinn zu laufen, wären besser für das “Guinness-Buch der Schildbürger” geeignet gewesen. 

Passau, mit seiner Sportanlage Oberhaus hätte das Zeug, zur überregionalen, sportlichen Lachnummer zu werden.

Ein weiterer Passus in der Beschluss-Vorlage, die Aufwertung des Thingplatzes mit der Stadionrenovierung zu verquicken, war in unseren Augen, im Hinblick auf die Mittel aus dem Bundesförderprogramm von Anfang an unglücklich. Zwischenzeitlich hat sich auch herausgestellt, dass dieses Programm eine Förderfähigkeit für den Thingplatz sowieso nicht vorsieht. Bevor hier Maßnahmen für Großveranstaltungen in die Wege geleitet werden, sollte man sich die Zufahrt über den Rennweg verinnerlichen. Im vorderen Teil haben schon zwei “SUV” Schwierigkeiten, aneinander vorbeizukommen.

Quo vadis Laufbahn ?

Weiterhin geht auf Seite 2 der Beschluss-Vorlage hervor, dass aus Kostengrünen das Funktionsgebäude für den Platzwart, die Betontribüne und die Garagen für die Vereine nicht finanzierbar sind.

Am 17. August 2021 nunmehr die entscheidende Stadtratssitzung. Das einstimmige Ergebnis:

Hurra ! (steht nicht im Beschluss).

“Die Anlage soll grundlegend ertüchtigt, begradigt und wettbewerbstauglich gemacht werden. Es wird eine Rundbahn mit vier Bahnen und eine Gerade mit sechs Bahnen geben. Der Kunstrasen und eine Tribüne entfallen”. 

Mit den letzten beiden Positionen haben wir kein Problem. Vorhaben, die zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet werden können.

Wir bedanken uns bei OB Jürgen Dupper und den beteiligten Stadträten für diese weitreichende, positive Entscheidung.

Der Kommentar von Siegfried Kapfer (FWG): “Der Einsatz hat sich rentiert. Den Beschlüssen der letzten Jahre wird Rechnung getragen”.

Prof. Dr. Gerhard Waschler (CSU), BLV Bezirksvorsitzender meinte dazu: “Das ist ein wichtiger Tag für die Sportstadt Passau”.

Dem können wir uns nur anschließen.

Der Überschrift in der PNP-Ausgabe vom 18. August 2021 “Sportanlage wird noch teurer” möchten wir eine kleine Berichtigung anfügen.

Ursprünglich (aufgeführt in der Beschluss-Vorlage) ging man von Planungskosten von  € 4,25 Millionen aus.. Eine Million ist zugesagt aus dem Bundesförderprogramm “Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur”.
Würden also € 3.25 Mio. verbleiben. Die Sanierung ist jetzt auf 1,8 Millionen Eigenmittel reduziert.

Die Stadt Passau spart also mit diesem Beschluss 1,45 Millionen.
In unseren Augen wurde die Sportanlage insgesamt billiger!

Erfreulicher Ausblick:
Es wird nunmehr auch einen “Zehnten Teil” unserer Karawanen-Berichterstattung geben.

(fa) Bei uns ist es etwas anders gelagert. Die Schatten haben uns ja bereits eingeholt. 

Wieder einmal ist dafür ursächlich die Corona-Pandemie verantwortlich. Die Leichtathletik Gemeinschaft Passau wurde ja bekanntermaßen 1970 gegründet und vollendete somit im vergangenen Jahr 2020 ihr 50jähriges Bestehen. Ein Ereignis, welches es unbedingt zu feiern gilt.

Unter dem Motto “50 plus 1” soll dies in diesem Jahr unbedingt  nachgeholt werden. Die Planungen dafür laufen schon auf vollen Touren.  Damit ist es auch an der Zeit unsere aktiven Mitglieder sowie auch alle “Ehemaligen” jetzt zu informieren um zumindest den Termin vorzumerken.

Für den  30. Oktober 2021 ist die Feier geplant. Treffpunkt 18:00 Uhr im “Vogl-Stadl” auf der Ries (94034 Passau / Rennweg 1).

Das erste Geburtstagsgeschenk ist schon eingetroffen.
GENERALI – MÜNCHEN MARATHON gratulierte uns  mit einem Unikat aus Bodenmais.
Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

Wir haben uns entschlossen, keine schriftlichen Einladungen zu versenden. Diese erfolgen ausschließlich über unsere sozialen Medien.

Weiter Einzelheiten sowie ein entsprechendes Anmeldeformular wird hier, auf unserer Homepage, in allernächster Zeit veröffentlicht.

Ja, die Pandemie wird uns sicherlich auch noch im entsprechenden  Oktoberzeitraum verfolgen und Gegenstand von Diskussionen sein. Daher ist eine  schriftliche Zusage der Teilnahme aus organisatorischen als auch aus hygienetechnischen Gründen unbedingt erforderlich. Je nachdem, welche behördlichen Verordnungen auf unsere Veranstaltung einwirken, gehen wir vorausschauend zumindest von der “3G-Regel” aus, schrecken aber auch vor einer eventuellen “2G-Regel” nicht zurück.

Aber jetzt einmal Termin vormerken und  auf das Anmeldeformular warten! 

Erfolgreiches LG-Quartett holt fünf Medaillen

Das erfolgreiche LG-Quartett mit (v.li.) Alexandra Tilch, Markus Weinert, Patrick Wimmer und Frank Schneider

(KS.) Mit viermal Silber und einmal Gold Medaillen kehrte das vierköpfige „Rumpfteam“  der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau von den diesjährigen Niederbayerischen Meisterschaften zurück, die bei hochsommerlichen Temperaturen vom TSV Plattling  einmal mehr mustergültig im heimischen „Karl-Weinberger-Stadion“ ausgerichtet wurden und zu denen 216 Teilnehmer aus 45 niederbayerischen Vereinen gemeldet hatten.

Mit neuer persönlicher Bestzeit von 2:27,95 Minuten holte sich Alexandra Tilch über 800 m der Schülerinnen W 15 Platz Zwei und damit die Vizemeisterschaft. 

Zweimal Silber gab es für Patrick Wimmer, der sich bei den Männern über 100m in 11,98 sec. und über 200m in 24,17 sec. jeweils Tobias Blaha (TSV 1861 Mainburg) geschlagen geben musste.

Hinter Alexander Bauer (TV Hauzenberg) erkämpfte sich Markus Weinert über 800m der Männer in 2:03,02 Minuten ebenfalls die Silbermedaille:

10:06,37 Minuten über 3.000 m der Männer bedeuteten für Frank Schneider Platz eins und  den Titel eines Bezirksmeisters.

LG-Kampfrichter-Trio bei den Deutschen Meisterschaften in Markt Schwaben

(KS.) Zur Vorbereitung auf die im nächsten Jahr im Münchner Olympiastadion über die Bühne gehenden Leichtathletik-Europameisterschaften waren (v.li.) Patrick Wimmer, Stefan Biersack, und Dr. Andreas Feldschmid von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau von den EM-Orga-Verantwortlichen am Wochenende zu den diesjährigen Deutschen Meisterschaften „Blockwettkämpfe der Jugend U16“ in die oberbayerische Marktgemeinde Markt Schwaben (Landkreis Ebersberg) eingeladen worden.

Neben der Abwicklung von vier Wettbewerben im Diskuswurf, war es Ziel des Vorbereitungswettkampfes die einzelnen Mitglieder des Kampfgerichts kennenzulernen sowie Routinen und Abläufe einzuüben, die für den benötigten Kampfrichtereinsatz bei den Europameisterschaften benötigt werden. 

Stabübergabe beim TV Passau

Herbert Hugger zum neuen TV-Vorsitzenden gewählt
Ehrungen für besondere Verdienste

(KS.) In einer durch die Corona-Auflagen geprägten Jahreshauptversammlung in der altehrwürdigen Jahnturnhalle wurde Herbert Hugger als Nachfolger von Peter Niedermeier  zum neuen Vorsitzenden des TV Passau 1862 e.V. gewählt.

Um die Hygieneauflagen einzuhalten war die Jahnturnhalle, entgegen den gewohnten Versammlungen, diesmal nur mit Stühlen und mit entsprechendem Abstand bestuhlt worden. 

Peter Niedermeier konnte in seiner letzten Jahreshauptversammlung neben den Ehrenmitgliedern Peter FahrnholzWerner Kasper und Karl Synek und dem Mitglied des Ältestenrats Uwe Klessinger auch Oberbürgermeister, Jürgen Dupper, Stadtrat Siegfried Kapfer und als Vertreterin des Leichtathletik-Bezirks Niederbayern Centa Hollweck willkommen heißen.

Er wies in seinen Eingangsworten darauf hin, dass die Versammlung Corona geschuldet ohne Präsentationen und ohne Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften stattfindet; die zu Ehrenden die Urkunden und Nadeln per Post erhalten hätten und im Jahresbericht entsprechend aufgeführt sind. Karl Arnold habe er für seine 75jährige Mitgliedschaft bei einem Besuch persönlich geehrt.

Nach einem Totengedenken für die verstorbenen Mitglieder bezeichnete OB Jürgen Dupper  in seinen Grußworten den TV Passau als den am breitesten aufgestellten Sportverein in der Stadt Passau. Er bedankte sich für das überaus weitgefächerte Angebot des TV Passau vom Breiten- bis hin zum absoluten Spitzensport – beim TV Passau seien die Mitglieder bei Trainer, Übungsleitern und Verantwortlichen in guten Händen. Er bat mit allen Verantwortlichen in dieser schwierigen Corona-Zeit gnädig umzugehen, da niemand Erfahrung mit dem Umgang einer Pandemie gehabt hätte.

Abschließend würdigte er in sehr persönlichen Worten sein gutes Verhältnis zu Peter Niedermeier, der ihm als TV-Vorsitzender nachgefolgt sei und an die damalige Amtsübergabe, als sei sie „erst gestern gewesen“ und überreichte noch ein Geldpräsent der Stadt Passau.

Mit dem Eingangshinweis „es seien große Fußstapfen gewesen und es sei ihm eine Ehre gewesen zum 1. Vorsitzenden des TV Passau gewählt worden zu sein“ ließ Peter Niedermeier die Jahre anhand der Jahresbericht 2019 und 2020 Revue passieren 

Mit dem Dank an Jutta Seewald für ihre verantwortungsvolle Arbeit und ihre „unauffällige“ Diplomatie, an Peter Fahrnholz, der bereits unter sechs Vorsitzenden Geschäftsführer ist, seine stellvertretenden Vorsitzenden Werner Kaper und Herbert Hugger, sowie Gedi Guzy (für eine kurze Amtszeit) für die gute Zusammenarbeit, dem Förderverein mit Albert Aigner und allen Gönnern des TV Passau, an den gesamten Turnrat für das konstruktive Miteinander, an den „Einflüsterer“ Erich Kopp, an Schatzmeister Karl Synek und die Kassenprüfer Stefan Schmid und Herbert PilzwegerBarbara Bielmneier und Siegfried Kapfer für ihr Engagement i.S. Turnerball, die Hausmeister-Familie Varga, an Claudia Haberland für ihren „Grünen Daumen“, an alle Sportlerinnen und Sportler, alle Übungsleiter und Trainer und alle die er vielleicht vergessen hat, beendete er seine Ausführungen und erklärte abschließend „ich habe es gerne gemacht – auch mit der Corona-Verlängerung von einem Jahr und sechs Monaten, aber wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören“.

In einem kurzen Statement ging Peter Fahrnholz in seiner Eigenschaft als Liegenschaftswart auf die Baumaßnahmen ein, u.a. Neubau abgeschlossen, Konditionsraum eingerichtet, Laufbahnschäden behoben, Schlüsselsystem durch Transpondersystem ersetzt und Hallenboden saniert. Ein besonderer Dank galt seinem langjährigen „Amtspartner“ Werner Kasper für die gute Zusammenarbeit.

Schatzmeister Karl Synek verwies in seinen Ausführungen auf die schriftlichen Ausführungen im Jahresbericht, erläuterte die Darlehens- und Zuschusssituation in Bezug auf den Neubau und legte die jährliche Belastung inkl. der aktuellen Restschuld dar. Sein Dank galt allen Mitgliedern für ihr Vereinstreue, der Stadt Passau für die finanzielle Unterstützung und seinen Vorstandskollegen für das Vertrauen.

Von der Kassenprüfung durch Stephan Schmidt eine ordnungsgemäße Haushaltsführung bestätigt und mit entsprechendem Lob und Beifall bedacht, wurden Schatzmeister und Vorstand einstimmig entlastet.

Herbert Hugger

Vor den anschließend von Uwe Klessinger durchgeführten Wahlen stellte sich Herbert Hugger der Versammlung vor und betonte, dass es ihm eine Ehre ist als 1. Vorsitzender vorgeschlagen zu sein.

In einer kurzen Antrittsrede bedankte er sich für das entgegengebrachte Vertrauen, lobte seinen Vorgänger für seine diplomatische Art mit Problemen umgegangen zu sein, für seinen Mut i.S. Neubau und seinen engagierten Umgang mit dem Hochwasser 2013 im Kanuheim.

Bei der dann lt. Satzung geheim durchgeführten Wahl wurde Herbert Hugger von den anwesenden TV-Mitgliedern zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.

Der neue TV-Vorsitzende Herbert Hugger (li.) bedankt sich bei seinem Vorgänger Peter Niedermeier

Als Dank überreichte er Peter Niedermeier ein Fotobuch mit einer Vielzahl von Erinnerungen und ein Präsent zur Erholung, in der Form eines Wellness-Paketes.

Bei den weiteren Wahlen wurden Norbert Hasenkopf als Protokollführer, Stephan Schmidt und Herbert Pilzweger als Kassenprüfer sowie Peter Fahrnholz und Erich Kopp als Grundstücks- und Geräteverwalter in ihren Ämter bestätigt bzw. neugewählt.

Mit der Ehrennadel in Silber des TV Passau zeichnete Herbert Hugger dann 
Hans-Georg Frait, 
Stephan Schmidt und
Jürgen Dupper
aus.

Für besondere Verdienste erhielt 
Werner Kasper die BLSV-Ehrenadel in Gold, 
Barbara Bielmeier die BLSV-Ehrennadel in Silber, 
Erich Kopp die BLSV-Ehrennadel in Gold mit Brillanten.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper wird zum Ehrenmitglied des TV Passau 1862 e.V. ernannt

Oberbürgermeister Jürgen Dupper wurde zudem zum neuen Ehrenmitglied ernannt.

Der neue erste Vorsitzende Herbert Hugger (4. v.re.) eingerahmt von allen Geehrten

Den Corona-Regeln Rechnung tragend musste auf das sonst übliche gemütliche 
Beisammensein leider verzichtet werden.

Drei Generationen TV-Vorsitzende (v.li.) Peter Niedermeier, sein Vorgänger Oberbürgermeister Jürgen Dupper und der neugewählte 1. Vorsitzende Herbert Hugger

Rostock, 30. Juli – 01. August 2021

Anna Drexler in den Top-Ten

Anna Drexler – Platz 10 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften über 3.000 m der Weiblichen Jugend U20
Foto: Habermann

(KS.) Bereits in ihrem ersten Wettkampf Ende April hatte sich Anna Drexler von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau im Rahmen der Einladungs-Challenge der LG Telis Finanz Regensburg über die 3.000-m-Distanz für die diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften qualifiziert, die vom Leichtathletik Verband Mecklenburg-Vorpommern in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock an der Ostsee im dortigen Leichtathletik-Stadion ausgerichtet wurden.

Bei guten äußeren Bedingungen, leichtem Wind und Temperaturen um die 22 Grad gingen 16 Mädchen in der Weiblichen Jugend U 20 an den Start, wobei sich gleich vom Start weg eine siebenköpfige Spitzengruppe formiert hatte, bei der überwiegend die 5.000m-Bronzemedaillen-Gewinnerin der diesjährigen U20-Europameistersterschaften Emma Heckel (LG Telis Finanz Regensburg) für das Tempo sorgte.

Mit knapp 10 m Abstand folgten Leonie Borchers (LG Dorsten) und Anna Drexler, die zuletzt in Erding bayerische 3.000m-Meisterin geworden war. Mit knapp 30m Rückstand dann das restliche Feld. Bis zur 1.500m-Marke, die in schnellen 4:54 Minuten passiert wurde, blieb die Reihenfolge unverändert.

Knapp drei Runden vor Schluss verschärfte Leoni Borchers das Tempe, Anna Drexler  musste abreißen lassen und verlor deutlich an Tempo. Eingangs der Zielgeraden versuchte sie zwar nochmals alles, musste aber letztlich noch Kiara Nahen (LC Paderborn) passieren lassen und lief nach 10:10,55 Minuten als 10. über die Ziellinie.

In einem dramatischen Finish hatte sich Johanna Pulte (SG Wenden) vor Antje Pfüller (SCC Berlin) und Anneke Vortmeier (ASV Duisburg) den Sieg geholt; undankbare Vierte wurde Emma Heckel.

Anna Drexler zeigte sich nach dem Rennen mit ihrem 10. Platz zufrieden; nicht jedoch mit ihrer gelaufenen Zeit. 

Mario Bernhardt klar in Front
4 erste Plätze für LG’ler

Team LG Passau in Ruhstorf (v.li.) Gerhard Bauer, Thomas Kopfinger, Frank Schneider, Gaby Kopfinger, Tim Kopfinger (315), Sascha Jäger. Mario Bernhardt, Markus Siegerstetter, Tom Bscheidl, Katrin Roder-Bscheidl.

(fa) Nach eineinhalb Jahren Corona-Pause ging der 12, Straßenlauf “Rund um Ruhstorf über die Bühne. Eindrucksvoll die Vorstellung von Mario Bernhardt (LG Passau), der die 10.000m der Männerdisziplin beherrschte. Zugleich Sieger in seiner Altersklasse M30 wurde.

Die Ergebnisse der LG Läuferinnen und Läufer:

Männer  M30 10.000m:
1. Mario Bernhardt  33:20 Min.;
3. Markus Siegerstetter 35:14 Min.;

Männer M35 10.000m:
1. Tom Bscheidl 35:17 Min.;

Männer M50  10.000m:
1.Sascha Jäger 36:21 Min.;
7. Thomas Kopfinger 50:22 Min.;

Männer M 65 10.000m:
2. Gerhard Bauer 55:13 Min.;

Männer 10.000m – Mannschaft:
2. LG Passau (Bernhardt, Siegerstetter, Bscheidl) 

Männer 5.000m:
1. Frank Schneider 17:49 Min.;

Frauen W30 5.000m:
2. Katrin Roder-Bscheidl 22:41 Min.;

Frauen W45 5000m:
6. Gaby Kopfinger 25:35 Min.; 

Kinder M 9 1.000m:
2. Tim Kopfinger06 Min.; 

Foto: Kiefner

Beginnen wir mit dem Dank, den wir an dieser Stelle an Günter Zahn, unserem überaus erfolgreichen Mittel- und Langstreckentrainer abstatten wollen.  

Selbst ein erfolgreicher Leichtathlet bis Mitte der 80er Jahre. Mit dem Eintritt in unseren Stammverein TV Passau 1862 e.V., am 01. 04. 1988, kam ein Athlet zu uns, der seit seinem Karrierebeginn insgesamt 

23 deutsche Meisterschaften, 
4 Süddeutsche Titel, 
32 bayerische Meisterschaften und 
7 deutsche Polizeimeisterschaften gewann. 

Er hatte 17 Einsätze im Nationalteam. Vier Mal nahm er an Weltmeisterschaften und drei Mal am Europacup teil.  1984 schaffte er die Olympianorm im Marathonlauf. Allerdings durften nur zwei deutsche Athleten nach Los Angeles. Zahn war Dritter. 

Damit blieben die Olympischen Spiele 1972 in München  s e i n e Olympiade. Und wie die TZ-München in ihrer Ausgabe vom 31.3.2011 titulierte: 

“Mit der Entzündung des olympischen Feuers 1972  wurde Zahn unsterblich”.

Daher ist In diesem Zusammenhang  Günter Zahn immer noch ein gesuchter Interviewpartner bei der regionalen wie auch überregionalen “schreibenden Zunft”. Auf diversen Fernsehkanälen wurde seine “Unsterblichkeit” mit den Spielen 1972 zu unterschiedlichen Anlässen gesendet und dokumentiert. . 

Irgendwie wäre es doch logisch, dass sich ein Mann mit dieser Erfolgsbilanz aufs sportliche Altenteil zurückzieht, sich mit seinen Memoiren beschäftigt und seinen Ruhestand genießt.

Nicht so Günter Zahn. 

Gott sei Dank, dass er noch viel zu agil war, als er in unsere Gemeinschaft kam und er es als seine  vorderste Aufgabe sah, sein umfangreiches und von allen Athleten und Athletinnen geschätztes Fachwissen weiterzugeben. Bereits zwei Jahre nach seinem Eintritt bei der LG Passau nahm er seine Trainertätigkeit auf.  

Mit Geduld, viel Einfühlungsvermögen, aber auch einer gewissen Disziplin, die er seinen Schützlingen abverlangt,  baute er die Mittel- und Langstrecken-Läufergruppe über mehrere Jahre auf. Immer mit dem Ziel, den Nachwuchs nicht zu “verheizen”, nicht nur Schüler- und Jugendtitel zu erringen, sondern unter positiven gesundheitlichen Bedingungen Hinführung in die Aktiven – Klasse, um dort auch noch Leistungssteigerungen zu ermöglichen. 

Lieber Günter, für dieses Engagement und Deine Umsicht möchten wir uns, aber auch im Namen der Eltern, die Dir ihre Kinder im Training anvertrauen, ganz herzlich bedanken.

Damit kommen wir zum zweiten Schlagwort, nämlich der  Gratulation.

Dein Verdienst ist es, dass der Name LG Passau neben den großen Leichtathletik-Zentren wie Leverkusen, Darmstadt, Stadtwerke München ect. in Ergebnis- und Besten-Listen platziert ist. Man davon auch dort Kenntnis nimmt, dass Passau nicht zu Österreich gehört.

Wie sich die Bilder gleichen? 
3000m – Bayerische Meisterschaft 1994 ( ! ! ! ). 

Der ersten bayerische Meistertitel unter Trainer Zahn für Martin Kölbl 

Der “Medaillenspiegel” der von Dir trainierten
Athletinnen und Athleten,   geradezu phänomenal.

Deutsche Meisterschaften: 

1. Plätze : 10 x
2. Plätze:  20 x
3. Plätze:  16 x

Bei Bayerischen Meisterschaften, 

zusammengerechnet die Einzel- und Teamwettbewerbe, stand die Zahl der Erstplatzierungen bis Freitag, den 16. Juli 2021 auf der stattlichen Zahl von 99 Titeln.

Mit dem Sieg von Anna Drexler über die 3000m der weiblichen Jugend U20, anlässlich der Bayerischen Meisterschaften in Erding, wurde nun der 

100. bayerische Titel, unter der “Zahn-Regie”  errungen.

Die Bayerische 3.000m-Meisterin der Weiblichen Jugend U 20, Anna Drexler, die den 100. Titel für ihren Trainer Günter Zahn verwirklichte.
Foto: Kiefner 

Zu dieser unglaublichen Zahl gratulieren wir ganz herzlich !

Für die Vorstandschaft der LG Passau

Peter Fahrnholz

Gold und Silber für Anna Drexler und Eva Schultz 

-Kleines LG-Team bei den Bayerischen Meisterschaften in Erding-

(KS.) Gold und Silber und gute Platzierungen erzielte das von Günter Zahn und Siegfried Kapfer betreute kleine Team der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei den diesjährigen Bayerischen Meisterschaften in Erding, wo 640 Teilnehmer an zwei Tagen im „Sepp-Brenninger-Stadion“ um Medaillen kämpften.

Lea Gahbauer – Achte über 800 m der Weiblichen Jugend U 18

Über 800 m der weiblichen Jugend U 18 musste die zweifache bayerische 800m-Schülermeisterin Lea Gahbauer den Belastungen im Zusammenhang mit ihren Realschul-Abschlussprüfungen Rechnung tragen und konnte ihre eigentlich gewohnte Leistung nicht abrufen.

Mit ihrer Endzeit von 2:19,93 Minuten belegte sie Rang acht; wird nun eine Wettkampfpause einlegen und auf einen Start bei den Deutschen Meisterschaften verzichten.

Die Bayerische 3.000m-Meisterin der Weiblichen Jugend U 20
Foto: Kiefner 

Auf der 3.000-m-Distanz der Weiblichen Jugend U 20 ging Anna Drexler mit ihrer zuletzt in Regensburg gelaufenen Bestzeit von 9:48 Minuten als klare Favoritin ins Rennen. Nach drei langsamen ersten Runden in einem typischen Meisterschaftsrennen übernahm Anna Drexler die Initiative, lief auf ihre U20-Konkurrentinnen einen größeren Vorsprung heraus und verschärfte auf den letzten 1.000m nochmals das Tempo.

Nach 10:10,25 Minuten holte sie sich ihren ersten Bayerischen Meistertitel und verwies Rosalie Hausdorf (LG Stadtwerke München) und Theresa Boschner (SC Moosham) auf die weiteren Plätze.. 

Die bayerische 5.000-m-Vizemiesterin Eva Schultz im Duell  mit Brendah Kebeya (LG Bamberg)
Foto: Habermann

Im 5.000m-Rennen der Frauen, wo die letztjährige bayerische 10-km-Straßenlaufmeisterin, die für die LG Bamberg laufende Kenianerin Brendah Kebeya Favoritin war, ging Eva Schultz als Titelverteidigerin an den Start.

Auch hier ein „klassisches“ Meisterschaftsrennen mit flotten ersten 400 m, dann zwei bis drei „verbummelten“ Runden und neuerlichen Tempowechseln auf den weiteren Runden. Knapp 500m vor Schluss übernahm Eva Schultz die Führung und zog das Tempo mächtig an. Brendah Kebeya konnte folgen und setzte ihrerseits 300m vor dem Ziel ihren eigenen Spurt an. Eva Schultz war jedoch hellwach und konnte sofort folgen. Nebeneinander ging`s auf die Zielgerade mit einem Endspurt bis auf die Ziellinie, wo sich schlussendlich Brendah Kebeya in 17:12,23 Minuten vor Eva Schultz, die 17:13,70 Minuten lief, den Titel sicherte.

Jana Vogel erstmals über 5.000 m am Start
Foto: Habermann

Bei ihrem ersten 5.000m-Rennen belegte Jana Vogel in 19:05,06 Minuten Rang 10.

Felix Proschek über 800 m der Männlichen Jugend U 20
Foto: Habermann

Ein gutes Rennen zeigte Felix Proschek über 800 m der Männlichen Jugend U 20, wo er bis 600m sehr gut dabei war, auf der Zielgeraden aber nichts mehr zusetzen konnte und mit 2:20.11 Minuten als Siebter seine persönliche Bestzeit nur knapp verfehlte.

Bei seinem bayerischen Meisterschaftsdebüt qualifizierte sich Guy Wolf über 100m der Männlichen Jugend U 20 als Vierter seines Vorlaufs mit 11,58 Sekunden für den Endlauf. Dort war allerdings der Akku leer und in 11,74 Sekunden belegte er Rang Acht.

Das 4×100-m-Quartett mit (v.li.) Laurenz Kieninger, Tobias Kapfer, Patrick Wimmer und Guy Wolf

Aufgrund der Corona-Beschränkungen nur mit erheblich reduzierter Staffelvorbereitung nach Erding gefahren, liefen Tobias KapferGuy Wolf, Laurenz Kieninger und Patrick Wimmer im ersten Zeitlauf mit einem absolut verschlafenen ersten Wechsel nach 44,92 Sekunden als Zweite über die Ziellinie und belegten in der Endabrechnung einen guten siebten Platz.