Ramsau (AUT), 05. September 2020

Vater-Tochter-Duo beim Trailrunning am Dachstein erfolgreich
– Franz Prager schnellster 60jähriger – 
– Tochter Sabrina Prager holt Silber bei den Damen- 

Erfolgreiches Vater-Tochter-Duo Franz und Sabrina Prager von der LG Passau

(KS.) Mit Gold und Silber glänzte das Berglauf-Vater-Tochter Duo der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau Franz und Sabrina Prager beim „4. Torlauf Dachstein“, einer Trailrunning-Veranstaltung, die im Rahmen des Österreichischen Trailrunning-Cups in  der 2.800-Einwohner-Gemeinde Ramsau am Dachstein ausgetragen wurde und bei der knapp 240 Teilnehmer aus 10 Nationen auf der Halbmarathon-und der Marathon-Distanz am Start waren.

Franz  Prager und Sabrina Prager hatten sich für die laut Ausrichtern „gemütliche Strecke“, den sog. Halbmarathon über 24 Kilometer mit Start und Ziel im Ramsauer WM-Stadion entschieden, bei der über 500 Höhenmeter quer durch die Ramsau zu bewältigen waren.

Nach 2:01:24 Stunden lief der mehrfach bayerische und deutsche SeniorenBerglaufmeister als 10. der Gesamtwertung und schnellster 60jähriger über die Ziellinie

Tochter  Sabrina Prager, Vierte der letztjährigen Deutschen Berglaufmeisterschaften und erst Ende August mit der Teilnahme am „13 Summit Sky Marathon“ in Saalbach-Hinterglemm auf den „Trail-Geschmack“ gekommen, musste sich nach 2:06:08 Stunden nur der Allgäuer Trail-Spezialistin Carola Dörries beugen und erkämpfte sich in der Damen-Gesamtwertung die Silbermedaille

Regensburg, 29. August 2020

Marco Bscheidl bei virtuellem Länderkampf im Einsatz
– LG-Ultraläufer schafft in sechs Stunden 82,4 Kilometer –

(KS.) Beim „IAU 6h Virtual Global Solidarity Run“, einem weltweiten Internationalen 6-Stunden-Länderkampf über Ultradistanzen, gingen letztes Wochenende über 420 Läuferinnen und Läufer aus 32 Ländern in ihren jeweiligen Heimatländern auf die entsprechenden Strecken.
Für diese, der Corona-Pandemie geschuldete, außergewöhnliche Veranstaltung, setzte sich das Deutsche Nationalteam auf fünf Frauen und sechs Männer zusammen. Alles Teilnehmer aus dem 50km-, 100km- und 24-Stunden-Nationalkader, die für diesen Run nominiert wurden. Auch Marco Bscheidl von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau war vertreten.
Da sich jede Athletin und jeder Athlet bei diesem Wettkampfformat Strecke und Startzeit frei wählen durfte, entschied sich Marco Bscheidl für den Samstag als Wettkampftag und  als Strecke wählte er eine vier Kilometer lange Pendelstrecke bei sich zuhause in Regensburg zwischen der Autobahnbrücke bei Pentling und dem Ausflugslokal „Zur Walba“.

Am Samstag früh um 06.00 Uhr startete er dann direkt von zuhause aus, die ersten zehn Kilometer bis zur ausgemessenen 4km-Pendelstrecke, wobei er von Beginn an ein 1000m-Tempo von etwa 4:20 Minuten anschlug.

Unter dem Beifall und der Anfeuerung mehrerer Regensburger- und Passauer – Freunde und Bekannte, kämpfte sich der gelernte Informatiker, der 2019 mit dem LG -Team deutscher 50km-Vizemeister geworden war, dann die vorgegebenen sechs Stunden an der Donau entlang und beendete nach insgesamt 82,4 gelaufenen Kilometern (!) den Renntag.

Burgau, 26. August 2020

Generalproben geglückt!
-LG-Sextett mit guten Leistungen in Burgau-

KS.) Als aktuellen Formtest und zum Teil als Vorbereitung auf die diversen noch anstehenden Meisterschaften waren Anna DrexlerLea GahbauerEva SchultzStephan FruhmannFelix Proschek und Markus Weinert von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau beim traditionellen Abendsportfest des TSV Burgau an den Start gegangen, das bei sommerlichen Temperaturen, aber ziemlich windigen Verhältnissen im TSV-Sportzentrum der 9.000-Einwohnerstadt Burgau im schwäbischen Landkreis Günzburg über die Bühne ging und zu dem über 300 Teilnehmer aus Bayern und Baden Württemberg gemeldet hatten. 

LG Passau
Form für die Bayerischen Meisterschaften stimmt – Lea Gahbauer (LG Passau)

Das 800m-Rennen der Schülerinnen W 15 war für die letztjährige Bayerische 800m-Meisterin Lea Gahbauer Generalprobe für die am nächsten Wochenende in Erding stattfindenden Bayerischen Meisterschaften.

In einem couragierten Rennen lieferte die 15jährige eine schnelle erster Runde ab, konnte aber auch wegen des starken Windes ihr hohes Tempo nicht mehr ganz halten und holte sich nach 2:20,71 Minuten den Sieg vor Anna Grasse (LG Donau-Ries) und Sarah Miehle (TG Biberach). Knapp ein Sekunde über ihrer persönlichen Bestzeit konnte sie aber mit ihrer Leistung durchaus zufrieden sein.

Anna Drexler (LG Passau) – und jetzt zu den Deutschen Jugendmeisterschaften
Foto: Kiefner

Anna Drexler, die sich über 1.500 m für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn qualifiziert hat, wollte ihre Form noch einmal auf der 800m-Distanz testen. Mit 2:22,31 Minuten verfehlte sie ihre im Juli in Regensburg aufgestellte persönliche Bestzeit nur denkbar knapp und wurde hinter dem Schwesternpaar Ann und Larissa Schall (beide LG Tuttlingen-Fridingen) Dritte in der Weiblichen Jugend U 20.

Es geht weiter aufwärts für Eva Schultz (LG Passau)

Nach monatelanger Verletzungspause steigert Eva Schultz ihre Form von Rennen zu Rennen. Über 5.000 m der Frauen reihte sich die 25jährige vom Start weg hinter der Sechsten der diesjährigen Deutschen 5.000-m-Meisterschaften Marlene Gomez Islinger (SSV Ulm 1846) ein.

Im Duett passierten die beiden die 3.000m-Marke in sehr schnellen 10:02 Minuten. Allerdings musste Eva Schultz dann dem hohen Tempo etwas Tribut zollen und ihre Ulmer Konkurrentin ziehen lassen. Mit knapp 3:30 Minuten war der vierte Kilometer schon deutlich langsamer. Aber auf den letzten 1.000 m versuchte die Passauerin nochmal ihr Tempo zu steigern und kämpfte sich letztlich mit neuer persönlicher Jahresbestzeit von 16:54,50 Minuten ins Ziel und holte Platz Zwei.

Die am 26. und 27. September in Erding stattfindenden Bayerischen Jugendmeisterschaften im Blick, wo er einen Platz unter den ersten Acht erreichen möchte, startete Felix Proschek nach längerer Wettkampfpause über 800 m der Männlichen Jugend U 18.

Nach 2:08,88 Minuten lief er an seine heuer in Regensburg erzielte persönliche Bestzeit heran und belegte hinter Luca Pulfer (TSV Untermaiselstein) Platz Zwei.

Nach seinem Sieg in Dachau wollte Markus Weinert über 800m der Männer an seine zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Nach einer schnellen ersten Runde lief er bis zur 600m-Marke auf Platz Zwei, musste aber eingangs der Zielgeraden zum Führenden Hiob Gebisso (TG Viktoria Augsburg) abreißen lassen, „verkrampfte“ zusehends und musste auch noch Simon Pulfer (TSV Untermaiselstein) vorbeiziehen lassen. Mit seiner Endzeit von 2:03,17 Minuten und Platz Drei zeigte er sich ganz zufrieden.

Da derzeit keine Straßenläufe ausgetragen werden, begab sich Stephan Fruhmann, letztjähriger deutscher Marathon-Mannschaftsmeister, auf für ihn etwas „ungewohntes Terrain“ und ging über 5.000m der Männer an den Start, wo sich der deutsche Crosslaufmeister Tobias Gröbl (LG Zusam) den Sieg holte. Mit 15:55,28 Minuten und Platz Sechs konnte er über seinen „Sprintausflug“ sehr zufrieden sein.

Vaterstetten, 21. – 23. August 2020

LG Passau mit Kampfrichterteam bei den Deutschen
Leichtathletik-Mehrkampfmeisterschaften in Vaterstetten

Die Passauer LG – Abordnung (v.li.) Cornelia Weinert, Kristina Pilzer (kniend), Christian Teibrich, Stefan Biersack (kniend), Patrick Wimmer, Centa Hollweck, Tobias Kapfer, Anne Schregle und Siegfried Kapfer.

Auf Anforderung des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes war ein Kampfrichter-Team der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau am letzten Wochenende bei den Deutschen  Leichtathletik-Mehrkampfmeisterschaften im Sportzentrum im oberbayerischen Vaterstetten im Einsatz.

Lifestream – Aufnahme vom Kugelstoß am Samstag:

Ganz im Zeichen von Corona und einem damit verbundenen strengen Hygienekonzept, das  u.a. den Kampfrichtern das permanente Tragen von Mund-Nase-Masken auf dem gesamten  Sportgelände und auch während des Wettkampfs auferlegte, zeichneten die LG`ler unter Leitung von Siegfried Kapfer und CentaHollweck am Freitag bei fast schon tropischen  Temperaturen, bei strömendem Regen am Samstag und sommerlichen Verhältnissen am  Sonntag für das Kugelstoßen und den Speerwurf verantwortlich.

Lifestream – Aufnahme Speerwurf vom Sonntag:

Leipzig, 22. August 2020

-LG-Ultraläufer beim „31. Leipziger 100-km-Lauf“ wieder im realen Wettkampfgeschehen-

Leipziger 100-km-Sieger, Alex Sellner von der LG Passau.

(KS.) Mit einem regelrechten Paukenschlag bzw. mit einem tollen Sieg stieg Ultraläufer Alex Sellner von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau nach der Corona-Zwangswettkampfpause am Samstag bei der 31. Ausgabe der „Leipziger 100-km-Laufes“ wieder ins reale Wettkampfgeschehen ein.

Die Verantwortlichen des ausrichtenden LC Auensee Leipzig hatten für diese Traditionsveranstaltung im nördlichen Auenwald der sächsischen Großstadt auf dem Gelände der „August-Bebel-Kampfbahn“ einen 10km-Rundkurs mit etwa 70 Prozent Forst- und Parkwegen sowie 30 Prozent asphaltierten Wegen austrassiert, auf dem über 330 Teilnehmer  über 50 km, 100 km und in einer 10×10-km-Staffel an den Start gingen.

Bei strömendem Regen und Temperaturen um die 25 Grad erfolgte am Samstag früh um  06.00 Uhr der Start zu den 100 Kilometern. Vom Start weg hatte sich der 49jährige Alex Sellner auf dem zum Teil sehr matschigen, aufgeweichten und kräftezehrenden Geläuf an  die Spitze gesetzt. Trotz eines Sturzes an der ersten Wende konnte er seine Führung behaupten, fand seinen Laufrhythmus wieder und spulte „wie gewohnt“ Kilometer für Kilometer ab.

Bei Kilometer 70 noch auf Kurs für eine Endzeit von ca. 7:14 Stunden gab`s bei der Getränkeversorgung die falsche Flasche für ihn und die nächsten 10 Kilometer waren von von diversen „Übergebungspausen“ gekennzeichnet. 

Mit einer entsprechenden Willensleistung und dank seines bereits hereingelaufenen Vorsprungs erkämpfte er sich letztlich in 7:52:44 Stunden letztlich den Sieg vor Timon Günther (Bayreuther Turnerschaft 1861) und dem Berliner Tobias Langer.

Saalbach-Hintergemm  (AUT), 22. August 2020

Sabrina Prager mit neuer Herausforderung.
-LG-Bergläuferin holt Platz Fünf beim „13 Summit Sky Marathon“.

(KS.) Mit der Teilnahme am „13 Summit Sky Marathon“ der in der österreichischen 2.900-Einwohner-Gemeinde Saalbach-Hinterglemm im Pinzgau im Rahmen der dortigen „Saalbacher Trail & Skyrace Tage“ über die Bühne ging und an denen Teilnehmer aus Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen, Tschechien und Österreich bei insgesamt sechs Wettbewerben am Start waren, stellte sich Sabrina Prager von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau einer besonderen Herausforderung.

Der „13 Summit Sky Marathon“ ist ein Trail der die Läuferinnen und Läufer vom Start im Ortszentrum von Saalbach über den Schattenberg-Ostgipfel (2.018 m) am Anfang bis zum Reichkendlkopf (1.942 m) am Ende über insgesamt 13 verschiedene Gipfel mit einer Gesamtstreckenlänge von 45 km bis zurück nach Saalbach zum Ziel an der „Schattenberg X-Press Talstation“ führt.

Auf dieser, von den Veranstaltern als „Panorama Rundtour“ bezeichneten Strecke, werden 3.500 Höhenmeter (!) bewältigt und das gesamte Tal umrundet.

Bei sonnigen Verhältnissen und Temperaturen um die 25 Grad erfolgte am Samstag früh um 07.00 Uhr der Start, wobei sich Sabrina Prager, was sie vom Berglauf nicht gewohnt ist, erst noch Stöcke organisieren musste und mit leichter Verspätung auf die Strecke ging.

Bereits auf den ersten drei Kilometern, bei denen 900 Höhenmeter auf der Skipiste bis zum Schattenberggipfel zu bewältigen waren, bekam die Vierte der letztjährigen Deutschen Berglaufmeisterschaften einen Eindruck von den restlichen noch zu laufenden Kilometern.

Ihren Aussagen zufolge ein ganz anderer Wettkampf als Berglauf, nur noch „hoch und runter“, keine Streckenposten, zum Teil habe sie überhaupt nicht mehr gewusst, ob sie tatsächlich richtig unterwegs sei.

Nach 8:11:34 Stunden, kurz bevor ein Gewitter einsetzte, lief sie über die Ziellinie und belegte hinter der deutschen Ultraläuferin Sylvie Geißler (SC Ainring), die drei Wochen zuvor den Chiemgauer 100km-Lauf gewonnen hatte, der Italienerin Julia Kessler und den beiden Österreicherinnen Ulrike Strieding und Cornelia Paulmichl einen sensationellen fünften Platz.

Dachau, 15. August 2020

LG-Quartett mit klasse Leistungen in Dachau
-Anna Drexler unterbietet erneut DLV-Norm!-

(KS.) Mit klasse Leistungen glänzte das vom vielfachen deutschen Meister Günter Zahn trainierte LG-Quartett Anna DrexlerLea GahbauerEva Schultz und Markus Weinert bei den vom ASV Dachau ausgetragenen Landesoffenen Volksfestwettkämpfen, die im Dachauer „Sepp-Helfer-Stadion“ über die Bühne gingen und zu denen über 260 Teilnehmer aus 80 Vereinen gemeldet hatten.

1.500 m der Frauen – Eva Schultz vor Anna Drexler

Bei schwülen Temperaturen standen die drei LG-Mädels im dritten Lauf über 1.500 m der Frauen gemeinsam an der Startlinie.

Von Beginn an übernahm Eva Schultz die Führung und versuchte Tempo zu machen; im Windschatten dahinter auf Platz Zwei Anna Drexler, die noch der Weiblichen Jugend U20 angehört, und als sechste reihte sich die 15jährige Lea Gahbauer ein, die in Dachau ihr 1.500m-Debüt gab.

Bis zur 1.000m-Marke, die von Eva Schultz in 3:10 Minuten passiert wurde, blieb die Reihenfolge unverändert. Beim Einläuten der letzten Runde verschärfte Eva Schultz nochmal das Tempo, Anna Drexlerkonnte problemlos folgen und bis zur Zielgeraden an ihrer Vereinskollegin dranbleiben.

Im Endspurt hatte dann Eva Schultz die größeren Reserven und holte sich in persönlicher Jahresbestzeit von 4:41,68 Minuten den Sieg vor Katrin Geiger (SV Steinheim), die Anna Drexler auf den letzten Metern noch abfangen und auf Platz Drei verdrängen konnte. Mit 3:42,66 Minuten verbesserte Anna Drexler ihre persönliche Bestzeit um weitere drei Sekunden und unterbot erneut die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften.

Lea Gahbauer (links) bei ihrem 1.500-m-Debüt

Obwohl Lea Gahbauer in der Schlussphase des Rennens den Temperaturen etwas Tribut zollen musste, finishte sie bei ihrem ersten 1.500-m-Rennen in guten 4:52,51 Minuten. 

Markus Weinert, der über 800 m der Männer antrat, hatte von Günter Zahn die Vorgabe erhalten, ein vor allem taktisch gutes Rennen abzuliefern und nicht nur auf eine Endzeit von unter 2:00 Minuten zu spekulieren.

Markus Weinert auf dem Weg zum 800-m-Sieg

Während ein Duo der LG Stadtwerke München vom Start weg die Spitze übernahm und die 400m-Marke nach knapp 63 Sekunden passierte, hielt sich Markus Weinert an Position Drei. 200m vor dem Ziel setzte er zum Endspurt an, ging in Führung und konnte seinen Vorsprung bis ins Ziel verteidigen. Mit 2:02,75 Minuten holte er sich den Sieg vor Moritz Mühlpointner (LG Stadtwerke München) und Ludwig Westermeier (LAG Mittlere Isar).

Plattling, 08. August 2020

„Achtbar aus der Affäre gezogen“
-„LG-Rumpf-Team“ holt vier Medaillen-

Das erfolgreiche LG-Quartett mit (v.re.) Lea Gahbauer, Patrick Wimmer, Markus Weinert und Tobias Kapfer.

(KS.) Lediglich mit einem „Rumpf-Team“ war die Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau bei den diesjährigen Niederbayerischen Meisterschaften vertreten, die vom TSV Plattling im heimischen „Karl-Weinberger-Stadion“ mustergültig ausgerichtet wurden.

Bei den Schülerinnen W 15 musste sich Lea Gahbauer über 300m in neuer persönlicher Bestzeit von 43,95 Sekunden nur der Lokalmatadorin Anna-Lena Machl (TSV Plattling) beugen und wurde Niederbayerische Vizemeisterin.

Über 100 m der Männer holte sich Patrick Wimmer in 11,86 Sekunden die Bronzemedaille und nur ein Hundertsel dahinter wurde Tobias Kapfer in 11,87 Sekunden Vierter.

Im 200-m-Rennen der Männer steigerte Tobias Kapfer seine Saisonbestzeit auf 23,89 Sekunden, was ihm Platz Zwei und die Silbermedaille einbrachte.

Der vierte LG-Teilnehmer Markus Weinert, eher auf den längeren Distanzen zuhause, ging über 400 m der Männer an den Start und holte sich mit neuer persönlicher Bestzeit von 53,74 Sekunden Platz Drei und Bronze.

Absage

(f a) Nachfolgend die Absage des München – Marathon im “Original-Ton”.

ABSAGE DES 35. GENERALI MÜNCHEN MARATHON

Der Zeitraum für euer Training und unsere Vorbereitung ist mittlerweile extrem knapp.

In Abstimmung mit den zuständigen Behörden kann weiterhin keine verbindliche Aussagen für den 11. Oktober 2020 zum jetzigen Zeitpunkt getroffen werden. Die gegenwärtige Situation und das dynamische Infektionsgeschehen bietet keine Grundlage für eine verlässliche Planung.

Schweren Herzens, aber mit vollstem Verständnis müssen wir daher die Absage des GENERALI MÜNCHEN MARATHON 2020 mitteilen. 

Geplant war, mit dem innovativen Konzept “2020 amoi anders – 30 KM” auf verkürzter Strecke und in Einzelstarts den GENERALI MÜNCHEN MARATHON 2020 durchführen zu können. Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen hätten dafür Sorge getragen, dass der Infektionsschutz jederzeit für die Teilnehmer und Helfer gewährleistet ist. Wir sind unserem kreativen Lösungsansatz auf Zuspruch bei allen Beteiligten bis hin  zur Bayerischen Staatsregierung gestoßen, jedoch stellen die Zuschauer entlang der Laufstrecke ein erhöhtes Risiko dar. Die Gesundheit aller Beteiligte hat jedoch unsere oberste Priorität

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für das Verständnis und bitten noch um etwas Geduld bei der Ausstellung der Wertgutscheine (100%), wahlweise für die Jahre 2021 oder 2022. Ihr werdet automatisch von uns benachrichtigt. 

Weiterhin danken wir unseren Partnern und Sponsoren für die bisherige Unterstützung und hoffen auch in Zukunft auf die Partnerschaften bauen zu können.

Die nächste Auflage des 35. GENERALI MÜNCHEN MARATHON, in seiner ursprünglichen Form ist am 10. Oktober 2021 geplant.

Euer GMM Team!

( f a ) Dieser Funkspruch von Apollo 13, gesendet vor 50 Jahren, anlässlich einer NASA-Mission,  ging in die Sprachgeschichte ein. Er ging genau im Gründungsjahr der Leichtathletik Gemeinschaft Passau um die Welt.

Ausgerechnet im 50. – Jahr unseres Bestehens werden wir von einer Pandemie begleitet, die nicht nur unser gesamtes privates Verhalten, sondern auch die gesamte Sportwelt, in unserem Fall, speziell die Leichtathletik beeinflusst.

Auch wir haben jetzt ein Problem, allerdings ein irdisches Problem!

Dies betrifft in erster Linie unsere geplanten Veranstaltungen, die wir auf Grund unseres Vereinsjubiläums eigentlich groß ausrichten wollten.

Die derzeit noch geltenden Hygienevorschriften, sowie die sich neuerdings wieder abzeichnenden höheren Fallzahlen, lassen aber nichts Gutes ahnen.

Als erste interne Veranstaltung musste die Jahresversammlung für das Wettkampfjahr 2019 der LG abgesagt werden. Ein neuer Termin ist für das nächste Jahr anberaumt aber noch nicht terminiert.

Weiter ging es dann mit dem Veranstaltungssektor.

So ist auch das traditionelle Behördensportfest 2020 bereits CORONA geschuldet dem Rotstift zum Opfer gefallen. Das Bild entstammt der Veranstaltung 2019.

Schweren Herzens mussten wir auch das bisher in ununterbrochener Reihenfolge durchgeführte McDonald’s Kinder-, Schüler- und Jugendsportfest absagen. Die 26. Ausgabe verzögert sich damit zumindest um ein Jahr.

Dieses Sportfest war und ist auch in Zukunft für uns ein Familienfest,  bei dem der Papa am Start steht und Mama beim Zieleinlauf anfeuert oder umgekehrt. Oft sind auch die Großeltern mit am Platz.

Unser Termin, 3. Oktober, fällt zudem in die Inkubationszeit nach Ferienende und der geplanten wiederbeginnenden Schulzeit.  Bisher sind keine Zuschauer zugelassen und Anfang Oktober….? Wir sind keine Hellseher.

Die Gesundheit aller Beteiligten, sowie auch deren Angehörige, hat absolute Priorität.

Um bei der Astronauten-Sprache zu bleiben. Auch der Countdown  

LG Passau

für diese Veranstaltung musste wegen Convid-19 unterbrochen werden. Er wird aber in allernächsten Zeit mit neuer Zählweise wieder aufgenommen.

Dann noch kurz zum München – Marathon, bei dem wir ja seit Jahrzehnten unterstützend,  Jahr für Jahr im Einsatz sind. Wenn die Behörden eine Zusage zur Durchführung erteilen sollten (derzeit noch in der Schwebe), findet dann kein Marathon, sondern ein 30km-Lauf statt. Alles drum herum findet dann nicht statt. Gestartet wird wie beim Ski-Biathlon mit drei “Verkehrsampeln” im 20 Sekunden – Takt. Wasser müssen die Teilnehmer selbst mitführen bzw. selbst tanken. Dies bedeutet für uns, dass wir am 11. Oktober 2020 “arbeitslos” sind.

Dieser Beitrag soll einen kurzen Überblick über das derzeitige Vereinsleben bzw. das aktuelle Wettkampfgeschehen  wiedergeben.

Aber,  wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt. 

Wenigstens ist derzeit, zumindest wieder ein Rumpfangebot an Leichtathletik – Veranstaltungen, sowohl mit, als auch ohne Meisterschaft – Disziplinen, im Angebot.