Maxim Fuchs holt Silber
-LG-Langstreckler beim Stadtlauf in Bad Wurzach im Vorbereitungsmodus für den München-Marathon-

Silber für Maxim Fuchs beim Bad Wurzacher Stadtlauf

(KS.) Maxim Fuchs von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau möchte seinen Bayerischen Marathon-Titel, den er sich letztes Jahr in München erkämpft hat, bei den diesjährigen Titelkämpfen, die am 13. Oktober im Rahmen des diesjährigen „Generali-München-Marathon“ ausgetragen werden, verteidigen.

Um an der notwendigen Tempohärte zu arbeiten hatte er sich in der oberschwäbischen 14.600-Einwohner-Kurstadt Bad Wurzach mit dem ältesten Moorheilbad Baden-Württembergs für den dortigen „30. Bad Wurzacher Stadtlauf“ angemeldet.

Im Hauptlauf über 6.700 m bzw. fünf Runden durch die Bad Wurzacher Innenstadt lief Maxim Fuchs vom Start weg in einem Spitzenquartett mit Edwin Singer (TV Kempten),  Nico Russ (SV Birkenhard) und Robin Abelwarth (TV Erkheim).

Aber bereits nach der ersten Runde mussten Russ und Abelwarth abreißen lassen und aus dem Quartett war ein Duo geworden, das sich gegenseitig Runde für Runde pushte.

Erst im Schlussspurt auf den letzten 100 m musste sich Maxim Fuchs letztlich geschlagen geben und wurde nach 21:53,4 Minuten hinter Edwin Singer ausgezeichneter Zweiter.

Die Form passt! Das weitere Training und die noch ausstehenden Wettkämpfe sind jetzt auf nur noch auf den 13. Oktober bzw. die Bayerischen Marathon-Meisterschaften ausgerichtet.

Passauer Behördensportfest 05. 07. 2019
5000m- Lauf der Männer

(fa) Im ersten Beitrag unter dem Titel  „Und die Karawane zieht weiter“ haben wir in Aussicht gestellt oder auch angedroht, über die Sportplatzsituation auf Oberhaus, unsere Vereinsmitglieder aber auch die sonstigen Interessenten unserer Seiten weiter zu unterrichten.
Dies soll nunmehr mit dem Teil 2 zeitnah erfolgen.

Die > Passauer Neue Presse < hat am 12. August 2019 im Lokalteil ausführlich  über den Zustand der Schulsportanlage Oberhaus berichtet. Unter dem Titel „Wenn Sport gesundheitsgefährdend wird“ wurden sowohl die Vereinsbelange, als aber auch die schulischen Unzulänglichkeiten detailliert aufgezeigt. 
Dabei fand auch ein Rückblick über die sich bereits am 6.Juni 2007 beginnende und sich bis heute hinziehende Odyssee, einen überaus interessanten Niederschlag.

In diesem Zusammenhang erreichten uns zwei sogenannte Leserbriefe, die wir unseren Homepage – Besuchern nicht vorenthalten wollen. 
Nun, die eine Zuschrift zeugt von weniger sportorganisatorischer Übersicht, während der andere Beitrag einer Feder entstammt, die mit der Materie und dem ganzen „Drumherum“ einer Leichtathletik-Veranstaltung schon sehr nahe vertraut ist.


Volle Verantwortung
Zum Bericht vom 12. August 

„Wenn Sport gesundheitsgefährdend wird“.

Es ist lobenswert, wenn Sie sich ein Sportorganisator (und Stadtrat) kritisch über den unzumutbaren Zustand des Sportplatzes  äußert und endlich Maßnahmen zur Verbesserung fordert.
Wenn die Verantwortlichen schon länger wissen, dass dieser Platz besonders gefährlich, verletzungsträchtig und absolut leistungsfeindlich ist und dort trotzdem Sportfeste abhalten und  diese auch noch unterstützt werden, so muss ich an der Logik und an der Kompetenz der Entscheider  stark zweifeln!  Auf so einem Platz würde ich nicht starten und ich kann den Eltern nur raten, die Schüler zu überzeugen, nicht an diesen „Sportfesten“ teilzunehmen! Die Organisatoren tragen nicht nur moralisch, sondern auch rechtlich dafür die volle Verantwortung. Einen gesundheitsgefährdenden Sport sollte man auf keinen Fall betreiben! Wenn keine anderen Sportstätten zur Verfügung stehen, so können die Behörden- und Landesschulsportfeste eben nicht stattfinden! 
 Kurt E. Adamovsky,  Passau 

Dieser Leserbrief wurde am 14.087.2019 unter „Leserbriefe“ veröffentlicht

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Wenn man das Bild von der Aschenbahn am Oberhaus mit dem vielen Staub, die die 5000 m Läufer beim Behördensportfest  auf ihren 12,5 Runden einatmen mussten, glaubt man, die laufen in einem Wüstenstaat.

Es ist ein  „Trauerspiel“, dass es die Stadt Passau nicht geschafft hat, innerhalb von 12 Jahren nach dem Antrag auf Umwandlung der Ziegelmehllaufbahn in eine Kunststoffbahn diesem stattzugeben und eine Kunststoffbahn zu installieren. Stattdessen wurden in den letzten Jahren fast alle unterklassigen Fußballvereine (A-Klasse und Kreisklasse) der Stadt mit einem Kunstrasenplatz versorgt, der pro Anlage zwischen 650 000 und 750 000 € an Steuergeldern verschlungen hat. Auch wenn die Fußballvereine dabei jeweils betonen, daß die Kunstrasenplätze auch von Schulen benutzt werden, rechtfertigt dies nicht, daß man die LG Passau, die vor allem mit ihren Langstreckenläufer(innen) deutschlandweit(und darüber hinaus) bekannt sind, seit mehr als einem Jahrzehnt dermaßen im Stich lässt. Außerdem werden die Sportanlagen am Oberhaus auch von einigen Schulen genutzt , wobei der Schulsport in der jetzigen Zeit wichtiger denn  je ist. Vor allem werden die guten Leichtathleten oftmals durch den Schulsport rekrutiert.

Ich hoffe, dass die LG Passau mit ihren bewährten Vorstandskräften Peter Fahrnholz und Sigi Kapfer baldmöglichst bei der Stadtspitze und dem Stadtrat Gehör finden und die Kunststoffbahn umgehend  gebaut werden kann .
Reinhold Zillner, Fürstenzell

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Diese Ausführungen waren als Leserbrief gedacht, wurden uns aber auf Grund der Nichtveröffentlichung in der Presse zur Verfügung gestellt.

– Tobias Schreindl und Sabrina Prager holen Doppelsieg –
– Mario Bernhardt und Susanne Schreindl holen Bronze – 
– Erfolgreiches LG-Team beim „36. Weberzeile Stadtlauf“ in Ried im Innkreis –

Das erfolgreiche LG-Team (stehend v.li.) Stephan Fruhmann, Mario Bernhardt,
Tobias und Susanne Schreindl, Armin Reif, Sascha Jäger und Sabrina Prager,
(vorne v.li.) Manfred Ammerl, Sebastian Schlosser und Axel Brand

(KS.) Mit einem Doppelsieg im Hauptlauf und einer Vielzahl von Medaillenrängen und ausgezeichneter Leistungen machten die Ausdauerasse der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau den „36. Weberzeile Stadtlauf“ in Ried im Innkreis, bei dem über 640 Teilnehmer aus dem In- und Ausland am Start waren, zu einem regelrechten „LG-Festival“.

Die ausrichtende LAG-Genböck-Haus-Ried hatte eine 2.500-m-Runde, mit Start und Ziel jeweils am Rieder Shopping-Center Weberzeile, austrassiert, auf der Strecken zwischen 160m und 10.000 m zu bewältigen waren.

Im Hauptlauf über 10.000 m holte sich der Dritte der Deutschen Marathon-Meisterschaften Tobias Schreindl nach 32:43,6 Minuten den Sieg vor Lokalmatador Jürgen Aigner (LAG Genböck Haus Ried) und Mannschaftkamerad Mario Bernhardt, für den 34:38,8 Minuten gestoppt wurden. Das LG-Duo sicherte sich damit auch Gold und Bronze in ihrer Alters-klasse (AK) M 30.

Als Vierter der Gesamtwertung und Sieger seiner AK M 40 lief der Deutsche Marathon-Mannschaftsmeister Stephan Fruhmann nach 34:59,2 Minuten über die Ziellinie. 

Auf Platz Sechs des Gesamteinlaufs und Zweiter der sog. Allgemeinen Klasse Armin Reif mit einer Endzeit von 35:31,0 Minuten.

Schnellster 45jähriger einmal mehr Sascha Jäger, der als 11. der Gesamtwertung ins Ziel kam und für den die Uhren nach 37:13,6 Minuten stehen blieben.  Auf Platz Sechs dieser AK Axel Brand mit gelaufenen 41:03,9 Minuten.

Bei den 50jährigen belegte Manfred Ammerl mit 44:06,8 Minuten Rang Zehn; Sebastian Schlosser wurde mit 46:01,0 Minuten 12. bei den 30jährigen.

Im Frauenklassement des 10.000-m-Rennens erkämpfte sich die ehemalige Berglaufspezialistin Sabrina Prager in 40:34,8 Minuten den Gesamtsieg vor Julia Laub (SV Mergelstetten) und Christina Oberndorfer (LG Innviertel).

In Vorbereitung auf die Deutschen 10-km-Straßenlaufmeisterschaften Mitte September im nordrhein-westfälischen Siegburg hatte die Bayerische Marathonmeisterin Susanne Schreindl für die 5.000-m-Distanz gemeldet, wo sie sich nach 18:28,6 Minuten hinter der mehrfachen österreichischen Staatsmeisterin und Cross-EM-Teilnehmerin von 2017 Bernadette Schuster (SK Vöest/ASCICS Frontrunner) und Anita Baierl (TuS Kremsmünster), u.a. 2016 österreichische Marathonmeisterin, Platz Drei und die Bronzemedaille erkämpfte.

(fa) Was ist das? Eigentlich gibt es so etwas nicht. 

Man kann höchstens von einer etwas reduzierten Wettkampf-Zeit sprechen.

Was machen also die „Freigestellten“ in dieser Zeit?

Wie die nachfolgenden Bilder beweisen, langweilig wird’s bestimmt nicht!

Die „Außenhaut“ des Zielrichterhauses, auf der Schulsport-Anlage Oberhaus, wird auf Vordermann gebracht und vor den Witterungseinflüssen geschützt.

Das sportliche LG-Quartett (v.li.) Hannes Söllwagner, Julian Dorfner, Markus Weinert und Raphael Wagensonner.

(KS.) Mit der Teilnahme am diesjährigen „15.- Jedermann-Triathlon“ in der oberösterreichischen 4.000-Einwohner-Gemeinde Hartkirchen im Bezirk Eferding, bei dem über 260 Teilnehmer am Start waren, „ergänzten“  Julian DorfnerMarkus WeinertRaphael Wagensonner und Hannes Söllwagner von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau ihren Trainingsplan und versuchten sich neben der traditionellen Leichtathletik auch mal im Radfahren und im Schwimmen.

Tatkräftig unterstützt wurde das LG-Quartett von den LG-Fans Cornelia Weinert, Lea SchregleChristian Teibrich und Mario Bernhardt.

Als erstes mussten sich die vier in die Fluten des Badesees im Donau-Freizeitland Linz-Feldkirchen „stürzen“ und 450 Schwimmen absolvieren.

Nach 8:17 Minuten erreichte Julian Dorfnerals erster das Ufer und konnte mit dem Rad die Wechselzone verlassen; gefolgt von Raphael Wagensonner und Hannes SöllwagnerMarkus Weinert war noch „etwas länger“ im Wasser, bevor er auf`s Rad wechseln konnte.

Während Julian Dorfner versuchte, den Abstand zwischen sich und seinen Vereinskameraden zu vergrößern konnte dann Markus Weinert auf der profilierten 23-km-Radstrecke an einem sieben Kilometer langen Anstieg auf Raphael Wagensonner und Hannes Söllwagner aufschließen und an ihnen vorbeiziehen.

Vom Rad in die Laufschuhe für die abschließenden acht Kilometer, wobei eine austrassierte 4-km-Runde zwischen Hartkirchen und Aschach an der Donau zweimal zu durchlaufen war.

Mit einer Laufzeit von 34:14 Minuten konnte sich Markus von Raphael und Hannes absetzen; schaffte es aber nicht mehr auch an Julianheranzulaufen.

Letztlich überquerte Julian Dorfner nach 1:33:54 Stunden als 24. des Gesamtklassements und erster des LG-Quartetts die Ziellinie. Für Markus Weinert als 29. blieben die Uhren nach 1:35:46 Stunden stehen und Raphael Wagensonner und Hannes Söllwagner liefen nach 1:41:20 bzw. 1:41:31 Stunden als 41. und 42. ins Ziel.

Florian Stelzle gewinnt Straubinger Gäubodenfestlauf.
– Markus Siegerstetter Schnellster auf der 5-km-Distanz –

Straubinger Gäubodenfestlauf-Sieger Florian Stelzle.

(KS.) Mit seinem Sieg beim „37. Gäubodenfestlauf“ hat Florian Stelzle von der Leichtathletik Gemeinschaft einen weiteren Punkt in seinem „Fahrplan“ für die Bayerischen Marathon-Meisterschaften, die im Rahmen des „Generali München Marathon“ am 13. Oktober ausgetragen werden, erfolgreich abgehakt und seine aufsteigende Form erfolgreich unter Beweis gestellt.

Knapp 300 Teilnehmer auf Strecken zwischen 400 m und 10 Kilometern waren beim diesjährigen Gäubodenfestlauf in Straubing am Start.

Im Hauptlauf über 10 km, der auf einem flachen Rundkurs mit Start und Ziel im Stadion Süd-West ausgetragen wurde, holte sich Florian Stelzle nach 33:04 Minuten den Sieg vor Michael Harlander (LC Aichach) und Lokalmatador Sebastian Schnurrenberger (FTSV Straubing).

Nächster Termin auf dem Weg zum „Generali München Marathon“ wird für den LG-Langstreckler am 14. September der „17. Dingolfinger Halbmarathon“ sein.

Sieger über 5 km Markus Siegerstetter.
Foto: Susanne Pritscher

Der zweite Straubinger LG-Starter Markus Siegerstetter hatte für die 5-km-Distanz gemeldet und erkämpfte sich dort nach 17:58 Minuten den Sieg vor den Einheimischen Randy Reinheimer (FTSV Straubing) und Milan Bubak.

Alex Sellner gewinnt Nürnberger Halbmarathon.

Der erfolgreiche LG-Halbmarathoni Alex Sellner

(KS.) Mit einer ausgezeichneten Leistung holte sich Alex Sellner von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau den Sieg beim diesjährigen Nürnberger Halbmarathon, der am Wochenende bei schwül-warmen Verhältnissen und Temperaturen um die 25 Grad über die Bühne ging.

Auf der sehr bergigen und anspruchsvollen Strecke, durch den sog. Schmausenbuck und durch den Zerzabelshofer Forst, größtenteils auf Wald- und Forststraßen, mit Start und Ziel am Valznerweiher, direkt gegenüber der Tennisanlage des 1. FC Nürnberg, lief der letztjährige deutsche 50-km-Mannschaftsmeister Alex Sellner vom Start weg in der Spitzengruppe.

Ab Kilometer zehn an dritter Stelle liegend, forcierte Sellner das Tempo, setzte sich bei Kilometer 15 an die Spitze und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab.

Nach 1:21:42 Stunden verwies er Lokalmatador Johanns Wolf (Nürnberg Track Club) und Manuel Fößel (TV Ochsenfurt) auf die weiteren Plätze.

Für den LG-Ausdauerspezialisten, ein absolut gelungener Test, für den „20. Frankischer Schweiz Marathon“ am 1. September in Ebermannstadt und eine weiterer Baustein auf  dem Weg zu den „32. Deutschen Meisterschaften 100 km“, eine Woche später in der 9.000-Einwohner-Stadt Kandel, Landkreis Germersheim, in Rheinland-Pfalz.

Eva Schultz mit Bestleistung im Berliner Olympiastadion
-LG Passau mit Damen-Trio und Tobias Schreindl über 5.000 m am Start-

Das LG-Quartett im Berliner Olympiastadion (v.li.) Eva Schultz, Lisa Fuchs, Susanne und Tobias Schreindl

(KS.) Mit Lisa FuchsEva SchultzSusanne Schreindl und Tobias Schreindl war die Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau gleich mit vier Teilnehmern bei den 119. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Berliner Olympiastadion vertreten – und alle vier hatten sich über die 5.000-m-Distanz für diese Titelkämpfe qualifiziert.

Eine großartige Atmosphäre mit einer Rekordkulisse von über 60.000 Zuschauern an zwei Tagen und eine Vielzahl absolut klasse Leistungen, u.a. die Weltjahresbestleistung von Weitspringerin Malaika Mihambo, die WM-Norm durch Hürdenläuferin Christina Krafzik und natürlich der deutsche 5.000-m-Rekord von Konstanze Klosterhafen, machten diese Meisterschaften zu einem wahren Leichtathletik – Fest.

Betreut vom vielfachen deutschen Meister Günter Zahn, hatten die vier LG-Teilnehmer im Training intensiv auf Berlin hingearbeitet; sich mit den letzten Vorbereitungen und dem Aufwärmen dann vor Ort total auf ihre 5.000-m-Rennen fokussiert.
Doch bei Meisterschaftsrennen liegen Licht und Schatten manchmal sehr eng beisammen.

Von den 26 Damen die über 5.000 m an den Start gingen war die LG Passau gleich mit drei Teilnehmerinnen vertreten, was Günter Zahn bei diversen Gesprächen mehrfach zu kommentieren hatte.

Das LG-Trio war schon beim Aufwärmen ziemlich nervös; zudem plagten Susanne Schreindl im Vorfeld massive Bauchschmerzen.

Eva Schultz führt das Verfolgerfeld im 5.000-m-Rennen der Damen an und läuft letztlich mit neuer persönlicher Bestzeit als Zehnte über die Ziellinie.                                                                                                  Foto: Kiefner

Eva Schultz zeigte bei diesem Saisonhöhepunkt ein absolut super Rennen, engagiert und kämpferisch spulte sie Runde um Runde ab.  

Eva Schultz mit der späteren Siegerin Klosterhalfen

Sie verbesserte ihre erst vor 14 Tagen bei den Bayerischen Meisterschaften in Augsburg aufgestellte persönliche Bestleistung um nahezu 20 Sekunden auf jetzt 16:32,18 Minuten und lief als sensationelle Zehnte über die Ziellinie.

Susanne Schreindl, von den Strapazen gezeichnet.

Die Bayerische Marathonmeisterin Susanne Schreindlwollte trotz ihrer Probleme unbedingt laufen, konnte aber verständlicherweise nicht an ihre bisherigen sehr guten Saisonleistungen anknüpfen und lief nach 17:03,86 Minuten ins Ziel. Die dritte LG-Läuferin Lisa Fuchs war gut im Rennen, versuchte ihr Zeitvorgaben zu laufen und musste aufgrund von Wadenkrämpfen letztlich das Rennen vorzeitig beenden.

Die 5.000-m der Männer waren ein typisches Meisterschaftsrennen. Zunächst wurde regelrecht „gebummelt“, was Tobias Schreindl, den dritten der diesjährigen deutschen Marathon-Meisterschaften, veranlasste kurzzeitig die Initiative zu übernehmen.

Tobias Schreindl versucht im 5.000-Rennen der Männer kurzzeitig die Initiative zu übernehmen.   Foto: Kiefner

Dann die letzten fünf Runden wurde massiv aufs Tempo gedrückt und es ging „die Post ab“ u.a. mit einer 400-m-Schlussrunde in 53 Sekunden.  Marathonspezialist Tobias Schreindl musste sich letztlich als 19. mit 14:42,09 Minuten zufrieden geben.

Anna Drexler mit neuer persönlicher Bestleistung
-LG-Trio beim diesjährigen „Internationalen Josko Laufmeeting“

Anna Drexler mit neuer persönlicher 1.000-m-Bestzeit
Foto:Göstl

(KS.) Mit neuer persönlicher 1000-m-Bestleistung glänzte Anna Drexler von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau beim diesjährigen „Internationalen Josko Laufmeeting“  in der oberösterreichischen Marktgemeinde Andorf.

In 3:11,37 Minuten belegte die 17jährige Passauer Gymnasiastin über 1.000 m, wo sich die Tschechin Diana Mezulianikova (PSK Olymp Praha) den Sieg holte, Platz Sieben und verbesserte damit ihre persönliche Bestleistung vom April letztes Jahres um sechs Zehntel.

Für Tobias Kapfer und Laurenz Kieninger, die beide über 100 m antraten, war das Andorfer Meeting der letzte Start in einer langen Saison. Tobias Kapfer, der aktuell mit den letzten Klausuren seines Bachelor-Studiums beschäftigt ist, zeigte sich mit seinen erzielten 11,74 Sekunden sehr zufrieden. Laurenz Kieninger, der noch der Männlichen Jugend U 20 angehört, beendete eine für ihn durchwachsene Saison mit 12,18 Sekunden.

LG Passau „rockt“ Pörndorfer Sommernachtslauf
-Sabrina Prager Damensiegerin – 
-Stephan Fruhmann und Mario Bernhardt holen bei den Männern LG-Doppelsieg-

Das erfolgreiche LG-Großaufgebot mit (v.li.) Thomas Kopfinger, Sascha Jäger, Georg Eibl, Franz Keifenheim, Sabrina Prager, Mario Bernhardt, Stephan Fruhmann, Jasmin Niederhofer, Gerhard Bauer und Manfred Ammerl.

(KS.) Mit ausgezeichneten Leistungen drückte das Großaufgebot der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau dem zum „Landkreis- und Sparkassen-Laufcup 2019“ zählenden „10. Pörndorfer Sommernachtslaufes“, der am Samstag bei optimalen äußern Temperaturen von der Laufabteilung der DJK Pörndorf ausgerichtet wurde und bei dem nahezu 400 Teilnehmer auf Strecken zwischen 300 und 7.350m am Start waren, einen regelrechten „blau-gelben Stempel“ auf.

Im Hauptlauf über 7.350 m, bei dem zwei Runden durch die Vilsauen zu bestreiten waren, gewann die ehemalige Berglaufspezialistin Sabrina Prager die Damenwertung in 28:45,7 Minuten vor Nicole Kufner (WSV Otterskirchen) und Ingrid Materna (SVG Ruhstorf) und holte sich gleichzeitig auch den Sieg in ihrer Altersklasse (AK) W 30.
Mit ihrer Endzeit von 34:07,7 Minuten gab es für Jasmin Niederhofer in der AK W 30 Bronze.

Bei den Männern erkämpfte sich Stephan Fruhmann in 24:25,5 Minuten den Gesamtsieg vor seinem Vereinskollegen Mario Bernhardt, für den 24:37,0 Minuten gestoppt wurden und Michael Gerl (TG Vilshofen). Das erfolgreiche LG-Duo, das damit auch in ihren jeweiligen Altersklassen die Goldmedaille sicherte, nützte den Pörndorfer Lauf als aktuelle Standortbestimmung für den „Generali München Marathon“, der am 13. Oktober über die Bühne geht.

In der Besetzung Sabrina PragerJasmin NiederhoferMario Bernhardt und Stephan Fruhmann holte sich die LG Passau auch die Mannschaftswertung und vewies die SVG Ruhstorf und den WSV Otterskirchen auf die weiteren Plätze.

Als Gesamtvierter mit einer Endzeit von 25:59,5 Minuten war Sascha Jäger schnellster 45jähriger vor Lokalmatador Helmut Knuff (DJK Pörndorf) und Erich Weinzierl (LVR Geiselhöring). Mit 36:46,9 Minuten wurde Thomas Kopfinger als 11. registriert.
Für Manfred Ammerl blieben die Uhren nach 29:22,9 Minuten stehen, was für ihn Rang  Vier in seiner AK M50 bedeutete.
In der AK M 60 belegten Georg Eibl in 34:47,7 Minuten und Franz Keifenheim in 34:55,0 Minuten die Ränge Sechs und Sieben.  Gerhard Bauer wurde mit 41:29,6 Minuten Zehnter.