Dank unserem Mittel- und Langstrecken-Trainers Günter Zahn interessiert sich auch die überregionale Presse für die Leichtathletik Gemeinschaft Passau und seine Läuferinnen und Läufer.

Dank unserem Mittel- und Langstrecken-Trainers Günter Zahn interessiert sich auch die überregionale Presse für die Leichtathletik Gemeinschaft Passau und seine Läuferinnen und Läufer.

-LG-Ultraläufer bestreitet abgesagten „Dreiburgenlandmarathon“ –

(KS.) Da der „19. Dreiburgenlandmarathon“, aufgrund der Corona-Situation abgesagt und auf 24. Oktober verschoben wurde, hat sich Alex Sellner von der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau kurzerhand am Samstag, dem eigentlichen Austragungstag, im Alleingang auf die Strecke gemacht.
Den derzeitigen Umständen geschuldet lief der Bronze-Medaillengewinner der letztjährigen deutschen 100-km-Meisterschaften, der 2018 den Dreiburgenlandmarathon schon einmal gewonnen hatte, die selektiven zwei Runden mit Start und Ziel in Thurmannsbang über Schlinding, Schadham, Kollnberg, Thurmannsdorf, Loderhof, Dreiburgensee und Goben letztlich in einem Solorennen und zeigte sich nach erzielten 2:48:02 Stunden äußerst zufrieden mit dem aktuellen Leistungsstand.


(fa) Wie schon mehrfach berichtet, werden wir noch lang mit Virus leben müssen.
Für den Hallen- und Sportplatz-Betrieb ist laut behördlicher Anordnung bis voraussichtlich 10. Mai 2020 keine sportliche Tätigkeit möglich. Dies betrifft sowohl unsere Anlagen auf Oberhaus als auch die beim Stammverein TV Passau in der Innstadt.
Darüber hinaus hat der Bayerische Leichtathletik Verband bekannt gegeben, dass die Bayerischen Meisterschaften auf Anfang September verschoben werden. Wahrscheinlich geht man davon aus, dass die Ferien heuer sowieso ins Wasser fallen und zwar ins heimatliche. Alles hofft auf den Herbst!
Es wird umgehend eine neue Wettkampf – Planung (Terminplan) erstellt.
Der BLV weist in diesem Zusammenhang noch einmal alle Veranstalter von Sportfesten im Monat Mai auf das landesweite Verbot von Veranstaltungen hin und appelliert eindringlich, diese umgehend abzusagen und eine eventuelle Verschiebung in den Spätsommer/Herbst zu prüfen.
(fa) Der Maskenschutz ist nicht gerade beliebt in unseren Breitengraden. Nach langem hin und her im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, muss man sich jetzt damit beschäftigen, ob man will oder nicht.
Zu Beginn der Epidemie galten Menschen, die Masken trugen, hierzulande auch noch als hysterisch. An asiatische Touristen erinnerte man sich. Oder auch an Michael Jackson.
Die Sachverständigen waren lange geteilter Meinung. Das Robert-Koch-Institut hat Atemschutzmasken lange für verzichtbar gehalten. Nun aber müssen wir unser Haltung aber plötzlich ändern, denn die Gesundheitsexperten haben zwischenzeitlich eingestanden, dass Masken auf jeden Fall schützen, wenn a l l e sie tragen.
Die Maske schützt nicht dich, sie schützt alle!
Fazit: die Akzeptanz muss sich schneller verbreiten als das Virus!
Die ersten Bundesländer, derzeit zwei in der Zahl, haben soeben die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Läden eingeführt. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass weitere folgen werden.
In Bayern mündet das Tragen derzeit noch in eine Empfehlung.
Immer mehr Händler machen jetzt aus der Not eine Tugend. So berichtet die Süddeutsche Zeitung, dass Anbieter von Brautmoden Masken mit Spitze feil halten. Trachten-Labels passen sie an Dirndl-Kollektionen an. Und es wird sogar gemunkelt, dass die Masken womöglich ganz selbstverständlich der Garderobe angepasst werden. Nadelstreifen im Büro?
„Vielleicht stehen wir bald vor dem Kleiderschrank, blättern durch unsere Masken und sagen: Mist, ich hab nichts zum Anziehen!“

Dem wollte unser 1. Vorsitzender auf jeden Fall vorbeugen. Wer will schon in den langweiligen weißen Einheitsmasken herumlaufen, die überall angeboten werden? Selber nähen, mit selbstgestrickten Mustern, ist auch nicht jedermanns Sache. Warum daher nicht einen Blickfang riskieren und sich seinem Verein zugeordnet fühlen?
Corporate-Fashion, wie man so schön auf Deutsch sagt, ist angesagt.
In einer begrenzten Stückzahl wurden sogenannte Behelf-Mund-Nasen-Schutz – Masken (BMNS) (siehe Foto) für interessierte Vereinsmitglieder bestellt.
Interessenten mögen sich daher bitte umgehend auf
info@lgpassau.de
durch eine E-Mail registrieren.
Zum Aufbau der Masken:

Ausdauerasse der LG Passau beim „Ostermarathon 2020“
„Home-Office-Marathon“
– Jeder für sich – Alle für den guten Zweck –
(KS.) An einem Marathon der besonderen Art nahmen die vom vielfachen deutschen Meister Günter Zahntrainierten Ausdauerasse der Leichtathletik Gemeinschaft (LG) Passau während der Osterfeiertage teil.
Corona-Not macht erfinderisch und so hatte Gernot Weigl, Geschäftsführer der München Marathon GmbH, aus der Idee
„Alleine Laufen und gleichzeitig Gutes tun“
einen virtuellen „Ostermarathon2020“ initiiert, bei dem jeder, der sich anmeldete, von Karfreitag bis Ostermontag in seinem ganz persönlichen Umfeld, die Marathondistanz von 42,195 Kilometern meistern konnte. Es blieb jedem selbst überlassen, in wie vielen Teilstrecken oder Tagesetappen er die Distanz absolviert.
Gleichzeitig konnte man quasi als Startgebühr einen Anerkennungsbeitrag spenden, der dem Bayerischen Roten Kreuz München zu Gute kam.
Insgesamt gingen 2.545 Teilnehmer aus 17 Nationen an den Start, legten insgesamt 106.053 Kilometer zurück und spendeten über 37.000 Euro.
Dazu kommen noch die LG – Unterstützer mit Statements auf der Website:
Ulrike Maisch/Richard Friedrich,
Susanne und Tobias Schreindl,
und Trainer Günter Zahn.
Von der LG Passau absolvierten
Gerhard Bauer ( 4:52,15 Std.);
Mario Bernhardt ( 3:06,20 );
Thomas Bscheidl (2:52,14 );
Prof. Dr. Verena Cerna ( 3:09,00 );
das Ärzte-Ehepaar Lisa Fuchs ( 3:01,32 );
und Maxim Fuchs ( 2:35,07 );
Stephan Fruhmann ( 2:34,37 );
Martina Schneider ( 4:23,39 );
Jonas Storch ( 3:25,56 );
Markus Weinert ( 2:54,57 );
Gabriele Zahn ( 4:03,05 );
und Günter Zahn (4:02,38 );
den Marathon; teilten sich die Distanz auf mehrere Tage auf, oder liefen, wie Mario Bernhardt, die 42,195 Kilometer kurzerhand am Karsamstag gleich komplett durch!

Unser jüngster Teilnehmer der 14jährige Jonas Storch, Bronzemedaillengewinner bei den Bayerischen Cross – Meisterschaften, erhielt von seinem Trainer die Starterlaubnis für diese Strecke nur, weil sich der Marathon ja auf mehrere Etappen aufteilte und nicht in einem Stück bewältigt werden musste.
Jonas absolvierte seinen Oster-Marathon in drei Teilstrecken mit einer berechneten Marathonzeit von 3:26:04 Stunden.

Für die Teilnahme gab es eine entsprechende Urkunde mit den gelaufenen Strecken und der berechneten Marathon-Gesamtzeit

Im Haushalt unseres Webmasters scheint alles in jeder Hinsicht vorbereitet zu sein. Nichts dem Zufall überlassen.
Die LG Passau wünscht ihm, sowie seiner Familie ein frohes Osterfest!
PS: Der Webmaster bedankt sich 🙂


Die Letzten zurück aus ประเทศไทย
(fa) Weltumspannend, wie sich derzeit das Corona-Virus mutiert, sind auch die Wege von LG – Mitgliedern.

Elena Lindt befand sich für 3 Monate in Thailand. Nicht sportliche Wege haben sie nach Asien verschlagen. Nein, es waren berufliche Gründe. Als Rechtsreferendarin absolvierte sie ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei in der Hauptstadt Bangkok. Zum Abschluss der Tätigkeit standen dann noch 14 Tage Urlaub an. Schließlich wollte sie neben der Hauptstadt auch noch Land und Leute erkunden.

So stand auch noch ein Aufenthalt im Norden des Landes, nämlich in Chiang Mai auf dem Programm.
Zu diesem Part gesellte sich auch Vereinskollegin Jasmin Niederhofer.


Aber das Corona-Virus macht auch keinen Bogen um Thailand. Ausgangssperren waren angesagt. Höchste Eile also geboten, sich wieder in Richtung Heimat zu orientieren. Registrierung bei der Deutschen Botschaft für einen eventuellen Evakuierungsflug. Selbst aber auch aktiv sein, um doch noch einen Linienflug zu ergattern.

Letzteres gelang den beiden dann in letzter Minute. Noch einen Tag bevor ThaiAirways ihren Flugplan eistellte, konnten sie noch einen Direktflieger nach Frankfurt besteigen und dort wohlbehalten deutschen Boden betreten.
Wir freuen uns, dass nunmehr unsere „LG-Familie“ wieder vollzählig ist.

Unwort des Jahres?
(fa) Wahrscheinlich, nicht nur für die Allgemeinheit, ganz speziell aber auch für den Sport. Vieles aus den Termin-Heften ist bereits Makulatur. Einiges an Veranstaltungen schon abgesagt, einiges vorsorglich verschoben. So z. B. die Olympischen Spiele von Tokio und die Leichtathletik Weltmeisterschaften von Eugene/USA.
Die Ausgangsbeschränkungen sind nunmehr bis 19. April 2020 verlängert worden. Damit besteht jetzt ein einheitliches Datum, bis zu dem auch die Stadt Passau Sportplätze und städtische Sporthallen stillgelegt hat. Entsprechendes gilt ja bereits auch für die Jahn-Turnhalle unseres Stammvereins TV Passau.
Die Fallzahlen von Neuinfizierten sind immer noch extrem hoch, so dass man die Maßnahmen ohne wenn und aber akzeptieren muss. Wie man allgemein hört, müssen die Neuerkrankungen im Hinblick auf die medizinische Kapazität noch erheblich gesenkt werden.

Aber wie geht es weiter? Auch wenn nach Erreichen der gesteckten Ziele der Trainings- und Wettkampfbetrieb in den Hallen und auf den Plätzen wieder aufgenommen wird, wie geht der Einzelne damit um? Das Virus wird uns ja auch dann noch begleiten und nicht über Nacht verschwunden sein. Nur ein geeigneter Impfstoff wird die erhoffte Entspannung und Erleichterung bringen.
Von der Gegenwart nun in die unmittelbare Vergangenheit.
In der derzeitige Zeitspanne waren immer unsere Trainingslager eingeplant. Auch für Lazise am Gardasee, wo immer unsere Stadionleute ihre Einheiten absolvierten, war bereits alles fixiert und terminiert. Leider hat sich ausgerechnet Italien zum Hotspot der Corona-Infizierten in Europa entwickelt. Anfangs hatte man noch gehofft, dass sich die Pandemie auf die Lombardei beschränkt. Aber Corona kennt keine Grenzen und pirschte sich immer näher an den Gardasee heran. Dann kam die Verbreitung so rasant in Fahrt, dass auch Italien und Österreich mit Grenzsperren reagierten. Hinein- und Herauskommen mit jedem Tag schwieriger.
Somit: nur noch eine Möglichkeit: Trainingslager am Gardasee ersatzlos gestrichen.
Da waren dann aber noch die Mittel- und Langstreckler um Trainer Günter Zahn.
Mallorca. Schon seit Jahren für ein Trainingslager unter frühlingshaften Bedingungen immer auserkoren. So auch wieder heuer. Die Vorbereitung in trockenen Tüchern. Da für die Balearen-Insel keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorlag, ging’s voller Tatendrang los.
Am 14. März 2020 startet um 06:00 Uhr morgens der CONDOR-Flieger mit Trainer Günter Zahn, Markus Weinert, Jana Vogel, Felix Wagner und Eva Schultz von München aus mit dem Ziel Mallorca. Lisa und Maxim Fuchs bestiegen den Flieger bereits einen Tag früher von Stuttgart aus.
Geplant war ein achttägiger Aufenthalt an der Ostküste der spanischen Baleareninsel in Sa Coma. Mehrfach fanden dort ja bereits Trainingslager unseres Vereins statt. Trainingsmöglichkeiten, Ort und Umgebung war den meisten von uns daher bekannt und deshalb war die Vorfreude auf die bevorstehenden Trainingseinheiten groß. Problemlos kamen wir in Palma de Mallorca an und der Transfer zum Hotel klappte auch ohne Schwierigkeiten. Dort erwarteten uns bereits auch Lisa und Maxim Fuchs.
Bei unserer Ankunft im Hotel wurde uns jedoch mitgeteilt, dass aufgrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit Corona eine Unterbringung nicht mehr im gebuchten Hotel möglich war. Wir wurden in ein anderes, im Nachbarort Cala Millor verlegt.

Dort absolvierten wir unsere erste Trainingseinheit, bestehend aus einem Dauerlauf entlang der Strandpromenade und anschließenden Steigerungen. Die Stimmung im Team war super. Wir hatten tolles Wetter, unsere Trainingseinheit verlief sehr gut und der Hotelwechsel hielt für uns sogar eine sehr schöne Überraschung bereit. So wurden wir im neuen Hotel in sehr schönen Suiten untergebracht.



Noch am selben Abend aber war klar, dieses Trainingslager konnte nicht wie geplant stattfinden. Die spanische Regierung rief den Notstand, er heißt hiert Alarmzustand, aus und verhängte im Kampf gegen die Corona – Pandemie eine weitreichende Ausgangssperre für den kommenden Montag.
Ab dem 16. März war es uns deshalb nicht mehr erlaubt, das Hotelgelände für geplante Trainingseinheiten zu verlassen. Von da an hieß es für uns Athleten „Home office“.


Markus Weinert Trainer Günter Zahn in Aktion
Unser Hotel verfügte über einen gut ausgestatteten Fitnessraum und über ein recht großes Hotelgelände. Ein neuer Trainingsplan musste schnell her. Wir trainierten auf den Laufbändern, nutzten andere Ausdauergeräte des Hotels oder bauten Stabilitätsübungen ein. Einmal liefen wir über eine halbe Stunde auf einer kleinen Runde auf dem Hotelgelände. Wir versuchten den „Schaden“ zu begrenzen und das Beste aus den gegebenen Umständen zu machen – ohne feste Trainingsziele. Unser selbst auferlegtes „Home-office“ zogen wir zwei Tage durch. Dienstags stand aber fest, dass eine vorzeitige Abreise unumgänglich war, denn alle Touristen sollten schnellstens Mallorca verlassen.


So fand unser Trainingslager ein abruptes Ende und für uns alle begann eine regelrechte „Odysee“ nach Hause. Während in der Heimat ein Kampf um Toilettenpapier, Nudeln und Reis ausgebrochen ist, ging es hier um Rückflugtickets. Kurz gesagt: Keiner unserer Athleten landete am ursprünglich vorgesehen Zielort. Evakuierungsflüge wurden eingesetzt. Bei denen muss man froh sein, dass man mitkommt. Den „Daheimgebliebenen“ sind aus diversen Fernsehberichten die Menschenmassen in der Abfertigungshalle in Erinnerung. Von wegen Abstand halten. Während Lisa und Maxim Fuchs in Düsseldorf, statt in Stuttgart, landeten, flog der Rest, schön aufgeteilt nach Frankfurt, Hamburg und Nürnberg. Zumindest hatten die Bordkarten die Berechtigung, die Distanz zu den Heimatorten mit der Deutschen Bahn zurückzulegen.
Nach unserer Rückkehr sind wir nun aber besonders dankbar, dass wir, wenn auch allein, unsere Trainingseinheiten, wie gewohnt an der frischen Luft und im gewohnten Umfang, bestreiten dürfen.
Trotz der erschwerten Bedingungen im Rahmen unserer Reise sind wir uns einig: Wir hatten eine schöne und spannende Zeit und freuen uns schon jetzt auf unser nächstes gemeinsames Trainingslager, auf der schönen Baleareninsel Mallorca – ohne Covid 19 -.
An diesem Beitrag wirkten mit: Eva Schultz, Markus Weinert und Günter Zahn. Herzlichen Dank für die Schilderung der ungewöhnlichen Eindrücke.